DE224748C - - Google Patents
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- DE224748C DE224748C DENDAT224748D DE224748DA DE224748C DE 224748 C DE224748 C DE 224748C DE NDAT224748 D DENDAT224748 D DE NDAT224748D DE 224748D A DE224748D A DE 224748DA DE 224748 C DE224748 C DE 224748C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bolt
- lock
- latch
- trap
- guided
- Prior art date
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- Active
Links
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- 101100204059 Caenorhabditis elegans trap-2 gene Proteins 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B13/00—Devices preventing the key or the handle or both from being used
- E05B13/10—Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle
- E05B13/106—Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle for handles pivoted about an axis perpendicular to the wing
- E05B13/108—Devices preventing the key or the handle or both from being used formed by a lock arranged in the handle for handles pivoted about an axis perpendicular to the wing the lock coaxial with spindle
Landscapes
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6Ba. GRUPPE
LEOPOLD JANSKY in HOHENSTADT, Mähren.
Türschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. August 1909 ab.
Es sind einerseits Schlösser bekannt, bei welchen das Schlüsselloch für den Riegel in
der hohlen Drückerachse angebracht ist, und andererseits ist es bereits bekannt geworden,
die Falle und den Riegel eines Schlosses gegenseitig zu führen.
Die Erfindung besteht nun in einer Vereinigung dieser beiden Merkmale, d. h. es ist bei
dem vorliegenden Schloß sowohl das Schlüssel ίο loch für den Riegel in der hohlen Drückerachse
angeordnet, während gleichzeitig Falle und Riegel aneinander geführt sind.
Durch diese Vereinigung der beiden Merkmale wird die Größenausdehnung des Schlosses
um ein ganz Bedeutendes verringert.
In der Zeichnung ist das Schloß beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι das Schloß mit geöffneter Deckplatte,
Fig. 2 dasselbe in Stirnansicht,
Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 den Schloßriegel und
Fig. 5 die Falle in je zwei Ansichten,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3.
Der gabelförmig ausgebildete Riegel 1 dient
in bekannter Weise der Falle 2 zur Führung, indem diese zwischen den beiden Zinken
dieser Gabel geführt ist. Die letztere ist zu diesem Zwecke an ihrer oberen und unteren
Fläche mit je einer Rinne 3 versehen, in welchen die Zinken des Riegels gleiten. Die
Geradführung des Riegels wird durch einen an demselben vorgesehenen Zapfen 4 bewirkt,
der in einer am Schloßgehäuse ausgebauchten Rinne gleitet. Der Riegel 1 ist mit ein oder
zwei Schlüsselangriffen 5 versehen und in das Schloß derart eingebaut, daß diese Angriffe 5
knapp oberhalb der Drückerachse vorbeigehen.
Die über dem Riegel befindlichen Zuhaltungen
6 bewegen sich zwischen zwei einander parallelen Zungen 7 der Falle, welche beide
für den Angriff der beiderseitigen Türdrücker mit je einer schlitzartigen Ausnehmung 8 versehen
sind.
Die Falle ist · in zwei an den Wänden des Schloßgehäuses anliegenden Deckplatten 18 geführt,
welche je einen der Form der beiden Zungen 7 entsprechenden Ausschnitt 19 besitzen.
In diesen Ausschnitten 19 gleiten die Zungen 7. der Falle. Die Auswärtsbewegung
der Falle wird durch an den Zungen befindliche Nasen 17 begrenzt, welche gegen je einen
Absatz in den Ausschnitten 19 der Deckplatten 18 stoßen. '
Der Schaft der beiden Türdrücker wird durch je eine zylindrische Hülse 9 gebildet,
auf welcher die Klinke 21 festsitzt. Diese drehbare Hülse 9 bewegt sich konachsial zwischen
zwei feststehenden Hülsen 10 und 11, von welchen die äußere 11 mit dem Schloßschild
12 starr verbunden ist, während die innere 10 mit der äußeren 11 durch eine
Schraube 22 in starre Verbindung gebracht ist, die durch einen Schlitz 23 der mittleren
Hülse 9 hindurchragt, ohne deren Drehbewegung mehr als zulässig zu behindern.
Die innere Hülse 10 ist nach außen abgeschlossen, Und in dieser Abschlußwand 24 ist
ein der Form des Schlüsselbartes entsprechendes
Loch vorgesehen. An der Innenkante der drehbaren Hülse 9 sitzt ein Flansch 13, welcher
einen Mitnehmerstift 14 trägt, der in die Ausnehmung 8 der zunächst befindlichen
Fallenzunge 7 eingreift. Hierdurch wird ein Zurückziehen der Falle von den beiderseits
befindlichen Drückern aus ermöglicht. Durch je eine Zugfeder 15, welche an einer Nase des
bezüglichen Flansches 13 angreift, werden die Klinken selbsttätig in die Normalstellung zurückbewegt,
welche durch Anschlagestifte 16 gesichert wird.
Durch die gegenseitige Führung von Riegel und Falle in Verbindung mit den Unterbringung
des Schlüsselloches in der hohlen Drückerachse wird der von dem Schlosse beanspruchte
Raum auf etwa die Hälfte bis ein Drittel des bisher erforderlichen Raumes beschränkt.
Claims (2)
1. Türschloß, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Schlüsselloch für den Riegel
in der hohlen Drückerachse angeordnet ist, als auch gleichzeitig Riegel (1) und
. Falle (2) ineinander geführt sind.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallenschaft aus
zwei in Ausschnitten (19) zweier Deckplatten (18) geführten Zungen (7) besteht,
zwischen welchen die Zuhaltungen (6) für den Riegel untergebracht sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224748C true DE224748C (de) |
Family
ID=485458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224748D Active DE224748C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224748C (de) |
-
0
- DE DENDAT224748D patent/DE224748C/de active Active
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