DE235098C - - Google Patents

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DE235098C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/28Needle pressers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/02Circular knitting machines with independently-movable needles with one set of needles
    • D04B9/04Circular knitting machines with independently-movable needles with one set of needles with spring or bearded needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV! 235098 KLASSE 25 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1909 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Strickmaschine, bei welcher unabhängig voneinander bewegliche Haken- oder Bartnadeln Verwendung finden. Der Erfindung gemäß ist für jede Nadel eine Bartpresse vorgesehen, welche parallel zur Achse der Nadel unabhängig von dieser so auf und ab bewegt werden kann, daß durch sie der Bart der Nadel bei deren Abwärtsbewegung angedrückt und somit in seine geschlossene Stellung gebracht wird. Durch die Verwendung der mit Bartpressen zusammenarbeitenden Haken oder Eartnadeln wird es möglich, mit der Maschine nicht nur diejenige Arbeit zu leisten, welche man bisher nur mit Zungennadeln leisten konnte, sondern auch feinere Wirkware zu erzielen, als sie bisher hergestellt wurde.
Im Nachstehenden ist beispielsweise die Erfindung in Verbindung mit einer Strumpfstrickmaschine beschrieben, jedoch könnte natürlich die Erfindung auch für andere Arten von Strickmaschinen Verwendung finden.
Die Strickmaschine besitzt in gebräuchlicher Weise eine Bettplatte 1, welche das Lager für das Unterende des Schloßzylinders 2 bildet. Letzterer ist mit einem nach unten vorstehenden konischen Zahnradkranz 3 versehen, welcher durch ein Kegelzahnrad in bekannter Weise angetrieben wird. Die Haken- oder Bartnadeln 23 sind von gebräuchlicher Konstruktion, besitzen teils lange und teils kurze Füße 24, 25 und sind in Rinnen 27 des feststehenden Nadelzylinders 26 gleitbar angeordnet. Das Oberende einer jeden Nadel besitzt einen federnden Haken oder einen Bart 29, der durch eine Prefce so betätigt j werden kann, daß das Unterende des Bartes j in Berührung mit dem Nadelschaft kommt, j wodurch ein geschlossenes Fadenauge gebildet \vird.
Die Bartpressen 36 sind senkrecht auf- und abwärts beweglich in den Rinnen 27 angeordnet, und um dieses zu ermöglichen, sind diese Rinnen tiefer in den Nadelzylinder eingeschnitten, als es bisher üblich war, so daß die Nadelbarren ein beträchtliches Stück über die Außenfläche der Nadelschäfte hinausragen, \vobei die Nadelfüße entsprechend verlängert sein müssen. Für jede Nadel ist je eine Bartpresse 36 vorgesehen, welche dieselbe Breite wie die Nadelrinne besitzt und längs des Nadelschaftes auf der Außenseite desselben' gleiten kann. Jede Bartpresse 36 ist mit einem seitlich vorspringenden Fuß 37 ausgerüstet und trägt am Oberende einen das Anpressen des Bartes bewirkenden Ansatz 38. Unterhalb dieses Ansatzes ist an jeder Presse eine Aussparung 39 vorgesehen. Am Oberende des Nadelzylinders 26 ist eine Ringplatte 40 befestigt, die einen nach unten vorstehenden Ringflansch 41 besitzt. Von letzterem wird ein drehbarer Schloßring 44 gehalten, welcher durch Mitnehmervorrichtungen von dem Schloßzylinder 2 in eine kreisende oder eine hin und her gehende Bewegung" versetzt werden kann. Am Innenumfang des Ringes 44 sind die Schloßteile angeordnet, welche mit den Füßen 37 der. Bartpressen zusammenarbeiten. Durch die auf die Nadeln einwirkenden Schloßteile werden die Nadeln bei der Drehung der Maschine nacheinander ange-
und dann
wieder gesenkt, um die Masche in bekannter Weise zu ziehen, während die Pressen unter dem Einfluß ihrer Schloßteile angehoben werden, bevor die Nadeln sich ganz gesenkt haben. Die Pressen werden in gehobener Stellung so lange gehalten, bis die Nadeln wieder ihre Aufwärtsbewegung beginnen, worauf dieselben in ihre normale Höhenlage zurückgehen. Durch das Zusammenspiel der Nadeln und der parallel zu diesen bewegten Bartpressen wird erreicht, daß durch die Ansätze 38 der Pressen ein Druck auf die betreffenden Barte bei der Abwärtsbewegung der Nadeln ausgeübt wird, wodurch- die alte Masche abgeschlagen wird. Durch diesen Druck wird die Spitze des Bartes während des ganzen letzten Teiles der Abwärtsbewegung der Nadel in der geschlossenen Stellung gehalten, so daß nicht nur die alte Schlinge über die Spitze des Bartes gleitet; sondern auch der Bart an einem Aufspringen verhindert wird, bis die Schlinge über die Spitze der Nadel hinwegtritt. Hierdurch wird verhütet, daß der Bart aufspringt und daß beim Abschlagen der Schlinge diese in ungünstiger Weise ausgedehnt wird. . <·

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Strickmaschine mit senkrecht beweglichen Haken- oder Bartnadeln, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Nadel eine Bartpresse angeordnet ist, welche parallel zur Achse der Nadel unabhängig von letzterer auf und ab bewegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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