DE358667C - Riegelfallenschloss - Google Patents

Riegelfallenschloss

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Publication number
DE358667C
DE358667C DED40276D DED0040276D DE358667C DE 358667 C DE358667 C DE 358667C DE D40276 D DED40276 D DE D40276D DE D0040276 D DED0040276 D DE D0040276D DE 358667 C DE358667 C DE 358667C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
lock
plate
latch
locking
Prior art date
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Expired
Application number
DED40276D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CURT DRATH
Original Assignee
CURT DRATH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. SEPTEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- Mi 358667 KLASSE 68 a GRUPPE 49
(D 40276 mjtöal·)
Curt Dratli in Magdeburg-Buckau.
Riegelfallenschloß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1921 ab.
Schlösser, bei denen der Riegel gleichzeitig als Falle dient, sind bereits bekannt. Bei diesen ist über der Falle ein Sperrstück gelagert, das die Sperrung des Schlosses durch Verlängerung der Falle bewirkt, indem nämlich dks Sperrstück mittels eines Schlüssels von der äußeren Endlage in die innere Endlage gerückt wird, in welcher Stellung die von der Falle getragene Zuihaltung das Sperrstück durch Übergeifen eines Zapfens festlegt, so daß ein Verschieben der Falle verhindert wird. In der äußeren Endlage läßt
das Sperrstück jedoch eine der Klinkbewegung entsprechende Verschiebung der Falle zu. Um bei diesen Schlössern die übliche Schließ richtung zu erzielen, ist die Zwischenschaltung eines besonderen doppelarmigen, drehbaren Hebels erforderlich, der einerseits den Schlüsselangriff trägt, anderseits aber in das Sperrstück eingreift. Das verteuert das Schloß und ibedingt auch eine Vergrößerung
ίο des Schloßgehäuses. Derartige Schlösser werden nicht durch Vorschieben der als Riegel anzusehenden Falle geschlossen, sondern nur in der Klinkstellung festgelegt.
Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um ein sehr einfaches Schloß, bei dem der bei Schubschlössern allgemein · bekannte Riegel mit den Zuhaltungen auf einer um die Klinkbewegung verschiebbaren Platte gelagert ist. Die Klinkbewegung wird demgemäß
2ü durch die Verschiebung der Lagerplatte bewirkt, während völlig unabhängig von dieser Bewegung die Sperrung des Schlosses durch ein- oder zweimaliges Vorschieben des Riegels mittels eines Schlüssels hergestellt wird.
Im Prinzip handelt es sich im wesentlichen um ein gewöhnliches Riegelschloß mit Zuhaltungen oder Sicherung, das zwischen zwei Blechwänden gelagert ist und unter Einwirkung der Drücker auch in der gesperrten Stellung um den Klinkhufo verschoben werden kann.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein einfaches Einsteckschloß dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Draufsicht auf das Schloß bei abgehobenem Deckblech,
Abb. 2 einen Schnitt <aachA-B der Abb. 1, Abb. 3 eine Seitenansicht der verschiebbaren Platte mit Schließriegel.
Der Schließriegel α und' die Zuhaltung b sind in bekannter Weise ausgebildet und auf einer verschiebbaren Platte c gelagert. Die Bedienung des Schlosses erfolgt durch den Schlüssel d. Die~ Platte c ist an den parallel zum Riegel α liegenden Seiten / umgebogen und läuft leicht verschiebbar zwischen Rolleng·. Die Achsenh dienen gleichzeitig zur Aufnahme der Rollen g und zur Befestigung des Deckbleches i.
Auf den Schließriegel α ist ein fallenartig abgeschrägtes Stück & aufgesetzt. Die verschiebbare Platte c wird unter Wirkung der Feder I nach rechts in die Klinkstellung geschoben. Der Hebel m, welcher mit seinem Vierkantloch den Drücker (auf der Zeichnung nicht dargestellt) aufnimmt, steht mit der Platte c durch den Zapfen η in Verbindung.
Beim Abwärtsbewegen der Drücker wird die Platte c unter Mitnahme des Riegels a nach links verschoben und dadurch die Tür o. dgl. aufgeklinkt. Die Klinkbewegung wird durch den Anschlagstift ro begrenzt. Das Sperren des Schlosses erfolgt mittels des Schlüsselst durch Verschieben des Schließriegels α nach rechts. Die Ausbildung der sperrbaren Schloßteile kann in jeder bekannten Weise mit Sicherungen o. dgl. erfolgen.

Claims (3)

Patent- Ansprüche:
1. Riegelfallenschloß, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel und die Zuhaltungen derart auf einer um den Klinkhub verschiebbaren Platte gelagert sind, daß das Schloß unter Verschiebung der Lagerplatte bei gleichzeitiger Mitnahme des Riegels aufgeklinkt wird, während zum Sperren des Schlosses der Riegel mittels eines Schlüssels ohne Beeinflussung der Klinkbewegung auf seiner Lagerplatte ein- oder zweimal über den Klinkhub vorgeschoben wird.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Platte (c), welche 'den Riegel (a) und die Zuhaltung (£>) trägt, an den parallel zum Riegel liegenden Längsseiten (/) U-förmig umgebogen ist und zwischen Rollen (g) läuft. '
3. Schloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (c) unter Wirkung einer Feder (Z) den Riegel (α) einklinkt, während zum Ausklinken ein mit den Türdrü'ckern verbundener Hebel (w) dient, der durch einen Zapfen (n) o. dgl. mit der Platte (c) in Verbindung steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DED40276D 1921-08-23 1921-08-23 Riegelfallenschloss Expired DE358667C (de)

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DE358667C true DE358667C (de) 1922-09-15

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