DE206200C - - Google Patents
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- DE206200C DE206200C DENDAT206200D DE206200DA DE206200C DE 206200 C DE206200 C DE 206200C DE NDAT206200 D DENDAT206200 D DE NDAT206200D DE 206200D A DE206200D A DE 206200DA DE 206200 C DE206200 C DE 206200C
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- DE
- Germany
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- strip
- brand
- arm
- mark
- spindle
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C11/00—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
- B65C11/04—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
- B65C11/043—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
- B65C11/046—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips
Landscapes
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 206200 KLASSE 7Od. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Aufkleben von Marken, die besonders
überall da vorteilhafte Verwendung finden kann, wo es sich darum handelt, große Mengen
von Postsachen mit Freimarken zu versehen.
Die Erfindung ermöglicht es, mehrere Markenstreifen,
beispielsweise für jede Markenart einen besonderen Streifen, in einer Maschine
ίο anzuordnen, so daß sämtliche Marken stets
beisammen sind und ohne weiteres durch eine einzige Maschine aufgeklebt werden können.
Dies wird dadurch erreicht, daß für jeden Markenstreifen eine besondere Schaltklinken-Vorrichtung
angeordnet ist, die durch eigenartig gestaltete, mit der betreffenden Markengattung
gekennzeichnete Klappschilder derart eingestellt werden kann, daß bei der Betätigung
der Maschine entweder eine. oder gleichzeitig mehrere Marken gegen den Aufdrückstempel
verschoben und aufgeklebt werden können, während die übrigen Streifen ausgeschaltet
sind. Durch Umstellen der entsprechenden Klappschilder verarbeitet die Maschine sofort eine oder bei gleichzeitigem Einstellen
mehrerer Markenstreifen mehrere andere Markensorten. Die Abtrennung der aufgeklebten
Marken erfolgt dabei durch einen Abreißdraht, was gegenüber den bekannten Messeranord-.
nungen den Vorteil bietet, daß auch bei ungenauer Verschiebung eines Markenstreifens
die Trennung doch an der richtigen Stelle erfolgt.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Draufsicht auf die Maschine, Fig. 2 eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine in Anfangsstellung von der Seite der Anfeuchtvorrichtung
aus, wobei diese Vorrichtung weggelassen ist; und .
Fig. 4 eine Seitenansicht der Maschine in der Stellung, bei welcher das Aufkleben der
Marke erfolgt. . '
■ Fig. 5 zeigt die Schaltklinken in Drauf- · sieht, .
Fig. 6 dieselben in Seitenansicht.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht der Anfeuchtvorrichtung.
Der Markenstreifen 1 ist auf einer Rolle 2 aufgewickelt, welche sich um die in der
Stütze 3 befestigte Spindel 4 drehen kann. Der Streifen 1 wird durch Schaltklinken in
einer auf der Platte 5 befestigten Führungsrinne 6 nach dem Ausdrückstempel 7 zu geschoben.
Letzterer ist an einem Arm 8 angeschraubt, der die schon erwähnte Stütze 3 und eine Stütze 9 trägt. Auf der in der
Stütze 9 gelagerten Spindel 10 ist eine Rolle 11 angeordnet. Der Arm 8 ist um die Spindel
12 drehbar und wird durch eine Feder 13
nach oben gedrückt. Dadurch wird die Rolle 11 gegen eine Kurvenscheibe 14 gedrückt,
welche auf der Welle 15 befestigt ist. Die Welle 15 ist in den Stützen 16 und 17 gelagert,
die auf der Platte 5 aufgeschraubt sind. Auf dieser Welle sind noch die Kur-
(2. Auflage, ausgegeben am 25. November igw.)
Venscheiben i8 und 19 und die Kurbel 20 befestigt.
Eine zweite Welle 21 ist in den Stützen 22 und 23 gelagert, die auch auf die Platte 5
aufgeschraubt sind. Auf der Welle 21 ist ein rohrförmiger Teil 24 befestigt, der an einem
Ende mit einem Arm 25, am andern Ende mit einem rechtwinklig zum Arm 25 stehenden
Arm 26 versehen ist. Durch die Feder 27 wird der Arm 25 nach unten gedrückt. Infolgedessen wird die Rolle 28, welche auf
der im Arm 25 gelagerten Spindel 29 sitzt, dauernd gegen die Kurvenscheibe 18 gepreßt.
An dem unteren Ende des Armes 26 sind die Schaltklinken 30 befestigt, welche in das eine
Ende eines Stahlbandes eingeschnitten sind und nach den Seiten, sowie hoch und tief
leicht federn können. Durch eine Feder 31 werden diese Schaltklinken 30 nach unten gedrückt.
Am oberen Ende des Armes 26 ist das Klappschild 32 mit den Anschlägen 33 und 34 und dem Plattenansatz 35 drehbar
angeordnet. An dem Klappschild ist die Drahtstange 36 derart befestigt, daß sie bei
einer Drehung des Schildes von oben nach unten oder umgekehrt bewegt wird. Diese
Drahtstange ist durch ein Loch 37 der Schaltklinken hindurchgeführt und derart umgebogen,
daß beim Anheben der Drahtstange die Schaltklinken mitgehoben werden und infolgedessen
nicht in die Durchlochung des Streifens eingreifen können.
Unter der Platte 5 sind die um die Spindel 12 drehbaren. Arme 38 und 39 angeordnet,
welche an ihrem Ende den Tisch 40 tragen. Auf diesem Tische sind Anschlagwinkel 41, 42
und 43 angeschraubt. Gegen die Querverbindung 44 der beiden Arme 38 und 39 drückt
eine Feder 45, so daß der Tisch 40 immer
no nach oben gedrückt wird. Am Arme 39 ist
die Stütze 46 angeschraubt; in der die Spindel 47 gelagert ist. Um die Spindel 47 dreht
sich die Rolle 48, die mit der Kurvenscheibe 19 arbeitet. In der Kurvenscheibe 19 ist der
Stift 49 befestigt, welcher den um die Welle 21 drehbaren Arm 50 anheben kann. An
diesem Arm ist mittels des Hakens 51 die Trennvorrichtung angehängt, bestehend aus
dem um die Spindel 52 drehbaren Bügel 53 und dem Abreißdraht 54. Dieser Draht ist
beim Lostrennen in dem federnden Halter 55 geführt, welcher auf dem Aufdrückstempel 7
aufgeschraubt ist und beim Lostrennen der vordersten Marke die nächste festhält. Der
Markenstreifen wird beim Vorschieben von der Rolle 2 abgewickelt und unter dem Bolzen 56
hindurch in die Führungsrinne 6 eingeführt und in dieser durch die Feder 57 gehalten.
Seitlich an dem Maschinengestell ist die Anfeuchtvorrichtung angeordnet. In den teilweise
mit Wasser gefüllten Kasten 58 ist ein Flüssigkeit aufsaugender Stoff 59 mittels der
beiden Querbänder 60 und 61 eingelegt. Über dem Querband 61 wird gegen diesen Stoff mit
seinem vorderen Ende der um die Spindel 62 drehbare Anfeuchter 63 durch die Feder 64 ■
gepreßt. In diesen Anfeuchter ist am vorderen Ende ein Feuchtigkeit aufsaugender Stoffstreifen
65 eingelegt. In der Seitenwand 76 sind außer der Spindel 62 noch die Spindeln 77 und 78 befestigt. Um die Spindel 77. ist
der Arm 66, um die Spindel 78 sind die Arme 67 und 68 drehbar, welche die Auflegeplatte
69 mit den Anschlägen 70 und 71 tragen.
Es können mehrere Markenstreifen, z.B. 5 Pf.-, 10 Pf.-Marken usw., nebeneinander angeordnet
werden. Auf dem zu jedem Streifen gehörenden Klappschild 32, 35 ist dann ein Kennzeichen angebracht, z. B. die entsprechende
Marke aufgeklebt. Ist das Klappschild nach hinten gelegt, so daß der Anschlag
33 an dem rohrförmigen Teile 24 anliegt, so kann von diesem Streifen nicht geklebt
werden, weil jetzt die Stange 36 angehoben ist und die Schaltklinkenvorrichtung nicht wirken kann. Ist dagegen das Schild
nach vorn geklappt, so daß der Anschlag 34 an dem Teil 24 anliegt, so preßt die Feder 31
die Schaltklinken 30 auf den Streifen 1, so daß bei der Kurbelbewegung in Pfeilrichtung A
(Fig. 1) der Streifen um eine Marke nach vorn geschoben wird. Die Anschläge 41, 42 und 43
auf dem Tische 40 sind verschiebbar, so daß sie zum Kleben von jedem Streifen passend
eingestellt werden können. Die Anschläge auf der Auflegeplatte 69 und auf dem Tische
40 sind derart entsprechend angeordnet, daß die Marke beim Aufkleben auf die Stelle gedrückt
wird, die von der Anfeuchtvorrichtung angefeuchtet worden.ist.
Nimmt man z. B. an, man habe durch Vorklappen des Schildes mit der 10 Pf.-Marke
und Einstellen der Anschläge auf dem Tische 40 den Apparat zum Kleben von 10 Pf.-Marken
fertig gemacht, dann verfährt man in folgender Weise:
Man legt den Briefumschlag auf der Auflegeplatte 69 gegen die Anschläge 70 und 71
und bewegt durch Druck gegen den Umschlag die Platte in Pfeilrichtung (Fig. 7), bis der
Arm 66 gegen den Anschlag 72 stößt. Dabei ist der Umschlag unter dem mit Feuchtigkeit
vollgesaugten Stoffstreifen 65, der in den Anfeuchter 63 eingelegt ist, durchgeglitten und
an der richtigen Stelle angefeuchtet worden. Durch die Wirkung des Gegengewichtes 73
wird die Auflegeplatte 69 wieder zurückbewegt, sobald der Druck aufhört, und zwar so weit,
bis der Arm 66 gegen die Spindel 62 anstößt. Die Vorrichtung ist darauf wieder gebrauchsfertig.
Der Umschlag wird sodann auf den Tisch 40 gegen die Anschlagwinkel 41, 42
und 43 gelegt und durch eine Bewegung der Kurbel in Pfeilrichtung A die Marke aufgeklebt.
Bei der Kurbelbewegung wird nämlich durch die Kurvenscheibe 18 der Arm 25 angehoben
und damit das untere Ende des Armes 26 und die Schaltklinken 30 nach vorn
bewegt. Diese greifen dabei in die Durchlochung des' Markenstreif ens ein und schieben
diesen so weit vor, daß die vordere Marke über den Tisch 40 zu liegen kommt, und
zwar mit der Durchlochung gerade über den Abreißdraht 54. Die Gestaltung der Kurvenscheibe
19, welche mittels der Rolle 48 bei einer Kurbelbewegung entgegen der Pfeilrichtung
A den Tisch 40 nach unten gedrückt hat, "um ein bequemes Auflegen zu ermöglichen,
erlaubt es, daß bei einer Kurbelbewegung in Pfeilrichtung B der Tisch durch die
Feder 45 nach oben gedrückt wird. Durch die Kurvenscheibe 14 wird gleichzeitig der
Aufdrückstempel 7 fest gegen den Tisch gepreßt und damit die Marke auf die angefeuchtete.
Stelle aufgeklebt. Dabei wird der Abreißdraht 54 zwischen Umschlag und Markenstreifen
festgeklemmt. Gegen Ende der Kurbelbewegung, die durch Anschlagen der Kurbel gegen die Welle 31 begrenzt ist, hebt
der Stift 49 den Arm 50 und damit den Bügel 53 mit dem Abreißdraht 54 an, wodurch
die aufgeklebte Marke, welche mit ihrer hinteren Durchlochung gerade an der Vorderkante
der Führung 6 liegt, vom Streifen losgetrennt wird. Der federnde Halter 55 hält
dabei den Markenstreifen fest, um zu verhindem, daß durch das Abreißen der ersten
Marke der Streifen weiter vorgezogen wird und infolgedessen auf der angefeuchteten
Stelle anklebt. Schließlich wird die Kurbel in der Pfeilrichtung B zurückbewegt, bis die
radialen Flächen 74 und 75 an den Kurvenscheiben 14 und 18 gegen die Rollen 11 und 28
stoßen.. Die Maschine ist damit wieder gebrauchsfertig.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:
i. Maschine zum Aufkleben von Mar-ken, bei der die Vorschaltung des Markenstreifens, das Abtrennen und das Aufdrücken der Marke durch eine Kurbeleinrichtung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die das Vorschalten eines oder gleichzeitig mehrerer Markenstreifen bewirkenden Schaltklinken ein- und ausrückbar angeordnet sind und die Abtrennung der aufzuklebenden Marken durch einen Abreißdraht erfolgt. - 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Markenstreifen ein entsprechend gezeichnetes Klappschild (32) angeordnet ist, durch das die Ein- oder Ausrückung der Schaltklinken (30) bewirkt werden kann.
- 3. Maschine nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltklinken (30) durch eine Stange (36) zum Anheben und Außerbetriebsetzen mit den Klappschildern (32) verbunden sind.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von der Kurbelwelle (15) aus mittels eines in einer Kurvenscheibe (19) befestigten Stiftes (49) und eines um eine zweite Welle (21) drehbaren Armes (50) ein um eine Spindel (52) drehbarer Bügel (53) mit Abreißdraht (54), der beim Aufdrücken, der Marke zwischen Brief und Markenstreifen festgeklemmt wird, angehoben und dadurch die aufgedrückte Marke vom Streifen losgetrennt wird, und daß hierbei letzterer durch einen federnden Halter (55) gegen seine Unterlage (6) festgeklemmt wird, die mit dem Aufdrückstempel (7) auf und nieder geht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen:
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206200C true DE206200C (de) |
Family
ID=468388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206200D Active DE206200C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206200C (de) |
-
0
- DE DENDAT206200D patent/DE206200C/de active Active
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