DE22657C - Neuerung in der Herstellung selbstthätiger Apparate für Fenster-Rouleaux - Google Patents
Neuerung in der Herstellung selbstthätiger Apparate für Fenster-RouleauxInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/56—Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
- E06B9/80—Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
- E06B9/82—Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
- E06B9/90—Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic for immobilising the closure member in various chosen positions
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- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
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KAISERLICHES
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Neuerungen in der Herstellung selbstthätiger Apparate für
Fensterrouleaux, so dafs das Rouleau in jeder beliebigen Stellung gehalten und nach Erfordernifs
selbstthätig wieder aufgewunden wird. Die Anordnung eignet sich hauptsächlich für Eisenbahnwagenfenster.
Fig. ι ist die Ansicht einer Rouleauwalze mit meiner Construction.
Fig. 2 und 3 sind Endansichten der Fig. 1.
Fig. 4 ist der Längsschnitt einer Modification.
Fig. 5 und 6 sind Endansichten derselben.
Die Erfindung beruht darauf, dafs ein Sperrrad, welches durch Frictionsscheibe mit der
Walze verbunden ist, so viel Reibung erzeugt, dafs diese Reibung plus der Schwerkraft eines
am Rouleau angebrachten Gewichtes die Kraft einer Aufwindefeder übersteigt; die Kraft der
Reibung allein ist jedoch geringer als die Kraft der Feder, so dafs die Feder in Wirkung tritt,
sobald die Schwerkraft des Gewichtes aufgehoben wird.
Das Rouleau wird dadurch am Herabrollen verhindert, dafs eine Sperrklinke das Sperrrad
hält. Um das Rouleau nach unten zu ziehen, ergreift man das in demselben in Form eines
Metallstabes eingenähte Gewicht, zieht und mufs hierbei so viel Kraft anwenden, dafs die Feder
gespannt und die Reibung an der Frictionsscheibe überwunden wird, da das Sperrrad beim
Herunterziehen feststeht.
Soll das Rouleau nun in die Höhe gehen, so hebt man das Gewicht, um die Schwerkraft
zu compensiren; die gespannte Feder hat nun nach Aufhebung der Schwerkraft so viel Kraft,
dafs sie die an der Frictionsscheibe befindliche Reibung überwindet und das Rouleau in die
Höhe schnellt, wobei das Sperrrad an der Sperrklinke schleift und nun mit rotiren kann.
A ist die Walze, auf welcher sich das Rouleau mit der Belastung A' befindet. Die Zapfen der
Walze lagern in den Platten B JB, welche in passender Weise im Fensterrahmen befestigt sind.
Auf dem einen Zapfen befindet sich ein Zahnrad C in Eingriff mit einem gröfseren Zahnrad
D.
Eine Spiralfeder E ist mit ihrem einen Ende an dem Zahnrad D, mit ihrem anderen an einem
festen Zapfen F befestigt. Bei Rotation von C wird auch D in Drehung versetzt und somit
die Feder E gespannt. Es ist ein gewisses Uebersetzungsverhältnifs des Zahnradgetriebes angewendet,
um die erforderliche Anzahl Drehungen der Walze zu erzielen, ohne die Feder stark zu
beanspruchen. G ist eine Platte, welche die Feder in ihrer Stellung halten soll.
Auf dem anderen Zapfen der Walze ist eine Frictionsscheibe H fest angeordnet; ein Sperrrad
J sitzt lose auf der Achse und wird durch eine Spiralfeder K, die durch die Stellschraube
L regulirt werden kann, mit einer gewissen Kraft gegen die Scheibe H zur Erzeugung
von Reibung gedrückt.
Der Mechanismus wirkt auf folgende Weise:
In Fig. ι ist die Ruhelage; ein Fallen des Rouleaux wird durch das Sperrrad J vermieden.
Ziehe ich nun an A', so überwinde ich die Reibung von H und spanne die Feder an, lasse ich
nun los, so ist die angespannte Feder nicht im Stande, das Rouleau emporzuschnellen, da die
Kraft derselben kleiner ist als die Schwerkraft des Gewichtes und die durch H verursachte
Reibung. Hebe ich nun A' in die Höhe, so schnellt die Feder das Rouleau in die Höhe,
da sie wohl so viel Kraft besitzt, die durch H verursachte Reibung zu überwinden.
In Fig. 4 bis 6 ist eine Modification dargestellt, bei welcher die Feder direct auf die Walze
ohne Uebertragung durch das Zahnradgetriebe wirkt.
Die Achse M ist in dem Lager N befestigt und wird am anderen Ende durch das Lager O
drehbar gehalten. Das eine Ende der um M liegenden Schraubenfeder P ist bei Q mit der
festen Achse verbunden, während das andere Ende in dem Lager O befestigt ist.
S ist ein Rohrstück, welches fest in die Walze eingetrieben ist; dasselbe ist mit einer kurzen,
losen Achse S', die in N drehbar gelagert ist, versehen. Aufsen sitzt auf der Achse S' eine
Frictionsscheibe Hund ein Sperrrad /mit Sperrklinke
J, im Innern befindet sich auf der Achse eine Schraubenfeder K mit Mutter Z zur Regulirung
der bei H entstehenden Friction.
Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei voriger Anordnung. Die Feder ist nicht so stark, um
die Schwerkraft von A' plus der Reibung bei H aufheben zu können, dagegen genügend, um
die Reibung allein zu überwinden:
Ziehe ich A' herunter, so wird die Feder angespannt, das Sperrrad steht fest, während
sich H mitdreht; hebe ich jetzt das Gewicht A', so schnellt die Feder P das Rouleau, die Reibung
überwindend, empor.
Claims (3)
1. Die Anordnung einer Frictionsplatte H in
Verbindung mit einem Sperrrad / und einer Klinke Jmit Adjustirvorrichtung der Reibung,
bestehend aus der Feder K und den Muttern Z auf der Achse einer Rouleauwalze, um ein
Herunterfallen des Rouleaux und ein Fixiren desselben in jeder Stellung zu bewirken.
2. Die Anordnung eines Zahnradgetriebes, bestehend aus den Rädern C und D mit einer
Spiralfeder E, um ein Emporschnellen des Rouleaux zu erzielen, Fig. ι bis 3.
3. Die Anordnung einer Frictionsscheibe H mit
Sperrrad / und Klinke J in Verbindung mit einer im Innern der Walze liegenden Regulirvorrichtung,
bestehend aus der Schraube K und den Muttern Z, um ein Herunterfallen des Rouleaux, sowie ein Fixiren in jeder
Stellung zu bewirken, Fig. 4 bis 6.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22657C true DE22657C (de) |
Family
ID=299272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22657D Active DE22657C (de) | Neuerung in der Herstellung selbstthätiger Apparate für Fenster-Rouleaux |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22657C (de) |
-
0
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