DE227217C - - Google Patents

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DE227217C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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    • A01D41/00Combines, i.e. harvesters or mowers combined with threshing devices
    • A01D41/12Details of combines

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, die mit Schneidwerkzeugen versehen ist, wie sie bei Mähmaschinen üblich sind, und welche den Zweck hat, unmittelbar nach dem Schnitt des Getreides, auf der Maschine selbst, die Trennung der Körner von den Halmen zu bewirken, wobei die Körner und die Spelzen sofort gesackt .werden, während das Stroh entweder auf den Boden abgelegt oder mittels ίο geeigneter Transportvorrichtungen auf einen mit der Maschine kombinierten Garbenbinder . übergeleitet wird.
Diese Maschine kann selbstverständlich für
den Schnitt beliebiger Getreidearten Verwendung finden. Die in der Folge beschriebene Ausführungsform ist speziell zum Ernten von .Weizen bestimmt.
Fig. ι zeigt die Maschine in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht.
Fig. 3 zeigt den Kamm, welcher in Kombination mit anderen Organen die Trennung der Körner von den Halmen bewirkt.
Fig. 4 zeigt eine Walze, welche mit dem Kamm nach Fig. 3 zusammenwirkt und die Trennung der Weizenkörner vom Stroh unterstützt.
Die Maschine hat die bei Mähmaschinen übliche Schneidvorrichtung α, welche in an sich bekannter Weise ausgeführt ist.
Im Augenblick, wo der Schnitt stattfindet, werden die Weizenhalme unten durch die Messer α erfaßt, während sie oben unmittelbar unterhalb der Ähren von den Zähnen des Kammes b festgehalten werden. Die Bewegung der Maschine erfolgt in Richtung des Pfeiles I (Fig. 2).
J Sobald der Schnitt erfolgt ist, wird das untere Ende der Halme von den beiden endlosen, in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung sich drehenden Tüchern c, d erfaßt, so daß die Halme nach unten gezogen werden. Da aber die Halme andererseits unterhalb der Ähren von den Zähnen des Kammes b festgehalten werden, so erfolgt ein Entkörnen der Weizenähren in der Weise, daß die Ähren durch den Kamm hindurchgezogen werden, während die Körner über dem Kamm bleiben. Da die bei dieser Bewegung von den endlosen Tüchern c, d auf die einzelnen Halme ausgeübte Zugwirkung unzureichend sein könnte, um das Abstreifen der Körner hervorzubringen, so werden die Halme noch zwischen Bügel e geführt, welche reihenweise in der Achsrichtung einer Walze f in geeigneter Anzahl (sechs oder acht) angeordnet sind. Die Walze f dreht sich selbstverständlich nach der erforderlichen Richtung, damit die zwischen den einzelnen Bügeln erfaßten Halme von oben nach unten gezogen werden. Demzufolge wird durch die Walze f die von den endlosen Tüchern auf die Halme ausgeübte Zugwirkung unterstützt. Die auf der Walze f befestigten Bügel können entweder aus flachen, federnden Metalllamellen oder aus rundem Draht bestehen, der auch galvanisiert sein kann. Im ersteren Falle müssen die Bügel von zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Längsreihen in bezug aufeinander etwas versetzt sein, so daß den Halmen ein zickzackartiger Weg dargeboten wird, der das Festklemmen der Halme in der Walze und demzufolge die Ausübung der Zugwirkung erleichtert. Im zweiten Falle stehen die Bügel
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in den verschiedenen Längsreihen ihrer Lage nach in genauer Übereinstimmung. Jedoch sind in jeder der einzelnen Reihen die Bügel in bezug aufeinander etwas schräg angeordnet, wie dies aus Fig. 4 hervorgeht.
Um zu verhindern, daß die Halme infolge der Drehbewegung der Walze f sich um dieselbe wickeln, kann noch eine weitere, um ihre Achse sich lose drehende Walze vorgesehen sein, welche in einem geringen Abstande unterhalb der Walze f angeordnet ist. Diese Walze verhindert, daß die Halme sich um die Walze f wickeln.
In dem Augenblick, wo die Ähren sich noch oberhalb des Kammes b befinden und von den Halmen noch nicht getrennt sind, werden die Halme durch die Flügel eines Haspels g so bewegt, daß sie in dem schrägen Teil h, i gegen den hinteren Teil des Kammes angelegt werden, so daß die Trennung der Körner von den Halmen an dieser Stelle erfolgt. Hierdurch wird verhindert, daß die Körner auf den Boden fallen, und sie werden hierdurch entweder direkt in einen unterhalb des Kammes angeordneten Behälter oder durch die Vermittlung einer geeigneten Transportvorrichtung, z. B. mittels eines endlosen Tuches k, in den Sack j geleitet. Selbstverständlich könnte man, anstatt die Weizenkörner und die Spelzen gleichzeitig zu sacken, zwischen dem Kamm h, i und dem Sack ein Sieb anbringen, welches das Reinigen der Körner bewirkt.
Was den Kamm selbst anbelangt, so kann dieser selbstverständlich den verschiedenen Kornarten entsprechend ausgebildet sein. Die Gestalt und der Abstand der Zähne kann nach Belieben variieren. Der Kamm könnte auch in dem Teil b, h, anstatt horizontal zu verlaufen, ein anderes Profil aufweisen.
Der Antrieb der einzelnen Organe kann entweder durch Pferdezug oder mittels Kraftmaschine erfolgen.
Die Maschine könnte auch ohne die Messer und die unteren endlosen Tücher arbeiten. Das Entkörnen würde dann mit dem Boden als Stützpunkt und mittels der oberen Walze erfolgen.

Claims (2)

Patent-Anspruch E-:
1. Maschine zum getrennten Ernten der Halme und der Körner der durch einen Haspel gegen einen Abstreifkamm gelegten Ähren des Getreides, dadurch gekennzeichnet, daß die Halme unmittelbar nach dem Schnitt durch zwei endlose, entgegengesetzt der Fahrrichtung sich bewegende Fördertücher am Fuße erfaßt und zwecks Abtrennung der Körner mit den Ähren durch den Kamm gezogen werden, welche Zugwirkung durch eine mit Bügeln versehene Walze unterstützt werden kann.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifkamm dachförmig gebildet ist, zum Zweck, die Ähren leicht zu erfassen und sicher nach dem Sammelbehälter abzuführen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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