DE22334C - Chronometer-Pendel-Gang - Google Patents

Chronometer-Pendel-Gang

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Publication number
DE22334C
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DE
Germany
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pendulum
rod
lever
hook
impulse
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT22334D
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English (en)
Original Assignee
A. E. MÜLLER in Passau, Innstr. 6\
Publication of DE22334C publication Critical patent/DE22334C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
AUGUST ERNST MÜLLER in PASSAU. Chronometer-Pendel-Gang.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. October 1882 ab.
Das Steigrad A, Fig. 1 und 4, mit der erforderlichen Anzahl von Zähnen dreht sich in der Pfeilrichtung f, wenn es nicht durch den Haken b am aufrechtstehenden Hebel _Z?, Fig. 1, gehalten bezw. gehemmt wird. Dieser Hakenhebel B befindet sich fest an der Welle b3, Fig. 2.
Die Impulsstange C, Fig. 1, 2, 4 und 5, ist an der Welle c wie ein Anker des Ankerganges festgemacht; sie reicht hinab bis zu den Kreisbogen C2, Fig. 1 und 4, und an ihr befindet sich ein gebogener Seitenarm C1.
Wenn sich die Impulsstange C in der Richtung des Pfeiles dreht, so trifft endlich deren Seitenarm C1 den oberen Theil des Hebels mit dem Haken B, wodurch derselbe in gleicher Pfeilrichtung η gedreht wird, Fig. 1.
Die Entfernung der wirksamen Spitze des Seitenarmes C1, Fig. 1, von der Spitze der Impulsstange ist genau so bemessen, dafs, wenn durch die erfolgte Drehung des Hebels B der Haken b den Steigradzahn α freiläfst, der Weg vom Steigradzahn a3 bis zur Spitze der Impulsstange ein möglichst kleiner ist und daher keine Kraft des Steigrades verloren geht.
Bei diesem Vorgang treibt der Steigradzahn a3 die Impulsstange in Pfeilrichtung q, Fig. 4; er ertheilt somit den Impuls.
An der Welle b3, Fig. 2, befindet sich eine Spiralrolle /, in welche eine schwache Feder k, Fig. i, eingesetzt ist, die auf einem verstellbaren Stift b2 ruht, womit man diese Feder beliebig spannen kann. Der Einfall des Hakens b in die Steigradzähne wird durch den verstellbaren Stift bu Fig. i, begrenzt, kann also möglichst leicht hergestellt werden. Wenn der Seitenarm C1 den Hebel B mit dem Haken b nach rechts gedreht hat und in Richtung des Pfeiles q, Fig. 4, zurückkehrt, so mufs die Feder k ausreichend kräftig sein, um ,den Hebel mit dem Haken nach links zu drehen und auf dem Stift by liegend zu erhalten, wodurch das Steigrad gehemmt wird.
Die Gabel E, Fig. 2, ist festsitzend an der Welle c der Impulsstange. Der Gabelstift e führt das Pendelstück F des Pendels G, Fig. 2, 3, 5 und 6.
Das Pendelstück F befindet sich an der Federaufhängung H, Fig. 2 und 3, hat herabgehend einen Schlitz, worin der Gabelstift e liegt und die Kraft des Impulses auf das Pendel überträgt, und unten befindet sich daran die Pendelfeder χ mit der Einhängung für das Pendel G.
Das Pendelstück bewegt sich zwischen den Stellstiften / und fx, Fig. 3 und 4, und wenn die Impulsstange eine der beiden, in Fig. 4 gezeichneten Distanzstellungen über den Steigradzähnen erreicht, so wird durch diese Stellstifte/ oder /1 eine weitergehende Bewegung der Impulsstange gehemmt. Da aber das Pendel G, Fig. 3, an der Feder χ hängt, so kann sich dasselbe nach jeder Seite hin vollkommen frei ausschwingen.
Die Fig. 4, 5 und 6 machen die Anordnung für billige Uhren ersichtlich. Statt des Hakenhebels, Fig. i, ist eine aufrechtstehende Feder k, Fig. 4, in Anwendung, die bei d festgehalten wird und ebenfalls einen Haken b besitzt. Das Pendelstück F, Fig. 5 und 6, ist wie ge-
wohnlich aufgehängt. Die Gabel ist unten gebogen und ihre zwei Zinken e umfassen das Pendelstück, woran sich unten eine gewöhnliche Pendeleinhängung befindet.
Statt der aufrechtstehenden Feder k, Fig. 4, mit dem Haken b ist die Anwendung des herabhängenden Hebels B, Fig. 4 a, ohne Haken in einfacher und billiger Herstellung gegeben. In diesem Falle ist an die Welle m dieses Hebels eine Spiralrolle mit der Feder k angesteckt, und durch den Stift b2 wird deren Spannung erhalten. Der in einen Zahn des Steigrades eingefallene Hebel B ruht auf dem den Einfall regulirenden Stift O1. Die Prellstifte / und Z1 beschränken ebenfalls die Drehung des Pendelstückes.
Wenn auf Reducirung der Zugkraft weniger oder (wie bei Schwarzwälder Uhren) gar keine Rücksicht genommen wird, so fallen das Pendelstück und die Prellstifte hinweg, und dann wird die ungebrochene Pendelstange sammt Linse bei H, Fig. 6, einfach aufgehängt.

Claims (1)

  1. Pat ent-Anspruch:
    Die nachfolgenden Constructionen, nämlich:
    a) die Impulsstange C mit ihrer Anordnung zum' Steigrad und einer an der Impulsstange oder an der Welle c der Impulsstange angebrachten Vorrichtung (in der Zeichnung der Seitenarm C1), wodurch der senkrecht stehende, mit einem Haken b versehene Hebel B, Fig. 1, oder der herabhängende Hebel B, Fig. 4 a, bei jeder zweiten Ausschwingung der Impulsstange nach auswärts geschoben und somit der Steigradzahn von der Hemmung befreit wird und demzufolge die Impulsion stattfindet; ferner
    b) das Pendelstück mit den dazu gehörenden Anprallstiften, und zwar beide Constructionen als alleinstehend für sich, als auch im Zusammenhang, laut Beschreibung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT22334D Chronometer-Pendel-Gang Active DE22334C (de)

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