DE230461C - - Google Patents

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DE230461C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C1/00Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C1/06Machines for smoothing and subsequent thicknessing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
- M 230461 KLASSE 38 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Hobelmaschinen, insbesondere auf solche für kleinere Be-■ triebe, die zum Abrichten und Dicktenhobeln eingerichtet sind. Um derartige kombinierte Abricht- und Dicktenhobelmaschinen bequem zum Dicktenhobeln benutzen zu können, wird bisher entweder die eine Abrichttischplatte abgehoben, wozu mindestens zwei Arbeiter erforderlich sind, oder zur Seite umgeklappt,
ίο wodurch die Standfestigkeit der Maschine ungünstig beeinflußt wird. Die Erfindung ermöglicht die Beseitigung des hinteren Abrichttisches, um bequem Dickten hobeln zu können, in schneller und einfacher Weise dadurch, daß der hintere Abrichttisch über die Messerwelle gerollt werden kann, so daß die Aufgabestelle für die Werkstücke freigelegt wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der Hobelmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht der zum Dicktenhobeln eingestellten Maschine, Fig. 3 eine Einzelheit, Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Maschine beim Dicktenhobeln.
Zu beiden Seiten derjenigen Tischhälfte, die entfernt werden soll, sind am Maschinengestell Schienen 1 angebracht, die um einen Endzapfen 2 drehbar und in gleichfalls am Maschinenrahmen angebrachten Gabeln 3 und 4 geführt sind. Die Schienen 1 dienen als Laufschienen für die an dem Befestigungsflansch 5 der Tischhälfte 6 angeordneten Laufrollenpaare 7 und 8.· Die Schlitze 9 (Fig. 3) im Flansch 5 für die Befestigungsbolzen 10 sind in der Mitte derartig erweitert, daß der Tisch über die Muttern gestreift werden kann. Mittels eines Handhebels 11, einer Welle 12, der Hebel 13 und der Druckstangen 14, die durch Bolzen 15 mit den Schienen 1 gelenkartig verbunden sind, können die Schienen um den Zapfen 2 gedreht werden.
Nach Lockerung der Befestigungsmuttern 10 wird der Tisch 6 so weit zurückgezogen, bis die Schrauben 10 in der Mitte der Schlitzerweiterung stehen. Diese Stellung ist durch Anschlag der Laufrollen festgelegt. Durch Bewegen des Handhebels 11 wird der Tisch aus den Bolzen 10 herausgehoben, so daß er schräg steht (in Fig. 1 strichpunktiert), wobei der Handhebel festgestellt werden kann. Dann wird die Tischplatte mit einem Ruck die Neigung der Schienen hinaufgeschoben, bis sie auf dem höheren wagerechten Teil der Schienen steht, wobei die Stellung durch Auskerbungen der Schienen für die Rollen 7 und 8 genau festgelegt ist (Fig. 2).
Zum Dicktenhobeln, dient in bekannter Weise der Tisch 21 (Fig. 4), der mittels der Schraube 23 in seiner Höhe verstellt werden kann zwecks Einstellung der Dickte. Die Messerwelle 16 dreht sich in der Pfeilrichtung, der Vorschub des Werkstücks erfolgt durch die beiden Vorschubwalzen 18. Der eine der beiden Druckbalken 17 ist mit einem Blechschirm ig versehen, der die Hobelspäne unter den als Schirm dienenden aufgeklappten Tisch 6 leitet, von wo aus sie dann in der Pfeilrichtung zwischen den· Tischen 6 und 20 aus der Maschine hinausgelangen.
Soll die Maschine zum Abrichten benutzt
werden, so wird der Tisch 6 umgekehrt wie vorher wieder in seine Tiefstellung zurückgebracht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Kombinierte Abricht- und Dicktenhobelmaschine zur Holzbearbeitung, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Befestigungsflansch (5) mit Laufrollen (7, 8) versehene Hälfte (6) des Abrichttisches mittels zweier auf beiden Seiten des Maschinengestells um einen Endzapfen (2) drehbar angeordneter, in Gabeln (3, 4) geführter Laufschienen (1) durch ein Handhebelgestänge (11, 13, 14) aus den Befestigungsbolzen (10) herausgehoben, die mittlere Neigung der Schienen hinaufgefahren und dort in eine durch Auskerbungen der Schienen festgelegte Stellung gebracht wird, so daß der untere Tisch (21 in Fig. 4) zum Dicktenhobeln an der Aufgabestelle für die Werkstücke bequem zugänglich ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Tischhälfte (6) an der unteren Seite mit einem als Spanschirm dienenden Blech ausgestattet ist (Fig. 4).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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