DE75728C - Mechanik für Klaviere und ähnliche Instrumente zum Bethätigen von Schellen, Triangel u. dergl - Google Patents
Mechanik für Klaviere und ähnliche Instrumente zum Bethätigen von Schellen, Triangel u. derglInfo
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- DE75728C DE75728C DENDAT75728D DE75728DA DE75728C DE 75728 C DE75728 C DE 75728C DE NDAT75728 D DENDAT75728 D DE NDAT75728D DE 75728D A DE75728D A DE 75728DA DE 75728 C DE75728 C DE 75728C
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- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D13/00—Percussion musical instruments; Details or accessories therefor
- G10D13/01—General design of percussion musical instruments
- G10D13/08—Multi-toned musical instruments with sonorous bars, blocks, forks, gongs, plates, rods or teeth
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
GOTTFRIED GRÖNING in LÜBECK.
und dergl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1893 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine mit Klavieren und ähnlichen Musikinstrumenten
zu verbindende Mechanik zum Bethätigen von Schellen, Triangel und dergl.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung der Mechanik in einer der praktischsten
Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht und erklärt sich dieselbe am einfachsten,
wenn man ihre Wirkungsweise verfolgt.
Beim Anheben des Hebels A wird durch Aufsatz α der um b1 drehbare Hebel b nach
oben bewegt, der seinerseits die Hebel c und d um ihre Drehpunkte c1 bezw. d1 dreht, und
zwar so weit, bis sich der Arm c2 des Hebels c gegen den Anschlag cs und der Hebel
d gegen den mittleren Pfosten D des Ge-■ steiles legt, wodurch eine plötzliche ruckweise
Begrenzung der Drehung der Hebel, c und d stattfindet. Letztere sind entsprechend der Anzahl
der am Gestell aufgehängten Glocken e mit Armen f ausgerüstet.
Jeder dieser Arme trägt in einem Ausschnitt f1, Fig. 2, einen an einer Feder g1
befestigten hammerähnlichen Bolzen g. Bei der plötzlichen Begrenzung der Bewegung der
Hebel c und d schnellen diese Bolzen g infolge ihres Beharrungsvermögens und der
federnden Wirkung der Federn g1 aus ihrer Ruhestellung (mit Bezug auf die Arme f) vor
und schlagen die Glocken e an.
Der Hebel b bewegt aufserdem noch mit Hülfe eines Stöfsers h einen um z1 drehbaren
Hebel i, dessen ebenfalls federnd angebrachter Hammer k infolge seines Beharrungsvermögens
bei Beendigung der Aufwärtsdrehung von i ein Becken' E anschlägt.
Bei Bethätigung des Hebels B wird ein zwischen Federn / aufgehängter und mit Hülfe
von Führungsstiften m geführter Schlitten η niederbewegt. Durch den Anschlag der oberen
Enden der Führungsschlitze des Schlittens gegen die Stifte m erhält der Schlitten eine
Erschütterung, welche sich auf den Schellenträger F überträgt und die an diesem aufgehängten
Schellen F1 ertönen läfst. Um die Wirkung der Schellen zu erhöhen, ist der
Schellenträger mit Hülfe von Federn 0 an dem Schlitten η befestigt, welche infolge ihrer seitlichen
Nachgiebigkeit dem Schellenträger auch eine schüttelnde Bewegung ertheilen.
Der dritte Hebel C bewegt beim Anheben mittelst eines Stöfsers ρ einen um q1 drehbaren
Hebel q, dessen federnd aufgehängter Schläger r den Triangel G anschlägt.
Um den Hebel q wieder zurückzubewegen und um auch gleichzeitig den Anschlag des
mit diesem Hebel verbundenen Schlägers durch federnde Wirkung weicher zu gestalten, ist der
Hebel q mit dem Hebel C durch eine Feder s verbunden, welche durch die Drehbewegung
des Hebels q angespannt, aber auch gleichzeitig durch die Aufwärtsbewegung des Hebels C
wieder etwas entlastet wird.
Claims (1)
- Patent-AnSpruch:Mechanik für Klaviere und ähnliche Instrumente zum Bethätigen von Schellen, Triangel und dergl., bei welcher die Tastenhebel so'wohl mit dem die Schellen an federnden Armen foj« tragenden Anschlagschlitten (n), als auch mit dem Triangelschlägerhebel (r q) durch Federn (I bezw. s) verbunden sind, von denen sich die letztere Feder zwecks Erzielung eines weicheren Anschlags beim Anheben des Tastenhebels wieder selbstthätig entlastet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75728C true DE75728C (de) |
Family
ID=348665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75728D Expired - Lifetime DE75728C (de) | Mechanik für Klaviere und ähnliche Instrumente zum Bethätigen von Schellen, Triangel u. dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75728C (de) |
-
0
- DE DENDAT75728D patent/DE75728C/de not_active Expired - Lifetime
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