DE223178C - - Google Patents

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DE223178C
DE223178C DENDAT223178D DE223178DA DE223178C DE 223178 C DE223178 C DE 223178C DE NDAT223178 D DENDAT223178 D DE NDAT223178D DE 223178D A DE223178D A DE 223178DA DE 223178 C DE223178 C DE 223178C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/02Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of powders

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Teilvorrichtung für Pulver oder körnige Massen, bei welcher eine beliebige Anzahl gleich großer Mengen ab-
■ geteilt und in bekannter Weise in einzelne Papierhülsen eingefüllt werden.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht, Fig. 2 den Grundriß, Fig. 3 die Seitenansicht des Apparates. Die Fig. 4, 6, 7 und 8 dienen zur Erläuterung der Arbeitsweise. Die Fig. 5 zeigt das
Schiffchen, welches beim Füllen benutzt wird.
Der Apparat besteht aus einem Register von
gleichartigen Stangen a a a a (Fig. ι), welche
in einer Reihe nebeneinander stehen, am oberen
Ende frei und am unteren Ende in einer gemein-
samen Bodenplatte befestigt sind. Der Querschnitt der Stangen ist kreisförmig oder quadratisch. Sie stehen zwischen zwei lotrechten Schienen f f, welche gleichfalls am oberen Ende frei und am unteren Ende in der Boden-
ao platte befestigt sind. Diese Schienen sind mit einer Führungsnut versehen (Fig. 2), in welcher zwei Querriegcl cc, dd geführt werden. Die Hoch- und Tiefstellung der beiden Querriegel erfolgt durch die beiden Schraubenspindeln e e
as (Fig. 1), welche durch Zahnradübersetzung, von der Antriebswelle g aus durch Drehen an der Handkurbel gleichmäßig in Drehung versetzt werden, und dadurch, je nach der Umdrehungsrichtung, die beiden Querriegel heben oder
senken. In jedem der beiden Querriegel sind ebensoviel Löcher angebrächt, als Stangen α vorhanden sind, und zwar fällt die Mitte dieser Löcher mit der Mitte der Stangen zusammen. Die Löcher stehen also genau über den Stangen, haben die gleiche Querschnittsform wie diese, sind aber im Querschnitt größer, weil in die Löcher der beiden Querriegel Tüllen eingesetzt sind, welche die Stangen dicht umschließen. Diese Tüllen bbb (Fig. 1) ragen über den oberen Riegel c c noch hinaus und sind am oberen Ende in einem Brettchen η η (Fig. 1) gefaßt und oben offen. Die Tüllen b b sind genau so lang wie die Stangen α α. Werden die Querriegel mit den Tüllen in die tiefste Lage gestellt,, so schneiden die Stangen mit Oberkante der Tüllen ab. Werden die beiden Querriegel mitsamt den Tüllen durch Drehen an der Handkurbel gehoben, so bildet sich über jeder der Stangen, welche ja ruhig stehen bleiben, ein hohler Raum von gleichem Querschnitt wie die Stangen und von um so größerer Höhe, je höher die Querriegel mit den Tüllen gehoben werden. Durch Drehen an der Kurbel werden demnach so viele untereinander gleich große Hohlräume geschaffen, als Stangen vorhanden sind. Das ist die gewöhnliche Ausführung. Für besondere Fälle, z. B. als Saugheber für' Flüssigkeiten,^ können die Tüllen feststehend und die Stangen" beweglich angeordnet werden. ■··..'
Zum Apparat gehören außerdem die röhrenförmigen Trichterlöffel /, welche auf einer drehbaren Platte k angebracht und in gleicher Anzahl wie Stangen und Tüllen vorhanden sind.; ferner der Hülsenträger I sowie, das Schiffchen m, welches jedoch nicht mit dem Apparate fest verbunden ist, sondern nur zum Zwecke des Füllens in die Rille auf der Platte « aufgesetzt wird. .■...■■. '■ ■■; .*■'■■'■ ...■■■";■■■· ν':-' '.;'■■,-■ ■■ ■·
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Claims (1)

  1. Der Apparat kommt zweckmäßig auf die Ecke eines Tisches zu stellen und wird durch Scharniere ο ο und mehrere Wirbel p p gehalten (Fig. 2 und 3).
    Vor Gebrauch wird die Platte k mit den Trichterlöffeln heruntergeklappt, ebenso der Hülsenträger I, wie Fig. 4 zeigt. Dann wird das Schiffchen m aufgesetzt, und der Deckel i von so viel Tüllen entfernt, als man Teile machen will. Die zu teilende Masse wird in das Schiffchen geschüttet, dann wird die Handkurbel gedreht, die Querriegel mit den Tüllen heben sich, und das Pulver fällt in die entstehenden unbedeckten Hohlräume (Fig. 6). Hierbei hilft man mit einem breiten Borstenpinsel nach, bis alle Tüllen bis zum Rande glatt gefüllt sind und die Platte reingefegt ist. Dann entfernt man das Schiffchen, klappt die Platte k mit den Trichterlöffeln hoch und stellt sie mittels eines Vorreibers fest. Hierauf werden die Papierhülsen r auf die Trichterlöffel gesteckt, der Hülsenträger I wird hochgeklappt und festgestellt (Fig. 3). Nunmehr wird, nach Lösen der Wirbel p p, der ganze Apparat um Scharnier 0 ge-
    »5 dreht (Fig. 7), wobei sich das Pulver aus den Hohlräumen durch die Trichterlöffel in die Papicrhülscn r ergießt. Wird nun der ganze Apparat langsam wieder nach oben geklappt, nachdem der Vornüber der Platte k gelöst ist (Fig. 8), so bleibt der Hülsenträger nach unten hängen, und die Trichtcrlöffel j werden aus den Hülsen r gezogen, welche nun zum Verschluß fertig auf dem Hülsenträger liegen. Das Hereinfallen der Masse wird durch gelindes Klopfen an die zu entleerenden Teile unterstützt.
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    Patent-Ansfhuci-i :
    Teilvorrichtung für Pulver .oder körnige Massen, dadurch gekennzeichnet, daß über einer Reihe gleichartiger, in einer Boden- _ platte feststehender Stangen (a) dicht anschließend Hülsen oder Tüllen (b) von gleichem Querschnitt und gleicher Länge wie die Stangen stecken, die in zwei Querriegcln (c c, d d) gefaßt sind, welche durch zwei von einer gemeinsamen Antriebwelle (g) durch Drehen an einer Handkurbel bewegten Schraubenspindeln (e e) gehoben werden, wodurch über den Stangen oder Stempeln Hohlräume von beliebiger, aber untereinander gleicher Größe entstehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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