DE228772C - - Google Patents

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DE228772C
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filling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C3/00Bottling liquids or semiliquids; Filling jars or cans with liquids or semiliquids using bottling or like apparatus; Filling casks or barrels with liquids or semiliquids
    • B67C3/30Filling of barrels or casks
    • B67C3/32Filling of barrels or casks using counterpressure, i.e. filling while the container is under pressure

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 228772 — KLASSE 64 b. GRUPPE
Faßfüllvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. November 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich ■ auf Faßfüllvorrichtungen, bei welchen die Auf- und Abbewegung des sich durch Gewicht selbsttätig im Spundloch abdichtenden Füllkopfes durch das Füllrohr geschieht, und besteht darin, daß erst nach dem Abdichten des Füllkopfes der Hahn zum Einlassen des Gegendruckes " in das Faß entsprechend betätigt werden kann.
ίο Ein Ausführungsbeispiel der. Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι stellt die Einrichtung schematisch in Vorderansicht dar, während Fig. 2 die Hahnhebelstellungen im Grundriß zeigt.
Das Füllrohr i, welches bei 2 durch einen Schlauch mit dem nicht dargestellten, zur Hälfte mit unter Druck stehendem Bier gefüllten Kessel verbunden ist, wird mittels einer Kolbenstange 3 und Kolben 4 auf- und abwärts bewegt.
Die Betätigung des Kolbens 4 im Zylinder 5, welcher in zweckentsprechender Weise an dem Gestell des Bierkessels befestigt ist, geschieht durch Preßluft, welche je nach Stellung des Hahnes 6 unten oder oben in den Zylinder 5 ein-, bzw. ausströmt.
Das Füllrohr 1 hat unten einen Ansatz,
durch welchen der Füllkopf 7 mit in die Höhe
' genommen wird, sowie sich das Füllrohr 1 weiter, als in der Zeichnung dargestellt, hebt.
Nachdem ein mit Bier ο, dgl. zu füllendes Faß 20 mit dem Spundloch nach oben unter das Füllorgan gelegt wurde, wird der Handgriff 8 von der Stellung I in die Stellung II gedreht, wobei sich der Hebel 9 an das Füllrohr anlegt, so daß kein Weiterdrehen der Stange 10 erfolgen kann.
Durch diese Drehung hat der Hahn 6 eine Stellung eingenommen, bei welcher durch Rohr 11 Preßluft über den Kolben 4 gelangt, während die unter dem Kolben befindliche Preßluft durch einen zweiten Kanal des Hahnes 6 entweichen kann.
Das Füllrohr 1 senkt sich mit dem Füllkopf 7 nieder, bis dieser sich auf das Spundloch setzt, wobei durch sein Gewicht eine Pressung des konischen Gummiringes 12 gegen die Spundbüchse des Fasses erfolgt, so daß ein luftdichter Abschluß herbeigeführt wird.
Da mit dem Füllkopf 7 durch Rohr 13 der Hahn 14 verbunden ist und das Küken des letzteren mit dem Hebel 9 in Verbindung steht, so folgen der Hahn 14 und der Hebel 9 den Bewegungen des Füllkopfes.
Nachdem nun der Füllkopf stillsteht, schiebt sich das Füllrohr 1 im Füllkopf 7 weiter, so daß der Hebel 9 seinen Anschlag am Füllrohr verliert und der Hebel 8 in die Stellung III gedreht werden kann.
Hierdurch wird der mit dem Luftraum des Bierkessels in Verbindung stehende Hahn 14 derart eingestellt, daß durch ihn Spannluft in das Faß 20 strömen kann, welche ihren Weg durch Rohr 13 und Füllkopf 7 nimmt.
Bei dieser Drehung des Hahnes wurde
aber auch der Hahn 6 weiter gedreht, so daß ein langsames Zuströmen bzw. Abströmen der Preßluft erfolgt, wodurch das Tempo des Bierrohres verlangsamt wird, so daß bei kleinsten Fässern, bei welchen das Füllrohr ι einen kurzen Weg zu machen hat, ein vollständiger Druckausgleich zwischen Bierkessel und Faß erfolgt ist, bis das Füllrohr seine tiefste Stellung eingenommen hat.
ίο In dieser Stellung stützt sich das Füllrohr ι mit seinen Anschlägen 15 auf das Querstück i6, welches durch die Stange 17 mit dem Zylinder 5 verbunden ist. Durch diese Anschläge wird in bekannter Weise das im Unterteil des Füllrohres befindliche Biereinlaßventil geöffnet, worauf das Bier unter Gegendruck in das Faß fließt.
Mit dieser neuen Einrichtung wird ein schaumfreies Abfüllen erzielt, weil das Bier nur mit dem Gefälledruck vom Bierkessel unter Gegendruck anläuft und ferner dem Abfüller die Arbeit erleichtert. Dieser hat weiter nichts zu tun, als mit der einen Hand den Füllkopf über das Spundloch zu führen, während er mit der anderen Hand nur den Hebel 8 fortwährend nach vorn zieht, wodurch erst ein rasches Senken des Füllorgans erfolgt, alsdann ein Abdichten des Füllkopfes im Spundloch und hierauf ein Spannen des Fasses mit Gegendruck bei langsamem Senken des Füllrohres.
Wie die Mechanismen nach der Füllung des Fasses betätigt werden, ist nicht dargestellt, weil diese Vorgänge allgemein bekannt sind.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Faßfüll vorrichtung, bei welcher das Heben und Senken des Füllkopfes durch das mittels Druckluft bewegte Füllrohr geschieht und der Einlaß des Gegendruckes von Hand erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der das Öffnen der Gegendruckeinlaßorgane bewirkende, durch das Füllrohr gesperrte Hebel erst dann freigegeben wird, wenn die relative Verschiebung zwischen Füllrohr und Füllkopf eingesetzt hat, um ein Öffnen der Gegendruckeinlaßorgane vor dem Aufsetzen des Füllkopfes zu verhüten.
2. Faß füllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim öffnen der Gegendruckeinlaßorgane der Steuerhahn des Arbeitszylinders derart gestellt wird, daß eine Verzögerung der Abwärtsbewegung des Füllrohres erfolgt.
Hierzu 1 Blatt; Zeichnungen.
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