DE296202C - - Google Patents
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- DE296202C DE296202C DENDAT296202D DE296202DA DE296202C DE 296202 C DE296202 C DE 296202C DE NDAT296202 D DENDAT296202 D DE NDAT296202D DE 296202D A DE296202D A DE 296202DA DE 296202 C DE296202 C DE 296202C
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- Germany
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- cutter
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- housing
- circumference
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Links
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C11/00—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
- B65C11/04—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
- B65C11/043—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
- B65C11/046—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE TOd. GRUPPE
GUSTAV PROBST in BRAUNSCHWEIG.
Vorrichtung zum Aufkleben von Marken. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1915 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufkleben von Brief- oder anderen Marken,
bei der die zu einem Markenstreifen vereinigten Marken durch Antrieb eines Vorschubwalzenpaares
an einem Anfeuchter vorbei zu einem Abschneider und dann unter eine Aufdrückvorrichtung
gelangen.
Von Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der neue Markenaufkleber durch die Bauart
des Abschneiders und seine Verbindung mit der Aufdrückwalze.
Das Abtrennen und Aufdrücken der Marke sind zwei räumlich und zeitlich voneinander
verschiedene Arbeitsvorgänge. Da aber die Marke nach ihrem Anfeuchten das Bestreben
zeigt, sich zu rollen, so wird sie häufig der Aufdrückwalze nach dem Abschneiden vom
Streifen nicht glatt zugeführt; das Aufkleben stößt dann auf Schwierigkeiten.
Dieser Nachteil soll durch die neue Vorrichtung beseitigt werden, und zwar dadurch,
daß sich die Fläche des Abschneiders nach der Druckwalze hin wölbt und letztere mit
dem Abschneider in zwangläufiger Verbindung steht. Indem also die Fläche des Abschneiders
nach dem Umfange der Aufdrückwalze hin verläuft, wird die abgeschnittene Marke, ohne
daß sie sich rollen kann, allmählich dem Walzenumfange zugeführt. Erst beim Vorwärtsbewegen
der Aufdrückwalze von dieser erfolgt ein Abschneiden der Marke vom Streifen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Beispiel dargestellt. Es
zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht, und
Fig. 4 den Abschneider allein in Draufsicht.
In dem Kopf α eines stempelartigen Gehäuses
b sind die zu einer Rolle c vereinigten Marken aufgestapelt. Von dem Kopf α führt
ein Kanal d zwischen zwei Walzen e und f und einem Anfeuchtkissen g vorbei zu der
Unterseite h des Gehäuses b. An einer Seite des Gehäuses b ist eine unter Federwirkung
stehende Druckstange i vorgesehen, deren freies Ende k kolbenartig gestaltet ist und sich
stets auf einen der Zapfen I stützt, welche an der entsprechenden Seite der Vorschubwalze f
angebracht sind. Eine Klinke m verhindert ein selbsttätiges Zurückdrücken der Walze f
entgegen der Pfeilrichtung. Sind drei Zapfen I vorhanden, so muß der Umfang der Walze f
die dreifache Länge einer Marke besitzen. An der Unterseite h des Gehäuses δ befindet sich
eine Walze n, welche sich in wagerechter Richtung frei bewegen kann. Gegen ihren
einen Achszapfen stößt eine Schiene 0 des Ab-Schneiders -p, welcher sich mit seinen Kanten q
in Nuten an der Unterseite h des Gehäuses b führt. Die zur Walze η hin liegende Fläche p1
des Abschneiders p ist gewölbt, so daß ein Längsmittelschnitt nach der Linie 1-1 (Fig. 4)
durch die Gesamtfläche des Abschneiders eine Linie ergibt, welche mit der Kante p2 und
der Verbindung vom Höchstpunkt der Schnittlinie mit dem entsprechenden Ende derKante p2
einen Keil darstellt, dessen schräge Fläche in
Richtung des Umfanges der Walze η verläuft. Auf der der Schiene ο entgegengesetzten Stempelseite
ist der Abschneider ft durch eine Zugfeder mit dem Gehäuse b verbunden.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Beim Niederdrücken der Stange i wird die Walze f so weit gedreht, daß sie den Markenstreifen
in einer Markenlänge aus der Gehäuseunterseite h heraustreten läßt. Infolge
der keilförmigen Gestaltung der Abschneiderfläche ft und des Bestrebens der angefeuchteten
Marke, sich nach der Oberseite hin zu rollen, legt sich die Marke gegen den Abschneider ft
an und wird durch Ziehen des Stempelgehäuses b in der Pfeilrichtung von der Walze h
auf die Unterlage, z. B. einen Briefumschlag, gedrückt. Bei dieser Zugbewegung gleitet die
Walze h gleichzeitig etwas in ihrer Führung gegen den Abschneider ft hin und drückt diesen
gegen den Markenstreifen an die gelochte Trennungsstelle, wodurch die herausgedrückte
Marke von dem übrigen Streifen gelöst wird. Nach Aufhören der Zugbewegung bringt die
an dem Abschneider befindliche Feder diesen und die Walze h wieder in die Anfangsstellung
zurück.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zum. Aufkleben von Marken, bei der die zu einem Markenstreifen vereinigten Marken durch Antrieb eines Vorschubwalzenpaares an einem Anfeuchter vorbei zu einem Markenabschneider und dann unter die Aufdrückvorrichtung gelangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufdrückwalze (n) frei gelagert und mit dem Abschneider (ft) zwangläufig verbunden ist, dessen Fläche (ft1) keilförmig dem Umfange der Aufdrückwalze (n) zu verläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296202C true DE296202C (de) |
Family
ID=550609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296202D Active DE296202C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296202C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3131109A (en) * | 1961-05-01 | 1964-04-28 | James T Auld | Gummed paper tape applying device |
-
0
- DE DENDAT296202D patent/DE296202C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3131109A (en) * | 1961-05-01 | 1964-04-28 | James T Auld | Gummed paper tape applying device |
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