DE227740C - - Google Patents

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DE227740C
DE227740C DENDAT227740D DE227740DA DE227740C DE 227740 C DE227740 C DE 227740C DE NDAT227740 D DENDAT227740 D DE NDAT227740D DE 227740D A DE227740D A DE 227740DA DE 227740 C DE227740 C DE 227740C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/02Separating articles from piles using friction forces between articles and separator
    • B65H3/06Rollers or like rotary separators
    • B65H3/0615Rollers or like rotary separators reciprocating and rotatable in one direction only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

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PATENTSCHRIFT
- JV! 227740 -■■-KLASSE 15 Λ. GRUPPEj}<f.
in LONDON.
für Druckmaschinen.
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Hemmvorrichtung für die schwingende Vorschubwalze von Bogenanlegern für Druckmaschinen. Besonders geeignet ist die vorliegende Vorrichtung für Vervielfältigungsmaschinen, wo die Bogen mit Hilfe einer mit Gummi o. dgl. bedeckten Walze bei jeder Zylinderumdrehung einem Stapel einzeln entnommen werden. Es gibt bereits Hemmvorrichtungen für die schwingende Vorschubwalze
: von Bogenanlegern. Diese Vorrichtungen arbeiten gewöhnlich mit hin und her bewegten Rädern oder Walzen, von denen jede mit einem Schaltrad und einer Schaltklinke oder einer Reibungskupplung versehen ist, derart, daß die Räder oder Walzen sich« über die Bogen während des Rückwärtshubes frei bewegen lassen, während sie beim Vorwärtshub an einer Drehung behindert sind und dann
ao durch Reibung den obersten Bogen ergreifen und mitnehmen. Diese Vorrichtungen bedingen jedoch mehrfache Übelstände, welche gemäß vorliegender Erfindung behoben werden sollen. Der Erfindungsgegenstand zeichnet
as sich dadurch aus, daß die Drehung der hin und her bewegten Vorschubwalze zu dem erforderlichen Zeitpunkt augenblicklich und zuverlässig überwacht werden kann. Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß der eine Teil der Reibungskupp lung an der Walze oder den Rädern befestigt ist, während der andere Teil an der Achse der Walze oder Räder festsitzt, und daß - zwischen den beiden Teilen eine sich nach einer Richtung allmählich erweiternde Bahn für eine oder mehrere Kugeln vorgesehen ist, die die Drehung der Walze oder Räder überwachen. , Das mit der Walze verbundene Glied besteht aus einer an der Oberfläche genuteten Rolle, während das andere Glied von einer exzen- 4o. trisch gebohrten Hülse gebildet wird. Diese Hülse umschließt die genutete Rolle und ist auf der Achse befestigt. Auf diese Weise wird zwischen der inneren Rolle und der Innenfläche der exzentrischen Hülse eine Bahn geschaffen, welche· an allen Stellen eine verschiedene Weite besitzt. In diese Bahn wird eine Kugel eingeführt, deren Durchmesser etwas kleiner als die größte Weite der Bahn : und etwas größer als die kleinste Weite der Bahn gewählt ist. Hierdurch wird bewirkt, .ν daß bei der Zurückbewegung der Walze sich die Kugel nach dem weiteren Teil der Bahn hinbewegt, während bei der Vorwärtsführung der Walze die Kugel gezwungen wird, in den engeren Teil hin zu gelangen, und dadurch ; eine Drehung der Walze verhindert.
Auf der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch eine ". Ausführungsform der Anlegevorrichtung, an einer Vervielfältigungsmaschine angebracht, während
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt, teilweise in Ansicht der Vorrichtung, veranschaulicht.
Fest an der Walze A ist die genutete «5 Rollet1 angebracht, während die exzentrisch
ausgebohrte Hülse!?1 mit Hilfe einer Schraube ZJ* auf Λ der nicht drehbaren Achse B befestigt ist. In Fig. I ist die verschiedene Weite der Bahn C sichtbar, in welcher sich die Kugel C1 befindet. Wird die Walze A nach vorwärts, d. h. inach links mit Bezug auf Fig. i, bewegt, dann führt die Rollet1 eine Drehung im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers aus, weil die Hülse B1 nicht drehbar ist.
ίο Die Kugel C1 wird dadurch in den weiteren Teil der Bahn C übergeführt. Wird dagegen die Walze in Richtung des Pfeiles der Fig. ι nach vorwärts mitgenommen, dann hat die· Rolle A1 das Bestreben, sich in entgegenge-
^5 setzter Richtung, d. h. im Sinne des Uhrzeigers, zu drehen, und da die Hülse B1 eine Drehung nicht ausführen kann, so wird die Kugel nach dem engeren Teil der Bahn C hingeführt Und keilt sich zwischen die Teilet1
ao und B1 ein, wodurch eine Drehung der Rolle A1 und demzufolge auch der Walze A verhindert wird. Diese ergreift daher bei ihrer Vorr wärtsbewegung den obersten Bogen, auf dem sie ruht, und nimmt ihn durch Reibung mit.
as Der Teil B1 ist mit einem Stift B3 versehen, welcher bei dem Rückwärtshub der Walze A dafür sorgt, daß die Kugel eine Drehung der Walze verursacht.
Die Walzet wird an ihrem einen Ende durch einen Bund B* auf der Achse B begrenzt und ist auf ihrer Oberfläche von Gummibändern A 3 umgeben, welche die Rei-' bung beim Ergreifen eines Bogens erhöhen sollen. Diese Bänder lassen sich zweckmäßig in der Längsrichtung der Walze verschieben, so daß sie der verschiedenen Papierbreite angepaßt werden können.
Wird die gemäß vorliegender Erfindung ausgebildete Vorschubwalze an rotierenden Vervielfältigungsmaschinen angebracht, dann kann sie durch die bekannte und auf der Zeichnung dargestellte Gelenk- und Hebelanordnung angetrieben werden. Der Lenker α steht dabei mit dem nicht dargestellten Antriebsrad in Verbindung und bewegt einen Arm b, der an dem einen Ende an der Welle b1 angebracht ist, hin und her. Die Welle trägt an ihren beiden Enden je einen Arm c, und diese Arme c sind durch Lenker dl mit Schiebern d verbunden, welche ihrerseits durch Lenker d2 mit den beiden Enden der Achse B in Verbindung stehen. Die Schieber d werden auf Stangen dä geführt. Das eine Ende der Achse B "kann mit dem einen der beiden Lenker d2 durch eine Schraube d* (Fig. 2) verbunden werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hemmvorrichtung für die schwingende Vorschubwalze von Bogenanlegern für Druckmaschinen, wobei die Vorschubwalze beim Vorschwingen durch eine Reibungskupplung an der Drehung verhindert wird, um dann einen einzelnen Bogen mitzunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (A 1J der Reibungskupplung an der Walze oder den Rädern befestigt ist, : während der andere Teil (B1) an der Achse (B) der Walze oder Räder festsitzt, und daß zwischen den beiden Teilen eine sich nach einer Richtung allmählich erweiternde Bahn (C) für eine oder mehrere Kugeln (C1) vorgesehen ist, die die Drehung der Walze oder Räder überwachen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026765B (de) * 1954-01-14 1958-03-27 Wilhelm Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger mit einer selbsttaetigen Bogenzufuehrvorrichtung
DE1111215B (de) * 1953-09-25 1961-07-20 Wilhelm Ritzerfeld Stapeltisch fuer Rotationsvervielfaeltiger mit seitlichen Fuehrungsleisten fuer den Papierstapel
DE1126415B (de) * 1956-07-09 1962-03-29 Zeuthen & Aagaard As Bogenzufuehrvorrichtung, insbesondere fuer Vervielfaeltigungsmaschinen
DE1170970B (de) * 1960-08-13 1964-05-27 Willy Werner Lenkeit K G Einrichtung fuer den Formulartransport an Adressendruckmaschinen
DE1175056B (de) * 1956-10-10 1964-07-30 Mecanographie Japy Sa Soc D Intermittierend arbeitendes Waelzgetriebe

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DE1026765B (de) * 1954-01-14 1958-03-27 Wilhelm Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger mit einer selbsttaetigen Bogenzufuehrvorrichtung
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