DE232256A - - Google Patents

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KAISERLICHES.
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232256 -. KLASSE 21«. GRUPPE
ERNST BLOS in SCHÖNEBERG.
Selbsttätiges Fernsprechsystem. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Dezember 1908 ab.
Das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Fernsprechsystem ist ein reines Stromvariationssystem, bei welchem das Auswählen . eines Sprechstromkreises nur qualitativ, d. h. durch Kombination verschiedenartiger Stromstöße erfolgt, die von der Teilnehmerstelle aus nach dem Amte entsendet werden und dort auf geeignet konstruierte Wähler wirken im Gegensatz zu jenen Systemen, die durch Entsendung von gleichartigen, aber ihrer Zahl nach \'erschiedenen Stromstößen ein quantitatives Auswählen erreichen.
Die Art der Stromstöße kann hierbei unterschieden sein, z. B. durch ihre Richtung, ihre Stärke oder bei intermittierenden Strömen durch ihre Periodenzahl oder auch dadurch, daß gleichartige Stromstöße über verschiedene Leitungen geschickt werden. So können z. B. drei Stromstoßarten dadurch gegeben werden, daß von einer Schleifenleitung die Leitung L1 oder die Leitung L2 oder beide gleichzeitig geerdet werden. Diese Art der Unterscheidung der Stromstöße ist als die praktisch brauchbarste in dem folgend beschriebenen Amte zur Übertragung der Ziffern der Teilnehmernummern benutzt. Da wir hiermit nur drei verschiedene Stromstoßarten erzeugen können, erhalten wir durch zweimalige Variation derselben neun verschiedene Stromstoßkombinationen. Mittels dieser neun Kombinationen lassen sich nun neun Ziffern übertragen; von den zehn Ziffern unseres gebräuchlichen Zahlensystems müssen wir daher eine . Ziffer, am besten die Ziffer 0, bei der Bildung der Teilnehmernummern ausschließen, wenn wir nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende Stromstöße pro Ziffer verwenden wollen. Entsprechend den neun Ziffern sind dann nach vorliegender Erfindung an der Teilnehmerstelle nur neun Kontaktreihen angeordnet, die je nach der gewünschten Nummer. nacheinander wahlweise zu überfahren sind. ; .'
Die geschilderte Art der Stromentsendung durch einzelne oder gemeinschaftliche Erdung zweier Leitungen ist zwar schon in einigen anderen Systemen verwendet worden, so in einem quantitativen Auswählsystem zur Betätigung eines besonderen Wählers und in einem System, bei welchem jeder Sprechstromkreis durch ein besonderes Relais geschlossen wird, zum Auswählen eines dieser Relais. Gegenüber diesen Systemen weist die Erfindung die besonderen Kennzeichen auf, daß das an sich bekannte Kombinationsprinzip weitgehendste Anwendung findet unter ausschließ- licher Verwendung von diesem Kombinationsprinzip angepaßten Wählern. Dies ermöglicht eine einfache Ausbildung des Gesprächsein-. Stellapparates, der nur so viel bei Anruf zu überfahrende Kontaktreihen besitzt, als Ziffern zur Numerierung der Teilnehmernummern verwendet werden. Die Konstruktion der Wähler selbst ist ebenfalls neu insofern, als die einzelnen Sprechstromkreise des Wählers dadurch geschlossen werden, daß den Stromkreisen zugeordnete zungenartige Anker von einem gemeinsamen Magneten angezogen werden und dadurch die Stromfedern mit den Stromschienen des Wählers in Kontakt kommen. Um aber z.u erreichen, daß von den vielen um
den Magneten herum angebrachten Zungen immer nur die gewollte ihren Stromkreis schließt, sind noch mechanische Mittel vorzusehen, die die übrigen Zungen am Schließen ihrer Stromkreise hindern. Als eine solche Einrichtung wurde für die folgend beschriebe- ■ nen Wähler eine bereits anderweit verwendete Anordnung von genuteten Stäben benutzt, wobei jedoch bei den elektromagnetischen
ίο Wählern die Stäbe sinngemäß durch Scheiben ersetzt wurden, die durch Elektromagnete um einen kleinen Winkel verdreht werden., Je nach der jeweiligen gegenseitigen Verstellung der Scheiben kann dann immer nur eine bestimmte Zunge in die ihr · entsprechenden Nuten der Scheiben einfallen und durch Andrücken ihrer Kontaktfedern ihren Stromkreis schließen.
Im folgenden soll nun zuerst eine genaue Beschreibung des Prinzips des Auswählens, dann die eines Amtes für o,3 Teilnehmer gegeben werden, wobei in diesem Amte die Wähler in bekannter Weise als Vor- oder Ruf-, Gruppen- und Leitungswähler unterschieden
werden. Erstere verbinden den rufenden Teilnehmer mit einem freien Gruppenwähler, die Gruppenwähler nehmen die Hunderterziffer, die Leitungswähler die Zehner- und Einerziffer der Teilnehmernummern auf. Bei der Anord-
.30 nung der Rufwähler ist zugleich eine' Neuerung insofern getroffen, als dieselben nach dem Einschnurprinzip an die Teilnehmer angeschlossen sind, ohne jedoch die Zahl der Wähler größer nehmen zu müssen, als sie dem verbesserten System Strowger entspricht.
Außer den genannten Wählerarten ist noch ein einzelner Wähler zwischen Gruppen- und Leitungswähler geschaltet, den wir als Hilfs- oder Zentralwähler bezeichnen wollen. Er hat die Aufgabe, die Stromstoßkombination des innerhalb der rufenden Hunderterziffer nächst freien Leitungswählers an den rufenden Gruppenwähler zu übermitteln.
Zur Erklärung des Prinzips des Auswählens dienen die Fig. 1 bis 6, und zwar beziehen sich die Fig. 1 bis 3 auf die Art des Auswählens eines freien Gruppen- oder Leitungswählers und Fig. 4 bis 6 auf die Art der Ziffernübertragung.
Fig. 7 und 8 zeigen die Anordnung der Kombinationen und die Verzahnung der Scheiben eines Vor- oder Ruf Wählers,
Fig. 9 und 10 die eines Gruppenwählers,
Fig. 11 und 12 die des Zentral Wählers,
Fig. 13 und 14 die eines Leitungswählers. Die Fig. 15 und 16 zeigen die konstruktive Anordnung eines Zentralwählers,
die Fig. 17 und 18 Details für einen Rufwähler,
die Fig. ig und 20 die konstruktive Durchbildung eines Leitungswählers, welche sinngemäß auch auf einen Vor- und Gruppenwähler bezogen werden kann.
Die Fig. 21 bis 25 stellen das Schaltungsschema des Amtes für 9s Teilnehmer dar.
Das Prinzip des Auswählens.
Wie bekannt, lassen sich aus zwei Zeichen 2" Variationen.^ dieser Zeichen bilden, . wenn jede Variation aus η -Gliedern zusammengesetzt wird. In Fig. 1 z. B. sind mittels der Zeichen r und α acht verschiedene Variationen, jede bestehend aus drei Gliedern, gebildet, und zwar ist die Anordnung so getroffen, daß in Reihe I sich die Buchstaben r und a in Gruppen von je vier folgen, in Reihe II in Gruppen von je zwei, während in Reihe III sich r und α abwechselnd folgen. Jeder dieser Reihen entspricht nun in Fig. 2 ein gezahnter Stab i, in welchen acht Nuten 2 und 3 eingeschnitten sind zur Aufnahme der Zungen 4. Die Nuten haben in bezug auf diese Zungen zweierlei Lagen; die Nuten 2 liegen direkt unter den Zungen, die Nuten 3 um den Betrag α nach oben verschoben. In Stab I können demnach die ersten vier Zungen ohne weiteres in die entsprechenden- Nuten eingedrückt werden, während bei den letzten vier Zungen vorher der Stab gegen diese um die Entfernung α nach unten verschoben werden muß. Dadurch werden aber gleichzeitig die ersten vier Zungen auf den Stab aufzuliegen kommen und am Einsinken verhindert werden. Wir haben es nun in der Hand, je nachdem wir den Stab in Ruhe lassen oder um die Entfernung α nach unten verschieben, die ersten oder zweiten vier Zungen zum Einsinken zu bringen. Auch in Stab II sind Nuten entweder direkt unter den Zungen gelegen oder gegen sie um den Betrag α verschoben, je nachdem in Fig. 1, Reihe II der Buchstabe r oder α aufgezeichnet ist. Bei Ruhelage des Stabes II können die Zungen Nr. 0, i, 4, 5 ohne weiteres in die Nuten einsinken, bei Arbeitslage des Stabes, d. h. wenn wir ihn um α nach unten verschieben, die Zungen Nr. 2, 3, 6, 7, während bei dieser Arbeitslage gleichzeitig den vorigen Zungen das Einsinken unmöglich gemacht ist. Die Anordnung der Nuten in Stab III ist nach Fig. 1 Reihe III erfolgt. Hier können bei Ruhelage des Stabes III die Zungen Nr. 0, 2, 4, 6, bei Arbeitslage desselben die Zungen Nr; 1, 3, 5, 7 in ihre entsprechenden Nuten einfallen. Nun denken wir uns' statt der drei in einer Horizontalen liegenden Zungen eine einzige Zunge und diese quer über die Stäbe gelegt. Dann kann bei Ruhelage aller drei Stäbe die Zunge Nr. ο ohne weiteres einsinken. Für alle übrigen Zungen muß mindestens ein Stab nach ·■ unten verschoben werden, . z. B. für Zunge
Nr. ι der Stab III, für Zunge Nr. 2 der Stab II, für Zunge Nr. 3 der Stab II und III usf., für Zunge Nr. 7 alle drei Stäbe, allgemein gesprochen die Stäbe, die jenen Vertikalreihen der Fig. 1 entsprechen, in welchen der Buchstabe α der betreffenden Horizontalreihe vorkommt; aus diesem Grunde sind auch die Buchstaben r und α verwendet worden, um damit zu veranschaulichen, welche Stäbe in der Ruhelage und welche sich in der Arbeitslage beim Auswählen der verlangten Zunge befinden müssen. In der sechsten Horizontalreihe z. B. steht der Buchstabe α in Reihe I und III. Es sind darum die Stäbe I und III zu verschieben, um Zunge Nr. 5 zum Einfallen bringen zu können.
Es wäre natürlich ein eindeutiges Auswählen einer Zunge nicht möglich, wenn nicht zugleich außer der auszuwählenden Zunge alle anderen am Einfallen verhindert würden. Diese Verhinderung tritt hier aber immer ein, z. B. werden bei Auswahl der Zunge Nr. 5 · durch die Arbeitslage <fon Stab I die Zungen Nr. 0 bis 3, durch die Ruhelage des Stabes II außerdem die Zungen Nr. 6 und 7, durch die Arbeitslage von III ferner Zunge Nr. 4 am Einsinken gehindert. Es kann deshalb tatsächlich nur Zunge Nr. 5 einsinken. Auch für jede andere Zunge läßt sich an Hand der Fig. 2 leicht erkennen, daß bei jeder Verstellungskombination der Stäbe immer nur eine einzige Zunge einfallen kann..
Das Verstellen der Stäbe bewirken Magnete. Es wird daher jeder Stab mit dem Anker eines Magneten verbunden, dessen Hub = a ist. Es ist dabei gleichgültig, ob das Verstellen aller erforderlichen Stäbe gleichzeitig oder nacheinander erfolgt. In Fig. 3 ist das grundlegende Schaltungsschema für den Fall der gleichzeitigen Verstellung aller Stäbe aufgezeichnet. Die mit den Nummern 1 bis 7 versehenen Tasten sind über die Leitungen L1, L2, L5 mit den Magneten mlt mu, mm verbunden. Diese sind andererseits mit dem H- Pol einer Batterie B verbunden, deren — Pol geerdet ist. Drücken wir z. B. zur Auswahl der Zunge. Nr. 5 auf Taste Nr. 5, so geht von -\- B je ein Stromstoß über mIt mm, L1, L3, Taste 5, Erde nach —B zurück. Wi1 und m'm werden erregt, die Stäbe I und III verstellt, und damit ist nach vorigem der Zunge Nr. 5 die Möglichkeit gegeben, in die Nuten der Stäbe einzufallen. Bei dieser gleichzeitigen Verstellungsmöglichkeit aller Stäbe kann die Zunge Nr. ο nicht ausgewählt werden, ohne eine weitere Stromstoßart einzuführen, da für diese Zunge alle drei Magnete unerregt bleiben müssen und jede Stromübermittelung dagegen mindestens einen Magneten erregen würde.
Ist die gleichzeitige Einstellung der Stäbe nicht verlangt, so kann das Auswählen einer Zunge über weniger als drei Leitungen erfolgen, z. B. über eine Leitung, indem man die ^-Stromstöße und «-Stromstöße durch positive und negative Stromstöße unterscheidet und in die Leitung an der Empfangsstelle ein Schaltwerk einfügt, mit Hilfe dessen die Stromstöße auf die einzelnen Stäbe derart übertragen werden, daß z. B. ein -}- Stromstoß den Magneten des betreffenden Stabes erregt, ein ■— Stromstoß aber keine Erregung desselben hervorruft. Bei dieser Art des Auswählens kann dann auch Zunge Nr. 0 über eine Leitung ausgewählt werden. Da wir jedoch in der Folge die Anordnung nach Fig. 1 und 2 nur zum momentanen Auswählen, von Stromkreisen benutzen, soll jene nicht mehr behandelt werden.
Wenn es sich um die Auswahl von mehr als acht Zungen handelt, müssen wir zu Fig. 1 eine vierte Vertikalreihe hinzufügen, dementsprechend zu Fig. 2 einen vierten Stab und zu Fig. 3 eine vierte Leitung und einen■ vierten Magneten. Dann lassen sich damit 24 = 16 Zungen auswählen. Die Fig. 1 würde sich dann zu 16 Horizontalreihen, je bestehend aus vier Gliedern, erweitern, welche zweckmäßig so anzuordnen sind, daß in Reihe I auf acht r acht α folgen, in Reihe II auf vier r vier a go usf., in Reihe III auf zwei r zwei α usf., und schließlich in Reile IV r und α einzeln aufeinander folgen. Es ist diese Anordnung jedoch nicht unbedingt notwendig einzuhalten, wir können vielmehr die einzelnen Horizontalreihen gegeneinander austauschen, wenn wir nur an den Stäben für den Buchstaben a eine um α verschobene Nut, für r die Nut direkt unter die Zunge setzen.
Wir haben also bis jetzt eine Methode kennen gelernt, um mit Hilfe von drei Leitungen eine von acht, mit Hilfe von vier Leitungen eine von 16 Zungen in eine bestimmte Stellung zu bringen, wobei sich die Zahl 8 auf 7 und die Zahl 16 auf 15 reduziert, wenn wir die Auswahl momentan erfolgen lassen. Wie das Eindrücken der Zungen erfolgen kann und wie dadurch ein Stromkreis geschlossen wird, soll erst bei Beschreibung einer Ausführung der Wähler angegeben werden.
Die Fig. 4 bis 6 veranschaulichen eine Methode' des Auswählens von neun Zungen über zwei Leitungen La und Lb, mittels zweier auf- ■ ■ einanderfolgenden Stromstößen, wie wir sie zur Übertragung der Ziffern benutzen. Fig. 4 ist aus Fig. ι abgeleitet. Wie man aus dieser ersieht, enthalten die Reihen II und III die Kombinationen rr, ra, ar, aa, Von diesen läßt sich wieder die erste nicht übertragen, wenn wir die momentane Übertragung voraussetzen. Die drei übrigen Kombinationen sind nun durch zweimalige Kombination zur BiI-
dung der Variationsreihen der Fig. 4 verwendet, indem in Reihe I und II jede der drei Kombinationen dreimal gesetzt und innerhalb jeder so entstandenen Gruppe in Reihe III und IV die drei Kombinationen nochmals variiert sind. Genau wie Fig. 2 aus 1, so ist Fig. 5 aus 4 entstanden, indem an Stelle der Buchstaben r Nuten angeordnet sind, die direkt vor der betreffenden Zunge liegen, und an Stelle von α Nuten, die gegen die Zungen um α verschoben sind. Soll dann z. B. Zunge 6 einfallen können, so müssen die Stäbe I, III, IV um α nach unten verschoben werden, was wieder aus der Fig. 4 direkt abgelesen werden kann: Die Verschiebung der Stäbe erfolgt wieder durch die Magnete Wi1 bis mlv (Fig. 6). Die Verstellung aller vier Stäbe kann aber nicht mehr momentan erfolgen, sondern muß in zwei Stufen vor sich gehen. Zu diesem Zweck ist an der Empfangsstelle eine Schaltscheibe mit Schaltarm vorgesehen, welch letz-. terer zwei Stellungen einnehmen kann. In der linken Stellung sind die Leitungen La und Lb an die Magnete Wi1 und mu, in der rechten Stellung an die Magnete mni und miv angeschlossen. Das Überschalten besorgt der Magnet m, dessen Anker in Zähne der Schaltscheibe eingreift und nach dem ersten Stromstoß den Schaltarm in seine rechte Stellung bringt. Die durch schraffierte Kreise und Halbkreise angedeuteten Kontaktstücke sind nach Fig. 4 an die Leitungen L1 und Lb angeschlossen und. mit einem geerdeten Metallstück von oben nach unten zu überfahren.
Für Zunge 6 z. B. ist nach Fig. 4 die Leitung La,' darauf sind die Leitungen La und Lb zusammen zu erden. Dementsprechend ist der obere Kontakt der Reihen 6 an La angeschlossen, die beiden unteren an La bzw. Lb.
Wird nun mittels des geerdeten Kontaktstückes der obere Kontakt berührt, so wird m{ erregt, außerdem m. Nach Aufhören dieses Stromstoßes schaltet der Anker von m den Schaltarm in die rechte Stellung über. Erfolgt darauf die Berührung des geerdeten Kontaktes mit den halbkreisförmig gezeichneten unteren Kontakten von 6, so wird sowohl mm als auch mlY erregt. Wurde vorher durch M1 der Stab I verstellt, so erfolgt nun durch mm und mlv die Verstellung der Stäbe III und IV. Es ist natürlich bei der Ausführung dafür Sorge zu tragen, daß nach Aufhören des ersten Stromstoßes Stab I in seiner Arbeitsstellung verbleibt. Dann wird am Ende des1 zweiten Stromstoßes nur Zunge 6 einfallen können.
Nachdem nun die zweierlei Methoden, die wir in der Folge zum Auswählen benutzen, im Prinzip erläutert sind, soll deren Anwendung auf die verschiedenen Wähler, die wir in einem größeren selbsttätigen Amte brauchen, dargelegt werden.
Die Fig. 7 und 8 veranschaulichen die Variationstabelle und Nutenanordnung für einen Voroder . Rufwähler. Derselbe zeigt 72 Zungen, die jedoch nicht fortlaufend numeriert sind, sondern die Nummern tragen: 10 bis 17, 20 bis 27, 30 bis 37 usf. bis 90 bis 97. Es sind also neun Gruppen von je acht Zungen. Jede Gruppe ist einem Teilnehmer zugeordnet und zeigt in den Reihen I bis IV der Fig. 7 acht 70, gleichlaufende Variationen, z. B. die erste Gruppe achtmal die Variation rrar, und innerhalb derselben Gruppe wechseln die in den Reihen.V,. VI, VII aufgezeichneten Variationen einzeln miteinander ab. Es sind dies die in Fig. ι angegebenen Variationen außer der ersten, jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Die Kombination rrr ist ersetzt durch drei Punkte. Diese sollen bedeuten, daß an dieser Stelle die Stäbe keinen Einfluß auf die Lage der Zungen ausüben sollen. Welchem Zwecke diese Einrichtung dient, soll später angegeben werden. Es genügt hier festzustellen, daß wir für ■ jede Gruppe eine? Zunge haben müssen, die einfallen kann, ob die Stäbe V, VI, VII verstellt sind oder in Ruhe bleiben. Die den neun Gruppen bzw. neun Teilnehmern zugeordneten Variationen der Reihen I bis IV sind wieder aus Fig. I abgeleitet. Wir denken uns wieder, wie bei der Erklärung der Fig. 4 angegeben, die Fig. 1 durch Anfügen einer vierten Vertikalreihe und Erweiterung auf 16 Horizontalreihen vergrößert. Aus diesen 16 Reihen greifen wir 9 heraus, und zwar zweckmäßig solche, die möglichst wenig α enthalten, um möglichst wenig Magnete erregen zu müssen und den Linienstrom möglichst klein halten zu können. Wir wählen daher die folgenden Variationen: ■
rrar, rraa, rarr, rara, raar, arrr, arra, arar, aarr.
Diese Variationen sind nun in den Reihen I bis IV der Fig. 7 je achtmal aufgezeichnet. Wie dann nach der Variationstabelle die Verzahnung der Stäbe erfolgt, ist schon bekannt. Wir brauchen wieder nur an Stelle von r eine Nut direkt unter die betreffende Zunge zu setzen, an Stelle von α eine nach oben verschobene Nut und an Stelle eines Punkteseine Aussparung vorzusehen. Die Entfernung, um welche die Stäbe verstellt werden sollen, ist in Fig. 8 und in den folgenden in Frage kommenden Figuren gleich der halben Entfernung zweier Zungen gemacht, wodurch die Verzahnung sich wesentlich einfacher darstellt als in den Fig. 2 und 5.
Zur Probe dafür, daß bei Verstellung der Stäbe ' im Sinne der Variationen der Fig. 7 immer nur die eine Zunge einfallen kann, die der gewählten Variation entspricht, möge die Zunge Nr. 53 genommen werden. In der ihr
entsprechenden Variation kommt α in Reihe II, III, V und VII vor, diese Stäbe müssen also verstellt werden. Tatsächlich kann dann auch, wie aus Fig. 8 53. Horizontalreihe ersichtlich ist, die Zunge Nr. 53 nach der Verstellung einfallen. Die gleiche Eigenschaft' muß mit ihr auch Zunge Nr. 50 teilen, entsprechend unserer oben aufgestellten Forderung, daß in jeder Gruppe eine Zunge sein muß, die nach Einstellung der der Gruppe zugehörigen Variation einfallen können soll, gleichgültig, ob die Stäbe V, VI, VII verstellt sind oder nicht. Diese Zunge, die in allen Gruppen die Endziffer 0 hat, wird also immer mit einfallen können, wenn eine Zunge ihrer Gruppe ausgewählt wird. Es muß nun noch nachgewiesen werden, daß außer den Zungen 50 und 53 keine andere einsinken kann. Stab I verhindert die Zungen 60 bis 97 am Einfallen, Stab II die Zungen 10 bis 27, Stab III die Zungen 30 bis 47, Stab V die Zungen 55 bis 57, Stab VI die Zungen 51 und 52 und Stab VII die Zunge 54, bleibt also nur Zunge 50 und 53 übrig.
Die Fig. 9, 10, 13 und 14 stellen Variationstabellen und Nutenanordnungen für einen Gruppen- und einen Leitungswähler dar. Die Variationstabelle Fig. 9 für den Gruppenwähler ist aus den Tabellen Fig. 1 und 4 zusammengesetzt, und zwar derart, daß die neun Variationen der Fig. 4 in Gruppen von je sieben in den Reihen I bis IV untereinander geschrieben sind und jede Gruppe wieder die Variationen der Fig. 1 außer der ersten in den Reihen V bis VII enthält. Die Numerierung der einzelnen Reihen kann wieder nur intermittierend erfolgen, da jede Gruppe nur aus sieben statt zehn einzelnen Reihen besteht; demgemäß sind als Einerziffern nur die Zahlen. 1 bis 7 verwendet. Die Anordnung der Nuten ist wieder in bekannter Weise geschehen. Werden zwecks Auswahl z. B. der Zunge 23 die Stäbe II, III, V und VII verstellt, so werden durch Stab I die Zungen 41 bis 97, durch III die Zungen 11 bis 17, durch IV die Zungen 31 bis 37, durch V die Zungen 25 bis 27, durch VI die Zungen 21 und 22, durch VII die Zunge 24 aufgehalten, so daß nur noch Zunge 23 übrig bleibt.
Die Variationstabelle Fig. 13 geht allein aus Fig. 4 hervor, indem .die dort aufgezeichneten Variationen in Gruppen von je neun in den Reihen I bis IV untereinander geschrieben sind und in den Reihen V bis VIII einander abwechselnd folgen. Die Verzahnung der Stäbe in Fig. 14 folgt wieder in bekannter Weise aus Fig. 13. Als Stichprobe diene Zunge Nr. 99. Nach der Tabelle sind für diese sämtliche Stäbe zu verstellen, wodurch, wie aus Fig. 14 hervorgeht, derselben tatsächlich die Möglichkeit gegeben ist, einzufallen, andererseits auch alle anderen Zungen am Einfallen verhindert werden, und zwar 11 bis 39 durch I1 41 bis 69 durch II, 71 .bis..79 durch III, 81 bis 89 durch IV, 91 bis 93 durch V, 94 bis 96 durch VI, 97 durch VII und 98 durch VIII.
Die Fig. 11 und 12, die auf den Hilfs- oder Zentralwähler Bezug haben, bieten in bezug auf die Verzahnung nichts Neues, sie entsprechen genau den Fig. 4 und 5, nur sind die den Buchstaben α entsprechenden Nuten etwas anders geformt. Der Grund hierfür soll später erläutert werden.
Es soll nun die Ausführung eines Wählers beschrieben werden, wie sie für alle vorkommenden Wählerarten, den Zentralwähler ausgenommen, vorbildlich ist. Als Beispiel ist in den Fig. 19 und 20 ein Leitungswähler im Aufriß und Grundriß gezeichnet. Die Zahne und Nuten der Fig. 14 sind an dem Rande von Scheiben angebracht, welch letztere nun um einen kleinen Winkel zu verdrehen sind, dessen Bogen am Umfang der Scheiben gemessen gleich der halben Entfernung zweier Zungen ist. Die Scheiben sind in Fig. 19 mit 5 bezeichnet und ihre Zahl beträgt acht. Sie sind in Scheiben 6 leicht drehbar gelagert und diese auf dem Bolzen 7 aufgereiht und durch eine Schlußscheibe 8 aneinander gepreßt. Die Dicke der Scheiben 6 ist natürlich so zu bemessen, daß durch dieses Anpressen die Beweglichkeit der Scheiben 5 nicht beeinträchtigt wird. Jede Scheibe 5 wird durch einen Topfmagnet (mb mn .... mVI]I) gesteuert. Sämtliche Magnete sind auf die Platte 9 aufgeschraubt. Der Magnet M1 z. B. steuert die unterste Scheibe (Fig. 19), und zwar auf folgende Weise: Die mit dem Bolzen 10 fest verbundene Torsionsfeder 11 legt sich im Ruhezustande gegen den Fortsatz 12 des Ankers 13, der durch die Druckfeder 14 an den Anschlag des Bolzens angedrückt wird. . Die Feder 11 hat die Tendenz, sich entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers zu drehen und folgt diesem Zuge, sobald der Anker 13 von dem Magneten angezogen wird und dadurch der Fortsatz 12 das Ende der Feder freigibt. Gleichzeitig legt sich das bügeiförmige Ende der Feder gegen eine Aussparung 15 der Scheibe (Fig. 20), nimmt diese also bei der Verdrehung mit. Der Winkel der Verdrehung wird begrenzt durch die Stellschraube 17, die in gleicher Höhe mit der Scheibe angebracht ist und gegen die sich die Kante 16 der Aussparung anlegt. Diese Anordnung bezweckt vor allem, den Einstellmagneten und dessen Stromverbrauch möglichst klein zu halten. In der Tat ist auch nur eine sehr geringe Kraft nötig, um die Feder 11 auszulösen und die Scheibe zu verdrehen. Wie 1M1, so arbeiten auch die anderen Magnete mü bis mmi. Ihre Konstruktion unterscheidet sich nur durch die
Höhe des Fortsatzes I2 und des Endes der Feder 11 und durch die Höhe der Stellschraube 17, welcher Unterschied an mvl deutlich zu erkennen ist. Um Raum für die in die Scheiben hineinragenden verlängerten Kerne der Magnete zu schaffen, besitzt jede Scheibe außer der Aussparung 15, 16 noch kreisförmige Aussparungen 18 (Fig. 20), die groß genug gemacht sind, um eine Hinderung der Verdrehung durch etwaiges Anschlagen an die Stellschraube zu vermeiden. Es ist also eine jede Scheibe an den Stellen, an welchen sich die Einstellmagnete M1 bis mvlll befinden, mit acht Aussparungen versehen. Sieben davon sind kreisrund und beeinflussen den Hub der Scheiben nicht, die achte ist rechteckig und begrenzt die Verdrehung der Scheibe durch Anschlagen an die Stellschraube. Außer den Magneten Wi1 bis VtIy111 ist noch ein Magnet auf die Platte 9 aufgeschraubt, dessen verlängerter Kern, wie beschrieben, die Scheiben trägt. Dieser Magnet dient dazu, die verstellten Scheiben wieder in ihre Ruhelage zurückzudrehen. Zu diesem Zweck ist der Anker 19 (Fig. 19) kegelförmig abgedreht, an welche Fläche sich die beiden um die Achse 23 drehbaren Winkelhebel 20 anlegen. Diese Hebel tragen einen senkrechten Fortsatz 21, der durch die Aussparungen 22 (Fig. 20) der Scheiben hindurchragt und sich gegen diese anlegt. Wird der Anker 19 von dem Magneten angezogen, so dreht er die anliegenden Hebelarme nach außen, wodurch die Scheiben im Sinne des Uhrzeigers verdreht werden. Dadurch wird die ausgelöst gewesene Torsionsfeder 11 wieder gespannt, deren Ende wieder hinter den Fortsatz 12 des Ankers 13 gedreht, so daß dieser durch die Druckfeder 14 wieder in seine ursprüngliche obere Lage zurückschnellt und sich die Feder 11 nach Zurückgehen des Ankers 19 von wieder an den Fortsatz 12 des Ankers 13 anlegt.
Die Platte 9 trägt ferner einen Ring 24 aus Isolationsmaterial, in welchen die Vielfachkontaktfedern 25 und 26 im Kreise herum eingegossen sind (Fig. 20). Die im selben Kreise liegenden Federn 25 sind miteinander elektrisch verbunden, an dieselben werden die Federn 26 durch die Hebel 27 angedrückt.
Um dieses Andrücken elektromagnetisch zu erreichen, ist ein Magnet M (Fig. 19) vorgesehen, an dessen Kern sich die Platten 28 und 29 anschließen. Dieser Magnet erzeugt bei seiner Erregung einen magnetischen Fluß, der über sämtliche Hebel 27 geht und sich durch den Luftspalt 30 schließt. Die Hebel 27 sind in der Platte 28 um Achse 31 drehbar angeordnet und können daher dem magnetischen Zuge folgend, in die Nuten der
bo Scheiben einfallen. Es muß natürlich dafür gesorgt werden, daß der Magnet M erst dann erregt wird, wenn alle erforderlichen Scheiben des Wählers eingestellt sind. Es geschieht daher, wie später bei Erläuterung des Schaltungsschemas noch näher dargelegt wird, die Erregung von M am Ende des letzten scheibenverstellenden Stromstoßes. Das Magnetgestell von M ist durch die Bolzen 32, die durch die Aussparungen 33 (Fig. 20) der Scheiben hindurchragen, mit Platte 9 verbunden und der ganze Wähler mit einer Blechkapsel 34 zum Schütze gegen Staub verschlossen, wodurch gleichzeitig auch ein äußerer Anschlag für die Hebel 27 geschaffen . ist.
Man kann den Wähler in dieser Form als ein Relais für 81 Stromkreise und mit 81 fach unterteiltem Anker betrachten, wovon immer nur einem Teil, seinen Stromkreis zu schließen, möglich gemacht wird.
Wie schon erwähnt, ist die beschriebene Ausführung eines Leitungswählers auch für Gruppenwähler und mit einiger Änderung auch für Vor- oder Rufwähler vorbildlich.
Eine andere Ausführungsform jedoch geben wir dem Hilfs- oder Zentralwähler, auf welchen sich die Fig. 11, 12, 15 und 16 beziehen. An diese Wähler wird die Anforderung gestellt, daß die auszuwählende Zunge zugleich mit der Verstellung der Stäbe 38 (Fig. 16) niedergeht und mit dem Ende der Verstellung auch schon ihren Stromkreis geschlossen hat: Es liegt daher jede Zunge 27 (Fig. 16) von vornherein unter dem Druck einer Feder 35 auf den Stäben auf. Diese selbst sind in Käfigen 36 in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Die Verschiebung bewirken die Magnete Vn1 bis mlv, nach deren Stromloswerden die Stäbe mittels der Federn 37 in ihre Ruhelage zurückgezogen werden. Um das Zurückschnellen der Stäbe möglichst zu erleichtern, sind jene Zähne, auf denen die Zungen in der Ruhelage aufliegen, möglichst flach abgeschrägt. Man könnte die Anordnung auch so treffen, daß durch das Niedergehen der Zunge mit den Sprechstromkreisen zugleich der Stromkreis eines Rückstellmagneten geschlossen wird, dessen Anker sämtliche Zungen von den Stäben abhebt, wodurch diese ohne durch die Reibungswiderstände der Zungen behindert zu sein, zurückschnellen können. Doch bedingt dies eine umständlichere Einrichtung, weshalb die erstere Ausführungsform gewählt wurde. Es müssen eben dabei die Federn 37 so stark gewählt werden, daß die Reibungsdrücke der Zungen überwunden werden. Dementsprechend sind auch die Einstellmagnete stark zu wählen; da diese aber, wie wir später erkennen werden, in Ortsstromkreisen liegen, ist uns 'in der Dimensionierung der Magnete keine Grenze gezogen.
Eine bauliche Abweichung zeigt ferner auch der Vor- oder Rufwähler. Es wurde schon früher erwähnt, daß bei demselben jedem an ihn angeschlossenen Teilnehmer eine Gruppe von acht Vielfachkontakten zugeordnet ist. Es muß nun möglich gemacht werden, daß diese Teilnehmer den Wähler kurz nacheinander zum Auswählen benutzen können, während die ausgewählten Kontakte während der
ίο ganzen Dauer eines Gespräches geschlossen bleiben sollen. Wir müssen deshalb diese Kontakte als Haltekontakte ausführen und die verstellten Scheiben sofort nach dem Auswählen wieder in ihre Ruhelage zurückbringen.
Am Ende des Gespräches muß ferner der Teilnehmer die eingestellten Kontakte wieder auslösen können. Diesen Anforderungen wird die Einrichtung nach den Fig. 17 und 18 gerecht. In Fig. 18 sind außer den Einstellmagneten M1 bis mvn noch so viel Magnete m angeordnet, als Teilnehmer an den Ruf wähler angeschlossen sind, und jeder Magnet wird durch den Teilnehmer am Ende des Gespräches über die Linie erregt. Auf den einem Teilnehmer zugeordneten Kontaktfedern liegt ein bogenförmig gestalteter, um den im Gestell des Magneten m gelagerten Stift 41 drehbarer Anker 40 auf. Die Auflagefläche ist ab-' geschrägt. Wenn nun die Kontaktfedern 26 durch die Zunge 27 nach einwärts gedrückt werden, so hebt die linke Feder bei dieser Bewegung den Anker 40 an und tritt schließlich hinter die zylindrische Fläche 42 desselben, in welchem Augenblick der Anker 40 wieder fällt. Hört dann der Druck von 27 auf, so legt sich die Feder an die zylindrische Fläche von 42 an. Die Federn 26 bleiben also an die Federn 25 angedrückt, bis der Anker 42 wieder gehoben wird. Dies geschieht, indem der Magnet m seinen Anker 43 anzieht; dann schnellen die Federn 26 infolge ihrer eigenen Elastizität zurück.
Nachdem nun sowohl die grundlegenden Methoden des Auswählens, als auch die bauliehen Einzelheiten der Wähler beschrieben sind, soll deren Verwendung und Zusammenschaltung in einem Amte für g3 Teilnehmer dargelegt werden.
_0 Amt für 93 Teilnehmer.
In diesem Amte sind zur Numerierung der Teilnehmer nur die Ziffern 1 bis 9 verwendet, die Ziffer ο muß aus den eingangs erwähnten Gründen wegbleiben. Ferner verwenden wir nur gleichstellige Zahlen, im vorliegenden Falle also nur dreistellige Zahlen, beginnen demnach nicht mit Nr. 1, sondern mit Nr. in, wodurch eine Ergänzung von ein- und zweistelligen Nummern zu dreistelligen, wie sie bei anderen Systemen durch Vorsetzen von entsprechend vielen Nullen notwendig ist, überflüssig wird. Die Teilnehmer erhalten somit die Nummern:
in bis 119, 121 bis 129 . .
211 - 219,.221 - 229 . .
311 - 319, 321 - 329 . .
usf. bis
911 bis 919, 921 bis 929 ..
191 bis 199,
291 - 299,
391 - 399
991 bis 999.
Wie bei anderen Systemen teilen wir auch hier die Teilnehmer in Gruppen ein. Während aber sonst gewöhnlich eine Gruppe 100 Teilnehmer umfaßt, schließen wir hier nur 81 Teilnehmer zu einer Gruppe zusammen, wodurch neun Gruppen entstehen. Die erste Gruppe umfaßt die Nummern in bis 199, die zweite Gruppe die Nummern 211 bis 299 usf., schließlich die neunte Gruppe die Nummern 911 bis 999. .
Einer jeden Teilnehmergruppe sind nun so viel Gruppen- und Leitungswähler zugänglich zu machen, als in ihr maximal gleichzeitige Gespräche zu erwarten sind. Nach den neuesten Erfahrungen in amerikanischen Ämtern genügen 6 bis 7 Prozent, während man früher mit 10 Prozent gleichzeitigen Gesprächen rechnete. Für unser Amt nehmen wir pro Gruppe 7 gleichzeitige Gespräche an und kommen damit auf nahezu 9 Prozent, was somit vollauf genügt. Einer jeden Teilnehmergruppe werden also sieben Gruppenwähler zugewiesen, die einem jeden Teilnehmer der Gruppe über sieben Vielfachfedern eines Voroder Rufwählers zugänglich sind. Außer diesen sieben Vielfachfedern ist für jeden Teil- nehmer noch ein achter Federsatz als Umschalter vorgesehen. Nit diesen Umschaltfedern ist jeder Teilnehmer fest verbunden und wird selbsttätig durch Abheben seines Hörers über eine der sieben Vielfachfedern an einen Gruppenwähler angeschlossen. Man kann nun, wie bisher üblich, für jeden Teilnehmer einen Rufwähler vorsehen, der die sieben Vielfachfedern und die Umschaltfedern enthält. Man kann aber auch, wie im folgenden beschrieben, die Vielfachfedern mehrerer Teilnehmer zu einem einzigen Wähler zusammenfassen, und zwar sind in unserem Amte neun Teilnehmer an einen Rufwähler angeschlossen, so daß für jede Gruppe von 81 Teilnehmern neun Rufwähler erforderlich sind, wobei jeder Rufwähler 9 χ 8 = 72 Vielfachkontakte aufweist. Da wir neun Gruppen von Teilnehmern haben, sind also in unserem Amte 9 X 9 ·= 81 Rufwähler mit je 72 Vielfachkontakten vorhanden.
In Fig. 21 ist ein solcher Rufwähler schematisch dargestellt. Es sind an ihn die Teilnehmer Nr. 121 bis 129 angeschlossen; er ist also in der Teilnehmergruppe mit den Nummern 1Ί1 bis 199 der zweite Wähler. Wir nehmen ferner an, der rufende Teilnehmer
habe die Nummer 124. Dem entspricht also in der Tabelle (Fig. 7) die vierte Gruppe von Variationen mit den Nummern 40 bis 47, welchen in Fig. 21 die Vielfachfedern f40 bis fi7 zugeordnet sind. Die an dem linken Ende der Federn gezeichneten Haken sollen andeuten, daß die Federn in ihrer Arbeitsstellung festgehalten werden, bis sie sämtlich durch den Magneten W124, dessen Polschuh über alle Haken reicht, ausgelöst werden. ■ Die rechten Enden . der Federn fn bis fi7 sind mit den Sammelleitungen av b±, C1 bis a7, b7, c7 verbunden. Diese sieben Satz Sammelleitungen erhalten Abzweigungen nach sämtlichen Vielfachfedern der neun Ruf wähler einer Gruppe, ausgenommen jene Federn, deren Endziffer 0 ist, z. B. f40. Von den Sammelleitungen ax bis a7 und bx bis b7 . führen Abzweigungen , nach sieben Gruppenwählern, von denen der erste in Fig. 23 schematisch dargestellt ist. Die Leitungen C1 bis c7 führen zu den Relais rx bis r7 der Fig. 22, die gemeinsam an + B angeschlossen sind. Diese Relais schließen hintereinandergeschaltete Kontakte, von denen drei Leitungen über den Schalter S1 nach drei Magneten mv, mvi, mvlI führen. In der Ruhelage schließen die Federn von rx alle drei Magnete über die Leitungen 52, 53 und 54 an — B an, in der Arbeitsstellung an die Kontaktfedern von r2. Diese wieder schließen in der Ruhelage mv und mVI an — B an, in der Arbeitsstellung alle drei zu den Magneten führenden Leitungen an die Kontaktfedern von r3 usf. Die Kontaktfedern eines jeden Relais schließen in der Ruhelage die Stromkreise der Magnete in jener Reihenfolge, wie die Buchstaben α in den Variationsreihen V, VI, VII der Fig. 7 aufeinanderfolgen. In der Arbeitsstellung schließen die Federn eines Relais immer diejenigen des folgenden an die zu den Magneten führenden Leitungen an.
Die zum Schalter S1 gehenden Leitungen zweigen auch nach den Schaltern der übrigen acht Rufwähler ab, so daß die Magnete mv bis mVII desjenigen Wählers mit den Kontakten des Relais rx verbunden sind, dessen Schalter S1 gerade durch rs geschlossen wird. Da dieses Schließen bei jeder Auswahl immer nur einen Moment dauert, ist es praktisch ausgeschlossen, daß bei zwei Wählern zu genau gleicher Zeit die Schalter S1 geschlossen und zwei Teilnehmer auf denselben Gruppenwähler angeschaltet werden. Wir müssen nur dafür sorgen, daß rx sofort auf die Kontaktfedern von r2 umschaltet, nachdem die Magnete niy bis mVII erregt sind. Es geschieht dies, wie nachher beschrieben wird, am Ende des Stromstoßes, der die Magnete M1 bis mlv und /s erregt. Von der Teilnehmerstation führt die Doppelleitung nach zwei Stromschienen a124 und δ124. Eine dritte Stromschiene C124 ist über die Magnetwicklung von W124 und über Leitung 54 mit —B verbunden. Diese Schienen sind identisch mit den Kontaktfedern 25 der Fig. 17 und 18. Die Stromschienen «124 und bX2i dienen zur Bildung des Sprechstromkreises, die Schiene C124 zur Bildung des sogenannten Sperrstromkreises. Die Schie-' nen a1M und δί24 sind mit den Kontakten 44 und 45 .verbunden, an die sich die Federn 46 und 47 anlegen. Von diesen führen die Leitungen a124 und δ124 nach dem Leitungswähler, der die Anschlüsse Nr. in bis 199 enthält. Eine Abzweigung der Leitung O124 hinter der Feder 47 führt über die Leitungen 48 und 49 zu den Magneten mn und mIV, die andererseits über Leitung 50, Relais rs und Leitung 51 mit -\- B verbunden sind. Der Minuspol von B ist geerdet.
Wenn daher der Teilnehmer die rechts gezeichnete Taste niederdrückt, so entsteht der folgende Stromstoß: -\- B, 51, rs, 50, mu, mlv, 48, 49, 47, 45, &124, rechte Taste der Teilnehmerstelle Erde, — B. mu und miv veranlassen die Verdrehung ihrer Scheiben und rs schließt den Schalter S1. Sind nun alle sieben Gruppenwähler der Gruppe des rufenden Teilnehmers frei, d. h. die Relais rx bis r7 unerregt, so kann von + B und Leitung 52 ein Strom nur über die Ruhekontakte '90 und Federn von rx nach den Magneten mv bis mvlI und über die Leitungen .53 und 54 nach — B fließen. Die drei Magnete verursachen die Verdrehung ihrer Scheiben, so daß nunmehr nach Fig. 8 die Zungen Nr. 40 und 41 in die Lücken der Scheiben einsinken können. Dazu bedarf es aber noch, der Erregung des Schließmagneten Mn der, wie von früher her bekannt, , sämtliche Zungen gegen die Scheiben andrücken soll. Er ist einerseits an den Kontakt 55 von S1 und andererseits an den Kontakt 56 des einpoligen Ausschalters S2 angeschlossen, welch letzterer sich bei Ruhelage in der ausgezogenen Stellung befindet, durch r9 zum Schließen des Kontaktes 56 veranlaßt und danach wieder durch r10 in seine Ruhelage zurückgezogen wird. Wenn nun rs den Schalter S1 schließt, so erfolgt ein Stromstoß von + B über 59, 58, r9, 61 nach — B, dessen Folge das Schließen des Kontaktes 56 ist. Hört der Stromstoß auf, der r8 erregte und der durch Niederdrücken der rechten Taste an der Teilnehmerstelle erzeugt wurde, so geht S1 in seine Ruhelage zurück und es wird folgender Stromkreis geschlossen: + B, 59, 115. 55, M1-, 56, 61, — B. Damit wird M,- erregt und bleibt es vorläufig. Mit Aufhören des in der Teilnehmerstelle erzeugten Stromstoßes werden natürlich auch die Magnete mu undw^, ferner durch Zurückgehen des Schalters S1 auch mv, mV[ und mV]! stromlos. Die Erregung von M7- bewirkt nun, daß sich die Viel-
fachfedern fa an die Schienen α]24, δ124 und C124 anlegen. Damit sind die beiden Leitungen des Teilnehmers Nr. 124 über diese Stromschienen, die beiden oberen Federn fn, die Sammelleitungen O1, bx mit den Schienen des Gruppenwählers Fig. 23 verbunden.
Indem sich die unterste Feder f41 an C124 anlegt, wird noch folgender Stromkreis geschlossen : -\- B, 52, T1, C1, untere Feder von fiV C124, W124 54, 61, — B. V1 wird dadurch erregt und seine Federn schalten die Zuleitungen für S1 nach den Kontaktfedern um. Damit ist der erste Gruppenwähler der Teilnehmergruppe als besetzt gekennzeichnet und ein nun folgender Anruf aus derselben Teilnehmergruppe wird durch die Kontaktfedern von P2 auf den zweiten Gruppenwähler übertragen. In dem Stromkreis von rx liegt noch der Magnet W124, welcher die eingestellten Federn fn erst am Ende des Gespräches auszulösen hat. Er muß deshalb so bemessen werden, daß er in Hintereinanderschaltung mit rx unwirksam bleibt. Sein Inwirkungtreten führen wir, wie später genauer beschrieben werden wird, durch Kurzschließen von T1 herbei. Wir müssen nun noch dafür sorgen, daß Mx wieder stromlos wird, da sonst ein zweiter Anruf auf denselben Wähler nicht erfolgen kann, weil die Scheiben wegen der in den Nuten festgehaltenen Zungen nicht verstellt werden könnten. Wir unterbrechen den Stromkreis fürM,·, indem wir r10 erregen, sobald die obere Feder fm durch die zugehörige Zunge Nr. 40 ihren Kontakt 62 schließt. In diesem Falle entsteht der Stromkreis: -\- B, r10, 64, obere Feder /"40, Kontakt 62, Leitung 63, 53, 54, — B, wodurch der Kontakt 56 unterbrochen wird und damit Mr stromlos wird. Gleichzeitig wird durch Anziehen des Ankers von r10 der Stromkreis für w0,· geschlossen, weleher Magnet bekanntlich sämtliche verstellten Scheiben wieder zurückdreht. Sobald Mr stromlos wird und die obere Feder f40 nicht mehr unter Drück steht, wird der Kontakt 62 wieder geöffnet und damit auch r10 stromlos und der Wähler für einen neuen Anruf bereit gestellt.
Wir haben noch den Zweck der Kontakte 44, 45 und 67 zu erklären. Während die obere Feder fin nach Stromloswerden von Mr wieder zurückgeht, werden die Federn 46, 47 und 66 ebenso wie die Federn fa durch den Anker von
gehalten, bis nach Beendigung des Gespräches dieser Magnet erregt wird. Dadurch werden zu gleicher Zeit die Kontakte 44 und 45 geöffnet und zugleich der Kontakt 67 durch 66 geschlossen. Ersteres bezweckt, daß der rufende Teilnehmer von anderer Seite nicht mehr angerufen werden kann und die nun folgenden Schaltstromstöße keinen Einfluß mehr auf den Vorwähler ausüben können, letzteres, daß die Sperrleitung clg4 über j 66, 67, 63, 53, 54 an den Minuspol von B angeschlossen wird und der Teilnehmer Nr. 124 dadurch für andere als besetzt gekennzeichnet ist. Die Wirkung dieses Anschlusses wird später noch genauer beschrieben werden.
Der rufende Teilnehmer ist also durch einmaliges Erden seiner δ-Leitung mit dem Gruppenwähler (Fig. 23) momentan verbunden worden und kann nun durch sechs weitere Stromstoße den gewünschten Teilnehmer erreichen. Nehmen wir an, dieser habe die Nummer 419, so hat der Teilnehmer zunächst die der Ziffer 4 entsprechende Stromstoßkombination durch Überfahren der Kontaktreihe 4 (Fig. 6) zu geben, wodurch zwei Stromstöße nach dem Gruppenwähler gesandt werden. Der erste Stromstoß erfolgt über La und erregt M1, der zweite über Lb und erregt mIV des Gruppenwählers. Das Überschalten erfolgt durch ein Schaltwerk, dessen Schaltarm in der Ruhelage des Wählers auf den Kontakten 68 und 69 aufruht.
Die genauen Stromläufe sind wie folgt:
1. Erdung von La : -f· B, Leitung 70, W1, 71, -Yn1, 68, a„, obere Feder fiV a12i, linke Taste, Erde, — B. Durch w, erfolgt die Verdrehung seiner Scheibe und das Schließen des Kontaktes 76. W1 zieht seinen als Echappement ausgebildeten Anker 72 an und bewirkt nach Aufhören der Erdung das Fortschalten des Schaltarmes auf die Kontakte 73 bis 75.
2. Erdung von L1,: +B, 70, W1, 71, mlv, 74, Schaltarm, hg, bv mittlere Feder fa, b12i, rechte Taste der Station, Erde, —B. mIV verstellt seine Scheibe und schließt seinen Kontakt 77, welcher ebenso wie 76 geschlossen bleibt, da die Anker der Einstellmagnete während der ganzen Dauer des Gespräches in der angezogenen Stellung bleiben. Das Anzieheil des Ankers 72 durch W1 bewirkt diesmal auch das Schließen folgenden Stromkreises: -\- B, 70, 78, 79, 80, 75, rn, 81, 82, — B. rn schließt infolgedessen den 7 poligen Schalter. Dadurch wird in erster Linie der Magnet M1, zugleich w;i, des Hilfs- oder Zentral Wählers (Fig. 24) erregt, indem folgender Stromkreis geschlossen wird: + B, 83, einerseits M1, 84, 85, 76, andererseits Wn/, 86, 87, 77 und dann gemeinsam über 81, 82 nach — B. Durch rn werden demnach beide Stromstöße der übertragenen Ziffer auf einmal an den Zentralwähler übermittelt. M1 und W71/ desselben ziehen ihre Stäbe an, wodurch gleichzeitig die Vielfachfedern zA niedergehen und unter der Annahme, daß noch kein Leitungswähler des 4. Hunderts besetzt ist, die Kombination des ersten Leitüngswählers über die Kontaktfedern von r41 nach den Magneten μ γ, mvl und mvlI des Gruppenwählers übertragen wird. Der Stromlauf ist dabei folgender: ~\- B, 88, 89, Kontaktfedern von r41, Vielfachfederri zp mv bis Μγ(1, 8i, 82, — B. Es
ist dabei die Annahme gemacht, daß der rxl erregende Stromstoß etwas längere Zeit dauert, als zur Verstellung der Stäbe des Zentralwählers nötig ist. Dies kann durch eine entsprechende Einrichtung an der Gebestelle erreicht werden, indem die zu überfahrenden Kontakte genügend lang gemacht werden.
Ist die Erdung von Lb beendet, so läßt das Echappement den Schaltarm nach den
ίο Kontakten 90 und 91 durch. In dieser Stellung wird durch das Metallstück 92 des Schaltarmes der Stromkreis Mg über 70, 90, 91 und 82 geschlossen und hierdurch die Vieliachfedern g41 gegen die Kontaktschienen gedrückt. Damit ist der Teilnehmer über die oberen Federn g41 und die Leitungen agil und bgil nut dem Schaltwerk des Leitungswählers (Fig. 25) verbunden. Indem die dritte Feder g41 sich auf die Schiene cg auflegt,
wird auch ru über 88, 123, cgil, untere Feder g41, Cg, 93 über die Wicklung von f12 erregt. r12 soll wieder in Hintereinanderschaltung mit ra unwirksam bleiben. r41 bewirkt durch Umschalten seiner Federn, daß beim nächsten Anruf auf das 4. Hundert die Kombination des zweiten Leitungswählers dieser Gruppe an
, den rufenden Gruppenwähler übermittelt wird.
Es erfolgt nunmehr die Übertragung der
Ziffern 1 und 9 durch Überfahren der Kontaktreihen 1 und 9 (Fig. 6), wodurch zweimal Lb und darauf zweimal La und Lb zusammen geerdet werden. Die erste Erdung von Lb geht von -j~ B über 94, m2, 95, mn, 96, bgil, mittlere Feder g41, bg, mittlere Feder f41, b12i, Lb, rechte Taste, Erde, nach — B zurück und veranlaßt die Verstellung der Scheibe von mn und danach das Weiterschalten des Schaltarmes nach den Kontakten 97 und 98. Dieses wiederholt sich in bezug auf den Magnet mlv, worauf der Arm die Kontakte 99 und 100 bedeckt. Die nun folgende Erdung von La und Lb, welch letztere den eben beschriebenen Weg, jedoch über mVI und Kontakt 100 nimmt, während erstere über »ι,/, 99, CIgH1, obere Feder g41, ag, obere Feder fw Äi24. linke Taste, Erde und — B verläuft, bewirkt die Verstellung der Scheiben von mv und mVI, worauf der Schaltarm nach den Kontakten 101 und 102 weiter geschaltet wird.
Das gleiche wiederholt sich in bezug auf die Magnete mV!I und fnVI1j. Nach Beendigung dieser letzten Erdung schaltet sich der Arm in seine Endstellung über und schließt in erster Linie mittels des Kontaktstückes 103 den Stromkreis für M/ über 94, 104, 105, 106. Ferner wird in der' Endstellung die Leitung agil, ebenso 6^41 über 107, 108, in, 112, an die Zentralbatterie Bc angeschlossen, von welcher aus die Leitung 113 und 114 nach den Schienen ah bi führen, so daß über diese, die beiden oberen Federn I19, die Leitungen «419, O419, die Kontakte 117 und 118, die Schienen ail9, O419, der Sprechstromkreis nach dem Teilnehmer Nr. 419 hergestellt ist. Die Sperrleitung c419 dieses Teilnehmers ist über die untere Feder Z19 des Leitungswählers, Schiene c/, Schaltarm, Kontakt 109, Leitung 106 an —B angelegt.
Zur Ingangsetzung des Läutewerkes des gerufenen Teilnehmers dienen die beiden Relais T13 und ru und die Rufmaschine 115. Solange der Hörer des rufenden Teilnehmers eingehängt ist und der Wecker im Linienstromkreis liegt, soll das Rufrelais rlz nicht ansprechen. Erst wenn durch Abheben des Hörers statt des Weckers das Mikrophon eingeschaltet wird, soll das Ruf relais seinen Anker anziehen. Es schließt dann seinen Kontakt 116, wodurch ein Rufstrom über diesen Kontakt und den Ruhekontakt von ru in die Leitung des gerufenen Teilnehmers geschickt wird, der dessen Wecker zum Anschlagen bringt. Gleichzeitig hört der rufende Teilnehmer in seinem Hörer ein summendes Geräusch, welches wieder verschwindet, sobald der gerufene Teilnehmer seinen Hörer abhebt, da dann ru seinen Anker anzieht und die Rufmaschine wieder abschaltet. Diese Art der Anschaltung der Rufstromquelle bildet jedoch keine Neuerung.
Nach Beendigung des Gespräches müssen noch die eingestellten Wähler in ihre Ruhelage zurückgebracht werden. Dies besorgt der rufende Teilnehmer durch Erdung seiner Leitung La. Da diese noch über den Kontakt 107 mit 111 verbunden ist, so wird durch die Erdung das Relais ^15 erregt. Durch Schließen seines Kontaktes 119 wird dann auch ms unter Strom gesetzt, welcher Magnet den Schaltarm nach seiner ursprünglichen Stellung hin zurückreißt und dadurch zunächst M1 stromlos macht. Es ist weiter die Vorkehrung getroffen, daß der Arm über seine Ruhelage etwas hinausgezogen wird, bis er die Kontakte 120 und 121 schließt, wodurch dann m\ die Scheiben des Leitungswählers zurückstellt. Nach Aufhören der Erdung dreht die Feder des Armes diesen so weit im Sinne des Uhrzeigers, bis der nächste Zahn der fest mit ihm verbundenen Scheibe auf das Echappement aufstößt. Diese Lage ist so zu wählen, daß bei derselben der Kontakt zwischen 120 und 121 wieder aufgehoben wird und der Arm auf den Kontakten 96 aufliegt. Das Relais r15 schließt aber auch noch den Kontakt 122. Hierdurch wird Relais ra (Fig. 24) des Zentralwählers kurzgeschlossen, denn dasselbe ist einerseits über 88 an -\- B angeschlossen, andererseits mit dem Abzweigpunkt 123 verbunden, der ferner eine direkte Verbindung mit -f B über Leitung 124 und Kontakt 122 aufweist. Dieses Kurzschließen bewirkt aber nicht allein das Stromloswerden
von r41, wodurch dessen Kontaktfedern die Ruhelage wieder einnehmen und den Leitungswähler wieder als frei kennzeichnen, sondern es veranlaßt auch, daß das Relais r12 des Gruppenwählers (Fig. 23 unten) direkt über Kontakt 122 von ris des LeitungsWählers, Leitung 124, c.
erregt wird und seine
beiden Kontakte schließt. Die Folge davon ist einmal, die Erregung von m4 über Leitung 125, Kontakt 126 und Leitung 82, wodurch der Schaltarm des Gruppenwählers in seine Ruhelage zurückgerissen und demzufolge Mg stromlos gemacht wird. Der Schaltarm schließt wieder ähnlich wie bei dem Leitungswähler den Kontakt 127 und erregt dadurch den Rückstellmagnet mag, der die Scheiben in ihre Ruhelage zurückdreht. Wie bei dem Leitungswähler wird auch hier der Kontakt 127 unterbrochen, sobald der Schaltarm infolge des Zuges seiner Spiralfeder auf das Echappement aufstößt. In dieser Stellung muß der Arm auch auf den Kontakten 68 und 69 aufliegen. Durch r12 wird weiterhin auch Kontakt 128 geschlossen, wodurch rx (Fig. 22) kurzgeschlossen wird. rx ist nämlich mittels Leitung 52 zwischen -(- B und den Abzweigpunkt 129 geschaltet, der nun über Kontakt 128 und Leitung 125 direkt mit B verbunden ist. Durch diesen Kurzschluß wird rt stromlos, seine Federn gehen in die Ruhelage zurück und kennzeichnen dadurch den Gruppenwähler als frei. Der Kurzschluß verursacht aber auch, daß W124 des Rufwählers seinen Anker anzieht und die Vielfachfedern fi0 und jf41 wieder ihre Stromkreise öffnen. Der Stromverlauf ist dabei folgender: -f- B, Leitung 125, Kontakt 128, 129, C1, untere Feder von ftf, C124, W124, Leitung 54, — B. . Mit diesem Zurückgehen der Vielfachfedern fi0 und f41 sind nunmehr alle durch das Gespräch in Anspruch genommenen Wähler wieder für einen neuen Anruf in Bereitschaft gesetzt.
Wir haben nun noch den Fall zu betrachten, daß der angerufene Teilnehmer bereits besetzt ist, und zwar nehmen wir zuerst an, er sei schon von anderer Seite angerufen. In diesem Falle liegen an einem anderen Leitungswähler, der die Anschlüsse 411 bis 499 trägt, die Vielfachfedern Nr. 19 bereits auf den Kontaktschienen α/, δ/, c/ dieses Wählers auf und sein Schaltwerk befindet sich in der Endstellung, entsprechend den Kontakten 107 bis 109 der Fig. 25. Es ist also seine Schiene C1 über den Schaltarm mit — B verbunden (Fig. 25 über Kontakt 109 und Leitung 106). Ferner sind, was als selbstverständlich vorausgesetzt werden kann, alle Vielfachfedern gleicher Nummer der verschiedenen Leitungswähler in Vielfachschaltung miteinander verbunden. Wenn nun der Schaltarm des durch unseren Anruf in Tätigkeit gesetzten Wählers am Ende des vierten Stromstoßes, der die Einstellung auf die Ziffer 9 bewirkte, in die Endstellung übergeht, berührt er vorübergehend auch den Kontakt 110, wobei gleichzeitig infolge entsprechender Gestaltung der Kontakte 104, 105, Magnet Mi anspricht. Durch diese Berührung entsteht nun im Falle des anderweitig Besetztseins des gerufenen Teilnehmers folgender Stromstoß: + B, f15, Leitung in, Kontakt 110, Kontaktarm, Schiene C1, untere Feder von Z19, gleiche Feder an dem Leitungswähler, über welchen der Teilnehmer schon angerufen ist, dessen Schiene C1, Schaltarm, Kontakt 109, Leitung 106, — B. Dieser Stromstoß erregt r15, wodurch die Abstellung aller durch unseren Anruf in Anspruch genommenen Wähler erfolgt, genau wie im Falle der Erdung durch den rufenden Teilnehmer nach Beendigung des Gepräches.
Ist der verlangte Teilnehmer Nr. 419 gerade selbst rufend, so sind die ihm zugehörigen Kontakte 117 und 118 unterbrochen und Kontakt 130 geschlossen, daher seine Sperrleitung C419 über 130 und 131 an —B angeschlossen (genau so wie C124 über Feder 66, Kontakt 67 und Leitung 53 und 54). Wenn daher der Schaltarm der rufenden Wähler auf Kontakt 110 zu liegen kommt, so wird folgender Stromkreis gebildet: + B, r15, Kontakt 110, Schaltarm, c/, untere Feder von ^19, C419, Kontakt 130, Leitung 131, —B. Dadurch wird wieder r15 erregt und alle Wähler, die der rufende Teilnehmer Nr. 124 besetzt hielt, werden wieder zurückgestellt.
Wenn also der angerufene Teilnehmer schon besetzt ist, findet die Herstellung der Verbindung überhaupt nicht statt. Es muß nun aber auch der rufende Teilnehmer davon verständigt werden, ob der angerufene Teilnehmer besetzt ist oder nicht. Dieses wird durch die besondere Art des Anschlusses der Rufstromquelle erreicht. Wir hatten schon oben erwähnt, daß durch Abheben des Hörers von Seiten des rufenden Teilnehmers die Rufstromquelle zu dem Sprechstromkreis in Brücke geschaltet wird. Dies bewirkt bei .dem angerufenen Teilnehmer das Ertönen seines Weckers, bei dem rufenden Teilnehmer jedoch ein Summen in dessen Hörer. Im Falle jedoch der Anschluß an die Zentralbatterie nicht erfolgt, bleibt dieses Summen aus. Dies gilt dem rufenden Teilnehmer als Zeichen dafür, daß der angerufene Teilnehmer schon besetzt ist.
Es ist einleuchtend, daß sich das vorliegende System auch für 9*. g& und mehr Teilnehmer verwenden läßt. Es ist lediglich die Zahl der Wähler entsprechend zu vermehren. So sind für ein Amt für 9* Teilnehmer noch sogenannte zweite Gruppenwähler einzufügen. Die Zahl der ersten Gruppenwähler,- die die Tausenderziffer, der zweiten Gruppenwähler,
die die Hunderterziffer und der Leitungswähler, die die Zehner und Einer aufnehmen, ist natürlich auf je g2 χ γ = 567 zu erhöhen, wenn pro Teilnehmergruppe, umfassend 92TeU-nehmer, 7 gleichzeitige Gespräche angenommen werden; die Zahl der Rufwähler wird bei diesem Amte = o,3. Außerdem sind zwischen den ersten und zweiten Gruppenwählern und zwischen den letzteren und den Leitungs-Wählern so viel Zentralwähler einzufügen, daß eine gleichzeitige Inanspruchnahme dieser von zwei verschiedenen Seiten praktisch ausgeschlossen ist.

Claims (6)

Patent-Ansprüche: 15
1. Selbsttätiges Fernsprechsystem, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gesprächsanschlüsse durch an sich bekannte, bestimmte Kombinationen des stromlosen und stromführenden Zustandes von Leitungen und dadurch bedingte wahlweise Erregung von Elektromagneten selbsttätiger Wähler hergestellt werden und in dem Gesprächseinstellapparat der Teilnehmerstelle zur Erzeugung der den einzelnen Ziffern der jeweilig gewünschten Teilnehmernummer zugeordneten Kombinationen für jede Ziffer des der Numerierung der Teilnehmer zugrunde gelegten Zahlensystems eine bei Anruf zu überfahrende Kontaktreihe mit einer durch die Anzahl der Strombeschickungen der jeweiligen Kombination der betreffenden Ziffer bestimmten Zahl von Kontakten vorgesehen ist, so daß also die Gesamtzahl der Kontaktreihen der Teilnehmerstelle der Zahl der Ziffern des zur Teilnehmernumerierung verwandten Zahlensystems gleich ist und die selbsttätigen Wähler sämtlich als gesteuerte Vielfachrelais derart ausgebildet sind, daß die den einzelnen Teilnehmernummern zugeordneten zungenartigen Anker parallel geschaltete Schlußwege für den magnetischen Fluß des Magneten bilden und bei Stromschluß sämtlich gleichzeitig angezogen werden, wobei aber in bekannter Weise stets nur einzelne Anker, die durch mittels Elektromagneten wahlweise verschobene, gezahnte Scheiben oder Stäbe bestimmt werden, diesem Zuge folgen und die ihnen zugeordneten Kontakte schließen können.
2. Selbsttätiges Fernsprechsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die um einen bolzenförmigen Ansatz (7) einer festen Platte (9) drehbaren, durch Zwischen- und Schlußringe in ihrem gegenseitigen Abstand gesicherten Scheiben (5) der selbsttätigen Wähler bei Ankeranzug der ihnen zugeordneten und sie in Aussparungen (18) durchsetzenden Elektromagnete (m, ... mvl in Fig. 19 und 20) von hierdurch entspannten Federn (11) gegen einen im Weg einer Aussparungskante (16) liegenden festen Anschlag (17) verdreht werden und darauf das Andrücken der Zungen (27) gegen die Scheiben (5) durch Erregung eines seinen magnetischen Fluß über sämtliche Zungen schließenden Elektromagneten (M) bewirkt wird, während zur Rückführung der Scheiben ein kegelförmiger Anker (19) bei Anzug durch seinen Elektromagneten (m0) anliegende, zweiarmige Hebel (20) dreht, welche diese Bewegung mittels in Aussparungen (22) sämtlicher Scheiben (5) eingreifender Ansätze (21) auf diese übertragen.
3. Selbsttätiges Fernsprechsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auswählen und Besetzen eines freien Wählers aus einer Gruppe von mehreren, deren Anschlußkontakten im aussuchenden Wähler je eine bestimmte Kombination des stromlosen und stromführenden Zustandes von Leitungen zügeordnet ist, jedem Wähler der Gruppe ein Relais (V1 ... T1 bzw. υά . . . ri7j zugegeteilt ist, welches bei Freisein seines Wählers unerregt ist und den Anschluß der gemäß der jeweiligen Kombination seines Wählers strombeschickten Leitungen an eine Batterie vermittelt, bei Besetztsein seines Wählers durch einen Strom über die Anschlußkontakte am besetzt haltenden Wähler erregt ist und zur Besetztkennzeichnung die Leitungen auf die Kontakte des dem nächsten Wähler der Gruppe zugehörigen Relais umgeschaltet hält, bei Aufhebung einer Gesprächsverbindung aber infolge Kurzschlusses durch ein vom anrufenden Teilnehmer erregtes Relais (V12, r15) wieder stromlos wird.
4. Selbsttätiges Fernsprechsystem nach Anspruch 1 bis 3 mit Verwendung von Vor-, Gruppen- und LeitungsWählern, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorwähler bei einem Anruf außer der den freien Gruppenwähler anschließenden Zunge (fls) noch eine weitere Zunge (f40) in die Lücken der Scheiben hineingedrückt und dadurch einerseits die anrufende Leitung von ihrem Leitungswähler abgetrennt und mit einer Sperrleitung (c12i) an einen Batteriepol gelegt, andererseits durch Erregung eines Relais (r10) der Zungenmagnet (Mr) stromlos gemächt und der Scheibenrückstellmagnet (m°r) erregt wird, während die durch die beiden Zungen Yf41, fi0) beeinflußten Kontaktfedern durch einen sämtlichen Vorwählerkontaktfedern des Anrufenden gemeinsamen Haken in der eingestellten Lage festgehalten und erst bei Verbin-
I3
dungsaufhebung durch einen mit dem Besetztrelais (rx) des ausgesuchten Gruppenwählers in Reihe liegenden und bei Kurzschluß desselben zur Wirkung kommenden Elektromagneten (m124) wieder ausgelöst werden.
5. Selbsttätiges Fernsprechsystem nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Vorwähler von den zum An-Schluß eines Gruppenwählers gemäß der betreffenden Kombination mit Strom zu beschickenden Leitungen die bei allen Gruppenwähleranschlüssen des Vorwählers des Teilnehmers stromführenden mitsamt den in ihnen liegenden Scheibenverstellmagneten (m{ . . . mIV in Fig. 21) ständig an eine Teilnehmerleitung (b12i) angeschlossen sind, die. übrigen durch einen bei Anruf von einem Elektromagneten (rs)
ao geschlossenen Schalter (S1) mit. den zugeordneten Verstellmagneten (mv. . . mYIl) verbunden werden.
6. Selbsttätiges Fernsprechsystem nach
Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Gruppenwähler die zur Festlegung der für den Anruf in Betracht kommenden Gruppe von nachfolgenden Wählern (z. B. LeitungsWählern) dienenden Scheibenverstellelektromagnete (mt ... mIV in Fig. 23) bei Ankeranzug Kontakte (76, 1J1J) schließen und dadurch über einen gleichzeitig elektromagnetisch (ru) geschlossenen Schalter (85, 87) Verstellelektromagnete (ηι{ ... mIV in Fig. 24) eines Hilfswählers erregen, welche von den je einer Gruppe nachfolgender Wähler zugeordneten und unter Federdruck auf den gezahnten . Stäben aufliegenden Zungen dieses Hilfswählers die der jeweiligen Gruppe entsprechende (zj in Kontaktstellung bringen und so die zur Auswahl eines freien Wählers der Gruppe bestimmten Verstellelektromagnete (mv . . . mVII in Fig. 23) des anrufenden Gruppenwählers an die Kontakte der Besetztrelais (V41 ... r41) der nachfolgenden Wähler anschließen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.

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