DE232198C - - Google Patents

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DE232198C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42#. GRUPPE
CARL LINDSTRÖM AKT-GES. in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. April 1910 ab.
Bei Sprechmaschinen, insbesondere bei Diktiermaschinen, ist es von Wichtigkeit, die Walze bequem in einem gewünschten Zeitpunkt in und außer Betrieb setzen zu können.
Dies wird nach vorliegender Vorrichtung dadurch ermöglicht, daß das Kuppeln mit der Antriebvorrichtung und das Entkuppeln nicht in der üblichen Weise durch Hin- und Herbewegen des Schalters, sondern beide Male
ο durch Bewegen des Schalters in derselben Richtung bewirkt wird. Der Schalter ist zu diesem Zweck in bekannter Weise als ein unter Federdruck in seine Anfangslage zurückkehrender Taster ausgebildet. Die Rückkehrbewegung bewirkt aber nicht, wie dies üblich ist, das Einschalten oder Ausschalten der Kupplung, sondern erfolgt leer. Dafür ist zwischen Taster und Kupplungvorrichtung ein Schaltwerk eingeschaltet, das beim Nieder-
o drücken des Tasters die Kupplung je nach der Schaltstellung abwechselnd ein- oder ausrückt.
Die Vorrichtung besteht darin, daß durch
einen Knopf A eine Hülse B heruntergedrückt wird; diese Hülse befindet sich in einem Zylinder C. Zwischen dem Boden der Hülse und dem Kopf des Zylinders befindet sich auf der Achse der Hülse D eine Spiralfeder E, die dazu dient, die Hülse immer wieder in die alte Stellung zurückzuführen. Diese Hülse
ο ist mit einer Klinke F verbunden. Durch das Herunterdrücken der Hülse wird ein Zahnrad G, in das die Klinke eingreift, bewegt.
Dieses Zahnrad liegt auf derselben Achse mit einer Daumenscheibe H, die ihrerseits Stifte /, die auf dem einen Ende eines Hebels K befestigt sind, bewegt. Die dadurch hervorgerufene Bewegung des Hebels wird durch die Scheibe L auf die Achse M der Walze des Phonographen übertragen. Auf dieser Achse läuft leer eine Riemenscheibe N; diese ist an der Seite mit der einen Hälfte einer Zahnkupplung O versehen, deren andere Hälfte P auf der Achse der Welle befestigt ist. Wird nun durch die Bewegung des Hebels die Achse bewegt, so greifen die Kupplungen ineinander und die Riemenscheibe nimmt jetzt zwangläufig bei der Bewegung die Welle mit. Wird durch einen Druck auf den Knopf A der Hebel und damit die Welle nach der anderen Seite bewegt, so wird die Kupplung gelöst, die Riemenscheibe läuft wieder leer und damit ist die Walze ausgeschaltet.
Die Bedienung des serienschaltenden Armes, der das Aus- bzw. Einrücken der Kupplung hervorruft, kann auch statt durch den Taster dadurch geschehen, daß die Hülse in an sich bekannter Weise auf pneumatischem Wege heruntergedrückt wird. Der hierzu erforderliche Druckball q wird am besten an dem Sprachrohr befestigt, so daß er durch ein Rohr auf die Hülse einwirkt. Das hat insbesondere den Vorteil, daß man den Gang der Walze auf ebenso bequeme Weise sofort anhalten kann, wie die bekannte Anbringung
des Schaltknopfes für das Abheben der Schalldose am Sprachrohr, dem Sprechenden jederzeit das Ausschalten der Schalldose ermöglicht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Kuppeln und Entkuppeln des Phonogrammträgers mit dem Antrieb von Sprechmaschinen, insbesondere Diktiermaschinen, gekennzeichnet durch die ίο Verbindung eines unter Federdruck (E) in seine Ruhelage zurückkehrenden Tasters (A) mit einem das Ein- und Ausrücken der Kupplung (O, P) bewirkenden Schaltwerk (F, G, H, J) in der Weise, daß das Niederdrücken des Tasters (A) abwechselnd das Ein- und Ausrücken der Kupplung (O1 P) bewirkt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von Hand zu bedienende Taster (A) außerdem unter dem Einfluß eines am Sprachrohr angebrachten Druckballes (q) steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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