DE2322014B2 - Blinkgeberschaltung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Blinkgeberschaltung für Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
Die Erfindung betrifft eine Biinkgeberschaltung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, mit einer
astabilen Kippschaltung aus einem einzigen Transistor mit einem Schaltrelais im Kollektorkreis, dessen Kontakt
über ein Stromkontrollrelais den Blinkstromkrejs periodisch ein- und ausschaltet, bei der ein Kontakt des
Strorakontrollrelais durch Änderung der Steuergleichspannung der Kippschaltung eine Änderung der Schaltfrequenz
der Kippschaltung bewirkt.
Eine derartige Biinkgeberschaltung ist aus der DT-OS 21 15 242 bekannt. Die Änderung der Steuergleichspannung
in der Kippschaltung wird direkt an der Basis des Transistors vorgenommen. Damit bei einem
Ausfall einer Blinklampe im Blinkstromkreis eine Erhöhung der Schaltfrequenz der Kippschaltung auftritt,
muß der steuernde Kontakt des Stromkontrollrelais ein Ruhekontakt sein. Ein Ruhekontakt ist nicht nur störanfälliger,
sondern auch teurer als ein Arbeitskontakt, insbesondere dann, wenn das Stromkontrollrelais als
einfaches Schutzrohrankerkontakt-Relais aufgebaut
Aus der DT-OS 21 08 373 ist auch schon eine Blink geberschaltung bekannt, bei der das Stromkontrollre
lais einen Arbeitskontakt steuert. Dieser Arbeitskon
takt verändert einen Spannungsteiler der astabilen Kippschaltung so, daß beim Nichtansprechen desselben
die Schaltfrequenz der Kippschaltung erhöht wird. Diese bekannte Biinkgeberschaltung setzt jedoch eine
Kippschaltung mit zwei Transistoren voraus.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Blinkgeberschal
tung aufzubauen, bei der eine Kippschaltung mit nur einem einzigen Transistor verwendet werden kann und
das Stromkontrollrelais dennoch mittels eines Arbeits
kontaktes die Schaltfrequenz der Kippschaltung so beeinflussen kann, daß beim Nichtansprechen des Strom
kontrollrelais die Schaltfrequenz erhöht wird.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß
der zeitbestimmende Kondensator der Kippschaltung mit seinem der Basis des Transistors abgekehrten An
Schluß über einen Ruhekontakt des Schaltrelais direkt mit dem Emitterpotential des Transistors verbunden ist
und daß über einen Arbeitskoniakt des Stromkontrollrelais diesem Anschluß des zeitbestimmenden Kondensators
das dem Kollektor des Transistors zugeführte Speisepotential niederohmiger zuführbar ist.
Durch diese Anschaltung des zeitbestimmenüen Kondensators in der Kippschaltung wird eine Änderung
der Schaltfrequenz beim Nichtansprechen des Stromkontrollreiais erreicht, die der Änderung bei der
bekannten Blinkgebereinrichtung entspricht. Zur Steuerung der Kippschaltung kann jedoch aufgabengemäß
ein Arbeitskontakt des Stromkontrollrelais verwendet werden.
Damit die Kippschaltung im Ruhezustand keinen Strom aufnimmt und mit der Betätigung des Fahrtrichtungsschalters
mit dem Schwingen beginnt, ist vorgesehen, daß die Basis des Transistors über einen Widerstand
und das Stromkontrollrelais mit dem Ausgang des Blinkgebers verbunden ist und daß der Verbindungspunkt
zwischen diesem Widerstand und dem Stromkontrollrelais über den Arbeitskontakt des
Schaltrelais mit dem Emitterpotential verbindbar ist.
Die Erhöhung des Steuerpotentials an dem der Basis des Transistors abgekehrten Anschluß des zeitbestimmenden
Kondensators ist daher bei erregtem Stromkontrollrelais wirksam. Erreicht werden kann diese
Potcntialcrhöhung auf verschiedene Weise. So kann vorgesehen sein, daß der der Basis des Transistors
abgekehrte Anschluß des zeitbestimmenden Kondensators über einen Widerstand mit dem Speisepotential
des Transistors verbunden ist und daß über den Arbeitskontakt
des Stromkontrollrelais ein Teil dieses Widerstandes kurzschließbar ist. Eine äquivalente Lösung
ist dadurch gekennzeichnet, daß der der Basis des Transistors abgekehrte Anschluß des Leitbestimmenden
Kondensators über einen Widerstand mit dem Speisepotential des Transistors verbunden ist und daß
über den Arbeitskontakt des Stromkontro*lrelais ein weiterer Widerstand diesem Widerstand paiallebchaltbar
ist.
Definierte Lade- und Eniladestromkreise in den beiden
Phasen des Transistors — leitend und nichtleitend — lassen sich dadurch erhalten, daß die Basis des Transistors
und damit, der zugekehrte Anschluß des zeitbestimmenden Kondensators über einen Widerstand mit
dem Emitterpotential des Transistors verbunden ist oder auch dadurch, daß der der Basis des Transistors
abgekehrte Anschluß des zeitbestimmenden Kondensators über einen Widerstand mit dem Eiflitterpotential
des Transistors verbunden ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen an verschiedenen Ausführungsbeispielen näher erläuien.
Es zeigt
F i g. 1 einen Stromlaufplan eines ersten Ausführungsbeispiels
der Blinkgebereinrichtung nach der Erfindung und
F i g. 2 einen Stromlaufplan eines zweiten Ausführungsbeispiels.
Die Blinkgeber einrichtung nach F i g. 1 ist über die
Klemmen 49+ und 31— mit einer Gleichspannungsquelle entsprechender Polarität verbunden. Der Ausgang
49a führt zum Fahrtrichtungsschalter, der die an dem Potential 31 - angeschalteten Blinklampen nach
Fahr/eugseiten getrennt anschaltet.
Im Ruhezustand ist der Ausgang 49a nicht belastet. Der Ruhekontakt so-sr des Kontaktes des Schaltrelais
5 schaltet das Potential 49+ an den der Basis des Transisiors Tr abgekehrten Anschluß A des zeitbestimmenden
Kondensators Cl der astabilen Kippschaltung, die nur diesen einen Transistor Tr aufweist. Wird der
Fahrtrichtungsschalter eingeschaltet, dann wird der Transistor Tr über seinen Basis-Emitter-Kreis ausge-Meuert.
Das Potential 31 - greift über die Wicklung des Mromkontrollrelais K und den Widerstand Rl durch.
Die Ansprechschwelle des Transistors Tr wird dabei durch den aus den Widerständen Ri und R3 gebildeten
Spannungsteiler bestimmt.
list der Transistor Tr leitend, dann wird das im Kollektorkreis
eingeschaltete Relais S erregt. Der Kontakt dieses Schaltrelais S schaltet um, wobei der Arbeitskontakt
so-sa das Potential 49+ über des Stromkontrollrelais
K zum Ausgang 49a durchschaltet. Der Ruhekontakt so-sr schaltet das Potential 49+ vom Anschluß
A des Kondensators O ab, so daß das Potential 31 - über die Widerstände Rl und /?4 zur Wirkung
kommt. Der Kondensator Cl wird geladen, wobei der über die Basis-Emitter-Strecke fließende Ladestrom
den Transistor Tr leitend hält.
Bei geschlossenem Arbeitskontakt so-sa gelangt ein
kleiner positiver Strom an den Anschluß Z des Kondensators Cl, was einer Parallelschaltung der Widerstände
Ri und Ri gleichkommt. Das Stromkontrollrelais K spricht an, wenn der Blinkstromkreis in Ordnung
ist. Der Kontakt Ar des Stromkontrollrelais K schließt den Widerstand Rl kurz, so daß in dem Steuerkreis nur
der Widerstand A4 wirksam ist Dieser Widerstand /?4
bestimmt die Zeit, wann der minimale Ansteuerstrom für den Transistor Tr erreicht ist, d. h. die Dauer der
Schaltphase des Schaltrelais S. Der Transistor Tr wird dann wieder nichtleitend und leitet die Schaltpause des
Schaltrelais 5 ein. Das Schaltrelais 5 fällt dabei ab. An den Anschluß Zdes Kondensators Cl wird das Potential
49+ angeschaltet und am Anschluß Z wird über den Widerstand Ri das Potential 31 - wirksam. Der
aufgeladene Kondensator CI verhindert bis zu seiner Entladung die Aussteuerung des Transistors Tr über
den Widerstand Ri, das Stromkontrollrelais K und den am Ausgang 49a angeschalteten Blinklampen. Nach der
üntiadezeit des Kondensators Cl wird der Transistor Tr wieder Jeitend und leitet eine neue Schaltphase ein.
Ist eine Blinklampe ausgefallen, dann spricht das Stromkonirollrelais K in der Schaltphase des Schaltrelais
S nicht an. Der Arbeitskontakt k bleib« geöffnet. Die Widerstände Rl und /?4 sind in Reihe geschaltet.
Dadurch wird der minimale Steuerstrom, der zugleich Ladestrom des Kondensators Cl ist. schneller erreicht.
Die verkürzte Ladezeit des Kondensators Cl bringt eine kürzere Schaltphase und bedingt auch eine kürzere
Entladezeit, wenn der Transistor Tr nichtleitend ist. Insgesamt wird dadurch die Schaltfrequenz der astabilen
Kippschaltung erhöht.
Wird der Widerstand /?3 weggelassen und der An
schluß A des Kondensators Cl über den Widerstand Ri' an das Potential 49+ angeschaltet, dann ist die
Wirkungsweise gleich. Bei ordnungsgemäßem Blinkstromkreis schließt der Kontakt k des Stromkontrollrelais
K den Widerstand R2 in der Schaltphase kurz. Die Widerstände A3' und RA bilden einen Spannungsteiler.
Ist der Kontakt k nicht geschlossen, dann tritt am Anschluß
A des Kondensators Cl eine kleinere Steuerspannung auf. Der Ladevorgang ist daher schneller
beendet, da der minimale Steuerstrom schneller unterschritten wird. Die den Ladestrom treibende Spannung
ist ja kleiner. Auch die Entladung des Kondensators Cl erfolgt schneller, da die Ladespannung entsprechend
kleiner ist. Die Folge davon ist wieder eine Erhöhung der Schaltfrequenz, wenn das Stromkontrollrelais K
nicht anspricht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 sind die Strom- und Spannungsverhältnisse ähnlich. Der Unterschied
besteht lediglich in der Veränderung des Steuerpotentials am Anschluß A des Kondensators Cl. Der
Arbeitskontakt k des Stromkontrollrelais K schaltet den Widerstand Ä6 dem Widerstand /?4 parallel. Der
Ladestrom wird dadurch vergrößert. Der minimale Steuerstrom des Transistors Tr wird dann nach einer
Zeit erreicht, der der Schaltphase der Kippschaltung bei normaler Frequenz entspricht. Spricht das Stromkontrollrelais
K nicht an, dann ist nur der Widerstand R4 im Ladestromkreis des Kondensators Cl wirksam.
Daraus resultiert eine kürzere Schaltphase mit anschließender, kürzerer Schaltpause, d. h. eine höhere
Schaltfrequenz der Kippschaltung.
In beiden Schaltungen ist zwischen die Basis und den
Emitter des Transistor Tr ein Siebkondensator Cl geschaltet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Biinkgeberschaltung für Fahrzeuge, insbesondere
Kraftfahrzeuge, mit einer astabilen Kippschaltung aus einem einzigen Transistor, mit einem
Schaltrelais im Kollektorkreis, dessen Kontakt über ein Stromkontrollrelais den Blinkstromkreis periodisch
ein- und ausschaltet, bei der ein Kontakt des Stromkontrollrelais durch Änderung der Steuergleichspannung
der Kippschaltung eine Änderung der Schaltfrequenz der Kippschaltung bewirkt, d a durch
gekennzeichnet, daß der zeitbestimmende Kondensator (CX) der Kippschaltung mit
seinem der Basis des Transistors (Tr) abgekehrten Anschluß (A) über einen Ruhekontakt (so-sr) des
Schaltrelais (S) direkt mit dem Emitterpotential (49 +) des Transistors (Tr) verbunden ist und daß
über einen Arbeitskontakt (k)des Stromkontrollrelais
(K) diesem Anschluß (A) des zeitbestimmenden Kondensators (CX) das dem Kollektor des Transistors
(Tr) zugeführte Speisepotential (31 -) niederohmiger zuführbar ist.
2. Blinkgeberschaltung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des Transistors (Tr)
über einen Widerstand (RX) \χηά das Stromkontrollrelais
(K) mit dem Ausgang (49a) des Blinkgebers verbunden ist und daß der Verbindungspunkt zwischen
diesem Widerstand (RX) und dem Stromkontrollrelais (K) über den Arbeitskontakt (so-sa) des
Schaltrelais (S) mit dem Emitterpotential (49 +) verbindbar
ist.
3. Biinkgeberschaltung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der der Basis des
Transistors (Tr) abgekehrte Anschluß (A) des zeitbestimmenden Kondensators (CX) über einen
Widerstand (R2, R4) mit dem Speisepotential (31 -) des Transistors (Tr) verbunden ist und daß über den
Arbeitskontakt (k) des Stromkontrollrelais (K) ein Teil (R2) dieses Widerstandes kurzschließbar ist
(Fig -I).
4. Biinkgeberschaltung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der der Basis des
Transistors (Tr) abgekehrte Anschluß (A) des zeitbesiimmenden
Kondensators (CX) über einen Widerstand (R5)m\\ dem Speisepotential (31 -) des
Transistors (Tr) verbunden ist und daß über den Arbeitskontakt (k) des Stromkontrollrelais (K) ein
weiterer Widerstand (RZ) diesem Widerstand (RA) parallelschaltbar ist.
5. Biinkgeberschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis
des Transistors (Tr) und damit der zugekehrte Anschluß (r)des zeitbestimmenden Kondensators (CX)
über einen Widerstand (R3) mit dem Emitterpoteniiui
^19+) des Transistors (Tr) verbunden is·.
6. Blinkgeberschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der der
Basis des Transistors (Tr) abgekehrte Anschluß (A) des zeitbestimmenden Kondensators (CX) über
einen Widerstand (Ri) mit dem Emitterpotential (49 +) des Transistors (Tr) verbunden ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732322014 DE2322014C3 (de) | 1973-05-02 | Blinkgeberschaltung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge | |
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| IT486074A IT1013659B (it) | 1973-05-02 | 1974-05-02 | Dispositivo lampeggiatore per veicoli in particolare automezzi |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732322014 DE2322014C3 (de) | 1973-05-02 | Blinkgeberschaltung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2322014A1 DE2322014A1 (de) | 1974-11-14 |
| DE2322014B2 true DE2322014B2 (de) | 1975-08-28 |
| DE2322014C3 DE2322014C3 (de) | 1976-04-08 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2228256A1 (de) | 1974-11-29 |
| BE813347A (fr) | 1974-07-31 |
| IT1013659B (it) | 1977-03-30 |
| DE2322014A1 (de) | 1974-11-14 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |