DE226149C - - Google Patents

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DE226149C
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DE
Germany
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backrest
chair
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nose
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/04Folding chairs with inflexible seats
    • A47C4/08Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics
    • A47C4/10Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe
    • A47C4/14Folding chairs with inflexible seats having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe with cross legs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34g. GRUPPE
KARL LAPPE in LIMMER b. HANNOVER.
Klappstuhl mit Rückenlehne und scherenartigem Untergestell.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein besonders für Sportzwecke gut verwendbarer Klappstuhl, welcher, mit einem Geldeinwurfschloß versehen, auch bei Schaustellungen, in Bädern, sowie auf Schiffen Verwendung finden kann.
Der Stuhl, der aus dem Sitz, der Rückenlehne und dem Untergestell besteht, hat zwischen Lehne und Untergestell eine die Seitenlehnen bildende Kettenverbindung, mittels deren beim Aufheben der Rückenlehne das Untergestell auseinandergefaltet und umgekehrt, beim Zusammenlegen des Untergestelles durch eine Zugfeder auch die Rückenlehne wieder umgelegt werden kann.
Auf der Zeichnung ist in
Fig. ι der Stuhl schaubildlich im Gebrauchszustande und in
Fig. 2 und 3 in zusammengeklapptem Zustande von der Seite und von unten gesehen dargestellt.
Der Sitz α ist von einem auf seitlichen Gestellschienen d befestigten Holzbelag e gebildet, an welchem eine Rückenlehne c von gleicher Art durch seitlich verschiebbare Scharniere f befestigt ist.
Das Untergestell b besteht aus zwei in bekannter Weise durch Schienen h und h1 gebildeten Kreuzen, welche miteinander durch Leisten g und Stangen i, I verbunden sind.
Durch Niete k ist das Untergestell mit dem Sitze drehbar verbunden; um die Stange i ist das Untergestell zusammenlegbar, und die Stange / hält es in. Führungsschienen r des Sitzes a.
Eine Schraubenfeder m ist am Hinterteil des Sitzes so angeordnet, daß ihre Enden an 45
den beiden Schienen d des Sitzes anfassen, während sie in der Mitte die Stange I umfaßt.
Die Rückenlehne c ist mit der Stange I durch Schnüre oder Ketten η verbunden und bezweckt bei deren Aufklappen ein Auseinanderfalten des Untergestelles b, wodurch die Feder m unter dem Sitze nach vorn gezogen und gespannt wird (Fig. 3). Die Rückenlehne wird in ihrer aufrechten Stellung durch Verschieben in den Scharnieren f und Aufsetzen einer seitlich an der Lehne angebrachten Nase 0 auf den Sitz festgestellt.
Nach hinten ist die Lehne durch eine abgeschrägte Verlängerung p des Sitzbelages gestützt.
Ein an der Stange i angebrachter Bügel q dient zum Zusammenhalten des Stuhles im zusammengeklappten Zustande und kann zweckmäßigerweise mit einem am Kopfende des Lehnenrückens anzubringenden Geldeinwurfschloß in Verbindung gebracht werden. Beim Heben der Rückenlehne wird das Untergestell durch den Zug der Ketten η auseinandergefaltet, und der Stuhl wird in diesem Zustande durch Aufsetzen der Nase 0 auf den
Sitz mittels Verschiebung der Lehne in ihren Scharnieren festgestellt.
Nach Entfernen der Nase 0 vom Sitz durch Auswärtsschieben der Lehne wird der Sitz sowie das Untergestell mittels der Zugfeder m selbsttätig an den Sitz angelegt; in diesem Zustande kann der Stuhl durch den Bügel q gehalten werden.
Das Gestell des Stuhles ist zweckmäßiger-Aluminium hergestellt, um bei
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weise aus
größter Festigkeit dem Stuhl ein geringes Gewicht zu geben, was seine Zweckdienlichkeit noch bedeutend erhöhen dürfte; ferner kann der Stuhl zwecks Mitnahme bei Spaziergängen usw. leicht in ein Futteral verpackt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Klappstuhl mit Rückenlehne und ίο scherenartigem Untergestell, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenlehne (c) mit dem Untergestell (b) durch Ketten (n) o. dgl. derart verbunden ist, daß das Untergestell beim Aufklappen der Rückenlehne auseinandergefaltet wird, und daß der Stuhl im aufgeklappten Zustande mittels einer Nase (0) durch Verschieben der Rückenlehne in ihren Scharnieren ffJ festgestellt wird.
  2. 2. Klappstuhl mit Rückenlehne und scherenartigemUntergestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Verschiebung der Nase (0) der Stuhl durch eine Zugfeder (m) selbsttätig zusammengelegt und durch einen Bügel (q) zusammengehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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