DE23342C - Anwendung eines beweglichen Domes zum Ableiten der Schmauch- und Verbrennungsprodukte an Feldringöfen - Google Patents

Anwendung eines beweglichen Domes zum Ableiten der Schmauch- und Verbrennungsprodukte an Feldringöfen

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DE23342C
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chimney
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smoke
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O. ROST in Budapest
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • C04B11/02Methods and apparatus for dehydrating gypsum
    • C04B11/028Devices therefor characterised by the type of calcining devices used therefor or by the type of hemihydrate obtained
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2/00Lime, magnesia or dolomite
    • C04B2/10Preheating, burning calcining or cooling

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
OTTO ROST in BUDAPEST.
an Feldringöfen.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι Verticalschnitt eines rechteckigen Feldringofens ohne Brennkanalüberwölbung und mit verrückbarem Schornstein; Schnittrichtung a-a, Fig.2;
Fig. 2 Ansicht desselben Ofens von oben;
Fig. 3 Verticalschnitt eines runden Feldringofens ohne Brennkanalüberwölbung mit drehbarem Schornstein. Schnittrichtung b-b, Fig. 4; Fig. 4 Ansicht desselben Ofens von oben;
Fig. 5 Verticalschnitt eines runden Feldringofens ohne Brennkanalüberwölbung mit feststehendem Schornstein; Schnittrichtung d-d, Fig. 6.
Fig. 6 Horizontalschnitt desselben Ofens; Schnittrichtung c-c, Fig. 5;
Fig. 7 theilweiser Verticalschnitt desselben Ofens, Fig. 5 und 6, jedoch mit Brennkanalüberwölbung..
Dieser Ofen ähnelt insofern dem bekannten Ringofen, als er aus einem entweder oblongen oder eckigen oder kreisrunden, in sich selbst zurückkehrenden, nach oben offenen (wie bei den Fig. 1 bis 6) oder überwölbten (wie bei Fig. 7) Kanal besteht, welcher an verschiedenen Punkten durch Oeffnungen g von aufsen zugängig und beschickbar ist, und in welchem der Brennprocefs continuirlich fortschreitend unterhalten wird, indem an der jeweiligen Feuerungsstelle durch die im Gewölbe des Kanales oder in dessen Abdeckung angebrachten, durch Deckel verschliefsbaren Heizschachte k Brennstoff eingestreut wird.
Vereinfacht wird jedoch dieser Ofen dem Ringofen gegenüber dadurch, dafs die Rauchgase und überhaupt Verbrennungsproducte nicht wie bei diesem durch besondere Rauchabzugskanäle, welche, dem fortschreitenden Betriebe entsprechend, durch ventilartige Vorrichtungen geöffnet oder geschlossen werden können, nach einem sogenannten Rauchsammler und von dort nach dem Schornstein abziehen, sondern dafs sie ihren Weg am Ende des jeweiligen Ofeneinsatzes durch eine Anzahl der bekannten Heizschachte bezw. durch deren Oeffnungen nach einem über dem Ofenkanal und auf dessen Seitenwänden verschiebbar angebrachten Dom m nehmen. Letzterer ist mit einem Schornstein 0, und zwar bei oblongem oder eckigem Ofenkanal, Fig. ι und 2, direct, bei rundem, Fig. 3 und 4, durch ein Rohr η verbunden. Im ersteren Falle nimmt der Schornstein 0 an der durch den Betrieb bedingten fortschreitenden Bewegung des Domes m theil, im letzteren Falle dreht sich derselbe einfach um seine Verticalachse, und sind alle Einrichtungen derart getroffen, dafs dieser Bewegung nichts hindernd im Wege steht. Endlich kann auch bei runder Ofenkanalconstruction der Schornstein ο fest in der Mitte stehen, Fig. 5, 6 und 7, in welchem Falle derselbe durch Oeffnungen i mit dem ringförmigen Raum/ zwischen sich und der inneren Ofenkanalwandung communicirt; über diesem Raum p ist die drehbare, ringförmige Haube r derart angeordnet, dafs ihre unteren Kanten in die Rinnen s eintauchen, welche, mit Sand, Theer oder dergleichen gefüllt, den Eintritt äufserer Luft verhindern. Der über dem kreisförmigen Ofenkanal bewegliche Dom m ist mit
der Haube r durch das Rohr η verbunden, so dafs, sobald die jeweilig unter dem Dom m befindlichen Heizschächte k geöffnet sind, die Luft des Ofenkanales durch den Dom m mittelst des Rohres η und der Haube r mit dem Raum f und folglich auch mit dem Schornsteine communicirt.
Denkt man sich nun den Dom m an irgend einer Stelle auf dem Ofenkanal stillstehend und den Querschnitt dieses letzteren unmittelbar hinter dem Dom m durch einen Schieber oder eine bewegliche Scheidewand υ geschlossen, die zunächst hinter dem Schieber ν befindlichen Ofenkanalräume leer und dort die zum Ein- und Ausbringen des Brenngutes vorhandenen Zugänge^· offen, im übrigen jedoch den Ofenkanal mit Brenngut gefüllt und, falls derselbe ohne Deckengewölbe, oberhalb durch aufgestreuten Sand, Lehm oder dergleichen gegen eindringende Luft geschützt, die dort eingesetzten Heizschachte k durch ihre Deckel geschlossen, sonst auch alle übrigen seitlichen Oeffnungen g versetzt, denkt man sich ferner jene Heizschachte k, welche sich direct unter dem Dom m befinden, wie vorbeschrieben, geöffnet und endlich den unteren Rand des Domes m, dort, wo er sich auf die Kanalseitenwandungen oder dessen Gewölbe oder auf dem Brennguteinsatz aufsetzt, durch umgestreuten Sand gegen seitlich eintretende Luft abgedichtet, ferner im Schornstein ο eine aufsteigende Luftsäule, so ist klar, dafs eine Luftströmung entsteht, welche aus der Atmosphäre durch die offenen Einkarrthüren g oder bei nicht eingewölbtem Brennkanal von oben direct hinter dem Schieber ν in denselben eintritt, diesen und somit auch das ihn weiterhin füllende Brenngut seiner ganzen Länge nach durchstreicht und endlich, vor dem Schieber ν angelangt, durch die dort geöffneten Heizschachte k in den Dom tn und aus diesem direct oder (bei runden Oefen) durch das Rohr n, eventuell auch noch durch die Haube r etc. in den Schornstein ο übertritt, wie dies die Pfeile in den Fig. ι bis 7 anzeigen. ·
Durch diesen Luftstrom wird der Brennprocefs in bekannter Weise fortschreitend unterhalten, während ebenso fortschreitend hinter dem Schieber ν rohes Brenngut eingebracht und fertig gebranntes ausgenommen wird. Ist das Einbringen rohen Brenngutes in den Ofenkanal bis zur nächsten Schieberrille χ geschehen, so wird der Schieber v, welcher bis dahin dicht hinter dem Dom m stand, herausgenommen, in die nächste Rille, also dicht hinter dem neuen Brennguteinsatz, eingeschoben; .die Heizschachtdeckel über letzterem werden entfernt. Hierauf wird der Dom m eventuell mitsammt dem Schornstein 0 bis zur neuen Schieberstellung nach vorwärts bewegt, der untere Rand des Doms m wieder mit Sand umstreut und die nun frei gewordenen Heizöffnungen k werden durch ihre Deckel geschlossen. In dieser Weise wandert der Dom m, eventuell auch der Schornstein in demselben Mafse über den Ofenkanal hin, in welchem das Feuer in demselben fortschreitet, rohes Brenngut ein- und fertig gebranntes ausgebracht wird. Regulirt wird· der Luftstrom durch eine im Schornstein ο direct oder im Rohre η angebrachte, von aufsen drehbare Drosselklappe w oder eine ähnliche einfache Vorrichtung. Als Constructionsmaterial für den Dom m und das Rohr n, ebenso für den Schornstein 0, sobald dieser beweglich ist, empfiehlt sich am besten Eisen, obgleich andere Materialien nicht ausgeschlossen erscheinen.
Es ist nicht nöthig, den Ofenkanal durch Mauerwerk herzustellen, derselbe kann vielmehr auch durch das Brenngut selbst gebildet werden, welches dann entsprechend den gewöhnlichen sogenannten Feldbränden an den Aufsenseiten dicht zusammengesetzt und mit weichem Lehm angeworfen bezw. verstrichen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Die Anwendung eines über einem oblongen oder runden Ofenkanal bezw. über dessen Heizschächten verschiebbar angeordneten Doms«, Fig. i, 2, 3 und 4, welcher den Zweck hat, die den geöffneten Heizschächten k k entströmenden Schmauch- und Verbrennungsproducte aufzunehmen und in einen auf dem Dom m angebrachten, also mit demselben verschiebbaren Schornstein 0, Fig. i, oder'in einen um seine Achse drehbaren Schornstein 0, Fig. 3 und 4, abzuleiten.
2. Die in Fig. 5, 6 und 7 dargestellte Verbindung des beweglichen Doms m mit der drehbaren Haube r, durch die es möglich ist, die Schmauch- und Verbrennungsproducte aus dem beweglichen Dom in einen feststehenden Schornstein 0 abzuleiten.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT23342D Anwendung eines beweglichen Domes zum Ableiten der Schmauch- und Verbrennungsprodukte an Feldringöfen Active DE23342C (de)

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