DE189952C - - Google Patents
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- DE189952C DE189952C DENDAT189952D DE189952DA DE189952C DE 189952 C DE189952 C DE 189952C DE NDAT189952 D DENDAT189952 D DE NDAT189952D DE 189952D A DE189952D A DE 189952DA DE 189952 C DE189952 C DE 189952C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B33/00—Crocheting tools or apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
5 ν -J
KAISERLICHES ^
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■■/- M 189952 KLASSE
25 c. GRUPPE
THEODOR PREUSZ in BUCHHOLZ i. S.
Häkelmaschine mit Schiebernadeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Häkelmaschine mit Schiebefnadeln, deren Schieber
mit der Nadel verbunden ist. Es wird bezweckt, das bekannte, bei der Maschenbildung erforderliehe
öffnen und Schließen des Nadelhakens durch »zwangläufiges« Verschieben des Schiebers
zu bewirken, so daß ein unregelmäßiges Arbeiten des letzteren, z. B. vorzeitiges Öffnen
oder Schließen, wie dies bei den bisher bekannten Schiebernadeln, bei denen das Bewegen des
Schiebers durch die Masche bewirkt wird, vielfach vorkommt, nicht stattfinden kann und
somit die Entstehung von Warenfehlern tunlichst vermieden wird.
Ein Ausführungsbeispiel der verwendeten Schiebernadel ist in Fig. 1 und 2 dargestellt,
und zwar zeigt Fig. 1 die Nadel mit geöffnetem und Fig. 2 mit geschlossenem Haken. In den
Fig. 3 bis 7 ist die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung in den verschiedenen
Arbeitsstellungen der Nadel beispielsweise an einer Häkelmaschine veranschaulicht.
'
Die Nadel α mit Haken a1, welche in entsprechender Anzahl beispielsweise in einer Barre β befestigt sein kann (Fig. 1), besitzt einen an sich bekannten, in einer Längsnut des Nadelschaftes liegenden Schieber c mit Schiebernase c1 für den Nadelhaken, welcher Schieber zwecks Öffnens und Schließens des letzteren in Richtung der Pfeile von Fig. 1 und 2 hin und her zu verschieben und . in Schlitzführungen gehalten, sowie gegen Herausfallen aus der Nadel gesichert ist. Um das genannte Verschie- .'■' ben des Schiebers zwangläufig bewirken zu können, ist derselbe mit einem Ansatz d versehen, welcher über dem Nadelschaft hervorsteht Und einer Bewegungsvorrichtung als Angriff dient. Genannte Bewegungsvorrichtung besteht beispielsweise aus einer parallel, zur Nadelbarre liegenden Schiene g (Fig. 3), die in einer Längsnut den Vorsprung d jedes Nadelschiebers aufnimmt, so daß dieser von beiden Seiten eingeschlossen ist. Die Befestigung dieser Schiene g erfolgt auf Stangen h, welche in Lägern m und η verschiebbar geführt sind. Die Verschiebung der Stangen h und somit auch der Schiene g geschieht beispielsweise mittels der Nadelbarre e, indem diese bei Ausführung ihrer Arbeitsbewegungen zum Zwecke der Maschenbildung mit Winkeln_/an Stellringe i und h stößt und hierbei die genannten Teile mitnimmt. Da jedoch, der Weg der Nadel- " Schieberverschiebung ein geringerer ist als derjenige der Nadelbarre bzw. der Nadel, außerdem aber die Bewegung des Nadelschiebers immer in entgegengesetzter Richtung zu derjenigen der Nadelbarre sich zu vollziehen.hat, so sind die Stellringe i und k derart eingestellt, daß die Nadelbarre beim Beginn ihrer Vor- oder Rückbewegung, ein angemessenes Stück leerläuft, bevor sie die Verschiebung der Schiene g veranlaßt; hierdurch werden die Nadelschieber bis zu dem erforderlichen Zeitpunkt cam Mitgehen .mit der Nadelbarre verhindert, wobei das Öffnen öder Schließen des Nadelhakens herbeigeführt wird. Während der bekannten Maschenbildung vollzieht sich dann die Regelung der Nadelschieberstellung wie folgt:
Die Nadel α mit Haken a1, welche in entsprechender Anzahl beispielsweise in einer Barre β befestigt sein kann (Fig. 1), besitzt einen an sich bekannten, in einer Längsnut des Nadelschaftes liegenden Schieber c mit Schiebernase c1 für den Nadelhaken, welcher Schieber zwecks Öffnens und Schließens des letzteren in Richtung der Pfeile von Fig. 1 und 2 hin und her zu verschieben und . in Schlitzführungen gehalten, sowie gegen Herausfallen aus der Nadel gesichert ist. Um das genannte Verschie- .'■' ben des Schiebers zwangläufig bewirken zu können, ist derselbe mit einem Ansatz d versehen, welcher über dem Nadelschaft hervorsteht Und einer Bewegungsvorrichtung als Angriff dient. Genannte Bewegungsvorrichtung besteht beispielsweise aus einer parallel, zur Nadelbarre liegenden Schiene g (Fig. 3), die in einer Längsnut den Vorsprung d jedes Nadelschiebers aufnimmt, so daß dieser von beiden Seiten eingeschlossen ist. Die Befestigung dieser Schiene g erfolgt auf Stangen h, welche in Lägern m und η verschiebbar geführt sind. Die Verschiebung der Stangen h und somit auch der Schiene g geschieht beispielsweise mittels der Nadelbarre e, indem diese bei Ausführung ihrer Arbeitsbewegungen zum Zwecke der Maschenbildung mit Winkeln_/an Stellringe i und h stößt und hierbei die genannten Teile mitnimmt. Da jedoch, der Weg der Nadel- " Schieberverschiebung ein geringerer ist als derjenige der Nadelbarre bzw. der Nadel, außerdem aber die Bewegung des Nadelschiebers immer in entgegengesetzter Richtung zu derjenigen der Nadelbarre sich zu vollziehen.hat, so sind die Stellringe i und k derart eingestellt, daß die Nadelbarre beim Beginn ihrer Vor- oder Rückbewegung, ein angemessenes Stück leerläuft, bevor sie die Verschiebung der Schiene g veranlaßt; hierdurch werden die Nadelschieber bis zu dem erforderlichen Zeitpunkt cam Mitgehen .mit der Nadelbarre verhindert, wobei das Öffnen öder Schließen des Nadelhakens herbeigeführt wird. Während der bekannten Maschenbildung vollzieht sich dann die Regelung der Nadelschieberstellung wie folgt:
Bei der Darstellung in Fig. 3 ist angenommen, daß der letzte Arbeitsgang vollendet ist, in
welchem Falle die- Nadelbarre e mit. den
Nadeln α, sowie die mit den Führungsstangen h
verbundene Schiene g in der äußersten Rechtsstellung sich befinden und der Haken der
Nadeln geschlossen ist. Wenn nun beim näohstfolgenden Arbeitsgang die Nadelbarre mit den
Nadeln α zum Zwecke erneuter Maschenbildung sich nach vorn bzw. nach links bewegt (Pfeilrichtung Fig. 4), so wird zunächst zufolge des
zwischen den Anschlägen i und. k vorhandenen
ίο Spielraums die Einstellvorrichtung g h für die
Schieber c d der Nadeln nicht mitgenommen, dieselbe verharrt vielmehr in ihrer ursprünglichen
Stellung solange, bis die Mitnehmer / der Nadelbarre die Anschläge i erreicht haben und
dann von diesem Zeitpunkt ab diese Einstellvorrichtung in der Bewegungsrichtung der
Nadelbarre mitnehmen (Fig. 5). Infolge der bezeichneten B ewegungs Verzögerung der Schiene g
haben die Nadelschieber eine der Bewegungsrichtung der Nadeln entgegengesetzt gerichtete
Verschiebung erfahren, so daß die Nadelhaken geöffnet worden sind und das Einlegen eines
Fadens s in die letzteren auf bekannte Art erfolgen kann. Bei der hierauf stattfindenden
Rückbewegung der Nadelbarre mit den Nadeln a vollzieht sich der eben geschilderte Arbeitsvorgang
im umgekehrten Sinne, d. h. die Nadelbarre bewegt sich zunächst mit den Nadeln a
allein so weit zurück (Pfeilrichtung von Fig. 6), bis durch die stehengebliebene Schiene g die
Nadelschieber vorgeschoben und die Nadelhaken geschlossen worden sind/ worauf an
den Anschlägen k die Schiene g bis in die Endstellung
(Fig. 7) mitgenommen wird, wobei die Masche t (Fig. 6) mit Hilfe des Abschlagkammes
0 über den geschlossenen Haken der Nadeln hinweggestreift wird, wodurch die
Maschenbildung vollendet ist.
Statt der dargestellten Nadel mit in einer Nut des Nadelschaftes liegendem Schieber
könnte auch eine solche Nadel in oben geschilderter Weise ausgebildet sein, bei welcher der
Schieber den Nadelschaft von außen übergreift; auch' könnte der als Arbeitsfuß dienende Ansatz
d des Nadelschiebers statt nach unten nach oben gerichtet sein. Ferner könnte die
beschriebene Einrichtung für einzeln bewegliche Nadeln Verwendung finden, wenn beispielsweise
deren Vorbewegung einzeln, die Rückbewegung aber gemeinsam erfolgt. Schließlich sei noch bemerkt, daß die Einstellvorrichtung
für die Nadelschieber, statt von der Nadelbarre, mittels einer besonderen Bewegungsvorrichtung
in Tätigkeit gesetzt werden kann.
Claims (1)
- Patent-An Spruch :Häkelmaschine mit Schiebernadeln, deren Schieber mit der Nadel verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelschieber durch eine Schiene (g) an Stellstangen (h) : angeschlossen sind, die von der Nadelbarre oder mittels einer besonderen Bewegungsvorrichtung durch Anschläge in der für das öffnen und Schließen des Nadelhakens erforderlichen Weise bewegt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE189952C true DE189952C (de) |
Family
ID=453454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT189952D Active DE189952C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE189952C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2775108A (en) * | 1953-03-31 | 1956-12-25 | Vanity Fair Mills Inc | Knitting machine needle device with operating means and method |
-
0
- DE DENDAT189952D patent/DE189952C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2775108A (en) * | 1953-03-31 | 1956-12-25 | Vanity Fair Mills Inc | Knitting machine needle device with operating means and method |
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