DE268733C - - Google Patents

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DE268733C
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pressure plate
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/04Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
    • B65C11/043Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
    • B65C11/046Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 268733 KLASSE 70 d. GRUPPE
WILHELM WOLF in FRANKFURTa. M.
Vorrichtung zum Aufkleben von Marken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine stempelartige Vorrichtung zum Aufkleben von in einem Bande aufgerollten Wertzeichen und bezweckt, die Markenaufklebevorrichtungen durch eine schnell und genau arbeitende Vorrichtung von einfacher und gedrängter Bauart zu ersetzen.
Die neue Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß von einer aus zwei einander
ίο fortsetzenden, federnd abgestützten Teilen bestehenden Spindel durch Niederdrücken des oberen Spindelteiles die in diesem gelagerte Feder gespannt wird, worauf von am oberen Spindelteil sitzenden Gleitstücken die Vorschub vorrichtung für den Markenstreifen vorgeschaltet, eine den unteren Spindelteil mit der Druckplatte festhaltende Falle teilweise zur Auslösung gebracht und ein Anfeuchter angehoben und unter der Marke entlang gezogen wird, welch letztere nach Abtrennen von dem Streifen durch ein Messer und nach vollem Auslösen der Falle von der Druckplatte auf den zu beklebenden Gegenstand gedrückt wird.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung mit abgehobener Seitenplatte und teilweise im Schnitt, während
Fig. 2 die Rückansicht der um den Stempel gelegenen Teile darstellt.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch das Anfeuchtkissen. ,
In dem Gehäuse 1, dessen Wände beliebig aufklappbar und verschließbar sein können, 40
ruht der auswechselbar angeordnete Markenträger 2, von dem der Markenstreifen 3 zu der in ihrer Bauart bekannten Vorschubwalze 4 geleitet ist. In der Gehäusedecke 5 und in Brücken 6 ist ein Stempel gelagert, · der aus einem oberen.Rohr 7 mit an diesem sitzenden Knopf 8 und einer unteren Spindel 9 mit Druckplatte 10 besteht. In dem Rohr 7 befindet sich noch ein zweites Rohr 11, das die Klinke für ein Zählwerk 12 trägt, das in eine Aussparung des Knopfes 8 eingebaut ist. Zwischen der Spindel 9 und diesem Rohr 11 liegt eine Feder 13, die beim Niederdrücken des Knopfes 8 gespannt wird. Die Spindel 9 ist mittels eines Stiftes o. dgl. 14 in Schlitzen des Rohres 7 ' geführt und gegen Drehung gesichert. Der Stift 14 verhindert gleichzeitig die Trennung der Spindel von dem Rohre.
Die Druckplatte 10 am Ende der Spindel 9 hat die Größe der aufzuklebenden Marke o. dgl. und besitzt zwei Bügel 15, die sich unter dem Druck von Federn 16 in entsprechende Aussparungen der Platte 10 einlegen können, bei hochgehobenem Stempel jedoch durch Anstoßen ihrer,Enden an die untere Brücke 6 über der Platte 10 vorstehend gehalten werden und somit die vorzuschiebende Marke während des Vorschubes lühren. Ihre seitliche Führung übernimmt eine U-förmig gebogene Platte 17, die durch eine Feder 18 in ihrer Arbeitsstellung gehalten wird.
An zwei gegenüberliegenden Seiten des Rohres 7 sind Gleitstücke 19 und 23 befestigt, von denen das eine, 19, einen bei 27
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gelagerten Hebel 20 zur Drehung der Vorschubwalze und einen bei 28 schwingend aufgehängten Hebel 21 zur Bewegung eines Anfeuchters antreibt, während das andere, mit zwei Steigflächen versehene Gleitstück 23 eine Falle 24 auslöst, die in Rasten 25 und 26 des Stempels eingreift und bei 29 an der oberen Brücke 6 drehbar ruht. Die Hebel stehen unter entsprechender Federwirkung, damit ihre Rollen beständig mit den Steigflächen in Eingriff gehalten werden. Am Rohr 7 ist ferner noch ein Hebel 30 aufgehängt, der eine Steigfläche besitzt, gegen die beim Niedergang des Rohres 7 ein Winkelhebel 31 anstößt und dabei mittels einer Feder 32 den Anfeuchter 22 anhebt. Dieser ist längsverschiebbar auf Rollen 40 in seitlichen Schienen 33 gelagert, die ihrerseits an Zapfen 34 des Gehäuses 1 sitzen und gelenkartig mit einem Bügel 35 in Verbindung stehen, der an der Feder 32 hängt. Der Hebel 21 faßt in eine Aussparung des Anfeuchterbehälters 22 zwischen Vorsprüngen 36 ein.
An dem Gelenkzapfen 28 des Hebels 21 sitzt ein Zahnradsegment 38, das in einen Trieb 39 einer beliebigen, an sich bekannten Bremsvorrichtung 41 eingreift, um die Bewegung des Anfeuchters durch den Hebel 21 zu dämpfen.
Das Rohr 7 ist mit einer Nase 42 versehen, die mit einem Messer 43, das zum Abtrennen der vorgeschobenen Marke von dem Streifen dient, zusammenarbeitet.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist die folgende:
Wenn der Markenstreifen von der Rolle 2 um die Vorschaltwalze 4 bis zum Messer 43 geführt ist und sich alle Teile in der in Fig. 1 und 2 dargestellten Lage befinden, wird der Knopf 8 heruntergedrückt; dadurch wird die Feder 13 gespannt, da die Spindel 9 von der Falle 24 festgehalten wird. Gleichzeitig wird der Zähler betätigt und der Hebel 20 steigt die Steigfläche 19 hinan, um in an sich bekannter Weise die Vorschubwalze 4 zu drehen und eine Marke an den Bügeln 16 entlang unter die Druckplatte 10 zu schieben.
Nachdem die Marke unter die Platte 10 geschoben worden ist, steigt die Rolle der Falle 24 gerade die erste Steigfläche des Gleitstückes 23 an und veranlaßt somit die Freigabe der Rast 26. Die Spindel geht unter der Wirkung der Feder 13 nach unten, jedoch nur so weit, bis die Falle 24 in die zweite Rast 25 einschnappen kann. Bei dieser kurzen Niederwärtsbewegung der Platte 10 werden die Bügel 15 von ihren Federn 16 in ihre Aussparungen zurückgezogen, so daß die Marke sich fest gegen die Platte 10 anlegen kann.
Ungefähr zu dieser Zeit ist der Winkelhebel 31 gegen die Steigfläche 30 gestoßen und hebt den Anfeuchter an, um dessen Kissen dicht an die Marke zu bringen. Beim weiteren Herabbewegen des Knopfes 8, wobei gleichzeitig die Feder 13 wieder gespannt wird, kommt die Rolle des Schwinghebels 21 gegen das Gleitstück 19, so daß der Hebel 21 ausgeschwungen und damit der Anfeuchter unter der Marke entlanggezogen wird. Beim Ausschwingen des Hebels 21 tritt die Bremse 41 in Wirkung und verhindert eine zu schnelle Bewegung des Anfeuchters.
Während dieser nun in seiner ausgeschwungenen Lage festgehalten wird, weil die Rolle des Schwinghebels auf dem Rücken des Gleitstückes 19 verbleibt, wird die Falle 24 durch Ansteigen auf der zweiten Steigfläche des' Gleitstückes 23 völlig ausgelöst und die Feder 13 treibt nun, nachdem im Augenblick vorher das Messer 43 durch die Nase 42 vorgeschoben und die Marke von. dem Streifen getrennt hat, die Spindel mit der Druckplatte nieder und drückt die Marke auf den Gegenstand auf, der unter die Vorrichtung gelegt bzw. auf den diese gesetzt wurde.
Um nun wieder den Stempel und damit alle Teile der Vorrichtung in ihre Anfangsstellung - zurückzubringen, könnte zwischen Knopf 8 und der Deckelplatte 5 eine Feder eingeschaltet sein, die bestrebt ist, den Stempel, in seiner obersten Stellung zu halten, in der alle anderen Teile infolge der auf sie wirkenden Federn ihre Ruhelage einnehmen. Da indessen die ganze Vorrichtung nach dem Aufkleben einer Marke von dem Brief o. dgl. abgehoben werden muß, so wird dabei gleichzeitig ganz von selbst der Stempel, von dem die gesamte Vorrichtung getragen wird, in seine oberste Stellung gebracht und gelangt dabei mit allen anderen Teilen wieder in die Ruhe- oder Anfangslage.
Baut man mehrere der vorbeschriebenen Vorrichtungen zu einem Apparat zusammen, so wird man die verschiedenen Stempel von einem Handgriff oder einer Welle aus antreiben können, wobei dann eine Auslöseeinrichtung vorgesehen werden kann, damit nur immer der jeweils gewünschte Stempel in Wirkung tritt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Aufkleben von Marken, dadurch gekennzeichnet, daß von ' einer aus zwei einander fortsetzenden, federnd abgestützten Teilen (7, 9) bestehenden Spindel durch Niederdrücken des oberen Spindelteiles (7) die in diesem gelagerte Feder (13) gespannt wird, worauf von am oberen Spindelteil (7) sitzenden Gleitstücken (19, 23, 30) die Vorschub-
    Vorrichtung (4, 20) für den Marken streifen (3) vorgeschaltet, eine den unteren Spindelteil (9) mit der Druckplatte (10) festhaltende Falle (25, 26) teilweise zur Auslösung gebracht und ein Anfeuchter (22) angehoben und unter der Marke entlanggezogen wird, welch letztere nach Abtrennen von dem Streifen durch ein Messer (43) und nach vollem Auslösen der Falle (26) von der Druckplatte (10) auf den zu beklebenden Gegenstand gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (10) über ihr vorstehende Bügel (15) oder Leisten trägt, die die Marke beim Vorschub führen und in .Vertiefungen der Druckplatte zurückgezogen werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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