DE227301C - - Google Patents

Info

Publication number
DE227301C
DE227301C DENDAT227301D DE227301DA DE227301C DE 227301 C DE227301 C DE 227301C DE NDAT227301 D DENDAT227301 D DE NDAT227301D DE 227301D A DE227301D A DE 227301DA DE 227301 C DE227301 C DE 227301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
mark
moistening
rack
dash
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227301D
Other languages
English (en)
Publication of DE227301C publication Critical patent/DE227301C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/04Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
    • B65C11/043Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
    • B65C11/046Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
• ". ' - Ja 227301 KLASSE Iod. GRUPPE
ADOLF JUNG in SCHILTIGHEIM i. Els.
Marken aufkleben Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Januar 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Markenaufkleber mit Markenband.
Bei bekannten Markenaufklebern stehen die Anfeuchtkissen mit den jeweils aufzuklebenden Marken entweder in ständiger Berührung und lösen deren Klebemittel dadurch auf, oder die Anfeuchtkissen. sind geteilt ausgeführt und werden durch den Stempel bei dessen Niedergang unter Befeuchtung der Marken ausweichend bewegt, wodurch die Befeuchtung keine gleichmäßige wird und auch ein zweckloses Befeuchten der jeweils untersten Marke beim Rückgang des Stempels erfolgt, sofern diese nicht sofort aufgeklebt wird.
Die Erfindung bezweckt eine Beseitigung dieser Mißstände durch eine derartige Ausbildung des Anfeuchtkissens, daß die jeweilige Endmarke des Markenbandes während des Ruhezustandes durch federnde Stifte eines in einer Schale verschiebbaren und das Anfeuchtkissen und Abtrennmesser tragenden Bügels außer Berührung mit dem Anfeuchtkissen gehalten, durch eine kurze Kissenverschiebung befeuchtet und dann beim Abrücken des Kissens gegen den Stempel festgedrückt wird. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Verbindung mit dem gesamten Markenaufkleber zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, geschnitten nach der Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 den zugehörigen Grundriß im Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 und
Fig. 3 die Hinteransicht, geschnitten nach der Linie E-F der Fig. 1.
Aus dem zum Zwischenfügen von Briefen b mit einem Fußstück c versehenen Gehäuse a ragt eine mit Griffknopf d versehene Stange e hervor, die im Schaft f des Druckstempels g verschiebbar ist und unter der- Wirkung einer Schraubenfeder h steht. Der Druckstempelschaft f ist in einer feststehenden Flanschhülse i geführt und steht unter der Wirkung einer Feder k. Über den Druckstempel g ist eine federnd beeinflußte Haube / geschoben, die ihn an drei Seiten nach unten überragt, an der vierten Seite jedoch abgesetzt ist und dadurch die jeweilige Endmarke des Markenbandes η der Trommel m frei unter die Stempelgrundfläche treten läßt.
Der unteren Stirnfläche des Druckstempels g gegenüber ist das zur Befeuchtung der gummierten Seite der Marken bestimmte Anfeuchtkissen p, das durch einen Bügel q getragen wird, in einer es umschließenden und um einen festen Bolzen r drehbaren Schale s in der Höhenrichtung verschiebbar gelagert. Der Bügel q ragt mit einer Hülse, in der sich ein durch eine Feder abwärts gepreßter Kolben t befindet (Fig. i), aus einer Öffnung der Schale s hervor. An dem Schaft des Kolbens t greift ein doppelarmiger Hebel u an, der auf einem Zapfen ν der Schale s drehbar ist und unter der Wirkung einer Feder w den Blechbügel q mit dem Anfeuchtkissen p auf den Grund der Schale zieht. Die Schale s wird durch eine Schraubenfeder χ in der in vollen Linien gezeichneten Lage (Fig. i) gehalten. In dieser Lage der Schale s wird die im Druckstempelbereich liegende äußerste Marke des Markenbandes η durch unter Federwirkung stehende Kolbenstifte y an mehreren Stellen gegen den Stempel g angedrückt, während die nächst-
40
45
50
55
60
65
70

Claims (1)

  1. folgende, in einem Kanal ζ geführte Bandmarke durch einen an der Schale s angebrachten Gummisteg ι gegen die Kanalwandung gepreßt wird. Das Abtrennen der Marken erfolgt durch ein an dem Bügel q befestigtes Messer 2 (Fig. 1) gleichzeitig mit dem Anfeuchten, indem es das Hochgehen des Anfeuchtkissens p mitmacht. Die Drehung des Doppelhebels u wird unter Vermittelung eines Hebelgestänges 3, 5, 6 durch eine Zahnstange 4 bewirkt, die ihre Bewegung durch an der Griffknopfstange e angeordnete Mitnehmerteile 7 und 8 erhält (Fig. 1). Die nur teilweise verzahnte Zahnstange 4 bewirkt durch Eingreifen in dasRadi3 einer Schaltvorrichtung9,10,11,12 eine Weiterschaltung des Markenbandes η um je eine Markenlänge.
    Zur ungehinderten Zuführung der Bandmarke unter den Druckstempel g wird die Schale s während der Bandbewegung in der strichpunktiert gezeichneten Lage (Fig. 1) gehalten. Dies geschieht mit Hilfe eines um eine Achse 14 drehbaren Sperrhebels 15, 16, der in den Bahnbereich eines Zahnstangenansatzes 19 ragt und einen mit der Schale s in mittelbarer Verbindung stehenden Arm 17 gegen Rückdrehung sichert.
    Die Wirkungsweise des Markenaufklebers ist folgende:
    Wird die Stange e (Fig. 1) mit dem Mitnehmerarm 7 aus der voll ausgezogen gezeichneten in die strichpunktierte Lage niederbewegt, wobei der Druckstempel g infolge der Verschiebbarkeit der Stange e in ihm in Ruhe bleibt, so tritt die Zahnstange 4 mit dem Zahnrad 13 in Eingriff und dreht dieses, ohne jedoch die Vorschubvorrichtung für das Markenband η zu betätigen, und es wird das Hebelgestänge 5, 3, 6 durch Auf treffen des unteren Zahnstangenendes aus der in vollen Linien gezeichneten in die strichpunktiert angegebene Lage bewegt. Während dieser Bewegung trifft der Arm 6 dieses Gestänges auf den Doppelhebel u und dreht diesen, was zur
    '45 Folge hat, daß das von dem Bügel q getragene Anfeuchtkissen p und das Messer 2 zur Befeuchtung und zur Abtrennung der Endmarke des Bandes η gegen dieses bewegt werden. Beim weiteren Niederdrücken der Stange e tritt der Stempel g in Bewegung, dessen Haube I die Schale s in die strichpunktierte Lage (Fig. 1) dreht, in der sie durch den Sperrhebel 15 und dessen Sperrnase 16 gegen Rückdrehung gesichert ist.
    Beim Nachlassen des Druckes auf den Druckknopf d kehren die Teile in ihre Anfangsstellung zurück. Die Zahnstange 4, die zu Anfang der Rückbewegung die Verschiebung des Stempels mitmacht, bewegt sich mit der Griffknopfstange e unter der Wirkung der Schraubenfeder h nach oben weiter und veranlaßt durch Eingreifen in das Zahnrad 13 eine Drehung der Vorschubrolle 9 für das Markenband η und damit dessen Verschiebung um eine Markenlänge. Bevor jedoch die Zahnstange 4 in die in vollen Linien gezeichnete oberste Lage gelangt, trifft ihr Ansatz 19 an den Sperrhebel 15 (Fig. 3) und dreht diesen aus der strichpunktierten in die voll ausgezogen gezeichnete Lage (Fig. 1). Dieses hat eine Freigabe des Armes 17 und damit eine solche der Schale s zur Folge, die sich unter der Einwirkung der Schraubenfeder χ (Fig. 2 und 3) aus der strichpunktierten in die Anfangslage (Fig. 1) zurückdreht. In dieser Stellung wird die unmittelbar unter dem Stempel g liegende Marke mittels der Kolbenstifte y und die nächstfolgende Marke durch den Gum-^ misteg ι angepreßt, und es ist der Markenaufkleber zu einer weiteren Bedienung vorbereitet.
    Ρλϊεντ-Anspruch :
    Markenaufkleber, bei dem durch die Bewegung einer Griffknopfstange sowohl die Weiterschaltung des Markenbandes als auch das Abtrennen, Anfeuchten und Aufkleben der jeweiligen Endmarke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Endmarke des, Bandes (n) durch federnde Stifte (y) eines das Anfeuchtkissen (fi) und das Abtrennmesser (2) tragenden und in einer Schale (s) beweglich gelagerten Bügels (q) außer Berührung mit dem Anfeuchtkissen (p) und dem Messer (2) gehalten, darauf durch deren Verschiebung in der Schale (s) angefeuchtet und vom Bande abgetrennt und sodann beim Abschwenken der Schale (s) mit dem Anfeuchtkissen (p) wiederum von den Stiften (y) gegen den Stempel (g) hin festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT227301D Active DE227301C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE227301C true DE227301C (de)

Family

ID=487769

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT227301D Active DE227301C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE227301C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE227301C (de)
DE444055C (de) Verfahren zum Durchlochen von Papier o. dgl. und zum gleichzeitigen Verstaerken der durchlochten Stelle
DE401429C (de) Briefmarkenaufklebemaschine
DE215885C (de)
AT53157B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Abtrennen und Aufkleben von Briefmarken und dgl.
AT67510B (de) Markenaufklebevorrichtung.
DE271190C (de)
DE564655C (de) Vorrichtung zum Aufkleben von Briefmarken u. dgl.
DE454321C (de) Adressendruckmaschine mit Steuerung der Abdruckvorrichtung durch die Druckplatten auf ihrem Wege zur Abdruckstelle
DE73806C (de) Markenaufkleber
DE238423C (de)
DE100122C (de)
AT150377B (de) Vorrichtung an Schreibmaschinen zum Anzeigen der letzten Schreibzeile eines Papierformates.
DE221965C (de)
DE2140007C3 (de) Etikettiergerät
AT81129B (de) Vorrichtung zum Aufkleben von Marken. Vorrichtung zum Aufkleben von Marken.
DE269343C (de) Vorrichtung für den veränderlichen Vorschub des Papierstreifens an Stanzenlochern
DE389940C (de) Markenaufkleber
DE206200C (de)
DE2139987C3 (de) Etikettiergerät
DE50616C (de) Typenschreibmaschine
DE293969C (de)
DE615036C (de) Zeilensetz- und Druckmaschine
DE1786511C3 (de) Heftkopf für eine Maschine zum Anstecken von Etiketten, Preisschildern o.dgl. an Strümpfe oder ähnliche Waren
DE1192049B (de) Rollenkopiermaschine mit Einstellvorrichtungen fuer die Formatumschaltung