DE2701005B2 - Staubsammelvorrichtung für eine Kokstrockenlöscheinrichtung - Google Patents
Staubsammelvorrichtung für eine KokstrockenlöscheinrichtungInfo
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Description
Fiillwagens 11 und des Stopfens 12 ist mit einer Koppelstange 26 ausgestattet. Ein Hebelarm der
Koppelstange 26 ist an einem Auge einer Konsole 27 der Arbeitsbühne 7 angelenkt. Der andere Hebelarm ist
an den Arm 16 gekoppelt; die Koppelstange 26 ist an eine Kolbenstange 29 einer Zylindereinheit 28 angekoppelt,
die auf einem Tragbock 30 gehalten ist. Wenn die Zylindereinheit 28 die Kolbenstange 29 ausschiebt,
verschiebt sich der Füllwagen 11 zurück, wobei der Stopfen i'Z zum Schließen der Füllöffnung 3 abgesenkt
wird. Wenn die Zylindereinheit 26 die Kolbenstange 29 zurückbewegt, bewegt sich der Füllwagen 11 vorwärts,
wobei der Stopfen 12 im Sinne eines öffnens der Füllöffnung 3 angehoben wird.
Darüber hinaus ist in einer Höhe oberhalb des Löschbunkers 1 eine Schiene 3i angeordnet, auf der ein
Kokswagen 32 läuft. An einem Hubkran 33 hängt ein Zugseil 34 von dem Kokswagen 32 herab und trägt
einen Kübel 41. Der Kübel 41 kann auf den Aufgabetrichter 21 aufgesetzt werden. Wenn der Kübel
41 auf dem Aufgabetrichter 21 sitzt, befindet sich die Fußöffnung 42 des Kübels 41 in Übereinstimmung mit
der Kopföffnung 24 des Aufgabetrichters 21. Beide öffnungen haben miteinander Verbindung. Am Oberende
des Kübels 41 befindet sich eine abnehmbare Haube 43. Im Unterteil des Kübels 41 befindet sich ein
Sitzflansch 44, der eine öffnung 45 berandet.
Das Oberende einer herabhängenden Stange 46 ist mittels eines Zwischenstücks 36 an den Zughaken 35 des
Zugseils 34 angehängt. Ein Abschlußschieber 47, z. B. eine Doppelflügelklappe, ist in den Sitzflansch 44
eingehängt und über ein Zugseil 48 mit dem Unterende der herabhängenden Stange 46 verbunden. Die öffnung
45 des Kübels 41 bleibt so lange geschlossen, als die Stange 46 infolge der Hebewirkung des Hubkrans 43
angehoben bleibt. Wenn die Hubkraft aufhört, senk» sich die Stange 4€ ab und der Abschlußschieber 47 wird
geöffnet, so daß der rotglühende Koks in den Löschbunker 1 hineinfallen kann.
An die Haube 43 des Kübels 41 ist eine Haubenleitung 49 angeschlossen, die mit dem Innenraum des Kübels 41
Verbindung hat. Die Haubenleitung 49 erstreckt sich horizontal in Vorfahrrichtung entsprechend dem Pfeil A
des Füllwagens 11. Das Stirnende der Haubenleitung 49
ist nach unten umgebogen und offen. Innerhalb der Haubenleitung 49 befindet sich eine normalerweise
geschlossene Absperrklappe 50.
Eine Staubsammelleitung 51 endigt in fest angeordnete Leitungsstutzen 52 und 53, die vom Fußteil in solchen
Höhen abzweigen, wo sich der Aufgabetrichter 21 und der Kübel 41 befinden, wenn dieselben über dem
Löschbunker 1 ausgerichtet sind. Die Leitungsstutzen 52 und 53 sind dann auf die Trichterleitung 23 und die
Haubenleitung 49 ausgerichtet. Innerhalb der Staubsammelleitung 51 befindet sich eine motorbetätigte
Absperrklappe 54. Zur genauen Ausrichtung und Abstimmung der Bewegung und des Hubes des Kübels
41 ist an der Schiene 31 für den Kokswagen 32 ein Positionieranschlag 61 angeordnet; ebenso ist für das
Oberende des Aufgabetrichters 21 ein weiterer Positionieranschlag 62 vorgesehen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung wird jetzt in ihrer Funktion erläutert. Der mit rotglühendem Koks
gefüllte Kübel 41 wird durch den Hubkran 33 des Kokswagens 32 angehoben. Gleichzeitig mit dieser
Hubbewegung wird die Antriebsvorrichtung für den Füllwagen 11 eingeschaltet, so daß der Füllwagen 11
verschoben, der Stopfen 3 angehoben und der Aufgabetrichter 21 in Aufgabestellung gebracht werden.
Infolgedessen wird der Aufgabetrichter 21 auf den Löschbunker 1 aufgesetzt. Die Trichterleitung 23 wird
dicht mit den fest angeordneten Leitungsstutzen 52 der Staubsammelleitung 5! gekoppelt, so daß der Aufgabetrichter
21 für den Füllvorgang vorbereitet ist. Die Koppelung zwischen Leitungsstutzen und Trichterleitung
kann durch eine Andruckkraft von Seiten der Antriebsvorrichtung des Füllwagens U sichergestellt
werden, indem eine dehnbare Flanschanordnung mit einer eingebauten Feder innerhalb des Leitungsstutzens
der Staubsammelleitung vorgesehen ist.
Daran anschließend verschiebt sich der Kokswagen 32 mit dem Hubkran 33 auf die Mittelachse des
Löschbunkers und hält aufgrund eines Signals des Positionieranschlags 61 an. Dabei wird entsprechend
der Kübel 41 abgesenkt. Während dieses Arbeitsvorgangs ist die motorbetätigte Absperrklappe 54 geschlossen,
so daß kalte Luft nur in geringem Ausmaß einströmt. Infolgedessen wird die Absaugleitung an
anderen Staubsammelstellen nicht beeinträchtigt, etwa an den Umschlagstellen innerhalb des Transportsystems
für den gekühlten Koks zu dem Kokslagerplatz.
Wenn der Kübel absinkt und die Koppelstellung für den Aufgabetrichter 21 erreicht, wird der Koks
automatisch ausgegeben. Gleichzeitig wird die Positioniereinrichtung 62 wirksam, so daß die Absenkbewegung
des Hubkrans 33 des Kokswagens 32 angehalten und die motorbetätigte Absperrklappe 54 geöffnet wird.
Während der Absenkbewegung des Kübels wird die Absperrklappe 50 automatisch wirksam, wenn die
Haubenleitung 49 mit dem Leitungsstutzen 53 gekoppelt wird, so daß die Staubabsaugung unmittelbar
einsetzt. Eine feste Koppelung der Haubenleitung 49 mit dem Leitungsstutzen 53 kann durch eine Druckkraft
gewährleistet werden, die durch die Absenkbewegung des Kübels zur Verfügung gestellt wird. Dabei kann
auch ein dehnbarer Dichtflansch an dem feststehenden Leitungsstutzen 53 in Betracht gezogen werden.
Die Staubsammelvorrichtung nach der Erfindung ist im praktischen Betrieb außerordentlich wirkungsvoll, da
der beim Einfüllen von rotglühendem Koks in den Löschbunker 1 auftretende Staub innerhalb der
kompakten Vorrichtung gesammelt werden kann, ohne daß hinsichtlich der Einrichtungen Schwierigkeiten
auftreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Staubsammelvorrichtung für eine Kokstrockenlöscheinrichtung mit einem Löschbunker, einem den Turmoberteil abschließenden Stopfen, der mit einem Aufgabetrichter austauschbar angeordnet ist, und mit einem Kübel zum Transport des rotglühenden Kokses, der oberhalb des Aufgabetrichters verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ringteil des Aufgabetrichters (21) eine sich in dessen Vorfahrrichtung erstreckende Leitung (23) angesetzt und mit einem stirnseitigen Koppelflansch versehen ist, daß die Kopffläche des Kübels (41) durch eine Haube (43) abgedeckt ist, von der eine in Vorfahrfichtung des Kübels sich erstreckende Leitung (49) mit einem stirnsoitigen Koppelflansch ausgeht, und daß in der Nähe des Löschbunkers (1) eine vertikal ausgerichtete Staubsammelleitung (51) mit Leitungsstutzen (52,53) vorgesehen ist, die in der Aufgabestellung von Aufgabetrichter und Kübel unmittelbar oberhalb des Löschbunkers passend mit den Koppelflanschen der Leitungen (23, 49) verbindbar sind.25Die Erfindung betrifft eine Staubsammelvorrichtung für eine Kokstrockenlöscheinrichtung mit einem Löschbunker, einem den Bunkeroberteil abschließenden Stopfen, der mit einem Aufgabetrichter austauschbar angeordnet ist, und mit einem Kübel zum Transport des rotglühenden Kokses, der oberhalb des Aufgabetrichters verfahrbar ist.Im Rahmen der Kokserzeugung wendet man heutzutage unter anderem ein Trockenlöschverfahren zum Ablöschen von rotglühendem Koks an. Im Rahmen dieses Trockenlöschverfahrens wird der aus einem Koksofen entnommene rotglühende Koks in einen dichtabschließbaren Löschbunker eingefüllt und darin unter Abschluß von der Atmosphäre abgelöscht und gekühlt. Das Einfüllen des rotglühenden Kokses in den Löschbunker erfolgt mit Hilfe eines Kübels, der den aus dem Koksofen entnommenen rotglühenden Koks aufnimmt und an einem Hubkran hängt, der seinerseits mit einem Kokswagen auf einer auf erhöhtem Niveau horizontal angeordneten Schiene verfahrbar ist. Der mit dem rotglühenden Koks gefüllte Kübel wird unmittelbar über die Beschickungsöffnung im Kopfteil des Löschbunkers verfahren. Diese Beschickungsöffnung des Löschbunkers ist normalerweise ständig durch einen Stopfen abgeschlossen. Wenn jedoch der Kübel heranfährt, wird der Stopfen automatisch herausgenommen und ein Aufgabetrichter wird auf die Beschickungsöffnung aufgesetzt. Dann wird der Fußteil des Kübels mit dem Aufgabetrichter verbunden. Eine Bodenklappe des Kübels wird geöffnet, so daß der rotglühende Koks durch den Aufgabetrichter in den Löschbunker fallen kann. Das Herausziehen des Stopfens und die Einstellung des Kübels auf den Aufgabetrichter und die Beschickungsöffnung erfolgen automatisch. Eine große Koksmenge von etwa 10 bis 20 t kann in einem Arbeitsgang innerhalb kurzer Zeit in Jen Löschbunker gefüllt werden. Beim Einfüllen des rotglühenden Kokses wird jedoch in großer Menge Staub erzeugt oder Staub aufgewirbelt, weil Heißluft nach der Beschickung aufsteigt. Die Lösung dieser Probleme ist im Hinblick auf den Umweltschutz außerordentlich wichtig.Diese Schwierigkeiten machen sich insbesondere dann bemerkbar, wenn die Verkokung aufgrund von Störungen im Betrieb des Koksofens unvollständig ist.Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Staubsammelvorrichtung, die außerordentlich ■wirtschaftlich arbeitet und einen kompakten Aufbau hat. Der Staub soll ohne Beeinträchtigung der übrigen feststehenden oder beweglichen Vorrichtungen des Löschbunkers und des Kübels sowie des Aufgabetrichters abgesaugt werden.Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an einem Ringteil des Aufgabetrichters eine sich in dessen Vorfahrrichtung erstreckende Leitung angesetzt und mit einem stirnseitigen Koppelflansch versehen ist, daß die Kopffläche des Kübels durch eine Haube abgedeckt ist, von der eine in Vorfahrrichtung des Kübels sich erstreckende Leitung mit einem stirnseitigen Koppelflansch ausgeht, und daß in der Nähe des Löschbunkers eine vertikal ausgerichtete Staubsammelleitung mit Leitungsstutzen vorgesehen ist, die in der Aufgabestellung von Aufgabetrichter und Kübel unmittelbar oberhalb des Löschbunkers passend mit den Koppelflanschen der Leitungen verbindbar sind.Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, in der darstellenF i g. 1 die Anlage in dem Zustand, wo der Löschbunker durch einen Stopfen abgeschlossen ist undFig.2 die Anlage in dem Zustand, wo der rotglühende Koks in den Löschbunker gefüllt und der Staub abgesaugt wird.Ein L.öschbunker 1 zur Aufnahme, Ablöschung und Kühlung von rotglühendem Koks besitzt einen Oberteil 2 in Form eines abgeschnittenen Kreiskegels mit einer Füllöffnung 3, die in Höhe einer Arbeitsbühne 7 liegt und nach oben offen ist.Auf der Arbeitsbühne 7 ist ein Füllwagen 11 verfahrbar, der die Füllöffnung 3 des Löschbunkers 1 überfahren kann. Der Füllwagen 11 trägt einen Stopfen 12 und einen Aufgabetrichter 21, die hintereinander in Fahrtrichtung des Füllwagens 11 angeordnet sind. Der Stopfen 12 dient zum Abschließen der Füllöffnung 3 des Löschbunkers 1 und sitzt an einer Stopfenausziehmaschine 13.Auf einem Tragteil 14 der auf dem Füllwagen 11 sitzenden Stopfenausziehmaschine 13 ist ein fächerförmiger Arm 16 um eine horizontal ausgerichtete Achse drehbar gelagert. Am Oberende des Arms 16 ist ein Zugseil 17 befestigt, dessen anderes Ende an dem Stopfen 12 befestigt ist. Das Zugseil 17 kommt bei der Verschwenkung des Armes 16 um die horizontale Achse an der bogenförmigen Endfläche desselben zur Anlage und wird dabei angehoben; bei entgegengesetzter Verschwenkung des Armes 16 trennt sich das Zugseil 17 von der bogenförmigen Fläche des Armes 16 und wird dabei abgesenkt. Entsprechend wird der Stopfen 12 ebenfalls angehoben oder abgesenkt.Der Aufgabetrichter 21 besitzt fußseitig eine kegelförmige Verengung und endigt in eine Ausfallöffnung 22 in der Höhe der Fläche der Arbeitsbühne 7. Diese Ausfallöffnung 22 hat eine gleiche Größe wie die Füllöffnung 3 des Löschturms 1. Eine Trichterleitung 23 führt vom Innenraum des Aufgabetrichters 1 nach außen und ist am Oberende desselben befestigt. Diese Trichterleitung 23 erstreckt sich in horizontaler Richtung in der Vorfahrrichtung des Füllwagens U entsprechend dem Pfeil A.Eine Antriebsvorrichtung 25 zur Bewegung des
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Legal Events
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