DE224751C - - Google Patents

Info

Publication number
DE224751C
DE224751C DENDAT224751D DE224751DA DE224751C DE 224751 C DE224751 C DE 224751C DE NDAT224751 D DENDAT224751 D DE NDAT224751D DE 224751D A DE224751D A DE 224751DA DE 224751 C DE224751 C DE 224751C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
scraper
scrapers
trough
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT224751D
Other languages
English (en)
Publication of DE224751C publication Critical patent/DE224751C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/26Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by reciprocating or oscillating conveyors propelling materials over stationary surfaces; with movement performed by reciprocating or oscillating shelves, sieves, or trays

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 224751 KLASSE 82«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an Mulden zum Trocknen von Kalisalzen oder ähnlichen Stoffen.
Zweck der Erfindung ist, das Festbrennen der Salze zu verhindern. Zu diesem Zweck sind ein oder mehrere Schaber vorgesehen, welche sowohl in der Querachse der Trockenmulde hin und her schwingen, als auch in deren Längsrichtung hin und her bewegt ίο werden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform an einem Thelenapparat dargestellt.
Fig. ι ist ein Längsschnitt bzw. eine Seitenansieht,
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 ein Grundriß.
Fig. 4 zeigt in größerem Maßstäbe und in Vorderansicht einen Teil der Antriebsvorrichtung für die Schaber.
Fig. 5 ist eine entsprechende Seitenansicht,
Fig. 6 eine Vorderansicht der Schaberanordnung,
Fig. 7 ein entsprechender Grundriß bzw. Horizontalschnitt und
Fig. 8 ein Grundriß der Einrichtung zur Umsteuerung der Antriebsvorrichtung für die Schaber.
Im nachstehenden sei zunächst die bekannte Konstruktion des Thelenapparates beschrieben.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus der eisernen Mulde 20, die durch eine Feuerung erhitzt wird. Über der Mulde 20 ist die Hauptwelle 1 drehbar gelagert, an welcher die Doppelwinkelarme 2 befestigt sind. Diese Winkelarme tragen die Schaufelwellen 3, an denen die Schaufeln 4 leicht drehbar angeordnet sind. Die Hauptwelle mit den Winkelarmen und den Schaufeln wird durch das Kurbelgetriebe 21, 22, 23 in hin und her schwingende Bewegung versetzt.
Das zu trocknende Salz ο. dgl. wird an der der Feuerung entgegengesetzten Seite in die Mulde 20 eingeführt. Durch die Schaufeln 4 wird das Salz bei jeder Schwingung der Welle ι hin und her bewegt und gleichzeitig auch vorwärts dem heißeren Teil der Mulde zugeschoben. Das Salz wird hierdurch allmählich getrocknet und an der Feuerungsseite mittels eines besonderen Auswerfers selbsttätig aus der Mulde entfernt. Diese Einrichtung vermag aber nicht das Festbrennen der Salze zu verhindern. Um dies dennoch zu erreichen, ist folgende Anordnung, die den Gegenstand der Erfindung bildet, getroffen.
Auf der Hauptwelle 1 ist die zweiteilige Büchse 6 starr befestigt (Fig. 4), auf welcher das Kettenrad 7 und die beiden mit dem letzteren starr verbundenen Sperrzahnkränze 8 und 9 leicht drehbar angeordnet sind. Über dem Kettenrad 7 sind auf einer besonderen Welle 10 die beiden miteinander verbundenen Sperrklinken 11 und 111 befestigt. Auf dieser Welle 10 ist außerdem der mit einem Gewicht belastete Hebel 12, der mittels zweier Ansätze
65

Claims (3)

auf die Klinken Ii und n1 einwirkt, leicht drehbar angeordnet. Zwischen den Doppelwinkelarmen 2 und mit diesen verbunden ist die Schraubenspindel 13 drehbar gelagert. Auf dem einen Ende der letzteren ist das . Kettenrad 14 befestigt, welches mit dem Kettenrad 7 durch eine Kette verbunden ist. Auf der Spindel 13 sind die beiden Schaberhalter 5 leicht verschiebbar angeordnet, die mit je zwei Schaberstählen 51 versehen sind. Die Spindel 13 nimmt bei der eben beschriebenen Anordnung an der hin und her schwingenden Bewegung der Welle 1 teil, bei der die Schaufelwellen 3 bei jeder Umdrehung des Antriebes auf der einen Seite bis in die Stellung 15 und auf der anderen Seite bis in die Stellung 16 ausschwingen. Es sei nun angenommen, daß sich die Schaufelwellen in der Stellung 16 befinden und die Sperrklinken 11, 111 und der Hebel 12 die aus Fig. 2 und 4 ersichtliche Stellung einnehmen. Wenn sich nun die Schaufelwellen in der Richtung auf 15 zu bewegen, so wird die Sperrklinke 11, die in das Sperrad 8 eingreift, das Ketttenrad 7 festhalten. Hierdurch wird durch Übertragung der Kette das Kettenrad 14 und dadurch die Spindel 13 um einen entsprechenden Betrag gedreht, wodurch die Schaber 5, 51 auf der Spindel in der Längsrichtung verschraubt werden. Dies wiederholt sich bei jeder Schwingung der Welle 1 so lange, bis der vordere Schaberhalter 5 einen der beiden Hebel 17 erreicht. Diese Hebel sind mit den Sperrklinken 11, 111 derart verbunden, daß durch die besondere Form derselben der lose auf der Welle 10 sitzende Hebel 12 angehoben und nach der anderen Seite übergeworfen wird (Fig. 8). Hierdurch wird die Klinke 11J durch den entsprechenden Ansatz des Hebels 12 in den Sperrzahnkranz 9 gedrückt, während die Klinke 11 außer Eingriff mit dem Sperrzahnkranz 8 kommt. Beim weiteren Schwingen der Welle 1 wird die Bewegung des Zahnrades 7 in der entgegengesetzten Drehrichtung gehemmt, so daß sich die Spindel 13 ebenfalls entgegengesetzt zu ihrer bisherigen Richtung dreht, wodurch auch die Schaber in entgegengesetzter Richtung verschoben werden. Da die verschiedenen Salzarten sich auch verschieden stark an der Wandung der Mulde 20 ansetzen, und um außerdem die Schaber bei allen Salzarten benutzen zu können, sind die Schaberstähle 51 durch Gewichte 24 oder auch durch Federn belastet (Fig. 6 und 7). Um die Schaberhalter 5 entsprechend sicher zu führen, ist längs der Spindel an den Winkelarmen je ein Winkeleisen 18 angebracht. Um dem ganzen Mechanismus eine größere Sicherheit zu geben und den Bruch irgendeines Apparatteiles durch Überlastung zu verhindern, ist es zweckmäßig, in die eben beschriebene Schabevorrichtung eine Bruchsicherung einzubauen. Dieselbe besteht aus einem auf der Spindel 13 befestigten Arm oder einer Scheibe 25, . die durch Stifte mit dem nunmehr lose auf der Spindel anzuordnenden Kettenrade 14 verbunden ist. Diese Stifte, sogenannte Bruchbolzen, sind der größten zulässigen Belastung entsprechend bemessen, so daß sie bei einer Überlastung abgeschoben werden. Der Apparat arbeitet dann weiter, ohne daß die Spindel 13 gedreht wird. Eine derartige Bruchsicherung wird zweckmäßig auch für den Antriebsmechanismus 21, 22, 23 vorgesehen, und zwar derart, daß sich die Kurbelscheibe 23 bei einem Abscheren der Stifte lose auf ihrer Welle dreht. Die Vorrichtung nach vorliegender Erfindung, welche das Festbrennen der Salze verhüten soll, kann natürlich auch in anderer als der beschriebenen Weise betätigt werden. So könnte beispielsweise zur Betätigung der Schaber ein besonderer Antrieb, der vom Vorgelege aus in Bewegung gesetzt wird, vorgesehen sein. Pate NX-Ansprüche:
1. Mulde zum Trocknen von Kalisalzen und ähnlichen Stoffen, die quer zu ihrer Längsachse hin und her schwingende Schaufeln enthält, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere innerhalb der Trockenmulde hin und her schwingende Schaber (51) in der Längsrichtung der Mulde hin und her beweglich sind.
2. Mulde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaber (51) auf einer mit den Schaufeln (4) hin und her schwingenden Schraubenspindel (13), die abwechselnd nach entgegengesetzten Riehtungen gedreht wird, verschraubbar angeordnet sind.
3. Mulde nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingende Hauptwelle (1) mit der Schraubenspindel (13) durch ein Kettengetriebe verbunden ist, das durch eine von den Schabern (51) umschaltbare Sperrvorrichtung die Schraubenspindel abwechselnd nach der einen oder anderen Richtung dreht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT224751D Active DE224751C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE224751C true DE224751C (de)

Family

ID=485461

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT224751D Active DE224751C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE224751C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE224751C (de)
DE1556149B2 (de) Vorrichtung zum Beschicken einer kon tinuierhch arbeitenden Reinigungsanlage
DE750442C (de) Vorschubantrieb fuer Werkzeuge von selbsttaetigen Drehbaenken mit Haupt- und Hilfssteuerwelle
DE708759C (de) Vorrichtung fuer eine Zahnradhobelmaschine zum Hobeln von Aussen- oder Innenverzahnungen
DE164300C (de)
DE2618802A1 (de) Verfahren und maschine zum entgraten oder brechen der zahnenden von zahnraedern
DE2426783C3 (de) Einrichtung zum Dreheinstellen eines Typenträgers
DE276398C (de)
DE512519C (de) Giessmaschine fuer Konfektkernstuecke
DE205290C (de)
DE80791C (de)
DE1556149C (de) Vorrichtung zum Beschicken einer kontinuierlich arbeitenden Reinigungsanlage
DE324700C (de) Wendevorrichtung zum Schmieden regelmaessig vieleckiger Werkstuecke mit ungerader Seitenzahl
DE210365C (de)
DE897465C (de) Antriebsvorrichtung fuer Aschenschuesseln, Dreh- und Rostteller von Schachtoefen, Schweloefen, Wassergas- und Generatorgaserzeugern u. dgl.
DE287760C (de)
DE154241C (de)
DE40828C (de) Maschine zum Schneiden von Brettern aus Rundholz
DE404633C (de) Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt
DE206935C (de)
DE535857C (de) Antrieb des Druckzylinders bei Haltzylinderschnellpressen mit Kurbelantrieb
DE130632C (de)
DE1527035C3 (de) Rundvorschub für Werkzeugmaschinen mit geradliniger Hauptbewegung
DE122161C (de)
DE102398C (de)