DE73806C - Markenaufkleber - Google Patents
MarkenaufkleberInfo
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- DE73806C DE73806C DENDAT73806D DE73806DA DE73806C DE 73806 C DE73806 C DE 73806C DE NDAT73806 D DENDAT73806 D DE NDAT73806D DE 73806D A DE73806D A DE 73806DA DE 73806 C DE73806 C DE 73806C
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- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 244000059549 Borneo rubber Species 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C11/00—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
- B65C11/04—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
- B65C11/043—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
- B65C11/046—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, Briefmarken, die bandartig auf eine Rolle aufgewickelt
sind, aus einem verschlossenen Behälter durch Druck auf eine aus letzterem hervorragende
Stange einzeln entnehmen, anfeuchten und auf das Couvert aufkleben zu können; durch eine besondere Vorrichtung ist hierbei
dafür . gesorgt, dafs die Stange wieder vollkommen in ihre Ruhelage zurückgekehrt sein
mufs, bevor eine weitere Briefmarke abgegeben wird, d. h. dafs auf je ein Niederdrücken der
Stange immer nur eine Märke abgegeben wird.
In der Zeichnung ist der Apparat in den Fig. i, 2 und 3 in drei Verticalschnitten, in
Fig. 4 in einem Horizontalschnitt und in Fig. 5
in einer Vorderansicht dargestellt, während die in gröfserem Mafsstab gezeichnete Fig. 6 die
Details repräsentiren, die dazu dienen, dafs nur bei vollständigem Niederdrücken der Druckstange
bezw. nach vollständigem Rückgang derselben eine Briefmarke abgegeben wird.
In dem aus zwei Theilen A und A1 bestehenden
Behälter befindet sich ein Gestell G, .in welchem die Haupttheile des Apparates gelagert
sind. Die Achse g ist drehbar in diesem Gestell und trägt die Kurbel K, welche
den Vorschub des Briefmarkenstreifens bewirkt, ferner die mit Rollen kl und Ä2 versehenen
Kurbeln K1 und K2, welche das Vorschieben der Anfeuchtungswalze .N mittels des Hebels L1
bezw. das Niederdrücken des Schneidmessers M mittels des Hebels L'2 bewirken.
Bethätigt wird die Achse g durch eine Zahnstange B, die oben mittels der aus dem Behälter
vortretenden Stange b mit dem Druckknopf k verbunden ist, unten in eine Stange b1
endigt, die von einer Schraubenfeder F umgeben ist, welche die Zahnstange B stets in
ihre normale Lage zurückbringt. Die Zahnstange B greift in den lose auf der Achse g
sitzenden Trieb D ein, an dem ein Flantsch> d festsitzt, der eine Falle e trägt, welche in das
mit Sperrzähnen versehene, auf der Achse g festsitzende Rad E eingreift. Wird nun die
Zahnstange niedergedrückt, so wird der Trieb D gedreht und durch die Falle e an dem
Flantsch d das Sperrrad E und mit diesem die Achse g sammt den darauf sitzenden
Kurbeln KK1 und K2 mitgedreht. Sobald
der Druck auf die Zahnstange nachläfst, wird dieselbe durch die Feder F in ihre normale
Lage zurückgebracht und der Trieb D sammt der Falle e drehen sich wieder zurück. Damit
das Sperrrad E nicht ebenfalls an dieser Rückbewegung theilnimmt, ist eine zweite, am
Gestell G drehbar gelagerte Falle e1 angeordnet, die ebenfalls in das Sperrrad E eingreift.
Auf der Achse g sitzt ferner das mit einem Sperrzahn h ausgestattete Rad H, welches verhindert,
dafs die Achse g, nachdem die Druckstange niedergedrückt ist, sich mehr als einmal
umdrehen kann, ohne dafs die Druckstange b bezw. die Zahnstange B wieder in ihre normale
Lage zurückgegangen ist. An einer am Gestell G befestigten Platte G1 ist nämlich ein
Riegel J verschiebbar gelagert, der durch eine Feder / gegen die Zahnscheibe H angezogen
wird und an dem der Zahn h des letzteren anstöfst, sofern der Riegel J nicht hochgezogen
wird. Dies geschieht durch die Zahnstange B
in der Weise, dafs beim Zurückgehen derselben in ihre Normallage, ehe sie diese noch erreicht
hat, ein Anschlag an eine am Riegel J befestigte Querstange i erfolgt, welche sammt
dem Riegel J so weit mitgehoben wird, dafs der Zahn h beim Niederdrücken der Druckstange
unter dem Riegel / vorbeipassiren kann, letzterer aber sofort wieder an die Zahnscheibe H
angedrückt wird, sobald die Zahnstange B nur um ein Geringes niedergedrückt ist. Die Länge
der Zahnstange B in Bezug zum Durchmesser des Triebes D ist nun so bemessen, dafs nur,
wenn die Zahnstange vollkommen in ihre normale Lage zurückgekehrt ist, eine ganze Umdrehung
des Triebes D bezw. der Achse g bewirkt werden kann. Würde die Zahnstange B,
ohne jedesmal erst in ihre normale zurückzukehren, mehrmals nach einander niedergedrückt,
so würde dadurch wohl eine Weiterdrehung der Achse g bewirkt werden, so lange,
bis der Zahn h der Zahnscheibe H an den Riegel J anstöfst, jede Weiterdrehung jedoch
verhindert sein, bis die Zahnstange in ihre Normallage zurückgekehrt und dann der
Riegel J hochgehoben ist.
Zum Aufdrücken der angefeuchteten Briefmarken auf das Couvert dient die unten mit
Gummi bekleidete Platte O, die eine Führung ο hat und durch den federnden Bügel P bethätigt
wird. Dieser Bügel P ist auf einer Achse ρ befestigt, auf welcher eine Gabel 5
mit vorstehenden Stiften s ebenfalls festsitzt. Durch eine Feder t wird die Achse ρ in einer
bestimmten Lage festgehalten, in welcher die Platte O ebenfalls ihre Normallage hat. Aus
dieser tritt die letztere erst dann, wenn die Briefmarke genügend weit vorgeschoben, angefeuchtet
und abgeschnitten ist, d. h. wenn die Zahnstange B nahezu vollständig niedergedrückt
ist. Der Knopf k drückt dann auf die im Gehäuse die Führung für die Druckstange b
bildende Gleithülse T, welche im Niederdrücken auf die beiden Stifte s der Gabel 5 drückt,
die Achse ρ sammt dem federnden Hebel P dreht und das Niederdrücken der Platte O
bewirkt.
Der Apparat arbeitet in folgender Weise:
Beim Niederdrücken der Zahnstange B mittels Druckstange b und Knopfes k wird die Achse g gedreht und durch die aufsen mit einem elastischen Band, z. B. Gummi oder dergleichen, bekleidete Kurbel K das Briefmarkenband r von der Rolle R abgewickelt und um ein bestimmtes Mafs vorgeschoben. Darauf wird durch die Kurbel K1 der Hebel L1 bethätigt, welcher den die Anfeuchtungswalze N tragenden Rahmen η vorschiebt und das Anfeuchten der gummirten Seite der Marke bewirkt. Nach Zurückgehen der Walze N wird das Messer M durch den Hebel L2 bezw.
Beim Niederdrücken der Zahnstange B mittels Druckstange b und Knopfes k wird die Achse g gedreht und durch die aufsen mit einem elastischen Band, z. B. Gummi oder dergleichen, bekleidete Kurbel K das Briefmarkenband r von der Rolle R abgewickelt und um ein bestimmtes Mafs vorgeschoben. Darauf wird durch die Kurbel K1 der Hebel L1 bethätigt, welcher den die Anfeuchtungswalze N tragenden Rahmen η vorschiebt und das Anfeuchten der gummirten Seite der Marke bewirkt. Nach Zurückgehen der Walze N wird das Messer M durch den Hebel L2 bezw.
letzterer durch die Kurbel K2 niedergedrückt und die Marke vom Band abgeschnitten.
Sobald dies vollzogen ist, wird sofort die Aufdruckplatte O durch den federnden
Hebel P niedergedrückt, d. h. die angefeuchtete gummirte Briefmarke auf das Couvert
aufgedrückt, das vorher auf den am Gehäuse A1 festgemachten Tisch al gelegt wird.
Die Platte O, Messer M und Anfeuchtungsrolle
N werden durch die Federn t bezw. m bezw. F1 in ihre Ruhelage zurückgebracht.
Zum Anfeuchten der Feuchtwalze N ist ein mit Wasser gefülltes Gefäfs Z vorhanden, in
dem ein über Rollen geführtes, in das.Wasser eintauchendes und letzteres gut ansaugendes
Band \ liegt, an das die Feuchtwalze N in ihrer Ruhelage leicht angedrückt ist und die
erforderliche Feuchtigkeit in sich aufnimmt.
Die Kurbeln KK1 und K2 sind auf der
Achse g so befestigt, dafs beim Niederdrücken der Zahnstange zuerst das Vorschieben des
Briefmarkenbandes, dann der Feuchtwalze und das Niederdrücken des Messers rechtzeitig nach
einander erfolgt, derart, dafs in Verbindung mit der Wirkung der Druckplatte O bei jeder
Umdrehung der Achse g bezw. bei jedem Niederdrücken der Zahnstange B eine Briefmarke
vorgeschoben, angefeuchtet, abgeschnitten und auf das Couvert geklebt wird.
Claims (2)
1. Zum Aufkleben von Briefmarken, die von einem Bande aus einem geschlossenen Behälter
einzeln nach einander entnommen werden, ein Apparat, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Druck auf eine aus dem Behälter
vorstehende Stange (b) eine Zahnstange (B) in Bewegung gesetzt wird, die
ein lose auf einer Achse (g) sitzendes Zahnrad (D) bethätigt, welches mittels einer
Falle (e) in ein fest auf der betreffenden Achse sitzendes Sperrrad eingreift und diese
Achse (g) in Rotation bringt, wodurch mittels der auf dieser Achse festsitzenden
Kurbeln (KK1K2) das Briefmarkenband
(r) vorgeschoben, auf der gummirten Seite angefeuchtet und abgeschnitten wird, während
durch eine ebenfalls durch die Stange (b) mittels des Federhebels (p) bethätigte Druckplatte
(O) dasselbe rechtzeitig niedergedrückt bezw. die Marke auf das untergelegte
Couvert aufgeklebt wird und särrimtliche bewegten Theile, nachdem die
Druckstange (b) ihre Normallage wieder eingenommen, ebenfalls selbstthätig wieder
in ihre Ruhelage zurückgekehrt sind.
2. Bei dem unter i. beschriebenen Apparat auf der Achse (g) eine mit einem Sperrzahn
(h) versehene Zahnscheibe (H), an
deren Umfang durch die Feder (f) ein Riegel (J) angedrückt wird, derart, dafs
nach Niederdrücken der Zahnstange (B) bezw. der Druckstange (b) die Achse (g)
sich einmal umdrehen kann, an einer weiteren Drehung jedoch mittels Anschlags des Sperrzahns (h) an den Riegel (J) verhindert
ist und erst wieder eine weitere Umdrehung machen kann, sobald die
Zahnstange (B) in ihre Normallage zurückgekehrt ist, wobei, ehe sie dieselbe erreicht
hat, sie an den am Riegel (J) festgemachten Hebel' (i) anschlägt und den Riegel trotz
■ des Widerstandes der Feder (f) so weit hochhebt, dafs die Scheibe (H) bezw.
deren Zahn (h) darunter wegpassiren kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73806C true DE73806C (de) |
Family
ID=346908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73806D Active DE73806C (de) | Markenaufkleber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73806C (de) |
-
0
- DE DENDAT73806D patent/DE73806C/de active Active
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