DE302246C - - Google Patents
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- DE302246C DE302246C DENDAT302246D DE302246DA DE302246C DE 302246 C DE302246 C DE 302246C DE NDAT302246 D DENDAT302246 D DE NDAT302246D DE 302246D A DE302246D A DE 302246DA DE 302246 C DE302246 C DE 302246C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C11/00—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
- B65C11/04—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
- B65C11/043—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
- B65C11/046—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 302246 KLASSE IQd. GRUPPE
BERNHARD FISCHER in PLAUEN i.V.
Vorrichtung zum Aufkleben von Marken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1916 ab.
Markenauf kleber, bei denen der Vorschub des Markenstreifens durch einen schwingenden
Schieber mit Zinken erfolgt, die in die Lochungen zwischen den einzelnen. Marken eingreifen,
haben den Nachteil, daß umständliche Bewegungsmittel zur Anwendung kommen, welche
das Abziehen und das Niederdrücken der Marken vornehmen. Diesen bekannten Markenaufklebern
gegenüber besitzt der neue Markenauf kleber den Vorteil, daß mit den einfachsten
Bewegungsmitteln die einzelnen Arbeitsvorgänge ausgeführt werden.
Beim neuen Marken auf kleber wird die gesamte
Arbeit durch einen schwingenden Stempel bewirkt und dadurch ist es ermöglicht, daß nur
ein einziges Bewegungsmittel, nämlich dieser schwingende Stempel, zur Vornahme aller Arbeit
ausreicht.
Auf der Zeichnung veranschaulichen Fig.'i den Stempel von vorn gesehen, mit aufgebrochenem
Unterteil (Schnitt C-D nach Fig. 2),
Fig. 2 die Seitenansicht mit Schnitt des Unterteiles nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 von oben gesehen einen Querschnitt nach Linie E-F (Fig. 1), und
Fig. 4 den Kurvengang, der den arbeitenden Teilen die Führung gibt.
Im glockenförmigen Unterteil a des Stempels
ist an Armen b hängend ein kleiner Schlitten c
angeordnet, der nach unten vorteilhaft zu einer , nachgiebigen Auflage d ausgebildet ist, die
mit dem Arm b bewegt über einem dem Schwingungsbogen angepaßten Tisch e zu schwingen
vermag. Am Schlitten c sitzt ein Schieber /, der mit einer Anzahl Zähne oder Zinken g die
Marke erfaßt und an der Bewegung des Armes b teilnehmend die Marke um eine Länge vorschiebt.
Die Zähne g gleiten dabei in -Rillen h des Tisches e. Seine Bewegung erhält der
Schlitten c von den Armen b, 'die unmittelbar oder mittels Nebenarme i durch Schubstangen k
vom Griff/ des Stempels aus bewegt werden. Zur Sicherung der Bewegung ist der Schlitten
noch in einem Kurvengang m geführt, der gleichzeitig auch den Schieber f am Ende des
Zurückgänges nach unten, drückt. Der Raum unter dem Tisch e wird zur Aufnahme von
Wasser ausgenützt, um durch eine damit befeuchtete Rolle η die Marke beim Darüber-,
gleiten naß zu machen. Die Marke kommt von der Rolle 0, geht über Führungen ft und q
und mit der gummierten Seite nach unten auf den Tisch e. Der Zinkenschieber f erfaßt den
die Verbindung zur nächsten Marke haltenden gelochten Rand der Marke. Ordnet man den
Schieber f in der Mitte des Schlittens c an und bildet ihn zu einer Lochvorrichtung aus, so
kann man die Marke in der Mitte fassen und zugleich Buchstaben oder andere Zeichen in
die Marke lochen.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende: Ist die erste von der Markenrolle .0 ablaufende
Marke auf den Tisch e gebracht, und hat der Zinkenschieber f mit seinen Zähnen g in den
gelochten Rand der Marke gefaßt, so setzt man den Stempel dahin, wo die Marke aufgeklebt
werden soll und drückt den Griff I nieder. Dadurch schwingt der Arm b in Richtung
des Pfeiles χ und nimmt den Schlitten c mit. Der Zinkenschieber f hält den Markenstreifen
und zieht ihn, eine unter dem Schlitten c liegende Marke vor sich herschiebend, nach.
Claims (1)
- Ist genau 'feine Markenlänge nachgezogen, so findet der Schlitten im Kurvengang m an der Geradführung .r seinen Anschlag und geht durch weiteren Druck auf den Griff / nieder. Der Schieber f bleibt mit einer vorstehenden Nase s. auf dem Tisch sitzen, kann also nicht mit tiefgehen und gleitet demzufolge am Schlitten c hoch. Durch den Tiefgang des Schlittens c und' das Halten des Markenrandes wird dieserίο durchgeschnitten oder zerrissen und die frei gewordene Marke, welche an der mit Klebstoff versehenen Unterseite, während des Vorschubes der Marke angefeuchtet worden ist, wird fest aufgedrückt. Da hierbei die biegsame Begrenzung des Schlittens c aus der gebogenen in die ebene Lage übergeht, erfolgt ein Glattstreichen der Marke. Gibt man darauf den Griff I frei, so wird er durch eine Feder i hochgezogen und die Stangen k ziehen die Arme b, deren Drehachse in Schlitzen gelagert ist, und damit den Schlitten c hoch und drehen ihn. nach Begrenzung des Hochganges zurück, so daß er wieder über den Tisch β zu liegen kommt. Während der Schlitten c zurückschwingt, steht der Schieber f noch hoch, er geht also über die auf dem Tisch e liegende Marke k hinweg. Allmählich nähert er sich aber mit seinen Zähnen g, durch die Kante u des Kurvenganges m geschoben, der' Marke und greift schließlich am Ende der Schhttenbewegung in die Lochung der Marke. ein. Jetzt kann durch erneutes Niederdrücken sofort die nächste Marke aufgeklebt werden.Mit dem Stempel kann in bekannter Weise ein Zählwerk verbunden werden, welches erkennen'läßt, wieviel Marken verbraucht sind. Auch kann der Stempel so breit ausgeführt werden, daß mehrere Markenrollen in ihm nebeneinander angeordnet und zugleich ver-. braucht werden können. Wird der Sterhpel nebst seinen - Bewegungsmitteln der Größe anderer Marken, Etiketts u. dgl. angepaßt, so kann man auch diese damit aufkleben.Pa tent-Α ν Spruch:Vorrichtung zum Aufkleben von Marken, bei der der Vorschub eines Markenstreifens durch einen schwingenden Schieber mittels Stifte erfolgt, die in die Lochungen zwischen den einzelnen Marken eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der den Markenvorschub bewirkende Zinkenschieber (f) an ■ einem Schlitten (c) sitzt, der durch Niederdrücken des Handgriffes (I) zunächst über eine die Marke anfeuchtende, ortsfeste Rolle (n) ausgeschwungen und nach beendeter Schwingung abwärts gedruckt wird, dadurch die vorderste Marke vom Markenstreifen trennt und auf die Unterlage drückt. ■ 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE302246C true DE302246C (de) |
Family
ID=556063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT302246D Active DE302246C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE302246C (de) |
-
0
- DE DENDAT302246D patent/DE302246C/de active Active
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