DE224582C - - Google Patents

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DE224582C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Walzwerksumsteuermaschinen oder bei in einem Drehungssinne umlaufenden Maschinen, die wesentlichen Schwankungen in der Aibeitsabgabe unterworfen sind, ist es notwendig, langsam mit Leergangsleistung oder auch unter Last anlaufen lassen zu können. Der Verwendung von Verbundmaschinen steht entgegen, daß die Aufnehmerspannung bei abgesperrtem Frischdampf-Einlaß ventil der M αϊ ο schine noch einige Umdrehungen gibt, wobei der Aufnehmer von Dampf entleert wird.
Hiernach kann bei Öffnung des Frischdampfeinlasses zwar langsam mit Leerlaufsleistung angefahren werden, es kann aber die volle Leistung erst erreicht werden, wenn der Aufnehmer wieder gefüllt ist. Es hat also die Verbundmaschine den Nachteil, daß bei dem häufigen Umsteuern oder Stillsetzen größere Dampfmengen wegen der Aufnehmerwirkung verloren gehen, außerdem fordert die Wiederfüllung des Aufnehmers unter Umständen eine besondere Handlung des ohnehin genügend in Anspruch genommenen Maschinisten.
Wollte man aber die Maschine stillsetzen durch Stellen des Steuerhebels auf Nullfüllung, so ginge zwar der Aufnehmerdampf nicht verloren, es wäre aber bei dem Mangel aller Schwungmassen nicht möglich, mit Leerlaufsarbeit ruhig anzufahren, da beim Füllunggeben der volle Aufnehmerdruck in den großen Zylinder träte.
Um diese Übelstände zu beseitigen, wird 40
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der Aufnehmer in bekannter Weise in zwei Teile zerlegt: in ein einfaches Überströmrohr r vom Hochdruckzylinder nach dem Niederdruckzylinder von möglichst geringen Volumen und in einen Hauptabnehmer a. Letzterer schließt mit Verbindungsrohren an den Hochdruckschieberkasten an und unterscheidet sich von den bekannten Anordnungen eines getrennten Aufnehmers dadurch, daß er bei Mittellage des Steuerhebels der Steuerung, die wohl in der Regel eine Kulissen- oder Lenkersteuerung sein wird, aber auch eine Doppelschiebersteuerung nach dem Zweikammersystem sein kann, durch den Hochdruck-Einlaßschieber vom Verbindungsrohr abgeschlossen wird. Die Überdeckung e am Schieber ist so bemessen, daß trotz der Bewegung der Steuerung in der Mittellage eine Verbindung. zwischen r und a nicht hergestellt wird. Natürlich darf die Kante k ebenfalls die Verbindungsrohre nicht freilegen. Bei richtiger Wahl von e kann es so eingerichtet werden, daß der Druck in r kleiner ausfällt beim Verlegen der Steuerung in die Mittellage als in a, und wird der Querschnitt der Verbindungsrohre genügend eng gehalten, so läßt es sich beim Füllunggeben so einrichten, daß nicht der ganze Druck auf den großen Zylinder kommt und somit ein langsames Anfahren auch im großen Zylinder stattfindet. Die Einrichtung hat außerdem den Vorteil, daß ein Drosseln des Dampfes im vollen Betriebe beim Übertritt vom Hochdruckzylinder nach dem Niederdruckzylinder
nicht stattfindet, wie das bei Absperrorganen der Fall ist, die zwischen Aufnehmer und Niederdruckzylinder eingeschaltet werden. Dabei ist es gleichgültig, ob die Hochdruckschieber s und die Niederdruckschieber t aus einem Stück bestehen oder ob Hochdruckschieber und Niederdruckschieber nach Zylinderseiten vorn und hinten geteilt sind und von einer Schieberstange bewegt werden, oder ob schließlich Hochdruckschieber und Niederdruckschieber nach Zylinderseiten geteilt sind und von zwei Schieberstangen angetrieben werden, so daß beide Schieberhälften gegeneinander ähnlich wie beim Meyerschieber verschoben werden können. Letzter Fall ist in der Figur dargestellt. Ferner kann die Steuerung auch eine Zweikammerschiebersteuerung sein, und das Abschließen der Verbindungsrohre wird dann von dem verstellbaren Expansionsschieber besorgt. ao

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Intermittierend arbeitende Verbunddampfmaschine mit einem Aufnehmer, welcher zeitweise mit dem Verbindungsrohr zwischen den Hoch- und Niederdruckzylindern in Verbindung gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stillsetzen der Maschine mit Hilfe des Steuerhebels der Hochdruckschieber fs) den Aufnehmer (a) vom Uberströmrohr fr} abtrennt, das Hochdruckzylinder und Niederdruckzylinder miteinander verbindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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