DE2332C - Kohlenschrämmaschine für Handbetrieb - Google Patents
Kohlenschrämmaschine für HandbetriebInfo
- Publication number
- DE2332C DE2332C DENDAT2332D DE2332DA DE2332C DE 2332 C DE2332 C DE 2332C DE NDAT2332 D DENDAT2332 D DE NDAT2332D DE 2332D A DE2332D A DE 2332DA DE 2332 C DE2332 C DE 2332C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- cut
- frame
- coal
- depth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000003245 coal Substances 0.000 title claims description 7
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims 2
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/02—Machines slitting solely by one or more percussive tools moved through the seam
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
1878.
Klasse 5.
A. EBELING in HERMSDORF bei WALDENBURG (Schlesien). Kohlenschräm-Maschine für Handbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1878 ab.
Die Kohlenschräm-Maschinen werden zum Theil von Hand betrieben, vorwiegend indefs verwendet
man zu deren Betrieb comprimirte Luft, die in Rohrleitungen der Maschine zugeführt
werden mufs.
Erstere Maschinen haben den Vortheil, dafs sie keine besonderen Anlagen zur Beschaffung
der Betriebskraft erfordern, dafs sie viel einfacher in ihrer Construction und somit von geringerem
Gewicht sind, als die mit comprimirter Luft betriebenen Maschinen, dafs sie aufserdem
leicht von einer Arbeitsstelle nach einer anderen geschafft werden können, da besondere Rohranschlüsse
für die Betriebskraft nicht erforderlich sind, und dafs sie endlich nur ungeübte,
gewöhnliche Arbeiter nothwendig machen, deren Aufgabe es nur ist, durch eine Kraftäufserung
an der Kurbel ihre Arbeit zu verrichten. Eine zweckmäfsige Handschräm-Maschine mufs jedoch
derart construirt sein, dafs sie im Stande ist, einen Schräm vollkommen herzustellen, dafs
keine besondere Vorrichtung nöthig ist, z. B. Vorbohren, um einen Schräm beginnen zu
können.
Vorliegende Construction nun erfüllt alle an eine Handschräm-Maschine zu stellenden Bedingungen
auf möglichst vollkommene Weise.
In dem Cylinder α bewegt sich ein Kolben b,
an dessen Kolbenstange c ein Kronenbohrer d befestigt ist. Der Kolben b ist mit einem Lederstutzen
versehen und wird dadurch und gleichzeitig durch den Wasserabschlufs verhindert,
dafs Luft in den Raum zwischen Kolben und Cylinderdeckel eindringen kann. Die Kolbenstange
c ist ebenfalls durch einen Lederstutzen e abgedichtet, und ist aufserdem der Raum/ mit
Wasser angefüllt, so dafs vollkommen verhindert ist, dafs Luft in das Innere des Cylinders dringt.
Der um die Axe g drehbare Winkelhebel h fafst durch die Schiene K den Kolben b und
wird letzterer in dem Cylinder sich bewegen, sobald eine Drehung des Winkelhebels erfolgt.
Da bei dieser Bewegung des Kolbens jeder Luftzutritt in den Cylinder abgeschlossen ist,
so wird, sobald der Raum zwischen Kolben und Cylinderdeckel vergröfsert wird, eine Luftverdünnung
in diesem Raum eintreten, die, falls der Kolben freigelassen wird, einen Rückgang
desselben und somit auch der Kolbenstange mit Bohrer bewirkt. Um diese Bewegung nun
zu erzielen, dreht sich die Welle g mit dem Hebel h frei in den Lagern i und Z1, und
werden die auf der Welle η sitzenden Däumlinge k das Ende des Winkelhebels h so mitnehmen,
dafs der Punkt / nach I1 rückt, und
dementsprechend m nach M1 . Sobald die Däumlinge
etwas weiter gedreht werden, wird ,der Punkt / frei, und wird die Atmosphäre den
Kolben b und damit den Bohrmeifsel vorwärts schleudern. Die Däumlinge k sitzen fest auf
der Axe η, welch letztere an ihren Enden Schwungräder trägt, an denen Kurbeln angebracht
sind.
Schwungradaxenlager, Cylinder α und Kolbenstangenführung
bilden ein Ganzes, das auf einer Grundplatte ruht und, um seitliche Drehungen zu verhindern, bei c geführt ist. Der Cylinder
mit den mit ihm zusammenhängenden Theilen läfst sich auf der Grundplatte in der Cylinderaxen
- Richtung bewegen, und zwar geschieht, dieses durch die Schraube p, deren Mutter fest
mit der Grundplatte verbunden ist.
Die Grundplatte selbst ruht nun wieder auf einem ca. 2 m langen Rahmen q und wird
dabei so geführt, dafs nur eine Verschiebung in der Längsrichtung des Rahmens zugelassen ist.
Diese Verschiebung wird von der Schwungradaxe aus mittelst des Schaltrades s, der konischen
Räder t und der Stirnräder u und v, welch letztere in die Zahnstangen w und w
greifen, bewirkt. Das Schaltwerk wirkt fortbewegend, wenn der Kolben angezogen wird,
somit wenn der Meifsel zurückgeht.
Das Umsetzen des Bohrmeifsels wird dadurch bewerkstelligt, dafs auf der Kolbenstange c eine
schiefe Nuth χ angebracht ist, die vermittelst eines am Schaltrade y befestigten Prismas eine
Drehung entweder des Schaltrades selbst bewirkt, wenn die Drehungsrichtung derart, dafs
die Schalthaken ζ diese zulassen, oder aber, dafs die Kolbenstange sich dreht, wenn die Bewegungsrichtung
entgegengesetzt ist.
Die Nuth auf der Kolbenstange ist in der Weise angebracht, dafs beim Rückgange der im
Kolben frei beweglichen Kolbenstange die letztere sich dreht, der Meifsel also umsetzt, während
beim Eindringen des Meifsels in die Kohle das Schaltrad y sich drehen mufs.
Claims (1)
- Die Maschine, kommt schief zum Stofse zu stehen, so dafs stets nur ein kleiner Theil des Bohrmeifsels zum Angriff kommt.Die Arbeit zur Herstellung eines Schrames hat nun wie folgt zu geschehen:Der Rahmen q wird parallel zum Stofs gelegt, während die Maschine selbst die gezeichnete Stellung einnehmen mufs. Durch Drehen der Kurbeln werden bei jeder Umdrehung zwei Stofse erfolgen und wird, da bei jedem Anziehen des Kolbens durch das Schaltrad s eine Vorwärtsbewegung des Cylinders parallel zum Stofse, also in der Rahrrienrichtung erfolgt, eine Nuth in der Kohle entstehen, von einer Tiefe, abhängig von der Härte der zu schrämenden Kohle. Ist die Maschine am Ende des Rahmens angelangt, so werden die konischen Räder umgesetzt, so dafs die Maschine bei einer Drehung der Kurbeln sich auf den Zahnstangen bezw. dem Rahmen zurückbewegt. Ist die Maschine auf ihrer anfanglichen Stellung angelangt, so wird dieselbe vermittelst der Schraube p etwas mehr gegen den Stofs gerückt und beginnt die Arbeit von neuem, wodurch also die anfängliche Nuth bezw. der Schräm vertieft wird.Dieses Spiel wiederholt sich so oft, bis der Schräm so tief ist, dafs die Schraube p ein weiteres Vorrücken unmöglich macht Ist' letzteres eingetreten, so wird die Maschine auf der Grundplatte ganz zurückgelegt, und wird ein neuer Bohrmeifsel eingesetzt, der um die bereits erzielte Schramtiefe länger ist. In der Weise wird fortgefahren, bis die gewünschte Schramtiefe erreicht ist, und wird alsdann die ganze Maschine um seine Rahmenlänge versetzt, um den Schräm nach Erfordernifs zu verlängern.Um ein Klemmen des Bohrmeifsels im Schräm zu verhindern, kann die Krone des zweiten Bohrers etwas kleiner genommen werden, so dafs ein Schräm entsteht, der nach seiner Tiefe enger wird.Patent-Anspruch: Eine Kohlenschräm-Maschine, wie beschrieben und in der Zeichnung dargestellt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2332C true DE2332C (de) |
Family
ID=281653
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2332D Active DE2332C (de) | Kohlenschrämmaschine für Handbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2332C (de) |
-
0
- DE DENDAT2332D patent/DE2332C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1777070C3 (de) | Revolver-Drehautomat | |
| DE2332C (de) | Kohlenschrämmaschine für Handbetrieb | |
| DE1203711B (de) | Vorrichtung zum Verdrehen eines Maschinen-teiles um einen weiten Winkel im Verhaeltnis zu einem Maschinengestell, vorzugsweise einer Bohrlafette | |
| DE382158C (de) | Stoesselhobelmaschine | |
| DE708759C (de) | Vorrichtung fuer eine Zahnradhobelmaschine zum Hobeln von Aussen- oder Innenverzahnungen | |
| DE422802C (de) | Vorrichtung zum Bezeichnen von Werkstuecken | |
| DE568527C (de) | Vorschubvorrichtung fuer Gesteinsbohrmaschinen | |
| DE596214C (de) | Maschine zum Erzeugen von Hohlkoerpern aus miteinander verleimten Furnierlagen | |
| DE508886C (de) | Verfahren zum absatzweisen Ziehen von Rohren ueber einem Dorn | |
| DE423943C (de) | Speisevorrichtung fuer Pilgerschrittwalzwerke | |
| DE380813C (de) | Strangpresse zur Herstellung allseitig geschlossener Hohlsteine | |
| DE366146C (de) | Handfederhammer | |
| DE196582C (de) | ||
| DE375489C (de) | Klindenschaltwerk feur den Werkstueckvorschub von Gattersaegen | |
| DE953090C (de) | Vorrichtung zum Entzundern von erwaermten Stahlteilen, insbesondere Vormaterial fuer Gesenkschmiedeteile | |
| DE465C (de) | Wringmaschine für Garnsträhne | |
| DE555317C (de) | Kratzerschar fuer die Zufuehrung der Schutterung zu der Foerdereinrichtung einer Tunnelbohrmaschine | |
| DE15343C (de) | Neuerungen an Schräm-Maschinen | |
| DE132663C (de) | ||
| AT166967B (de) | Maschine zum Hobeln von Verzahnungen an Zahnrädern und Zahnstangen mit zahnstangenförmigem Werkzeug | |
| DE154241C (de) | ||
| DE92822C (de) | ||
| DE13527C (de) | Selbsttätige Bohrmaschine für Bürstenhölzer" | |
| DE375204C (de) | Maschine zum Schlagen von Blattmetall | |
| DE450215C (de) | Ausloesevorrichtung fuer die Stecheisen und das Knotergetriebe bei Strohpressen |