DE230421C - - Google Patents

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DE230421C
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cutter bar
lifting
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D34/00Mowers; Mowing apparatus of harvesters
    • A01D34/01Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
    • A01D34/02Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having reciprocating cutters
    • A01D34/24Lifting devices for the cutter-bar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 230421 KLASSE 45 c. GRUPPE
Firma J. G. FAHR in GOTTMADINGEN, Baden.
Mähmaschine.
Zusatz zum Patente 215643 vom 15. April 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juli 1910 ab. Längste Dauer: 14. April 1924.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der durch Patent 215643 geschützten automatischen Mähmaschine, bei der ebenso wie bei den früher bekannten nicht automatischen Mähmaschinen das Anheben des Messerbalkens auf Schwadenhöhe um einen vom Schneidwerk entfernt liegenden Drehpunkt und das hierauf folgende Aufrichten des Schneidwerkes in die Vertikallage um einen näher zum Schneidwerk liegenden Drehpunkt erfolgt.
Bei einer derartigen Maschine ist zuweilen nach dem Anheben des Messerbalkens auf Schwadenhöhe das Aufrichten des Messerbalkens in die Vertikallage durch Verstopfungen der Messer, Totpunktlage der die Messer antreibenden Kurbelstange o. dgl. behindert. Würde nun in einem solchen Falle das Aufrichten des Messerbalkens trotzdem gewaltsam versucht werden, so würden hierdurch leicht Brüche des Triebwerkes eintreten. Bei den früher bekannten Maschinen, bei denen das Schwenken des Messerbalkens in die Vertikallage vom Kutschersitz aus mittels eines Handgriffes vorgenommen wird, kann der Fahrer das gewaltsame Aufrichten des Messerbalkens leicht durch wiederholtes Senken und Heben des Messerbalkens vermeiden. Bei Mähmaschinen dagegen, bei denen entsprechend Patent 215643 die Hub- und Aufrichtbewegung des Messerbalkens von der Fahrbewegung der Maschine selbsttätig abgeleitet wird, kann der Fahrer die Behinderung des Aufrichtens nicht bemerken bzw. ist ein Senken des Messerbalkens während der Aufrichtperiode nicht möglich. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, auch bei Maschinen dieser Art die Gefahr von Brüchen des Triebwerkes auszuschließen. Dies wird dadurch erreicht, daß der die Anhubbewegung des Messerbalkens begrenzende, bisher stets starr ausgeführte Anschlag nachgiebig ausgebildet wird. Hierdurch wird erzielt, daß auch in den Fällen, in denen das' Aufrichten des Messerbalkens in die Vertikalstellung durch irgendwelchen Widerstand behindert ist, der Aufzugshebel sich trotzdem in seine Endlage drehen kann, in welcher die Ausrückung des Aufzugsgetriebes erfolgt, da alsdann der zur Begrenzung der Anhubbewegung dienende Anschlag nachgibt und so ein Weiterdrehen des Messerbalkens um den entfernter liegenden Drehpunkt stattfinden kann. Die Nachgiebigkeit des Anschlages wird zweckmäßig dadurch hergestellt, daß zwischen dem Maschinengestell und dem Messerbalken eine zusammendrückbare Spiralfeder eingeschaltet ist.
Wie die Zeichnung in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundriß erkennen läßt, wird beim Anheben des von der Kurbelscheibe k aus angetriebenen Schneidwerkes die Drehbewegung desselben um die beiden Drehpunkte α und b durch den am Balken c angeordneten Anschlag g begrenzt, der mit einer
zusammendrückbaren Spiralfeder i versehen ist, die sich beim Anheben des Messerbalkens gegen das Maschinengestell h legt. Die Feder i wird, falls der Aufzugshebel I alsdann sich weiter in seine Endlage in Richtung des Pfeiles d dreht und das Aufrichten des Schneidwerkes in die Vertikallage hierbei Widerstand findet, zusammengedrückt, so daß die Lage der Getriebeteile eine solche wird, daß ein
ίο Brechen derselben nicht eintreten kann. Die beschriebene Anordnung ist auch deshalb noch vorteilhaft, weil bei ihrer Anwendung ein Ausrücken des Triebwerkes zum Antrieb der Messer erst in einem späteren Zeitpunkte zu erfolgen braucht, als wenn die Einrichtung nicht vorhanden wäre. Dieser Vorteil würde auch bei Maschinen mit Handhebel, also mit nicht automatischer Bewegung des Schneidwerkes bei Anwendung der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Einrichtung vorhanden sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Mähmaschine nach Patent 215643, bei der das Anheben des Messerbalkens auf Schwadenhöhe um einen vom Schneidwerk entfernt liegenden Drehpunkt und das Aufrichten des Schneidwerkes nach dem Anheben um einen näher zum Schneidwerk liegenden Drehpunkt erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung der Anhubbewegung durch einen nachgiebig ausgebildeten Anschlag erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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