DE57186C - HUfssteuerutig für die Dampfeinströmung des Niederdruckcylinders bei Wasserhaltungsmaschinen - Google Patents

HUfssteuerutig für die Dampfeinströmung des Niederdruckcylinders bei Wasserhaltungsmaschinen

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DE57186C
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Germany
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low
pressure cylinder
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steam inflow
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Expired - Lifetime
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DENDAT57186D
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BOLZANO, TEDESCO & CO. in Schlan, Böhmen
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/003Apparatus for control or receiver or condensor pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November i8go ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung der Steuerung des Niederdruckcyiinders von obertä'gigen rotirenden Wasserhaltungsmaschinen nach dem Compoundsystem.
Eine Maschine dieser Construction ist in Fig. ι und 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Bei diesen Maschinen arbeitet der Niederdruckcylinder N direct an einem Ende des Balanciers B, an dessen anderem Arm das Pumpengestä'nge G hängt, während der Hochdruckcylinder H an der Schwungradwelle W mittelst Kurbel K1 angreift und seine Leistung durch die Welle W und die zur Hülfsrotation dienende Kurbel K"2 und Pleuelstange P dem Balancier abgiebt.
Die Leistung des Niederdruckcyiinders soll in . keiner Stellung des Kolbens allein den Pumpenwiderstand bewältigen, damit der Kurbeltrieb stets diese Leistung ergänzen mufs, daher während des Hubes stets in einer Richtung Kraft überträgt, wodurch Stöfse vermieden werden.
Bei schnellerem Gange erfordern die Pumpen und Gestänge der Massenwirkung wegen zur Beschleunigung des Hubes in der ersten Hälfte höheren Anfangsdruck und gröfsere Arbeit, dagegen kleinere in der zweiten Hubhälfte.
Ebenso soll die Leistung der Hochdruckseite sich bei schnellerem Gange vermindern, nachdem die dem Quadrat der Geschwindigkeit proportionale Schwungradwirkung ohnehin ausgiebiger wirkt; es soll daher namentlich im Hubwechsel das Drehmoment der Hochdruckseite kleiner werden als bei langsamem Gange.
Beide Bedingungen lassen sich durch Veränderung des Füllungsgrades am Niederdruckcylinder erfüllen, und zwar derart, dafs bei langsamem Gang grofse Füllung und somit niedrigerer Receiverdruck, bei schnellerem Gang abnehmender Füllungsgrad, daher zunehmender Receiverdruck eingestellt wird.
Zur praktischen Ausführung dieser Aufgabe sind variable Präcisions-Expansionssteuerungen wegen der Gröfse der Wasserhaltungsmaschinen und der Forderung äufserster Dauerhaftigkeit und Einfachheit nicht verwendbar; dagegen eignet sich hierfür nachstehende Lösung:
Der Niederdruckcylinder N in Fig. 3 (Schnitt) und Fig. 4 (Ansicht) erhält aufser seiner normalen Steuerung (hier als Rundschiebersteuerung gezeichnet) eine Hülfssteuerung für die Einströmung, und zwar Rundschieber S1 und S2, wie in Fig. 3 gezeichnet, oder Ventile, Kolbenschieber oder dergleichen, welche durch einen entsprechenden Mechanismus, wie Excenter E oder Daumen, für nahezu volle Füllung gesteuert werden.
Zu diesen Steuerungsorganen S1 1 und S'2 führt vom Receiver R eine eigene Leitung L, welche durch ein Drosselorgan D (Ventil, Rohrkolben oder dergleichen) verengt oder gänzlich abgesperrt werden kann.
Dieses Organ wird durch einen Centrifugalregulator C bethätigt; derselbe mufs so statisch construirt sein, dafs er bei langsamstem Gange der Maschine in tiefster Lage im Gleichgewicht ist und hierbei das Drosselorgan offen hält.
Bei zunehmender Tourenzahl nimmt derselbe allmälig immer höhere Gleichgewichtslagen an, wobei das drosselnde Organ den
Durchgang verengt und endlich ganz schliefst, womit zugleich auch die Hülfssteuerüng in ihrer Wirkung reducirt und endlich ganz abgestellt wird.
Hierdurch wird dann nur die Hauptsteuerung thätig bleiben und der Niederdruckcylinder wieder mit kleiner Füllung arbeiten.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    An rotirenden Wasserhaltungsmaschinen die Anordnung einer Hülfssteuerüng für die Dampfeinströmung des Niederdruckcylinders, zu welcher eine Zweigleitung vom Receiver führt, welche mittelst eines eingeschalteten Drosselorganes durch einen Regulator, der Umdrehungszahl der Maschine entsprechend, verengt oder abgesperrt wird, zum Zwecke, die Massenwirkung der Pumpen und Gestänge auf die Maschine durch Veränderung der Druckverhältnisse im Niederdruckcylinder auszugleichen , ohne den Füllungsgrad ändern zu müssen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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