DE196470C - - Google Patents

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DE196470C
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mattress
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bed
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shaft
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C20/00Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like
    • A47C20/04Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination
    • A47C20/046Head-, foot- or like rests for beds, sofas or the like with adjustable inclination by means of a rack-and-pinion or like gearing mechanism

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Ja 196470-KLASSE 3Oe. GRUPPE
KARL REINHOLD in BREMEN.
angeordnet ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1907 ab.
Es sind schon Krankenbetten in der Praxis verwendet worden, bei denen durch Zugschnüre der Kopfteil ganz nach Belieben ohne große Kraftanstrengung verstellt werden kann. Bei diesen Krankenbetten ist auch schon die Verwendung eines Tisches bekannt geworden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Krankenbett, welches gegenüber den bekannten den Vorzug besitzt, daß durch die ίο Vorrichtung zum Anheben des Kopfteiles gleichzeitig ein Senken des Tisches erfolgt, wodurch eine bedeutend erhöhte Bequemlichkeit für den Kranken erreicht wird.
In der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Bettstelle bei abgenommener Vorderwand.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Bettstelle von unten.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht der Bettstelle.
Die Matratze α der Bettstelle b ist an der Kopfseite bei c und d geteilt ausgeführt, und die Teile sind scharnierartig verbunden. Der eine Teil e der Matratze ist mit Zahnsegmenten f versehen, welche in die Zähne von auf der Welle g befestigten Rädern h greifen. Die Welle g ist in an der Matratze befestigten Lagern i gelagert. In das eine Rad h greift eine unter dem Drucke der Feder k stehende Sperrklinke / ein, die einen mit einer öse m versehenen, nach oben gebogenen (Fig. 1) Bügel η besitzt. Auf der Welle g sitzt ferner eine Rillenscheibe 0, an der zwei Zugorgane ρ und q befestigt sind.
Diese Zugorgane gehen am Fußende des Bettes über Rollen r und s. Die Enden der Zugorgane sind mit Handgriffen versehen, und zwar das Zugmittel ρ mit dem Handgriff t und das Zugorgan q mit einem Griff u. Am Fußende des Bettes ist ferner an der Matratze ein ausziehbarer Tisch ν in Trägern w drehbar gelagert. Die Achse dieses Tisches ist mit einer Rolle χ versehen, über die ein Zugorgan y geht. Dasselbe ist dann über an der Unterseite der Matratze angebrachte Rollen geführt, und die Enden sind an der Welle g befestigt, wobei beide Enden des Organesj/- in entgegengesetzter Richtung aufgewickelt sind, so daß bei Drehung der Achse das eine Ende sich auf- und das andere sich abwickelt. Der Tisch ν ist mit sowohl an der Matratze als am Tisch drehbar befestigten Stützen \ versehen, die ein Herunterdrücken des Tisches verhindern.
An der Welle g sind ferner zwei Rollen 1 befestigt, die zum Aufwickeln der an einem ebenfalls an der Matratze drehbar gelagerten Bügel 2 befestigten Zugorgane 3 dienen. Auf den Enden des Bügels 2 ist ein Gewichtsstück 4 verschiebbar und feststellbar angebracht. An dem Kopfende des Bettes sind Ansätze 5 angebracht, welche in zugeklappter Stellung der Matratze ein Schrägliegen des Teiles ex verursachen.
Die Handhabung der Vorrichtung ist nun folgende:
Will man den Tisch in Gebrauchsstellung bringen und gleichzeitig den Kopfteil der Matratze hochheben, so zieht man am Hand-
griff u. Das Zugorgan q, welches ebenso wie das Zugorgan ρ mehreremal um die Rolle ο gewickelt ist, verursacht eine Drehung der Welle g.
Durch Bewegen der Zahnsegmente hebt sich somit der Kopf- und Rückenteil der Matratze. Gleichzeitig wickelt sich das eine Ende des Zugorgans y auf der Welle g auf und das andere ab. Der Tisch ν wird nach
ίο unten bewegt und kann durch Vorziehen in die gewünschte Stellung gebracht werden. Soll der Tisch wieder hochgezogen und der Kopfteil der Matratze nach unten geklappt werden, so zieht man am Handgriff t das Zugorgan ρ straff an, wodurch die Sperrklinke / nach unten bewegt wird und das Rad freigegeben wird. Durch das Gewicht des Kranken geht dann die Matratze nach unten und der Tisch hoch. Hierbei muß man dem Zugorgan ρ ein Aufwickeln auf die Rolle gestatten, es jedoch wiederum ' auch straffhalten, damit die Sperrklinke nicht in das Rad eingreift.
Man kann hierdurch den Kopfteil der Matratze in jeder gewünschten Stellung festhalten. Das Gewichtsstück 4 dient dazu, ein zu schnelles Nachuntenklappen des Kopfteiles zu vermeiden. Durch diese Verschiebbarkeit läßt sich diese Art Bremsung dem Gewicht des Menschen anpassen.
Sämtliche Teile der Vorrichtung sind an der Matratze befestigt, um ein leichtes Herausnehmen derselben aus der Bettstelle zu ermöglichen. Die Sperrklinke kann natürlich auch an beiden Zahnrädern angebracht sein.
Als Zugorgan können Stricke, Bänder o. dgl. verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verstellbares Krankenbett, bei dem an dem Fußende ein Tisch umklappbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Anheben des Kopfteiles ein Umklappen des Tisches in Gebrauchsstellung vermittels eines Zugorgans, das · zum Anheben des Kopfteiles dient, verursacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT196470D Active DE196470C (de)

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