DE229781C - - Google Patents

Info

Publication number
DE229781C
DE229781C DENDAT229781D DE229781DA DE229781C DE 229781 C DE229781 C DE 229781C DE NDAT229781 D DENDAT229781 D DE NDAT229781D DE 229781D A DE229781D A DE 229781DA DE 229781 C DE229781 C DE 229781C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
anhydride
acid
parts
oxymercury
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT229781D
Other languages
English (en)
Publication of DE229781C publication Critical patent/DE229781C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/10Mercury compounds
    • C07F3/12Aromatic substances containing mercury

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
Durch das Hauptpatent 224435 ist ein Verfahren zur Darstellung von leicht löslichen Verbindungen des salicylsauren Quecksilberoxyds geschützt, das darin besteht, daß man z. B. salicylsaures Quecksilberoxyd mit Aminofettsäuren und Alkali behandelt.
Es wurde nun gefunden, daß man das salicylsäure Quecksüberoxyd ganz allgemein durch Oxyquecksilbercarbonsäüren bzw. ihre Anhydride oder Derivate ersetzen kann. Von Vertretern dieser Körperklasse sind in der Literatur nur wenige bekannt, z. B. außer dem salicylsauren Quecksüberoxyd die Oxymercuribenzoesäureanhydride (Ber. 35 [1902],
S. 2870). Sie werden erhalten entweder durch Erhitzen der entsprechenden Säure mit Quecksilberoxyd in irgendeinem beliebigen Lösungsmittel oder durch Erhitzen des Quecksilbersalzes der entsprechenden Säure auf höhere Temperatur. Diese Oxyquecksilbercarbonsäüren zeigen nun alle die therapeutisch wichtige Eigenschaft, das Quecksilber im sogenannten halbgebundenen Zustande zu enthalten, wodurch das Quecksilber nur langsam im Organismus zur Abscheidung gelangt und unerwünschte Nebenwirkungen vermieden werden.
Beispiel 1.
340 Teile Oxymercuri-m-oxybenzoesäureanhydrid (erhalten durch Kochen von Quecksilberoxyd und m-Oxybenzoesäure) werden in 1000 Teilen Normalnatronlauge gelöst und mit 89 Teilen Alanin versetzt. Nach schwachem Erwärmen und kräftigem Umschütteln tritt fast vollständige Lösung ein. Es wird von einem geringen Rückstand abfiltriert und im luft verdünnten Räume zur Trockne gebracht, wobei sich die neue Doppelverbindung in kristallinischer Form abscheidet. Sie ist leicht löslich in Wasser, unlöslich in Alkohol und Äther. Durch Schwefelammonium wird erst in der Wärme Quecksilbersulfid abgeschieden. Säuren zersetzen den Körper unter Abscheidung des Oxymercuri-m-oxybenzoesäureanhydrids.
Das als Ausgangsstoff verwendete. Oxymercuri-m-oxybenzoesäureanhydrid ist in Wasser, Alkohol, Benzol und Äther unlöslich, dagegen leicht löslich in Alkalien und Soda. Beim Kochen mit Salzsäure tritt eine Spaltung dieses Körpers in Quecksilberchlorid (Hg Cl2) und m-Oxybenzoesäure. ein.
*) Frühere Zusatzpatente: 224864, 227391.
«X*
Beispiel 2.
131 Teile Asparagin werden durch Auflösen in 1000 Teilen Normalnatronlauge in das Natriumsalz verwandelt und hierzu 320 Teile Oxymercuribenzoesäureanhydrid zugegeben. Nach kurzem Schütteln hat sich der größte Teil gelöst. Nach dem Filtrieren wird das neue Doppelsalz durch Abdampfen der Lösung im luftverdünnten Räume in kristallinischer Form abgeschieden. Es ist in Wasser sehr leicht löslich, unlöslich in organischen Lösungsmitteln. Durch Säuren wird es unter Abscheidung von Oxymercuribenzoesäureanhydrid zerlegt.
An Stelle des Oxymercuribenzoesäureanhydrids können auch andere Oxyquecksilbercarbonsäuren oder ihre Anhydride, wie Oxyquecksilber -1 - naphtol - 2 - carbonsäureanhydrid, Oxyquecksilber - 5 - sulfosalicylsäureanhydrid, Oxyquecksilber - ο - chlorbenzoesäureanhydrid, ebenso andere Aminosäuren, wie Glykokoll, Tyrosin oder Sarkosin, Verwendung finden. Auch lassen sich statt des Natriumsalzes die anderen Alkalisalze, wie Kalium- und Lithiumsalze, darstellen.

Claims (1)

  1. PateNT-ANSPRucH :
    Abänderung des durch das Patent 224435 geschützten Verfahrens zur Darstellung von leicht löslichen Verbindungen des salicylsauren Quecksilberoxyds, darin bestehend, daß man in diesem Verfahren das salycilsaure Quecksilberoxyd durch andere Oxyquecksilbercarbonsäuren bzw. ihre Anhydride oder Derivate ersetzt.
DENDAT229781D Active DE229781C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE229781C true DE229781C (de)

Family

ID=490051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT229781D Active DE229781C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE229781C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2326784A1 (de) Verfahren zur herstellung von chinoxalin, insbesondere aus nicht gereinigten rohstoffen
DE229781C (de)
DE301499C (de)
DE897609C (de) Verfahren zum Reinigen von leichten Kohlenwasserstoffdestillaten
DE898899C (de) Verfahren zur Herstellung von N-Carbothionverbindungen der Oxy-carboxy-phenylamine und deren Derivaten
DE204568C (de)
DE624695C (de) Verfahren zur Herstellung von Kaliumtetraoxalat
DE229575C (de)
DE180291C (de)
DE125988C (de)
DE662648C (de) Verfahren zur Herstellung von Metallsulfhydrylverbindungen aus schwefelreichen Keratinabbauprodukten
DE670583C (de) Verfahren zur Reinigung von Keimdruesenhormonen
DE244941C (de)
EP0037016B1 (de) Verfahren zur Extraktion und Gewinnung von Thioglycolsäure aus wässrigen Medien
DE824489C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfonamiden
DE639953C (de) Verfahren zur Herstellung von Alkylestern der Methacrylsaeure
DE725487C (de) Verfahren zur Aufarbeitung der Dialysenablaugen von Sulfonsaeuren schwefelhaltiger Mineral- oder Teeroele oder deren Ammoniumsalzen
DE572722C (de) Herstellung von Alkalinitrat durch Umsetzung von Calciumnitrat mit Alkalichlorid in waessriger Loesung
DD215533A1 (de) Verfahren zur herstellung neuer alkali- und erdalkalisalze der di-n-propylessigsaeure
AT216671B (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen verschiedener Penicilline mit Sulfonamiden
DE267126C (de)
DE369425C (de) Verfahren zur Geruchlosmachung von Thiodiglykol
DE1048567B (de)
DE729906C (de)
DE733809C (de) Verfahren zur Gewinnung von Glykosiden aus Strophanthus Kombe