DE228947C - - Google Patents

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DE228947C
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Germany
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chamber
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folding plates
lever
folding
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DENDAT228947D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B7/00Closing containers or receptacles after filling
    • B65B7/02Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks
    • B65B7/04Closing containers or receptacles deformed by, or taking-up shape, of, contents, e.g. bags, sacks by tucking-in mouth portion to form two flaps and subsequently folding-down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closing Of Containers (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228947 -KLASSE 81 a. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum selbsttätigen Schließen von sackförmigen Paketen, insbesondere von zur Aufnahme von Kaffeeersatzmitteln, Salz o. dgl. dienenden viereckigen Paketen, bei welcher die Pakete nach ihrer Füllung in eine oben offene, der Form des Pakets entsprechende Kammer eingesetzt und unter Vermittlung von an hin und her beweglichen Schlitten schwingbar gelagerten FaItplatten, die über das Paket hinabgedreht werden, geschlossen werden.
Die Erfindung hat zum Zweck, die Maschine so einzurichten, daß die umgebogenen Kanten des Pakets immer scharf werden, und daß diese, um lauter gleich große Pakete zu erhalten, immer in die Ebene der Oberkanten der Kammer zu liegen kommen, gleichgültig, ob das Paket mehr oder weniger gefüllt ist und das Papier mehr oder weniger steif ist.
Zur Erreichung dieses Zweckes sind drehbare Faltplatten derart angeordnet, daß die Drehachsen derselben in oder annähernd in der Ebene der Faltplatten und jener der Oberkanten der Kammer liegen, und daß sie beim Zufalten des Pakets mit den Schlitten ihre Lage bezüglich der Kammer beibehalten. Vorzugsweise ist die Faltplatte in einem flachen, bis an die Mittelebene ihrer Drehachse reichenden Ausschnitte angeordnet, so daß sie mit deren Mittelachse genau oder annähernd zusammenfällt.
Eine Ausführungsform der Maschine ist auf
den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Maschine von der einen Seite gesehen,
Fig. 2 die Maschine von oben gesehen,
Fig. 3 die Maschine von vorn gesehen und Fig. 4 die Maschine von hinten gesehen.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt der Maschine,
Fig. 6 ein Längsschnitt durch ein teilweise geschlossenes Paket.
Fig. 7 zeigt dasselbe von der Seite und
Fig. 8 von oben gesehen.
Die Maschine besteht aus einer Fußplatte a, die an einem passenden Tisch 0. dgl. (nicht dargestellt) befestigt ist, und auf welcher Lager b, c für eine mit einer Kurbel d versehene wagerechte Welle e vorgesehen sind. In ihrer Mitte trägt die Fußplatte α eine vierseitige, oben offene Kammer f, in welcher das Paket, das geschlossen werden soll, untergebracht wird, und deren Form und Größe dem geschlossenen Paket entsprechen.
An den zwei Stirnwänden der Kammer f sind zwei Konsolb g, h befestigt, von welchen die hintere, g, mit einem wagerechten Tisch i, welcher eine längsgehende, an beiden Enden geschlossene Spalte / hat, in fester Verbindung ist. In den Konsolen g, h sind zwei mit den Stirnwänden der Kammer parallele Stangen k und I befestigt, die zwei mit röhrenförmigen Führungen versehene Schlitten m, η tragen, die längs der Stangen k, I verschoben werden können, und die normal gegen die Seitenwände der Kammer' f von einer zwischen ihnen angebrachten Schraubenfeder 0 gehalten werden. Jeder der Schlitten m und η besitzt Lager für eine wagerechte, mit den Seitenwänden der Kammer f parallele Welle f bzw. q, in deren mittleren Teil auf der gegen die Kammer lie-
genden Seite ein bis zur Mitte der Welle gehender flacher Ausschnitt χ vorgesehen ist, in welchem eine Faltplatte r befestigt ist. Diese Faltplatten r werden normal in lotrechter Stellung
5. von je einer um die Wellen p und q angebrachten Schraubenfeder s gehalten. Wenn aber die Wellen p und q gedreht werden, werden die Faltplatten r in wagerechte Stellung hinabgedreht, so daß sie die Kammer f überdecken.
ίο An dem vorderen Ende jeder der Wellen p und q sitzt ein kurzer Arm t bzw. u, von denen jeder eine kleine Rolle ι trägt, die durch die Feder s gegen eine Querstange υ gedrückt wird. Letztere ist an dem oberen Ende einer in einer rohrförmigen Führung 2 lotrecht verschiebbaren Stange 3 befestigt. Die Stange 3 ist mit einem Querstift 4 versehen/der in längsgehenden Schlitzen 5 der Führung 2 geführt ist und die auf und nieder gehenden Bewegungen der. Stange 3 begrenzt. Ein um einen Stift 6 in der Fußplatte α drehbarer Hebel '7 ruht mit seinem freien Ende auf dem Querstift 4 (Fig. 3). Der Hebel 7 wird, wenn die Welle e gedreht wird, von einer auf der Welle e angebrachten Kammscheibe 8 beeinflußt, so daß er die Stange 3 und damit die Querstange ν nach unten drückt. Die Querstange ν dreht folglich die Arme t und u und dadurch die Wellen p und q so viel, daß die Faltplatten r wagerecht über die Kammer f hinabgedreht werden.
Über dem Tisch i ist eine in der Längsrichtung des Tisches verschiebbare Faltplatte 9 angebracht, die,an einem in einem schwalbenschwanzförmigen Ausschnitt in der Oberfläche des Tisches i verschiebbaren Schlitten 10 befestigt ist (Fig. 5).
Der lange Arm 12 eines um einen Stift 11 in der Fußplatte α drehbaren Winkelhebels ist durch die Spalte / des Tisches * und einen Ausschnitt 13 im Schlitten 1.0 und der Faltplatte 9 geführt. Das freie Ende eines um einen Stift 14 in der Fußplatte α drehbaren Hebels 15 greift über den anderen Arm 16 des genannten Winkelhebels (Fig. 1, 4 und 5). Der Hebel 15 wird von einer Kammscheibe 17 auf der Welle β angetrieben, so daß er einmal während jeder vollen Umdrehung der Welle e den Winkelhebel 12, 16 dreht. Wenn dies geschieht, führt . der lange Arm 12 des Winkelhebels 12, 16 die Faltplatte 9 über die Kammer f. Eine Schraubenfeder 18 hält die Faltplatte 9 in der zurückgezogenen Stellung, wenn sie nicht von dem Winkelhebelarm 12 in der beschriebenen Weise angetrieben wird.
Auf dem mittleren Teil der Stange I sitzt ein drehbarer Rahmen 19, der mit einem Arm 20 versehen ist. Letzterer ist durch ein Glied 21 mit dem freien Ende eines um einen Stift 22' in der Fußplatte α drehbaren Hebels 22 verbunden (Fig. 1, 3 und 5). Der Rahmen 19 wird normal in der in Fig. 5 gezeigten Stellung durch eine um die Stange I angeordnete, mit der Stange und mit dem Rahmen 19 verbundene Schraubenfeder (nicht gezeichnet) gehalten. Der Hebel 22 wird von einer Kammscheibe 23 auf der Welle β angetrieben, so daß der Rahmen 19 gegen die Kammer/" gedreht wird, wenn die Kammscheibe 23 den Hebel 22 niederdrückt. An dem oberen Ende des Rahmens 19 ist ein weiterer drehbarer Rahmen 24 befestigt, der an seinem vordersten Ende eine Walze 25 trägt, und der normal von Federn 26 zurückgezogen gehalten wird (Fig. 1 bis 5). Jeder der Schlitten m und η trägt eine ösenartige Platte 27, in welche das oberste Ende der Hebel 28 und 29 hineinreicht (Fig. 1 bis 4). Der Hebel 28 ist zweiarmig und dreht sich um einen Stift 30 in der Fußplatte a. Sein unteres Ende ist durch die Stange 31 mit dem einarmigen Hebel 29, der sich um einen Stift 32 in der Fußplatte α dreht, verbunden. Der obere Arm des Hebels 28 trägt einen Vorsprung
33 (Fig·1 und 3), welcher gegen das Ende jeder Umdrehung der Welle e mit einem Kamm
34 auf der Welle e in Anschlag tritt, so daß der Hebel zurückgedreht wird.
Diese Bewegung wird durch die Stange 31 auf den Hebel 29 übertragen, so daß dieser auch zurückgedreht wird, wodurch die Schlitten m und η von der Kammer f weggeführt werden, wobei sie die in diesem Augenblick wagerecht gestellten Faltplatten r mitnehmen. Die Auswärtsbewegung der Schlitten m, η hört in dem Augenblick auf, wo die Innenkante der Faltplatten r mit den Seitenwänden der Kammer f abschneidet. Wenn der Kamm 34 den Vorsprung 33 freigibt, führt die Feder 0 sofort die Schlitten m und η in die Normalstellung zurück.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist die folgende:
Das gefüllte Paket, wird in die Kammer f gebracht, während sämtliche Teile der Maschine in der auf den Zeichnungen gezeigten Stellung sind. Wird nun die Welle e gedreht, so treibt die Kammscheibe 8 zuerst den Hebel 7 und dadurch die Wellen p und q an, so daß die Fältplatten r über die' Kammer f hinabgedreht werden und die zwei einander gegenüberliegenden Seiten 35 und 36 der Umhüllung niederfalten, wobei sie gleichzeitig das Material im Paket zusammendrücken (Fig. 6). Hierbei bekommen die zwei anderen Seiten 37, 38 der Umhüllung eine dreieckige Form. Nun drückt die Kammscheibe 17 den Hebel 15 hinab, so daß die Faltplatte 9 über die Kammer f geführt wird, wobei sie die hintere Seite 37 der Umhüllung (Fig. 7) über die erst niedergefalteten Seiten 35, 36 faltet. Danach drückt die Kammscheibe 23 den Hebel 22 hinab, so daß der Rahmen 19 gegen die Kammer f vorgedreht wird und den mit der Rolle 25 versehenen Rahmen 24 vorschiebt. Die Rolle 25, welche von
den Federn 26 hinabgedrückt wird, legt hierbei die vordere Seite 38 der Umhüllung über die vorher niedergefalteten Seiten 35, 36, 38 nieder, wodurch das Paket, wie in Fig. 8 dargestellt, geschlossen wird.
Während der weiteren Drehung der Welle β drückt der Kamm 34 gegen den Vorsprung 33 des Hebels 28, so daß die Schlitten m und n. mit den Faltplatten r in der wagerechten Stellung zurückgeführt werden. Gleichzeitig geben die Kammscheiben 17 und 23 die Hebel 15 und 22 frei, so daß die betreffenden Federn (18 bzw. die um die Stange I' angeordnete bzw. 26) die Faltplatte 9 und die Rahmen ig und 24 in die Anfangsstellung zurückführen können. Wenn die Innenkanten der Faltplatten r mit den Seitenwänden der Kammer f abschneiden, ist die Kammer f geöffnet und das geschlossene Paket kann herausgenommen werden.
Wird die Welle e weitergedreht, so gibt der Kamm 34 den Vorsprung 33 des Hebels 28 frei, und die Feder 0 führt die Schlitten m und η in die Anfangsstellung zurück. Gleichzeitig gibt die Kammscheibe 8 den Hebel 7 frei, so daß die Federn s die Wellen p und q in die Normalstellung zurückdrehen können, in welcher die Faltplatten r lotrecht stehen.
Es ist somit ersichtlich, daß zur Ausführung sämtlicher Arbeitsvorgänge nur eine volle Umdrehung der Welle β nötig ist, und daß die Maschine nach jeder vollen Umdrehung sofort zum Schließen des nächsten Pakets bereit ist. Ein wesentliches Merkmal der Maschine ist die Anbringung der Fältplatten r in den flachen, bis an die Mittelebene der Wellen ft und q geführten Ausschnitten, indem hierdurch die Drehungsachse der Faltplatten genau oder annähernd zum Zusammenfallen mit der in der Ebene der Oberkanten der Kammer f gelegenen Mittelachse der Wellen gebracht werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum selbsttätigen Schließen des offenen Endes sackförmiger Pakete mit einer zur Aufnahme des gefüllten Pakets dienenden, oben offenen, der Form des Pakets entsprechenden Kammer und mit an hin und her beweglichen Schlitten schwingbar gelagerten Faltplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (ft, q) der Faltplatten (r, r) in oder annähernd in ' der Ebene der Faltplatten und jener der Oberkanten der Kammer (f) gelegen sind und während des Zufaltens des Pakets mit den Schlitten (m, n) ihre Lage bezüglich der Kammer (f) beibehalten, zum Zweck, auch bei mehr oder weniger, der Kammerhöhe entsprechend, dicht gefüllten Paketen eine scharfe Faltung und gleich große Pakete zu erhalten.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (ft, q) der Faltplatten (r, r) mit flachen, bis. oder annähernd bis in ihre Mitte reichenden, zur Aufnahme der Faltplatten (r, r) dienenden Ausschnitten (x, x) versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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