DE228328C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228328 KLASSE 5Vd. GRUPPE
THE AUTOPIANO COMPANY in NEW-YORK.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1909 ab.
° ■ ° 14. Dezember 1900
Es sind bereits Einrichtungen zur selbsttätigen Einstellung des Notenblattes an mechanischen
Musikinstrumenten bekannt geworden, bei denen hinter jedem Rande des Notenblattes eine Luftleitung mündet. Bei
Verschiebung des Notenblattes wirkt der Atmosphärendruck durch eine der Leitungen auf eine
pneumatisch arbeitende Vorrichtung mit zwei zwangläufig verbundenen Bälgen.
Die Erfindung betrifft eine solche Vorrichtung und hat den Zweck, eine möglicherweise
durch Ausdehnung oder Zusammenziehung eintretende Änderung der Breite des Notenblattes
zu berücksichtigen.
Hinter und neben jedem Rand des Notenblattes münden nicht nur eine, sondern eine
Anzahl nebeneinander liegender, paarweise zusammengehöriger Luftleitungen, durch die bei
Verschiebung des Notenblattes der Atmo-Sphärendruck auf Relais mit Doppelmembranen
wirkt, von denen dann die Hauptsteuerventile beeinflußt werden. Die Ausdehnung und Zusammenziehung
der Steuerbälge wirkt in bekannter Weise auf ein Gestänge, das die Ver-Schiebung
des Notenblattes bewirkt.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι ist eine im Prinzip bekannte Gesamteinrichtung
in Vorderansicht.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf dieselbe.
Fig. 3 ist die Ansicht eines Details der Steuerungseinrichtung.
Fig. 4 bringt die Durchführung des Erfindungsgedankens, aus einer Ausführungsform
nach Fig. 1 bis 3 entwickelt.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4.
Bei der bekannten Vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 läuft das Notenblatt S über die Rolle A
und R an den Gleitblöcken T, T1 vorbei. Die Rolle R auf der Welle 14 ist durch Anordnung
der Teile 10 bis 13 (Fig. 1 und 2) in der Längsrichtung
verschiebbar. Die Verschiebung wird bewirkt durch Drehung des Daumens 31 (Fig. 3),
die mittels des Hebelgestänges 21 bis 30 durch pneumatischen Antrieb oder mittels des Daumens
32 von Hand erfolgt.
Für den pneumatischen Antrieb münden hinter den Rändern des Notenblattes zwischen den
Gleitblöcken die Luftleitungen α und b, die unter die Membranen 19,20 der Steuerung
führen. Die Doppelventile 17, 18 verbinden die zwangläufig durch die Stange 15 verbundenen
Steuerbälge M, M1 mit der Atmosphäre oder mit einer Saugleitung. Bei Verschiebung
des Notenblattes S verstellen sich die Ventile 17, 18 so, daß sie den einen Balg mit der Atmosphäre,
den anderen mit einer Saugleitung verbinden, so daß der eine sich ausdehnt, der andere zusammenklappt, wodurch die Verschiebung
des Notenblattes bewirkt wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Einstellung verschieden breiter Notenblätter an
mechanischen Musikinstrumenten, bei der die Lage des Notenblattes pneumatisch durch öffnen und Schließen von Luftleitungen
hinter den Rändern des Notenblattes geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß neben und hinter jedem Rande des Notenblattes
mehrere Luftleitungen münden, durch die bei Verschiebung des Blattes der
Atmosphärendruck auf Relais mit Doppelmembranen wirkt, die ihrerseits Doppelventile
mit einfachen Membranen steuern.
2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitungen
(a bis d) paarweise (a, b und c, d) gegenüber den Membranen der Relais (17, 18)
münden, deren Doppelventile die Steuerung besonderer Leitungen bewirken, die zu den
Membranen (33) der Hauptventile (35, 36) führen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228328C true DE228328C (de) |
Family
ID=488727
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228328D Active DE228328C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228328C (de) |
-
0
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