DE222952C - Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Strangpressen - Google Patents

Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Strangpressen

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DE222952C
DE222952C DE1908222952D DE222952DA DE222952C DE 222952 C DE222952 C DE 222952C DE 1908222952 D DE1908222952 D DE 1908222952D DE 222952D A DE222952D A DE 222952DA DE 222952 C DE222952 C DE 222952C
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flap
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/14Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - JVl 222952 KLASSE 80«. GRUPPE
Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Strangpressen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Ziegelabschneidevorrichtung für Strangpressen mit zwangläufiger Bewegung des Abschneidebügels r und des Schneidewagens ζ von einer Welle g aus, bei welcher durch Auftreffen des Tonstranges auf eine bewegliche Anschlagplatte e eine Hebelvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird, welche wieder auf eine Mitnehmervorrichtung h einwirkt, die auf der Hauptwelle g befestigt ist und diese zeitweilig ein- und ausrückt.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist die Abschneidevorrichtung im Längsschnitt nach A-A der Fig. 4.
Fig. 2 ist die Vorrichtung im Querschnitt mit hochstehendem Abschneidebügel.
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt der Vorrichtung beim Beginn der Rückwärtsbewegung des Schneidewagens nach A-A der Fig. 4.
Fig. 4 stellt einen Grundriß der Vorrichtung mit heruntergedrücktem Schneidebügel und
Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie B-B dar.
Fig. 6 und 7 zeigen den ruhenden Mitnehmer mit dem Winkelhebel f im Querschnitt und im Längsschnitt im vergrößerten Maßstäbe.
Fig. 8 und 9 lassen den arbeitenden Mitnehmer im Querschnitt und Längsschnitt im vergrößerten Maßstabe erkennen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Nachdem der Tonstrang α das Mundstück der Presse verlassen hat, läuft er über die Walzen b des Abschneidewagens ζ gegen die leicht bewegliche Klappe e. Durch das angelenkte Gestänge d wird dann der Winkelhebei f, sobald die Klappe e die punktierte Lage (Fig. 1) angenommen hat, etwas gehoben. Durch das Anheben des Winkelhebels f wird die Nase p (Fig. 6 bis 9) des an der Scheibe k exzentrisch gelagerten Mitnehmers h ausgeklinkt, durch die Feder i herumgedrückt und mit dem freien Arm gegen die Nabe der Scheibe k gepreßt. Infolgedessen legt sich eine der beiden Rollen I, die an der mit der lose laufenden Antriebsriemenscheibe m fest verbundenen Rollenscheibe η angebracht sind, gegen die seitliche Nase 0 des Mitnehmers h. Dieser bewirkt, daß die Scheibe k und mit ihr auch die Antriebswelle g so lange gedreht wird, bis die Mitnehmernase p wieder gegen den auf die Scheibe k durch sein Eigengewicht zurückfallenden Hebel f stößt, bis also eine Umdrehung der Welle g vollendet ist.
Die Welle g veranlaßt durch die Scheibe k unter Vermittlung einer Kurbelscheibe und -schleife eine Hin- und Herbewegung des Abschneidewagens und durch die Kurvenscheibe s die Bewegung des Schneidebügels r. Nach Beginn der Drehung der Antriebswelle wird bei der ersten Vierteldrehung mittels der Kurvenscheibe s (Fig. 5) und des darauf gleitenden Hebels t der Bügel r nach unten gezogen, so daß die Schneidedrähte q durch den Tonstrang α gehen. Hierbei wird gleichzeitig die Klappe e in bekannter Weise zum Zurück-

Claims (1)

  1. fallen bis in die Horizontale gebracht (siehe Fig. 3). Inzwischen ist die den Wagenvorschub besorgende Kurbelzapfenrolle w in der Kurbelschleife χ entlanggerollt (s. Fig. 1, 3 und 4); sie schiebt während der zweiten Vierteldrehung mittels der Kurbelstange y den Wagen ζ vorwärts, bis die halbe Umdrehungvollendet ist. In dieser äußersten Stellung beharrt der Wagen ζ nun während der dritten Vierteldrehung, da die Kurbelzapfenrolle w in der Kurbelschleife % zurückläuft. Während dieser Zeit nimmt der Arbeiter die Formlinge ab.
    Innerhalb der letzten Viertelumdrehung wird der Schneidewagen ζ wieder durch die Kurbelschleife χ zurückgezogen, gleichzeitig der Bügel r mit den Schneidedrähten q durch die Kurvenscheibe s und das Gegengewicht an dem Hebel t aufgerichtet und hierbei auch die Klappe e durch das Arretierungssegment υ in bekannter Weise hochgerichtet, worauf sie nun in senkrechter Lage festgestellt bleibt. Sobald der Tonstrang α wieder gegen die Klappe e stößt, wiederholt sich der ganze Vorgang von neuem.
    Der Apparat zeichnet sich, da alle Bewegungen von einer Welle aus erfolgen und in ganz gleichmäßigen Perioden geschehen, durch sicheren, glatten Schnitt aus. Die arbeitenden, wichtigen Teile können nicht durch Ton und Wasser verschmutzt werden.
    Pa te xt- Anspruch.:
    Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Strangpressen mit zwangläufiger Bewegung des Abschneidebügels (rj und des Schneidewagens (z) von einer Hauptwelle (g) aus, die durch Auftreffen des Tonstranges auf eine bewegliche Anschlagklappe (e) betätigt . wird, dadurch gekennzeichnet, daß diese Platte durch ein Hebelwerk (d) und einen Winkelhebel (f) eine auf der Hauptantriebswelle (g) sitzende Mitnehmervorrichtung (h) auslöst, wodurch unter Vermittlung einer Rollenscheibe die Welle eine ganze Umdrehung macht und dabei einerseits mittels eines auf der Welle (g) sitzenden Kurbelschleifenantriebes (w, x) den Schneidewagen vorschiebt und nach kurzem Stillstand zurückzieht, andererseits durch die Kurvenscheibe (s) den Schneidebügel herunter- und heraufdrückt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908222952D 1912-03-03 1908-09-10 Selbsttätige Abschneidevorrichtung für Strangpressen Expired DE222952C (de)

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DE263842T 1912-03-03
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