DE224523C - - Google Patents

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DE224523C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/08Affixing labels to short rigid containers to container bodies
    • B65C3/10Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line horizontal

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVs 224523 KLASSE 81 b. GRUPPE
in BOSTON, V. St. A.
Maschine zum Etikettieren von Flaschen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1908 ab.
. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Etikettieren von Flaschen u. dgl., die beim Einbringen einer Flasche durch Einrücken einer Kupplung in Gang gesetzt wird.
Das Wesen der Erfindung wird in der besonderen Ausführung der Maschine gesehen, bei welcher die Kupplung während des Arbeitsganges selbsttätig in der eingerückten Stellung gehalten wird, was gegenüber bekannten Einrichtungen, bei denen die Flasche während des ganzen Arbeitsganges von dem die Maschine bedienenden Arbeiter gegen die Einrückvorrichtung gehalten werden muß, eine größere Leistungsfähigkeit im Gefolge hat, und bei welcher ferner infolge der besonderen Ausbildung der Vorrichtungen zum Abheben der Etiketten vom Stapel und zum Anlegen an die Flasche ein sparsamer Verbrauch an Etiketten sowie ein sauberes und
mäßiges Arbeiten gewährleistet ist.
Auf den Zeichnungen ist die Maschine dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Maschine,
Fig1· 2 euie Vorderansicht,
Fig. 3 eine Oberansiclit und
Fig. 4 eine Ansicht der Seite, die der in Fig. ι dargestellten entgegengesetzt liegt, teilweise im Schnitt nach Linie 6-6 in Fig. 2.
Fig. 5, 6 und 7 zeigen zusammenwirkende Teile in größerem Maßstabe.
Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht, die den Klebstoffaufträger und die Tragplatte zum Tragen des Etikettstapels im Schnitt darstellt.
Fig. 9 zeigt die Einrichtung zum Antrieb
gleichder Tragplatte für den Etikettstapel im Schnitt. ■
Fig. 10 zeigt schaubildlich die Einrichtung zum Antrieb der Etikettenträger,
Fig. 11 die Trennungsgabel mit Zubehör zum Abheben des obersten Etiketts vom Stapel,
Fig. 12 einen der Stifte zum Zusammenhalten des Etikettstapels auf der Tragplatte,
Fig. 13 im Schnitt eine Einrichtung zum Tragen des Riemens zum Anlegen des Etiketts an die Flasche mit darüber befindlicher Andrückvorrichtung,
Fig. 14 einen Haken zum Festhalten des Etikettenstapels auf der Tragplatte.
Fig. 15 ist ein Schnitt durch den Klebstoffbehälter und
Fig. 16 eine Seitenansicht desselben.
Fig. 17, 18 und 19 zeigen schaubildlich zusammenwirkende Teile der Maschine.
Fig. 20 zeigt eine andere Ausführungsform der Einrichtung zum Tragen des Riemens.
Fig. 21, 22 und 23 zeigen schaubildlich weitere Ansichten dieser Einrichtung.
Fig. 24 und 25 zeigen eine Einrichtung zum Einstellen der Stifte zum Zusammenhalten des Etikettstapels auf der Tragplatte.
Auf der im Gestell 1 gelagerten Antriebswelle 2 sitzt eine Riemenscheibe 3 mit einem die eine Kupplungshälfte bildenden, mit der Nabe fest verbundenen Kranz 5 (Fig. 7). An der auf der Welle festsitzenden anderen Kupplungshälfte 4 sind Drehriegel 3ß angebracht, die bei geringer Verschiebung der Losscheibe am Kranz 5 angreifen und die Scheibe 3 fest
mit der Welle 2 verkuppeln. Der dies vermittelnde \^erleger 6 wird beim Aufdrücken einer Flasche auf das mit Klebstoff versehene Etikett tätig. Er ist mit einer Schubfläche 7 versehen, die mit einer festliegenden Schubfläche 8 zusammenwirkt, wobei ein innerhalb des Kranzes 5 vorspringender Rand 8a der Nabe auf die einander zugekehrten Enden der Drehriegel 3a drückt.
Auf parallelen Führungsstangen 9 ist der Schlitten ga des Klebstoffbehälters 10 mittels Hebels 11, Hubdaumens 12 der Welle 17 (Fig. ι und 5), Stange 13 und Arme 14 verschiebbar, die auf der Achse 15 befestigt und durch Stangen 16 mit dem Schlitten verbunden sind (Fig. 1 bis 3 und 5 und 8). Die Welle 17 wird von der Antriebswelle 2 mittels der Zahnräder 18 und 19 angetrieben. Die Achse der Klebstoffauftragrolle 20 ist verschiebbar über Schienen2i, die um wagerechte Zapfen 28 (Fig. 8) drehbar sind und an den Vorderenden durch Sperrhaken 22 (Fig. 8 und 17) gehoben gehalten werden. Stößt der Schlitten .9° gegen die Nasen 23 dieser Sperrhaken, so werden sie entgegen der Wirkung von Federn 25 um ihre Drehzapfen 24 gedreht, und durch das Gewicht des in seinen Lagern sich dann senkenden Klebstoffbehälters 10 werden auch die Schienen 21 an den betreffenden Enden gesenkt. Dann greift ein Zahnrad 26 (Fig. 2 und 3) auf der Achse der Klebstoffauftragrolle 20 in eine festliegende Zahnstange 27 ein und wird durch diese beim Zurückbewegen des Klebstoffbehälters in Drehung versetzt. Beim Wegrücken des Klebstoffbehälters 10 vom Etikettstapel drehen die Schienen 21 sich wieder um ihre Zapfen 28 und werden dann an ihren Vorderenden von den Sperrhaken 22 wieder erfaßt und festge-
4.0 halten. Wie Fig. 8 zeigt, sind die hinteren Enden der Schienen 21 etwas ansteigend gestaltet. Der Klebstoffbehälter 10 wird unter der Wirkung dieser ansteigenden Flächen allmählich gehoben, wodurch das oberste, an der Auftragrolle haftende Etikett vom Etikettstapel an der hinteren Kante abgehoben wird. Der Etikettstapel ruht auf einer Tragplatte 29, die mit Schlitzen versehen ist, in denen den Stapel zusammenhaltende Stifte 30 einstellbar sind. Diese Stifte treten, wie Fig. 8 und 12 zeigen, an Muttern 32 vor, die an den in den Schlitzkanten gebildeten Leisten 33 geführt sind. Zum Einstellen der Muttern mit ihren Stiften dienen nach den Fig. 4, 8 und 12 Schraubenspindeln 34. Besser jedoch ist, an die geführten Teile der Stifte 30, wie die Fig. 24 und 25 zeigen, Stangen 34 anzulenken, die an der Unterkante eine Verzahnung 34* und am freien Ende eine Handhabe 34" haben.
Man kann die Stifte nach Einstellen derselben dann: leicht an festliegenden, mit einer Schneide versehenen Platten 34'J, mit der man die Verzahnungen in Eingriff bringt, am Platz halten. . .
Um die Tragplatte 29, wenn weitere Eti-. ketten aufzubringen sind, auch mit der Hand senken zu können, ohne Teile dabei zu beschädigen, führen von dieser Platte Stangen 35 durch Hülsen 36 (Fig. 8 und 9) nach unten, die mit Bunden 38 (Fig. 4 und 8) und Verzahnung 39 (Fig. 9) versehen sind und beim Abwärtsbewegen an den Hülsen 36 befestigte Schraubenfedern 37 (Fig. 4 und 9) spannen. Die Verzahnungen 39 greifen in die Zahnung von Rädern 40 (Fig. 9) ein, deren Achse 41 in Lagern 42 lose drehbar ist. Auf den nicht gezahnten Teil dieser Räder 40 drücken an den Hülsen 36 befestigte Blattfedern 43, die dem Druck der Hand nachgeben, sonst aber die Räder 40 mit den Stangen 35 in Eingriff halten. An einem Arm α dieser Achse 41 greift eine Stange 44 an, die unten mit einer Rolle 45 (Fig. 2, 4, 8 und 18), versehen ist, auf die ein Hubdaumen 46" der erwähnten Welle 17 einwirkt, wodurch die Tragplatte 29 des Etikettstapels selbsttätig gesenkt und in Stellung gehalten werden kann.
Zum Mitnehmen eines mit Klebstoff versehenen Etiketts nach dem Riemen 60 (Fig. 1 bis 4, 13 und 21), unter dessen Gegenwirkung das Aufkleben auf die Flasche erfolgt, dienen wagerechte Plättchen 46 an Armen 47 einer Achse 48, die am Schlitten ψ gelagert ist. An SteUringen 50 anliegende Schraubenfedern 49 halten diese Mitnehmerplättchen 46 nachgiebig auf den Armen 47 (Fig. 19). Ein auf der Achse 48 sitzender Arm 51 trägt eine Rolle 52 (Fig. 1 und 10), die, auf einer Schiene 53 aufliegend, die Plättchen 46 für gewöhnlich gehoben hält. In dieser Schiene 53 be- findet sich eine Vertiefung 54, um durch Eintreten der Rolle 52 in dieselbe das Senken der Plättchen 46 auf den Etikettstapel zu ermöglichen. Das Wiederausheben der Rolle 52 erfolgt mittels einer Platte 55, die in einem in die Vertiefung 54 hineinreichenden Schlitz liegt und ihren Drehpunkt an einem Vorsprung 59 des Gestelles hat (Fig. 1). Auf diese Platte wirkt ein Arm 56 ein, auf den wieder der Wirkung einer Feder 58 entgegen ein Daumen 57 der.Welle 17 wirkt (Fig, 1, 4, 10 und 18).
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1, 2 und 13 ist der Riemen 60 zwischen Klemmplatten 611 mittels Schrauben 64 an zwei Stellen (Fig. 13) befestigt. Diese Klemmplatten sind an Armen 61 (Fig. 2) der Achsen 68 angeordnet, auf denen ineinandergreifende gezahnte Sektoren 62 sitzen, die unter der Gegenwirkung von Federn 63 (Fig. 1 bis 3) stehen. Nach der Darstellung in Fig. 13 hat die eine Klemmplatte eine zu einer Längsnüt
der anderen passende Feder, um den Riemen 60 unter allen Umständen sicher festzuhalten.
Eine noch gleichmäßigere Druckverteilung
auf alle Teile des mit Klebstoff versehenen Etiketts wird bei der Anordnung des Riemens 60 gemäß den Fig. 20 bis 23 erreicht. Hier sind für die Befestigung beider Enden des Riemens unter Federwirkung stehende Rollen 04a vorgesehen, die an den oberen Enden von den Armen 61 entsprechenden Armen 046 drehbar gelagert sind. Auf den Achsen letzterer sitzen Zahnradsektoren 64Ί In der einen oder anderen Stellung (vgl. in Fig. 21 die vollen Linien und die Punktierung) werden die Arme 64^ gesperrt gehalten mittels einer Fallklinke 640, die an dem . Gegenarm χ des einen Armes 64^ drehbar ist und; über einen Stift 64" am Gegenarm χ des anderen Armes 64'' einfällt. Eine Schraubenfeder 6a/, die mit-
ao tels Schraube 64^ mit Mutter m im Halter 6j (Fig. 21) einstellbar ist, hält die beiden Lagerarme 64* in sicherer Stellung. Zum Festhalten des Riemens 60 in Schlitzen der beiden Rollen 64" dient eine keilförmige Leiste 64''.
Die im Innern der Rolle 640 liegende Schraubenfeder 647V ist mit dem einen Ende an der Rollenachse 64* mittels eines Ringes 64™ und eines Stiftes 64' und mit ihrem anderen Ende mit der Rolle fest verbunden (Fig. 23).
Als Puffer unter dem Riemen 60 ist eine Platte 65 (Fig. i, 2 und 4) angeordnet, die von zwei Stangen 66 getragen wird. Die Stangen 66, deren eine unter der Wirkung" einer Feder 66" steht, werden im Halter 67 geführt.
Je nach der Form der zu etikettierenden Flasche kann die Drückerplatte 69 kreisbogenförmig profiliert sein, wie nach Fig. 2 und 17, oder mehr flache Gestaltung haben, wie nach Fig. 13. Die Drückerplatte 69 ist mittels Schrauben 70 an der Stange 71 auswechselbar angeordnet und hat an ihrer Hinterkante als Anschläge dienende Vorsprünge 72 (Fig. 13) und einen Schlitz für den Arm 73 der Achse 74 (Fig. ι und 17), die in einem Rahmen 75 gelagert ist. Ein Arm 74' dieser Achse 74 ist durch eine Stange 76 mit dem die Verschiebung der Riemscheibe 3 vermittelnden Verleger 6 verbunden, so daß beim Einführen einer Flasche in die Maschine, wobei sie gegen den Arm 73 gestoßen wird, letztere gedreht und die Scheibe 3 mit der Antriebswelle 2 verkuppelt wird.
Die Stange 71 der Drückerplatte 69 führt mitten von einem Querhaupt 78 nach abwärts, dessen Stangen 79 im Rahmen 75 senkrecht geführt sind. Auf diese Stangen 79 wirken die Arme von Winkelhebeln 80 (Fig. 1, 2, 4 und 6) ein, die auf der Achse 81 befestigt sind und auf deren Arme 82 (Fig. 6) die Hubscheibe 83 der Welle 17 wirkt. Die Drückerplatte 69 steht unter der Wirkung von Federn 85, die die Stangen 79 umschließen und an Hülsen h anliegen, welch letztere an die Arme 80 angelenkt sind Und sich mit ihrer Oberseite an Bunde 84 der Stangen 79 anlegen.
Um den Arbeitsgang durchzuführen, ohne die Flasche am Anschlagarm 73 anliegend halten zu müssen, ist auf der Welle 17 ein Hubdaumen 87 befestigt (Fig. 1, 4 und 18), der auf eine Stange 88 einwirkt. Diese ist durch eine Stange 89 mit dem die Vorschiebung der Riemenscheibe 3 vermittelnden Verleger 6 und mit einem der unten am Gestell gelagerten Arme 14 verbunden. Solange der Hubdaumen 87 auf die Stange 88 einwirkt, wird der Verleger 6 in wirksamer Stellung gehalten, wobei die Kupplung eingerückt ist. Gibt der Hubdaumen 87 nach Vollendung eines Arbeitsganges die Stange 88 frei, so rückt sich die Kupplung 4, 5 selbsttätig aus, und die Maschine steht still. Sie kommt erst wieder in Gang,'wenn die nächste zu etikettierende Flasche in die Maschine eingeführt wird.
Zum Festhalten des Etikettstapels auf der Tragplatte ist außer den Stiften 30 auch eine mit einem Haken versehene Stange 90 vorgesehen, die in senkrechter Stellung mittels Feder 91 in einem Arm 92 gestützt und mittels Schraube 93 in ihrer Nachgiebigkeit begrenzt ist (Fig. 8 und 14). Dieser bei 94 drehbar gelagerte Arm 92 ist mit dem Schlitzende eines Hebels 95 (Fig. 4, 8 und 11) verbunden, der eine Trennungsgabel 96 trägt. Die Trennungsgabel 96 drückt für gewöhnlich hinten auf den Etikettstapel und -wird, sobald ein Etikett in der geschilderten AVeise durch die Auftragrolle .20 vom Stapel abgehoben ist, unter dieses geschoben, wobei sie bis gegen die Mitte des Stapels bewegt wird. Hierdurch wird sowohl die Mitnahme von mehr als einem Etikett durch die Platten46, als auch eine Verschiebung der Etiketten des Stapels verhindert. Der Arm 92 wird mittels eines Armes 97 von der Stange 44 (Fig. 4 und 8) bewegt, so daß die Hakenstange 90 und die Gabel 96 eine gemeinsame Antriebsvorrichtung besitzen.
Gegen die Auftragrolle 20 (Fig. Sund 15) legt sich ein die Klebstoff zuführung regelnder Schieber 98 unter der Wirkung einer Feder 99, die von einem Gehäuse 100 (Fig. 15 und 16) umgeben ist. Durch Aufwärtsschieben eines Stiftes 101, der quer durch eine von der Feder 99 umgebene Stange 102 führt, läßt sich der Schieber 98 weiter heben, um mehr Klebstoff auf der Auftragrolle 20 zu belassen. Am Schieber 98 befinden* sich Zapfen 103, die in die Öffnungen an der Hinterseite des Kleb-Stoffbehälters 10 eintreten (Fig. 16).
Vor dem Gebrauch der Maschine stellt man
die den Etikettstapel zusammenhaltenden Stifte 30 passend ein und senkt die Tragplatte 29 so weit, daß das oberste Etikett etwas höher liegt als die Endfläche der Stifte. Angenommen, es sei dies geschehen, und es seien die Plättchen 46 mit einem mit Klebstoff versehenen Etikett über den Riemen 60 verschoben, so kommt die Maschine beim Aufbringen einer Flasche und Anstoßen derselben an den Arm 73 in Gang. Es senkt sich dann das die Drückerplatte 69 tragende Querhaupt 78 und treibt die Flasche zwischen die Plättchen 46, wobei diese zur Seite gedreht und zurückgezogen werden, während das mit Klebstoff versehene Etikett zwischen der Flasche und dem Riemen 60 verbleibt, und zum Anlegen mit beiden und mit dem Widerlager 65 nach abwärts bewegt wird, wobei sich der Riemen 60 an den Umfang der Flasche anschmiegt. Da die Stange 88 mittels des Daumens 87 in angehobener Stellung gehalten \vird, bleiben die Teile unabhängig vom Arbeiter wirksam. Beim Rückgang des Schlittens ga wird Klebstoff auf das oberste Etikett des Stapels aufgetragen, und wenn sich die Auftragrolle 20 in ihrer normalen Hochstellung befindet und das Etikett angehoben hat, wird die Gabel 96 darunter geschoben. Nun fallen die Plättchen 46 auf das mit Klebstoff versehene Etikett, die Tragplatte 29 des Stapels senkt sich, und gleichzeitig gibt die Hakenstange 90 den Stapel frei. Sind darauf Plättchen 46 mit dem Etikett wieder aufwärts gegangen, so wird der Schlitten ga mittels des auf den Hebel 11 wirkenden Hubdaumens 12 vorwärts bewegt, und die Plättchen 46 bringen das mit Klebstoff versehene Etikett über den Riemen 60. Wenn die Plättchen 46 das.mit Klebstoff versehene Etikett vom Stapel abgezogen haben, bewegt sich die Stange 44 abwärts, der Arm 92 wird freigegeben, und die Hakenstange 90 kann dann den Etikettstapel wieder erfassen, bevor die Tragplatte 29 des Stapels unter der Wirkung der Federn 37 wieder aufwärts und die Gabel·96 nach hinten bewegt wird.

Claims (8)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum Etikettieren von Flaschen u. dgl., die beim Einbringen einer Flasche durch Einrücken einer Kupplung in Gang gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Flasche beim Einführen in die Maschine über das im vorhergehenden Arbeitsgang mit Klebstoff versehene und durch zwei verschiebbare und seitlich ausschwingbare Platten (46) von einem durch einstellbare Stifte (30) und einen schwingbaren Haken (90) auf einer Tragplatte (29) zusammengehaltenen Stapel abgezogene und über einen an gemeinsam schwingbaren Armen (61 bzw. 64Ό angeordneten Riemen (60) geführte Etikett gebracht und gegen einen das Einrücken der während des Arbeitsganges selbsttätig in eingerückter Stellung gehaltenen Antriebskupplung bewirkenden Arm (73) gestoßen wird, worauf sie durch einen auf und ab beweglichen Drücker (69) entgegen der Wirkung" eines nachgiebigen Widerlagers (65). an das Etikett und den Riemen (60) angepreßt wird, wobei die Platten (46) auseinander geschwungen und sodann gemeinsam mit dem auf schwingbaren Schienen (21) sich bewegenden, durch sein Eigengewicht auf den Etikettstapel gesenkten Klebstoffbehälter (10) nach rückwärts bewegt werden, wobei die nunmehr in Umdrehung versetzte Auftragwalze (20) das oberste Etikett gummiert und anhebt, worauf eine Trennungsgabel (96) unter dasselbe geschoben wird, und während der Haken (90) vom Stapel wegbewegt wird, das mit Klebstoff versehene oberste Etikett unter gleichzeitigem Senken der Tragplatte (29) und des Etikettstapels durch die Platten (46) aufgenommen und, nachdem zuvor der Drücker (69) mit dem Widerlager (65) wieder in die Höhe gegangen und die Flasche zur Entnahme aus der Maschine freigegeben worden ist, über den inzwischen in seine ursprüngliche Lage gelangten Riemen (60) gebracht wird, worauf die Maschine durch Ausrücken der Kupplung stillgesetzt wird.
  2. 2. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, welche die Kupplung während des Arbeitsganges der Maschine in der eingerückten Stellung hält und bei Beendigung desselben ausrückt, aus einem in Umdrehung" versetzbaren Hubdaumen (87) und einer mit diesem zusammenarbeitenden, schwingbaren und auf das bewegliche Glied der Kupplung einwirkenden Stange (88) besteht.
  3. 3. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (29) für den Etikettstapel auf zwei mit nach aufwärts gerichteten Zähnen (39) versehenen, entgegen der Wirkung von Federn (37) verschiebbaren Stangen (35) angeordnet ist, die mittels auf einer verschiebbar und schwingbar gelagerten, durch eine Feder (43) beeinflußten Welle (41) angeordneter Zahnräder (40) angetrieben werden.
  4. 4. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (21) für den Klebstoffaufträger (10,20) nahe an ihrem hinteren Ende drehbar gelagert sind und erst dann
    gesenkt werden, wenn sie von Sperrhaken (22) an ihrem vorderen Ende durch die Vorwärtsbewegung des Klebstoffaufträgers freigemacht sind, and in ihre gewöhnliche Lage durch das Gewicht des Klebstoffaufträgers zurückgebracht werden, wobei die Sperrhaken durch Federn (25) veranlaßt werden, die Schienen (21) wieder zu ergreifen und zu halten. '
  5. 5. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen (60) mit seinen Enden an unter Federwirkung stehenden, an den Armen (64*) drehbar gelagerten Rollen (64°) angeordnet ist.
  6. 6. Etikettiermaschine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Riemen (60) mittels an den Armen (61) angeordneter Klemtnplatten (61') einstellbar befestigt ist.
  7. 7. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ' der den Etikettstapel erfassende Haken (90) an einem Arm (92) angeordnet ist, der auf einen die Trennungsgabel (96) tragenden Hebel (95) einwirkt.
  8. 8. Etikettiermaschine nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zusammenhalten des Etikettstapels dienenden, in Schlitzen der Tragplatte (29) verschiebbaren Stifte (30) mit gezahnten, mit am Maschinengestell befestigten Schneiden (34δ) in Eingriff kommenden Stellstangen (34) versehen sind.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    Berlin. GEDRUdKt in der reichsdrückerei.
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