DE224599C - - Google Patents

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DE224599C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/12Folding bedsteads
    • A47C19/126Folding bedsteads foldable side to side and head to foot, e.g. umbrella type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds
    • A47C17/70Travelling or camp beds the bed frame being foldable about a horizontal axis
    • A47C17/72Travelling or camp beds the bed frame being foldable about a horizontal axis having cross legs

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 224599 KLASSE 34g. GRUPPE
ROBERT RUTHENFRANZ in WITTEN a. Ruhr.
Kreuzböcken.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. August 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine zusammenklappbare Feldbettstelle, deren sämtliche Teile beim Zusammenklappen miteinander verbunden bleiben und einen nach Möglichkeit geringen Raum einnehmen sollen.
Die neue Feldbettstelle ruht auf zwei Kreuzböcken, bei denen die Holme in derselben Ebene liegen. Der eine Holm geht vom Tragholm bis zum Boden glatt durch und trägt
ίο in der Mitte einen Beschlag, an welchem der andere, dort geteilte Holm so angelenkt ist, daß der eine Teil die genaue Fortsetzung des anderen ist, sobald das Bett aufgeklappt ist. Die Verbindung der Kreuzböcke oder der diese bildenden Holme mit den Tragholmen erfolgt durch Gelenke. Zwischen den beiden Tragholmen wird ein Netz oder Leinwand eingespannt, auf welche die Matratze o. dgl. aufgelegt werden soll.
Am Kopfende der Bettstelle ist zur Bildung einer keilkissenartigen Kopfunterlage die Leinwand mit schräg nach innen zu laufenden Taschen versehen, in welche am Tragholm beim Anfang der keilkissenärtigen Erhöhung drehbar angebrachte Schienen eingreifen. Beim Aufklappen des Bettes wird infolge des kleineren Abstandes der beiden Taschenenden voneinander gegenüber der ganzen Bettbreite von selbst eine Erhöhung des Kopfendes erzielt. Zur Sicherung der Erhöhung beim Gebrauch können die beiden Schienen noch durch gelenkig angebrachte Stützen abgestützt werden.
In der Zeichnung ist die neue Feldbettstelle in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: N
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Aufsicht der Feldbettstelle im aufgeklappten Zustande, während
Fig. 4 und 5 die Feldbettstelle in zwei zueinander senkrecht stehenden Ansichten im zusammengeklappten Zustande zeigen.
Die beiden Tragholme α und b sind mit einer Leinwand c überspannt, welche am Kopfende zwei nach innen verlaufende Taschen d und e besitzt. In diese Taschen greifen die Schienen g und f ein, welche je eine Stütze h und i zum Abstützen am Holm besitzen. Am Fußende können in derselben Weise zur BiI-dung eines Fußsacks oder einer geringen Erhöhung ähnliche schräge Taschen / und k mit Schienen I und m und Stützen η und 0 vorgesehen sein.
Die Holme p und q des Kreuzbocks sind durch Gelenke r und Stifte w mit den Tragholmen verbunden. Diese Gelenke umfassen die Holme derart, daß ihre. seitlichen Backen im Verein mit den Stirnflächen der Kreuzbockholme die Druckbeanspruchungen durch die Tragholme aufnehmen. Die senkrechte Lage des Bocks kann, wenn erforderlich, durch Stifte, die in die Löcher ν des Gelenkes r eingeschoben werden, gesichert werden. Der eine Holm φ läuft bis zum Boden in einem Stück durch und trägt in der Mitte einen Zweigelenkbeschlag s, in dessen einem Gelenk t der obere Teil des anderen (geteilten)
Holms q und in dessen anderem Gelenk u der untere Teil des Holms q angefügt ist. Beim Aufklappen erscheint der geteilte Holm als einteilig, weil die Teile nicht versetzt, sondern in derselben Ebene liegen.
Beim Zusammenklappen wird zunächst der Kreuzbock zusammengelegt, d. h. der obere Teil des Holms q um sein Gelenk t auf den Holm p gelegt, danach der untere Teil des
ίο Holms p um sein Gelenk umgeklappt. Alsdann werden die beiden Kreuzböcke nach innen um die Gelenke r umgeklappt. Infolge der Teilung des einen Holms des Kreuzbocks ist es ermöglicht, daß die beiden durchgehenden Holme p sich nebeneinander legen können, ohne sich gegenseitig zu hindern. Im zusammengeklappten Zustande nimmt das Feldbett einen Raum ein, der in der Länge dem Maß der Tragholme, in Breite und Tiefe dem vierbis sechsfachen Querschnitt der Holme entspricht. Die Standfestigkeit des Kreuzbocks wird trotz der Teilung des einen Holms durch Anpressen der schrägen Anlagefläche des geteilten Holms an den durchgehenden Holm erreicht.
Um zwei oder mehr Stellungen der Keilkissenerhöhung zu erzielen, können statt des einen Taschenpaares mehrere an der Leinwand angebracht sein, von denen das äußere für die Liegestellung und die inneren für die Sitzstellungen dienen sollen. In diesem Falle kann an den Stützen h und i eine der Anzahl der Taschenpaare entsprechende Zahl von Rasten vorgebracht sein.
Diese Feldbettstelle läßt sich auch als Tragbahre verwenden. Hierbei kann, um ein Zusammenklappen beim Aufheben zu verhindern, die Entfernung der beiden Tragholme durch gelenkig angebrachte Zwischenstreben gesichert werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zusammenlegbare Feldbettstelle mit nach der Mitte des Bettes einklappbaren Kreuzböcken, dadurch gekennzeichnet, daß die Beine (p, q) des Kreuzbocks in einer Ebene liegen, wobei das eine Bein (p) aus einem Stück besteht, während das andere (q) geteilt ist und die Teile am ersten Bein in derselben Ebene angelenkt sind.
2. Feldbettstelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Bezüge am Kopfende schräg nach innen zu laufende Taschen (d, e) angeordnet sind, in welche an den Tragholmen angelenkte Schienen (g, f) zwecks Bildung einer keilkissenartigen Erhöhung eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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