DE227960C - - Google Patents

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DE227960C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- M 227960 KLASSE 47a. GRUPPE
H. PUTSCH & CO. in HAGEN i.W.
Bei Rübenschnitzeimaschinen müssen die Schneidscheiben zwecks Auswechselung der Messerkasten oder ähnlicher Arbeiten unabhängig vom Riemenantrieb vermittels einer für gewöhnlich ausgeschalteten Handdrehvorrichtung gedreht werden, so daß bei Arbeiten an der Schneidscheibe jede Stellung der Scheibe rasch und genau von Hand eingestellt werden kann. Da bei Vornahme dieser Arbeiten das ίο Abwerfen der Treibriemen nicht üblich ist, kann der Antriebsriemen der Maschine durch Zufälligkeiten, Versehen oder böse Absicht leicht von der Losscheibe auf die Festscheibe geraten und die Schnitzelscheibe plötzlich antreiben, wodurch die Personen, welche an der Handdrehvorrichtung und an der Schneidscheibe zu tun haben, in größte Gefahr geraten müssen. Ein Versehen kann besonders dort leicht vorkommen, wo mehrere Maschinen von einer Stelle aus angelassen und abgestellt werden, was vielfach üblich ist.
Gemäß vorliegender Erfindung wird diese Gefahr durch eine Sperrvorrichtung der Riemengabel aufgehoben, die verhindert, daß der Riemen vor erfolgter Ausschaltung der Handdrehvorrichtung eingerückt werden kann.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Anordnung beispielsweise dargestellt.
Es zeigen:
Fig. ι den Aufriß,
Fig. 2 den Grundriß,
Fig. 3 den Seitenriß der Anordnung.
Die Handdrehvorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem auf der lotrechten Welle α der Schnitzelmaschine festen Schneckenrad δ, welches durch eine Schnecke c gedreht werden kann, deren Welle d in einem Lager ruht, das um den Zapfen e drehbar und mittels eines zweiten Lagers in der Kreisbogenführung f verschiebbar ist und vermittels des Handrades g gedreht werden kann, wodurch die auf der Welle α sitzende Schnitzelscheibe gedreht wird. Für gewöhnlich ist die Schnecke c ausgerückt und liegt in der gestrichelt angedeuteten Lage. In beiden Lagen, d. h. sowohl im eingerückten als auch im ausgerückten Zustande, kann die Lage der Schneckenwelle d gesichert werden.
Gemäß der Erfindung ist nun auf der Welle i, welche vermittels des Handhebels k gedreht wird und durch das Zahnrad / die Riemengabel m des Antriebsriemens bewegt, ein hebelartiger Anschlag η befestigt, welcher die Bewegung des Handhebels k mitmacht, aber bei eingerückter Handdrehvorrichtung unter der Schnecke c liegt, so daß die Drehung des Handhebels k und somit ein Einrücken des Antriebsriemens durch Anschlagen des Anschlages η an der eingerückten Schnecke c verhindert wird.
Solange also die Schnecke c mit dem Schneckenrade b im Eingriffe steht und das Drehen der Schneidscheibe von Hand erfolgen kann, ist es nicht möglich, den Handhebel k zur Einrückung umzulegen, da der gekrümmte Hebelanschlag η sofort von unten an die Schnecke c stößt.
Das Einrücken des Riemens der Maschine kann also nur erfolgen, nachdem die Arbeiten an der Schnitzelscheibe h erledigt sind und die Handdrehvorrichtung, d.■ h. die Schneckenwelle d, wieder bei Seite gedreht worden ist
und dem Anschlaghebel η nicht mehr hinderlich im Wege steht.
Die Bewegungsübertragung der Welle i auf die Riemengabel m kann natürlich beliebig geschehen und geschieht im dargestellten Beispiele durch Zahnstange p.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Sperrvorrichtung für die Riemengabel
    des Antriebsriemens von Rübenschnitzelmaschinen, welche bei Vornahme von Arbeiten an der Schneidscheibe ein plötzliches Anlaufen der Maschine unmöglich macht, dadurch gekennzeichnet, daß ein nur zusammen mit der Riemengabel (m) bewegbarer Anschlagarm (n) unmittelbar durch einen Teil der eingerückten Andrehvorrichtung (b, c, d, g) festgehalten wird.
  2. 2. Sperrvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über einen auf einer Welle (i) der Riemeneinrückvorrichtung festen hebelartigen Anschlag (n) die Schnecke (c) der Andrehvorrichtung (b, c, d, g) übergreift, solange die Andrehvorrichtung in Benutzung ist, und so die Drehung der Welle (i) und damit das Einrücken des Riemens hindert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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