DE222841C - - Google Patents

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DE222841C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'-■Λ* 222841 -' KLASSE 18«. GRUPPE
J. POHLIG AKT-GES. in CÖLN-ZOLLSTOCK.
nach Patent 167256.
Zusatz zum Patente 167256 vom 18. Dezember 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1909 ab. Längste Dauer: 17. Dezember 1918.
In dem deutschen Patent 167256 sind Vorrichtungen zum Senken von Förderkübeln auf die Gicht von Hochöfen dargestellt, bei denen dieses Senken dadurch erfolgt, daß der Förderwagen, an dem der Kübel aufgehängt ist, gekippt wird. Das Fördergefäß setzt sich dadurch auf die Gicht auf, und beim weiteren Nachlassen der den Boden des Fördergefäßes tragenden Ketten senkt sich der Boden durch das Gewicht der auf ihm ruhenden Ladung und drückt den Gichtverschluß selbst auf. Es hat sich nun herausgestellt, daß es wünschenswert ist, dieses öffnen des Gichtverschlusses nicht dem Gewicnt des Kübelinhaltes zu überlassen, sondern dasselbe zwangläufig zu gestalten, um die Sicherheit des Betriebes zu erhöhen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß der Gichtverschluß in eine solche zum Teil zwangläufige Verbindung mit der Senkeinrichtung für die Förderkübel gebracht wird, daß das Öffnen und Schließen des Gichtverschlusses immer im richtigen Zeitpunkt erfolgen muß.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieser Einrichtung in den drei charakteristischen Stellungen gezeichnet, und zwar zeigt Fig. ι die Einrichtung in dem Augenblick, wo der Kübel eben anfängt sich zu senken, in Fig. 2 ist der Kübel eben auf die Gicht aufgesetzt worden, und in Fig. 3 hat der Kübelboden seinen tiefsten Stand erreicht, wobei gleichzeitig der Gichtverschluß geöffnet ist. In den Figuren bedeutet 1 den glockenförmigen Gichtverschluß, welcher durch Hebel 2 und daran hängende Gegengewichte 3 in der Schließstellung gehalten wird. An den Hebel 2 greift eine zweiteilige Stange 4, welche mit ihrem anderen Ende an dem drehbaren Balancier 5 der Kübelsenkeinrichtung befestigt ist. Die beiden Teile der Stange 4 sind gegeneinander verschiebbar und werden durch eine Schraubenfeder 6 in einer bestimmten Stellung zueinander gehalten.
Der Arbeitsvorgang der Einrichtung ist folgender:
Zunächst befindet sich, wie in Fig. 1 gezeichnet, die Senkeinrichtung im Ruhezustand, bis die Kübelkatze 7 mit dem daran hängenden Kübel 8 in der gezeichneten Stellung angekommen ist. In diesem Augenblick beginnt sich der Balancier 5 zu drehen, wodurch sich der Kübel 8 auf die Gicht senkt, bis er sich mit seinem glockenförmigen Boden auf den entsprechend gestalteten Gicht Verschluß 1 aufgesetzt hat (s. Fig. 2). Während dieses Vorganges verschiebt sich der obere Teil der Stange 4 gegen den unteren Teil entgegen dem Druck der Feder 6, welche dabei zusammengepreßt wird. Der Balancier 5 bewegt sich darauf immer weiter, wodurch sich nun der Boden des Kübels abwärts senkt und
gleichzeitig durch die Stange 4 der Hebel 2 angehoben wird, was ein öffnen des Gichtverschlusses bewirkt. Nachdem der Kübel entleert ist, bewegt sich der Balancier wieder zurück, wobei sich gleichzeitig unter dem Einfluß des Gegengewichtes 3 der Gichtverschluß wieder schließt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    10
    i. Vorrichtung zum öffnen und Schließen von Gichtverschlüssen bei Schrägaufzügen nach Patent 167256, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Balancier, mittels dessen die Kübelkatze gekippt wird, durch seine Bewegung gleichzeitig das Öffnen bzw. das Schließen des Gichtverschlusses bewirkt.
  2. 2. Ausführungsform der . Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Balancier (5) durch eine zweiteilige Stange (4) mit den Gegengewichtshebeln (2) des Gichtverschlusses in Verbindung gebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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