DE885167C - Haspelverstellvorrichtung fuer Erntemaschinen, insbesondere Bindemaeher - Google Patents

Haspelverstellvorrichtung fuer Erntemaschinen, insbesondere Bindemaeher

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DE885167C
DE885167C DEM9625A DEM0009625A DE885167C DE 885167 C DE885167 C DE 885167C DE M9625 A DEM9625 A DE M9625A DE M0009625 A DEM0009625 A DE M0009625A DE 885167 C DE885167 C DE 885167C
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DEM9625A
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Maschinenfabrik Fahr AG
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Maschinenfabrik Fahr AG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/01Devices for leading crops to the mowing apparatus
    • A01D57/02Devices for leading crops to the mowing apparatus using reels
    • A01D57/04Arrangements for changing the position of the reels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Haspelverstellvorrichtung für Erntemaschinen, insbesondere Bindemäher, mit an einem Führungsrahmen auf und ab bewegbaren Haspel rahmen, dessen Gewicht durch eine Feder entlastet ist. Die Erfindung hat zur Aufgabe, die Vorrichtung in ihrem Aufbau und in ihrer Wirkungsweise zu verbessern. Vor allen Dingen soll die Vorrichtung für aufgesattelte Bindemäher geeignet sein, indem sie vom Schlepperfahrer unmittelbar bedienbar ist.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das bewegliche Ende der Feder über einen in seiner Länge der Federspannung entsprechend wechselndem Hebelarm mit dem Haspelrahmen in Verbindung steht. Zweckmäßigerweise wird der wechselnde Hebelarm durch eine drehbare Spiralscheibe gebildet, die auf einer Drehachse sitzen kann, welche mit einer Seilrolle versehen ist.
Das Band der Spiralscheibe bzw. das Seil der Rolle steht mit dem Haspelrahmen 'bzw. der Feder oder umgekehrt in Verbindung.
Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Bieschreibumg.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Haspelverstellvorrichtung in Vorderansicht,
Fig. 2 die Vorrichtung in Seitenansicht und
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III der Fig. i.
Am Maschinengestell 1 ist ein Schwenklager 2 für einen Führungsrahmen 3 angebracht, auf dem ein Haspelrahmen 4 auf und abgleiten bzw. rollen kann. Der Haspel rahmen hängt an einem Band oder Drahtseil 5, das auf einer Spiralscheibe 6 liegt. Die Drehachse 7 der Spiralscheibe 6 läuft in zwei
Lagern 8 des Führungsrahmens 3 und hat eine Seilrolle 9 für ein zweites Drahtseil ioi, das mit dem freien Ende einer Zugfeder 11 verbunden ist, die in dem einen Rohrschenkel des Führungsrahmens 3 mit »Hilfe einer Verschraubung 12 einstellbar angeordnet ist.
Der Haspelrahmen 4 trägt in (bekannter Weise die in der Zeichnung nur teilweise 'dargestellte Haspel sowie die nicht dargestellten Antriebsorgane für diese. Quer zum Haspelrahmen ist an diesem ein rohrförmiger Handhebel 13 in einem Lager 14 drehbar angebracht. Der Handhebel ist an seinem Ende· zu einem Griff 13« abgebogen. An dem entgegengesetzten Ende trägt der Handhebel 13 einen Hebel 15. Unter der Wirkung einer Feder 25 nehmen Handhebel 13 und' Hebel 15 die in der Zeichnung in vollen Linien gezeichnete ,Stellung ein. Im Wirkbereitih des Endes des Hebels 1-5 ist im Führungsrahmen 3 eine Schiene 17 mit einer Verzahnung 16 verschiebbar gelagert. Das untere Ende der Schiene 17 'bildet einen· Riegel, der unter der Wirkung einer Feder 20 in Kerben 18 eines am Maschinengestell befestigten Stellsegments i'9 eingreift. ;
Am Griffende des Handhebels 13 ist ein Bedienungshebel 21 gelagert, der über ein Gestänge 22 auf einen Federbolzen 23 wirkt, der in· Lödher 24 am Führungsrahmen eingreifen und! dadurch die Stellung das Haspelrahmens am Führungsrahmen festlegen kann.
Wirkt die Spiralscheibe 6 auf das Band oder Seil 5, dann muß zur Erzielung eines Gewichtsausgleichs die Scheibe so ausgestaltet sein, daß sich beimAbwärtsbewegen desHaspelrahmens;4der wirksame Hebelarm vergrößert. Das Band muß also auf der Spirale von innen nach außen abgewickelt werden. Bei dieser Drehung wickelt sich das Seil 10 auf die Seilrolle 9 auf. Die Spannung der Feder i'i sowie die wirksamen Hebelarme der Seilrolle 9 bzw. der Spiralsdheibe 6 sind so aufeinander abgestimmt, daß in jeder Lage des Haspelrahmens sein Gewicht durch die Feder tfi ausgeglichen ist. Die Verstellung des Haspelrahmens erfordert daher nur geringen Kraftaufwand; es 'bedarf lediglich der Verschiebung mit Hilfe des Handhebels 13 nach Entsicherung des Federbolzenis-23.
Um den Führungsrahmeannitsamt dem Haspelrahmen um die Lager 2: verschwenken zu können, bedarf es der Entriegelung im Stellsegment 19. Zu diesem Zweck wird der Handhebel 13 mit Hilfe seines Griffes 13" um seine Längsachse gedreht und dadurch mit seinem Hebel 15 in die in· Fig. 11 gestrichelt dargestellte Stellung gebracht. Bei dieser Bewegung greift der Hebel 15 inudie-Schiene Vj ein, hebt diese an und löst damitdas Riegelende aus der jeweiligen Kerbe des Stellsegments· 1)9 aus. Nun-■ mehr kann wiederum mit Hilfe des Handhebels 13 der Führungsrahmen in die gewünschte Stellung geschwenkt wenden. Die Verteilung der Rastlöcher 24 ist auf die Verzahnung 16 abgestimmt, so· daß 'bei jeder eingerasteten Stellung des Haspelrahmens der Hebel 15 in einen Zahn der Verzahnung 16 eingreift. 'Um den Gewichtseinfluß des Führungsrahmens 3 und der an ihm angeordneten Teile auszugleichen, ist eine Feder 26 vorgesehen, die einerseits am Maschinengestell 1 und andererseits am Führungsrahmen 3 befestigt ist. Die Anordnung ist so getroffen, 'daß die Feder in der mittleren senkrechten Lage des Führungsrahmens 3 entspannt ist. Wird die Haspel nach vorn· oder hinten geschwenkt, dann nimmt die Spannung der Feder jeweils entsprechend zu.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung- besitzt den besonderen Vorteil eineis vollständigen Gewichtsausgleichs für den Haspelrahmen, einerlei in welcher Stellung er «sich gegenüber dem Führungsrabmen befindet. Die Vorrichtung ermöglicht auch die Verwendung einer Entlastungsfeder, die weniger auseinandergazogen wird, als es dem größtmöglichen Wege des Haspelrahmens am Führungsrahmen entsprechen würde. Dies wird dadurch erreicht, daß die Abwicklung der Spiralscheibe größer ist als der Wickelumfang der Seilrolle. Die Anordnung der Entlastungsfeder in einem Rohr des Führungsrahmens schützt die Feder vor Verschmutzung.
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf das dargestellte AusfüJirungsbeispiel beschränkt. So könnte beispielsweise die Spiralischeibe dem Seil 10 anstatt idem Band 5 zugeordnet. sein. Es ist dann lediglich erforderlich, die Hebelverhältnisse entsprechend umzukehren.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Haspel verstellvorrichtung für Erntemaschinen, insbesondere Bindemäher, mit in einem Führungsrahmen auf und ab bewegbaren Haspelrahmen, dessen Gewicht durch eine Feder entlastet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das •bewegliche Ende der Feder (U) über einen in seiner Länge der Änderung der Federspannung entsprechend wechselnden Hebelarm mit dem Haspelrahmen (4) in Verbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wechselnde Hebelarm durch eine drehbare Spiralscheibe (6) gebildet ist, auf der sich ein Band (S) o& dgl, abwickelt.
3. Vorrichtung nach Anspruch. 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Spiralscheibe (6) auf einer Drehachse (7) sitzt, die mit einer Seilrolle (9) versehen ist, und das Band (5) der Spiralscheibe (6) bzw. das Seil (10) der Rolle (9) mit dem 'Haspelrahmen (4) bzw. der Feder (11) oder umgekehrt in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbindung des Bandes (5) mit dem Haspelrahmen \(4) und1 des Seiles (10) mit der Feder (11) der wirksame -Hebelarm der Spirale (6) mit zunehmender Federspannung wächst.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einem rohrartigen Führungsrahmen, ■dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder (11) in einen Schenkel des Führungsrahmens (3), vorzugs\veise nachstellbar, eingebaut ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Haspel-
rahmen (4) ein in den Griffbereich des Schlepperfahrers reichender Handhebel (13) angeordnet ist und zwischen Haspelrahmen (4) und Führungsrahmen (3) ein vom Griffende des Handhebels (13) aus bedienbarer Feststeller (23) vorgesehen ist, der in Losstellung ein Heben oder Senken des Haspelrahmens gestattet.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dten Führungsrahmen (3) schwenkbar tragenden Maschinengestell (1) ein Stellsegment (19) angeordnet ist, das mit Kerben (18) für einen Riegel am Führungsrahmen {3) versehen ist, wobei der Riegel vom Schlepperfahrer auslösbar ist, um den Führangsrahmen (3) mit Hilfe des Handhebels (13) verschwenken zu können.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch, gekennzeichnet, daß der Riegel durch ein Ende einer in Längsrichtung des Führungsrahmens
(3) verschiebbaren und verzahnten Schiene (17) gebildet ist, in deren Verzahnung (16) ein Hebel (15) eingreifen kann, der >am Ende des drehbaren Handhebels (13) angeordnet ist, wobei der Hebel (15) in der Ruhelage durch eine Feder (25) außer Eingriff mit der Verzahnung (16) gehalten wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Maschinengestell (1) und Führungsrahmen (3) eine Entlastungsfeder (261) vorgesehen ist, die beim Verschwenken 'des Führungsrahmens (3) aus seiner senkrechten Mittellage gespannt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5294 7. S3
DEM9625A 1951-05-25 1951-05-25 Haspelverstellvorrichtung fuer Erntemaschinen, insbesondere Bindemaeher Expired DE885167C (de)

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