DE84254C - - Google Patents

Info

Publication number
DE84254C
DE84254C DENDAT84254D DE84254DA DE84254C DE 84254 C DE84254 C DE 84254C DE NDAT84254 D DENDAT84254 D DE NDAT84254D DE 84254D A DE84254D A DE 84254DA DE 84254 C DE84254 C DE 84254C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
hooks
pulling
joint
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT84254D
Other languages
English (en)
Publication of DE84254C publication Critical patent/DE84254C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/10Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a vertical axis
    • B61G1/12Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Kuppelung kennzeichnet sich dadurch, dafs das infolge des Federspiels auftretende Heben und Senken des Wagengestelles keinen Einflufs auf die Höhenlage der Kuppelungshaken zur Schienenoberkante ausübt, sondern diese stets in einer waagerechten Ebene verbleiben. Dadurch wird das sonst leicht auftretende schräge Ziehen der Haken, welche die Kuppelungstheile leicht zerbrechen kann, vermieden. Die Kuppelungshaken sitzen in der Wagenmittelebene, aber die Abkuppelung geschieht von der Seite des Wagens durch Drehen eines dort zugänglichen Hebels. Die Kuppelung findet beim Zusammenführen der Wagen statt.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Kuppelung von der Seite gesehen und
Fig. 2 dieselbe im Grundrifs.
Fig. 3 und 4 zeigen Einzeltheile von der Seite gesehen und im Grundrifs und
Fig. 5 und 6 stellen eine Abänderung dar.
Die Kuppelung besteht aus der mit dem Wagen fest verbundenen Zugstange a, an welcher mittelst eines waagerechten Bolzens b ein gabelähnliches Gelenk c drehbar befestigt ist, in welchem einige zum Verschieben des Kuppelungshakens in der Längsrichtung des Wagens dienende Theile ihren Platz haben. Das Gelenk c ruht auf einer Unterlage, bestehend aus einer umgebogenen Stange f, welche in Lagern g g an der Bufferbohle drehbar befestigt ist, mit dem einen Ende auf einem dem Federspiel nicht folgenden Theile des Fahrzeuges, zum Beispiel der Feder oder dem Radlager bei h, ruht und mit dem anderen Ende das Gelenk c trägt. Im Gelenk c ist mittelst des senkrechten Bolzens i das Gelenk k befestigt und an diesem ist mittelst des senkrechten Bolzens / das Gelenk m befestigt. Das letztere ist mittelst des Zapfens η mit der Stange 0 verbunden, welche mit dem inneren Ende in dem mit Nuthen für die . Zapfen η i versehenen Gelenk c eingeht und darin verschoben werden kann, und mit dem äufseren Ende durch eine senkrechte Nuth in der Bufferbohle geht und aufserhalb dieser letzteren die Befestigung für den um den senkrechten Zapfen r beweglichen, mit der Spitze nach der Seite gewendeten Kuppelungshaken s bildet. Die Gelenke k und m können in waagerechten Ebenen gedreht werden. Das äufsere Gelenk k ist an der einen Seite mit einem gebogenen Arm oder Haken t versehen. Ferner ist am festen Verbindungsstück u (Fig. 2) seitlich der erwähnten Kuppelungstheile ein Hebel ν befestigt, welcher mit dem, einen Zapfen χ bildenden, aufwärts gebogenen Ende in den Haken t eingreifen kann und mit dem äufseren Ende bis aufserhalb der Wagenlängsträger reicht, so dafs er dort gefafst und vor- oder zurückgedreht werden kann.
Bei einem Drehen des Hebels ν in die punktirte Lage wirkt dessen Zapfen χ gegen den Arm t, so dafs die Gelenke k und m in die punktirte Lage Fig. 2 geführt werden. Die Stange 0 und somit der Haken s wird dadurch vorwärts geschoben, so dafs die Haken s s von einander frei werden.
Der vorgeschobene Haken wird dadurch nach der Seite in die punktirte Lage geführt, dafs die Gelenke a1 a1 beim Vorschieben des Hakens den Arm b1 dieses letzteren drehen, mit welchem
zurückgeführt Die Gelenke schieben hierbei die Stange ο
Arm das eine Ende von a~ verbunden ist, während ein Ende von a1 an dem Wagenrahmen drehbar befestigt ist. Wenn der Hebel ν in die ursprüngliche Lage zurückgeführt wird (die in Fig. 2 mit gezogenen Linien gezeigte), drückt er gegen die Seite des Gelenkes k, wodurch dieses und das Gelenk m gegen das aufwärts gebogene Ende der Stange ff in die mit dem Gelenk c parallele Lage
wird.
zurück. Der Haken s wird dadurch zurückgezogen und nimmt zu derselben Zeit die mit gezogenen Linien (Fig. 2) gezeigte Lage ein, indem er sich mit seinem inneren, quer aber doch nicht ganz rechtwinklig abgeschnittenen Ende gegen den wie ein Kolben beweglichen Absatz d1 stützt, welcher von der Stange fl gehalten und von der Feder g1 vorwärts gedrückt wird. Der Haken wird in dieser Weise für die selbstthätige Einkuppelung in derartiger Lage gehalten, dafs, wenn zwei Wagen gegen einander geführt werden, die Haken einander nach der Seite führen und gegen einander mit den schrägen äufseren Enden gleiten, bis sie schliefslich in einander einfallen.
Unterhalb der Bufferbohle kann eine Feststellvorrichtung für den Hebel ν vorgesehen werden, so dafs letzterer bequem gegen unbefugtes Drehen gesichert wird. Man kann an jedem Ende des Wagens zu beiden Seiten je einen Hebel f anordnen, dann wird das Gelenk k auf jeder Seite mit einem Haken t versehen, doch ist ein Hebel auf jeder Seite, der eine am einen und der andere am anderen Ende des Wagens, hinreichend.
Die Stange f kann sich in den Lagern g g wie eine Kurbel drehen und hat einen festen Stützpunkt bei h. Falls das Wagengestell, an welchem die Lager g g befestigt sind, seine Höhenlage verändert, so erfolgt ein Drehen der Stange und das unter dem Gelenk c befindliche, die Kuppelung tragende Ende dieser Stange wird gehoben oder gesenkt, während der Bolzen b gleichviel wie das Lager g gehoben und gesenkt wird. Dies hat zur Folge, dafs das Gelenk c so um den Bolzen b schwingen kann, dafs die Kuppelungshaken im Verhältnifs zu der senkrechten Bewegung des Wagengestelles gehoben oder gesenkt werden und ihren Abstand von der Schienenoberkante beibehalten.
Die Abänderung nach Fig. 5 und 6 besteht darin, dafs die Stange f einen zweiarmigen Hebel bildet, welcher mit seinem äufseren Ende über einem Arm α3 liegt. Der letztere geht vom äufseren Ende der Stange ο aus, welche einen senkrechten Bolzen b1 hat, der dem erstgenannten Bolzen b entspricht. Da das Wagengestell sich senkt, drückt der Hebel s den Arm as abwärts, wodurch der Kuppelungshaken gehoben wird, und umgekehrt, wenn das Wagengestell sich hebt, wird der Haken im Verhältnifs zur Bewegung des Wagengestelles gesenkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher das Kuppeln durch Ineinandergreifen der sowohl um eine Horizontalaxe, als auch um eine Vertikalaxe drehbaren Zughaken erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zughaken (s) mit den Zugstangen (a) mittelst Gelenke (k und in) verbunden sind, welche von Zughebeln (v) gestreckt oder zusammengezogen werden können, um dadurch beim Kuppeln oder Entkuppeln die Zughaken anziehen oder lösen zu können, während die Zughaken, bei einer durch das Federspiel verursachten Bewegung des Wagengestelles durch an letzterem gelagerte zweiarmige Hebel (f) dadurch in constantem Abstande von der Schienenoberkante erhalten werden, dafs sich das eine Ende der Hebel (f) gegen einen dem Federspiel nicht folgenden Theil des Gestelles (Achsbuchse oder dergleichen) stützt, während das andere Ende mit den Kuppelungshaken so verbunden ist, dafs es dieselben, dem Federspiel entsprechend, heben oder senken kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT84254D Active DE84254C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE84254C true DE84254C (de)

Family

ID=356495

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT84254D Active DE84254C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE84254C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1455009A1 (de) Schlepploren- oder Schleppkarren-System
DE202011000280U1 (de) Trailerzugwagen
DE84254C (de)
DE1630521A1 (de) Verriegelungsvorrichtung zwischen einem Kasten oder Aufsattel Anhanger und dessen Straßenfahrgestell fur Schienen Straßen Transporte
DE1555777A1 (de) Einrichtung zum Anheben der Hinterraeder eines Fahrzeugdregestells
DE17755C (de) Neuerungen an Apparaten zum Lösen der Pferde vom Wagen
DE193604C (de)
DE235331C (de)
AT114926B (de) Transportwagen mit hebbarer Plattform.
DE94206C (de)
DE108148C (de)
DE54798C (de) Vorrichtung zur Erleichterung des Anziehens von Fuhrwerken aller Art
DE70767C (de) Selbstthätige und seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE468605C (de) Transportwagen mit hebbarer Plattform
DE194998C (de)
DE75780C (de) Seiten-Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE75860C (de) Bremsvorrichtung für Kinderwagen
DE105896C (de)
DE260C (de) Selbstwirkende Kuppelung für Eisenbahnwagen
DE197511C (de)
DE94558C (de)
DE125970C (de)
DE110333C (de)
DE479062C (de) Hubkarren
DE350359C (de) Transportkarre mit hebbarer Tragplatte