DE223239C - - Google Patents
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- DE223239C DE223239C DENDAT223239D DE223239DA DE223239C DE 223239 C DE223239 C DE 223239C DE NDAT223239 D DENDAT223239 D DE NDAT223239D DE 223239D A DE223239D A DE 223239DA DE 223239 C DE223239 C DE 223239C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C9/00—Laces; Laces in general for garments made of textiles, leather, or plastics
- A43C9/02—Laces; Laces in general for garments made of textiles, leather, or plastics provided with tags, buttons, or decorative tufts
Landscapes
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223239 KLASSE 71 b. GRUPPE
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von konischen
Schnürbandspitzen, bei welchem das Schnür- j bandende mit einem Klebemittel versehen
und hierauf zur Spitze geformt wird. Das j Neue der Erfindung besteht im wesentlichen !
darin, daß ein zwischen den Säumen des Schnürbandendes liegender Teil ausgeschnitten
wird, worauf das Ende nach Auftragen des j
ίο Klebstoffes mehrfach so zusammengefaltet
wird, daß die Säume nach innen zu liegen kommen, und daß es schließlich in einer
Form zur Spitze gepreßt wird.
Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß die Säume im Innern der Spitze liegen, so daß
der Zug nicht auf diese Säume, sondern auf den elastischen mittleren Teil des Bandes
wirkt, wodurch die Gefahr des Aufreißens der Spitze vermindert wird. Das Ausschneiden
eines Teiles des Endes hat zur Folge, daß die Spitze konisch ausfällt und sich deshalb
leichter in die Ösen einführen läßt.
Die verschiedenen Figuren der Zeichnung stellen die aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen
oder Handhabungen des Verfahrens zur Herstellung der Bandspitze dar, die im fertigen
Zustand in Fig. 5 veranschaulicht ist.
Bei der Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung wird ein Band verwendet, das
einen elastischen Mittelteil α und Säume b und c besitzt, die weniger elastisch sind als
der Mittelteil und infolge der üblichen Herstellungsart der Säume auch etwas steifer als
eine gleiche Stelle des erwähnten Teiles a sind. Am Ende des Bandes wird ein V-förmiger
Einschnitt gemacht, wie in Fig. 1 gezeigt, so daß zwei vorspringende Enden d
und β verbleiben. Hierauf wird zweckmäßig auf beide Seiten der Enden d und e und auf
den daran anschließenden Teil des Bandes ein Klebemittel, vorzugsweise aufgelöstes
Zelluloid, aufgetragen, da letzterer Stoff eine gute Glättung ermöglicht, worauf das Ende e
über den inneren Teil des Endes d umgefaltet wird, wie in Fig. 2 dargestellt. Hierauf wird
das Ende d über den Saum c gefaltet, der hierbei umhüllt wird, wie Fig. 3 zeigt, alsdann
der Stoff nach der gestrichelten Linie f in Fig. 3 nochmals so zusammengefaltet, daß
die Enden d und β flach aufeinanderliegen (Fig. 4), und schließlich wird dieser zusammengefaltete
Teil in eine Form eingeführt, die eine konische Aushöhlung oder Bohrung hat,
mittels deren die zusammengefalteten Enden des Bandes zusammengedrückt werden, wobei
an dem Band eine konische Spitze entsteht.
Durch das Einwärtsfalten der Säume δ und c werden die Ränder vollkommen gesichert
und in der Nähe der Spitze festgehalten; sie sind deshalb besser gegen Zug geschützt,
und der auftretende gewöhnliche Zug wirkt auf den elastischen Körper a des
Schnürbandes, der der Spannung nachgibt, anstatt die zusammengefalteten, die Spitze
bildenden Teile aufzuwickeln oder auseinanderzu reißen.
Anstatt aufgelöstes Zelluloid auf das Bandende aufzutragen, kann das Bandende nach
dem Zusammenfalten auch mit einem Lösungsmittel für Zelluloid versehen und in eine Zelluloid enthaltende Form eingeführt
werden, in welcher die Spitze ihre Gestalt
erhält. Die Form wird hierbei entweder vor Einführung des Bandendes oder erst nachträglich
erwärmt,
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von Schnürbandspitzen, bei welchem das Schnürbandende mit einem Klebemittel ίο versehen und hierauf zur Spitze geformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Auftragen des Klebemittels auf das Ende des mit Säumen versehenen Bandes j ein Teil des Bandendes zwischen den Säumen ausgeschnitten und nach dem Auftragen des Klebemittels der eine Rand des Bandendes über den Mittelteil des Bandendes und der andere Rand über den umgelegten Rand gefaltet wird, worauf die zusammengefalteten Teile nochmals gefaltet und schließlich in einer Form zur Spitze gepreßt werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zusammengefaltete Ende des Schnürbandes mit einem Lösungsmittel für Zelluloid versehen, in eine Zelluloid enthaltende Form gebracht und zu einer konischen Spitze geformt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE223239C true DE223239C (de) |
Family
ID=484073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT223239D Active DE223239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE223239C (de) |
-
0
- DE DENDAT223239D patent/DE223239C/de active Active
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