DE22344C - Kontrolvorrichtung an Schienengeleis-Waagen - Google Patents

Kontrolvorrichtung an Schienengeleis-Waagen

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DE22344C
DE22344C DENDAT22344D DE22344DA DE22344C DE 22344 C DE22344 C DE 22344C DE NDAT22344 D DENDAT22344 D DE NDAT22344D DE 22344D A DE22344D A DE 22344DA DE 22344 C DE22344 C DE 22344C
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DE
Germany
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control device
scales
lever
rail
levers
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Active
Application number
DENDAT22344D
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Original Assignee
H. O. GÜNTHER in Leipzig
Publication of DE22344C publication Critical patent/DE22344C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Anzahl der die Waage passirenden Wagen zu controliren, ist eine Einrichtung gewählt, die mit Hülfe eines elektrischen Zählwerkes genau und zuverlässig jeden belastet über die Wiegewaage geführten Wagen zu registriren gestattet, jedoch stets so, dafs jeder Wagen stets nur einmal registrirt wird, auch wenn derselbe mehrmals rück- und vorwärts über die Waage geschoben wird. Die Einrichtung hierzu ist folgende:
In den Schienenstrang ist eine Waage W eingeschaltet und direct neben derselben, ebenfalls aus einem Stück Schienenstrang gebildet, die Controlvorrichtung. Sobald ein richtig belasteter Wagen die Waage passirt, wird durch ein Hebelwerk ein elektrischer Contact bewirkt, und zwar ist das Hebelwerk folgendermafsen angeordnet. Durch Schiene A wird der Gewichtshebel B emporgedrückt und wird hierbei Hebel C derart gedreht, dafs dessen mit elektrischer Contactvorrichtung versehenes Ende niederwärts bewegt wird und der Strom geschlossen bezw. das Zählwerk in Function tritt. Während des Einschaltens von b hat auch der Anker E, welcher ebenfalls eine Contactvorrichtung trägt, den Strom geschlossen, so dafs in dem Moment, in welchem sich der zu wiegende, richtig belastete Wagen auf der Waage befindet, ein Registriren desselben stattfindet. Sobald der Wagen die Waage verläfst und auf die hebelartig gelagerten Schienen S gelangt, wird durch einseitige Belastung der letzteren Hebel D mit seinem ein Gewicht tragenden Ende gehoben und hierbei nicht nur der Anker E ausgeschaltet, sondern auch das Ende b des Hebels C aufser Contact gebracht, indem letzterer durch Schiene h gehoben wird. Ist der Schwerpunkt des Wagens über den Drehpunkt der Schienen 5 hinweggegangen, so findet ein Niederdrücken der anderen Seite der Schienen S statt, Hebel D' wird mit seinem Gewichtende gehoben und der Anker E wieder in Contact gebracht, damit der nächstfolgende Wagen bei Bewegung des Hebels C und Schliefsung des Stromes bei b registrirt wird. Es ist sonach durch die wechselseitige Wirkung der Hebel C DD' auf die Contactstellen ein sicheres Registriren der richtig belasteten Wagen möglich, welcher Umstand dadurch an Werth gewinnt, dafs es bei der getroffenen Anordnung nicht möglich ist, ein und denselben Wagen durch Vorwärts- und Rückwärtsfahren mehrere Male zu registriren. Diese Unmöglichkeit wird dadadurch bedingt, dafs beim Beginn rückwärts wohl· der Anker E eingeschaltet ist, derselbe aber beim Passiren des Hebels D ausgeschaltet wird, und nachdem dies geschehen, wird erst C bewegt und b eingeschaltet, was jedoch völlig ohne1 Wirkung bleibt, da E den Strom nicht schliefst. Wird der Wagen vorwärts geschoben, so wird ebenfalls nicht registrirt,': weil Anker i? dadurch nicht eingeschaltet wird, sondern der Hebel D nur spielt, ohne zu wirken. Die Controleinrichtung gelangt erst dann wieder in normales Zusammenwirken ihrer einzelnen Theile, wenn der zum zweiten Male rückwärts auf die Waage gebrachte Wagen letztere in der Richtung nach vorwärts verlassen hat. Es ist nach dem Zusammenspiel der Mechanismen einzig und allein nur möglich, die einzelnen, hinter
einander in gleicher Richtung passirenden, richtig belasteten Wagen genau und sicher durch elektrisches Zählwerk zu controliren. Die sämmtlichen Mechanismen sind entsprechend gelagert, dimensionirt und auch derart angeordnet, dafs sie für beabsichtigte Störung unzugänglich sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Waage mit Controlvorrichtung, bestehend aus einer im Geleis eingeschalteten Centesimalwaage im Zusammenhang mit einem aus gleicharmigen Doppelhebeln gebildeten Schienenstrange S, welche Doppelhebel mit Gewichtshebeln C (b) D Ώ" und Contactanker E in solcher Verbindung stehen, dafs eine Registrirung der belasteten Wagen mittelst elektrischen Zählwerkes nur dann eintritt, wenn die Wagen im belasteten Zustande hinter einander in der Transportrichtung die Waage und die Controlvorrichtung passiren.
    Hierzu J Blatt Zeichnungen.
DENDAT22344D Kontrolvorrichtung an Schienengeleis-Waagen Active DE22344C (de)

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