DE230751C - - Google Patents
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- Publication number
- DE230751C DE230751C DE1910230751D DE230751DD DE230751C DE 230751 C DE230751 C DE 230751C DE 1910230751 D DE1910230751 D DE 1910230751D DE 230751D D DE230751D D DE 230751DD DE 230751 C DE230751 C DE 230751C
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- DE
- Germany
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- hoe
- arm
- pawl
- controlled
- hooks
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B33/00—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
- A01B33/02—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel
- A01B33/025—Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft transverse to direction of travel with spring tools, i.e. resiliently- or flexibly-attached rigid tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 230751 KLASSE 45 a. GRUPPE
angelenkt sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1910 ab.
Längste Dauer: 9. Juni 1923.
Bei der durch das Haupt-Patent geschützten Maschine haben die Hacken beim plötzlichen
Anhalten der ersteren zufolge der ihnen innewohnenden lebendigen Kraft sowie ihres Eigengewichtes
das Bestreben, um ihre Wellen weiterzuschwingen. Dies' hat den Nachteil, daß,
wenn die Maschine nachher wieder angelassen wird, die einzelnen Hacken nicht die ihnen zukommende
Lag'e einnehmen und zuerst von Hand wieder eingestellt werden müssen.
Bei der nachfolgend beschriebenen Maschine sind nun diese Übelstände vermieden; auf der
beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel derselben, soweit dies zum Verständ-
nis nötig ist, dargestellt.
Fig. ι zeigt die Einrichtung zum Beeinflussen der Hackgruppen in Seitenansicht und
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B in Fig. I.
2 bezeichnet eine im nicht dargestellten Gestell der Maschine gelagerte Welle und 3 den
einen Boden einer auf der letzteren festsitzenden Trommel. In dieser sind drehbar vier
Wellen4 (Hackenwellen) gelagert; auf jeder der letzteren ist eine Reihe von Hacken 5 nachgiebig
gelagert. Jede der Wellen 4 trägt em Zahnsegment 6; die auf dessen einer Hälfte
sitzenden Zähne sind den auf der anderen Hälfte des Segmentes sitzenden entgegenge-
setzt gerichtet. . . '
Neben jedem Segment 6'ist auf dem Trommelboden ein Zapfen 7 befestigt, auf dem drehbar
eine Klinke 8 sitzt, die mit einem einwärts gerichteten Arm 9 mit Gleitrolle 10 versehen
ist; die letztere liegt an einer lose auf der Welle 2 sitzenden Kurvenscheibe 11 an; ein am
Gestell angelenkter Hebel 12 greift mittels eines Stiftes 13 in eine Nut 14 der Kurvenscheibe
und ermöglicht so ein Verschieben der letzteren auf der Welle 2. Auf jedem Zapfen 7 sitzt
drehbar noch eine Klinke 21, an welche ein Rohr 15 angreift; dieses nimmt das eine Ende
einer Stange 17 auf, deren anderes Ende mit dem \veiter rückwärts liegenden Arm 9 gelenkig
verbunden ist. ■ Jede Stange 17 trägt an dem im Rohr 15 liegenden Ende einen Stift 18,
der durch einen im Rohr 15 befindlichen (aus der Zeichnung nicht ersichtlichen) Schlitz hindurchreicht.
Eine Feder 19 ist um jedes Rohr 15 gelegt und stützt sich mit dem einen Ende
gegen einen am inneren Rohrende befindlichen Bund 20 und mit dem anderen gegen den Stift
18 und gestattet so ein Verändern des Abstandes zwischen Klinke 21 und dem hinter ihr liegenden
Arm 9. An jedem Segment 6 sind zwei Puffer 22 vorhanden, von denen jeder eine
Hülse 23 mit darin befindlicher Feder 24 und einen auf derselben sitzenden Bolzen 25 aufweist.
Am Boden der Trommel angeordnete Anschläge 26 verhindern ein zu weites Aus-
schlagen der Segmente mit den Hackenstielen; vorkommendenfalls mildern die beschriebenen
Puffer die Schläge. Ein an der Kurvenscheibe 11 befindlicher Hebel 27 gestattet, die letztere
auf der Welle 2 zu verdrehen; ein am Maschinengestell angebrachtes, mit einer Lochreihe
versehenes Segment 28 gestattet, den Hebel 26 und damit auch die Kurvenscheibe mittels eines
Steckstiftes in verschiedenen Lagen festzustellen.
Es sei angenommen, die Maschine befinde sich'im Bewegungszustand, die Drehungsrichtung
ist durch den Pfeil χ bezeichnet und es werde erstere bei der in Fig. 1 dargestellten
Lage betrachtet.
Die in der Stellung I befindliche Hacke kann unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft behufs
Ausführung des Arbeitsausschlages nach rechts ausschwingen, bis deren rechtsseitiger
Puffer 22 gegen den Anschlag 26 trifft; ein Rückwärtsschwingen derselben wird durch die
Klinke 21 verhindert.
Die Hacke in Stellung II hat den Arbeitsausschlag bereits ausgeführt, sie kann zufolge
des linksseitigen Puffers22 und des Anschlages 26 nicht weiter nach vorn schwingen; das
Rückwärtsschwingen wird durch die Erde verhindert oder doch stark gebremst. In den
näher der Stellung II gelegenen Zwischen-Stellungen kann die Hacke nach beiden Seiten
hin ausschwingen.
Die Hacke in Stellung ΪΙΙ wirkt scharrend,
sie wird am Anschwingen durch die Klinke 8
verhindert, das Rückwärtsschwingen bremst die Erde. Die Hacke in Stellung IV steht
außer Arbeit, sie wird sowohl am Vor- wie auch am Rückwärtsschwingen durch die Klinken 8
und 21 verhindert.
Bei der in Stellung IV befindlichen Hacke ruht die Gleitrolle 10 des zugehörigen Armes 9
auf dem tiefen Teil der Kurvenscheibe 11 und hält die Klinke 8 in Eingriff mit dem Segment
6. Die am erwähnten Arm 9 angelenkte Stange 17 und das Rohr 15 halten die Klinke
21 der in der Stellung I befindlichen Hacke in der das Anschwingen der letzteren erlaubenden,
das Rückschwingen dagegen verhindernden Lage. Die Klinke 21 der in Stellung IV befindlichen
Hacke wird durch das Rohr 15 und die am Arm 9 der in Stellung III befindlichen
Hacke angreifende Stange 17 im Eingriff mit dem Segment 6 gehalten.
Beim Umdrehen der Trommel im Sinne des Pfeiles χ in Fig. 1 passiert jede Hacke nacheinander
die erwähnten Stellungen und werden die zugehörigen Klinken 8 und 21 selbsttätig gesteuert,
wie nachfolgend beschrieben:
Es sei nun angenommen, dieTrommel werde, von der in Fig. 1 dargestellten Lage ausgehend,
um 900 gedreht. Dann kommt die in Stellung IV gezeichnete Hacke in die Stellung I,
wobei die Rolle 10 des zugehörigen Armes 9 auf den höheren Teil der Kurvenscheibe 11 aufläuft,
mit der Wirkung, daß die bisher im Eingriff mit Segment 6 gestandene Klinke 8 ausgerückt
wird. Inzwischen ist auch die in Stellung III dargestellte Hacke in die Stellung IV
gelangt, wobei die zugehörige Rolle 10 auf dem tiefen Teil der Kurvenscheibe geblieben ist, mit
der Wirkung, daß auch bei der Stellung IV die Klinke 8 im Eingriff mit dem zugehörigen
Segment 6 bleibt. In ähnlicher Weise läßt sich aus der Zeichnung entnehmen, daß zufolge Ablaufens
der Rolle 10 der von der Stellung II ab- · gehenden Hacke vom hohen Teil der Kurvenscheibe
auf den tiefen die Klinke 21 der von der Stellung III abgehenden Hacke mit dem zugehörigen
Segment 6 in Eingriff kommt usw. Es werden also bei jeder Hacke die das Vorschwingen
derselben hindernden Klinken 8 direkt von der Kurvenscheibe 11 gesteuert,
während die . das Zurückschwingen derselben hindernden Klinken 21 von dem zu der nachfolgenden
Hacke gehörigen Arme 9 gesteuert werden.
So wechselt mit der erwähnten Viertelsdrehung der Trommel und, wie aus der Zeichnung
unschwer zu entnehmen, auch mit jeder anderen die Bewegungsfähigkeit jeder einzelnen
Hacke, doch immerhin so, daß bei gleichen Hackenstellungen die Bewegungsfähigkeiten
der Hacken gleiche sind.
Mittels des Hebels 27 kann die Kurvenscheibe 11 auf der Welle 2 verdreht werden, damit
die Stellen, an welchen das Ein- und Ausklinken stattfinden soll, verschoben bzw. die
Hacktiefe vergrößert oder verkleinert werden kann. Wird die Kurvenscheibe 11 auf der
Welle 2 mittels des Hebels 12 . achsial verschoben, so kommen sämtliche Rollen auf die
tiefste Partie der Kurvenscheibe zu liegen, in welcher, wie z. B. aus der Stellung IV zu ersehen,
die Hacken durch die Klinken am beidseitigen Ausschwingen verhindert sind. Um die Klinken am Ausschwingen zu verhindern,
wie dies z. B. beim Fahren.auf der Straße nötig ist, braucht man nur den Hebel 12 im angegebenen
Sinne einzustellen. Um das Ausschwingen der Hacken zu veranlassen, wie z. B. nach der Ankunft der Maschine auf dem no
Anker, ist der Hebel 12 wieder in die gezeichnete Lage zu bringen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Motorhackmaschine nach Patent 226052, bei der nebeneinanderliegende Gruppen von Einzelhacken durch Federdruck an gemeinsamen, um eine Drehachse kreisenden Tragwellen angelenkt sind, da^ durch gekennzeichnet, daß die einzelnen Hackenreihen (5) durch Segmente (6),Klinken (8,21), Stangen (9) und eine Führungskurve (1.1) sowohl während des Umlaufes als auch im Ruhezustand in solcher Weise beeinflußt werden, daß sie je nach ihrer Stellung nur nach der einen, nach der anderen, nach beiden oder nach gar keiner Richtung hin eine Drehung ausführen können.
- 2. Mötorhackmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den gerheinsamen Wellen (4) . sitzenden Segmente (6) mit entgegengesetzt gerichteten Zahnreihen versehen, und für jede der letzteren eine Klinke (8,21) vorgesehen ist, von denen die eine (8) zum Verhindern des Vorschwingens der Hacken dient ■ und mittels des Armes (9) von der auf der Drehachse sitzenden Kurve gesteuert wird, während die andere (21) zum Verhindern des Zurückschwingens der Hacke dient und von dem Arm einer zu einem anderen Zahnsegment gehörigen Klinke gesteuert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE226052T | 1908-06-10 | ||
| DE230751T | 1910-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230751C true DE230751C (de) | 1911-02-02 |
Family
ID=34523777
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910230751D Expired DE230751C (de) | 1908-06-10 | 1910-05-07 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230751C (de) |
-
1910
- 1910-05-07 DE DE1910230751D patent/DE230751C/de not_active Expired
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