DE12626C - Neuerungen an den Schlössern der LAMBschen Sirickmaschine, anwendbar für Flachstrickerei - Google Patents

Neuerungen an den Schlössern der LAMBschen Sirickmaschine, anwendbar für Flachstrickerei

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DE12626C
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J. A. st. biernatzki in Hamburg
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines
    • D04B15/362Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines with two needle beds in V-formation

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

1880.
Klasse 25.
J. A. ST. BIERNATZKI in HAMBURG. Neuerungen an den Schlössern der Lamb'schen Strickmaschine, anwendbar für Flachstrickerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1880 ab.
Diese Neuerungen beziehen sich auf eine Schlofsconstruction, welche bei Flachstrickerei, wo also beide Nadelreihen gleichzeitig arbeiten, Verwendung findet, und wobei das Eigenthümliche ist, dafs die Nadeln in der einen Bewegungsrichtung des Schlittens nur so hoch gehoben werden, dafs die Maschen im Haken der Nadel liegen bleiben und nicht mehr hinter die geöffneten Klappen schlüpfen können. Die Fangmasche bildet sich dadurch im Haken der Nadel und nicht mehr auf der Klappe der Strickmaschinennadel, wie bisher. Vermittelst dieser Neuerung kann man rascher als bisher arbeiten, da die Maschen weniger gespannt werden.
Das Schlofs ist so eingerichtet, dafs es durch Verstellung eines Hebels sofort in das bisherige Schlofs eingerichtet werden kann.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist diese Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. 1 eine Ansicht des neuen getheilten Schlosses, während Fig. 2 die Einstellung des Schlosses für die Herstellung von Flachstrickerei, und Fig. 3 das Schlofs für solche Arbeit im Betrieb zeigt.
Bei -der Stellung Fig. 1 findet die Nadelführung in der alten Weise zwischen den Seitenhebern α α1 und dem Mittelheber b b1 b 2 des Schlosses statt. Soll Flachstrickerei gebildet werden, so wird Hebel m von dem Stift r abgehoben und um Bolzen e gedreht in die Stellung der Fig. 2, wodurch der Theil b des Mittelhebers, welcher durch ein Gleitstück d in einem Schlitz ί der Schlofsplatte S geführt wird, gegen den festen Theil b 2 des Mittelhebers verschoben wird und die eigenthümliche Stellung der Hebertheile b b1 b* zu einander entsteht, wie dies Fig. 2 zeigt.
Der Theil b1 ist in einem Schlitz h der Schlofsplatte S mittelst eines runden Bolzens ο geführt und wird durch die Feder p auf die Theile b b 2 niedergeprefst. Sobald nun die Hebung der Nadeln durch Verschiebung des Schlittens der Maschine beginnt, drückt die Kante i des Theiles b die Nadeln aufwärts, bis der vortretende Nadelfufs ν (s. Fig. 5) gegen die Kante 21 des Stückes b1 trifft. Letzteres hebt sich so weit, dafs der Fufs ν zwischen b, P und b1 passiren kann, wobei zunächst die eine Seite von b1 gehoben wird, wie Fig. 3 zeigt, dann nach Passiren der Mitte von b x die andere Seite in analoger Weise, worauf b* sich wieder durch Wirkung der Feder p auf b b 2 niederbewegt. Die Nadeln werden nach Verlassen des Mittelhebers dann von der Kante P des Seitenhebers α1 wieder niedergeführt, wie beim gewöhnlichen Schlofs.
Nach der Aufwärtsbewegung der einzelnen Nadeln wird der Faden bekanntlich durch den Fadenführer in dieselben gelegt, und da bei Anwendung dieser Schlofsconstruction die Nadeln um die Höhe des Stückes b1 weniger hoch gehoben werden, als bei der alten Construction, wo die Nadeln bis zur Oberkante z'4 von b1 gehoben werden, so bleibt der Faden / in dem Haken der Nadel liegen, wie Fig. 5 zeigt, und gelangt nicht, wie bisher, hinter die Klappe, wie Fig. 4 zeigt, wodurch sich früher bei raschem Stricken fehlerhafte Maschen bilden konnten.
Beim Rückwärtsgang des Schlittens werden die Nadeln durch die Kante i3 des Mittelhebers gehoben, und zwar tritt bei dieser Bewegung keine Hubverminderung ein, da, wie Fig. 2 zeigt, b1 -an dieser Seite nicht über b2 vorsteht. Die Nadeln werden dann also so hoch, wie Fig. 4 zeigt, gehoben, wodurch die Maschen über die offenen Klappen der Nadeln hinweg hinter die Klappen der Nadeln gehen, um dann beim Niedergang der Nadeln von denselben abschlüpfen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPruch:
    Die mehrtheilige, verstellbare Construction des Mittelhebers am Schlofs der Lamb'schen Strickmaschine, wodurch die Nadeln beim Hingang des Schlittens nicht vollständig,' beim Rückgang dagegen vollständig gehoben werden können, zum Zweck, die Fangmasche bei Flachstrickerei im Haken der Nadel zu bilden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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