DE214663C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE214663C DE214663C DENDAT214663D DE214663DA DE214663C DE 214663 C DE214663 C DE 214663C DE NDAT214663 D DENDAT214663 D DE NDAT214663D DE 214663D A DE214663D A DE 214663DA DE 214663 C DE214663 C DE 214663C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coke
- chassis
- platform
- carriage
- shower device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000571 coke Substances 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/04—Wet quenching
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 214663 -KLASSE 26e. GRUPPE
BENRATHER MASCHINENFABRIK AKT.-GES. in BENRATH β. DÜSSELDORF.
Vorrichtung zum Ablöschen von Koks und anderem stückigen Gut. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Ablöschen von Koks und anderem
stückigen Gut, bei welcher der den Koks aufnehmende Förder behälter an einem verfahr baren
Hubwerk aufgehängt ist, und bei welcher ein vor dem Ofen verfahrbarer Wagen eine Brauseeinrichtung trägt. Das Neue der
Erfindung besteht darin, daß durch das Aufsetzen des leeren Förderbehälters für den Koks
ίο auf eine in dem Wagen heb- und senkbar
gelagerte Plattform die Brausevorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Dabei wird das Fahrwerk
des die Brausevorrichtung tragenden Wagens zweckmäßig mit der Schaltvorrichtung für das Hub- und Fahrwerk des Förderbehälters
so verbunden, daß beide Fahrwerke gemeinsam bewegt werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Verbindung mit einem
Koksofen mit schrägliegenden Retorten in Fig. ι in teilweise geschnittener Seitenansicht
und in Fig. '2 in Stirnansicht dargestellt.
Es bezeichnet α die Brause vorrichtung, die
in bekannter Weise an einem verfahrbaren Wagen angebracht ist, und b das heb- und
senkbar an einer Laufkatze e. aufgehängte Fördergefäß zur Aufnahme des in den geneigt,
senkrecht oder wagerecht liegenden Retorten c erzeugten Gutes, z. B. Koks. Die Brausevorrichtung
ist auf einer entlang dem Ofen verfahrbaren und erforderlichenfalls heb- und
senkbaren Plattform d angebracht, während das Fördergefäß b mit einem elektrisch betriebenen
Hub- und Fahrwerk e verbunden ist und aus Stäben oder der Größe des Löschgutes
entsprechend weitmaschigem Drahtgeflecht o. dgl. besteht. . Wenn die das Förder- ·
gefäß tragende ' Laufkatze e auf ihrer Fahrbahn / in Richtung des Pfeiles vor . der zu
entleerenden Retorte angekommen ist, so wird 40 ihre Fahrbewegung, z. B. durch Auflaufen auf
einen Schaltschlitten g, unterbrochen und gleichzeitig die Senkbewegung des Fördergefäßes
b eingeleitet. Wenn dieses sich auf die in ihrem Fahrgestell nachgiebig, z. B. auf Fedem,
gelagerte Plattform d aufsetzt, wird die Senkbewegung in bekannter Weise selbsttätig
ausgeschaltet. Unter dem Einfluß des Gewichts des leeren Fördergefäßes senkt sich die
Plattform unter Zusammenpressung ihrer Tragfedern, und durch diese Bewegung wird
die Brausevorrichtung in Tätigkeit gesetzt. In diesem Augenblick beginnt die Entleerung
der Retorte in das Fördergefäß, und während dieser Zeit wird das Gut von allen Seiten
abgebraust. Wenn das Fördergefäß gefüllt ist, wird das Windwerk der Laufkatze e auf
Heben gesteuert. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die unter dem Gewicht
des Fördergefäßinhalts weiter stattfindende Senkbewegung der Plattform d unter
Vermittlung eines Hebels h und eines Zugseils i auf den Schaltschlitten g übertragen
und hierdurch das Windwerk auf Heben geschaltet wird. Die Brausevorrichtung bleibt
auch während des Anfangs der Hebbewegung in Tätigkeit und wird erst abgestellt, nachdem
das Fördergefäß b die Brausezone durchschritten hat. Hat das Fördergefäß seine
höchste Stellung erreicht, so schaltet der
unter Gewichtsbelastung stehende Schaltschlitten g die Hebbewegung aus und den
Fahrmotor der Laufkatze β ein, die nunmehr das abgelöschte Gut nach seinem Bestimmungsorte
abführt und dann zu einem neuen Arbeitsgang zum Ofen zurückkehrt.
Es ist zweckmäßig, die Schaltvorrichtung für die Motoren der Laufkatze e mit dem
Fahrwerk für die Plattform d zwangläufig zu verbinden, so daß beide gleichzeitig um dasselbe
Stück vor dem Ofen Verschoben werden können. Außerdem ist es empfehlenswert, bei verschieden hoch liegenden Retorten auch
die Lage der Plattform d entsprechend zu verändern, z.B. durch einen von der Brauseleitung
aus unter Druck gesetzten Stempel.
Anstatt auf Federn kann die Plattform d auch auf schwingbaren Hebeln oder in anderer geeigneter Weise nachgiebig gelagert
sein.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Ablöschen von Koks und anderem stückigen Gut, bei welcher
der den Koks aufnehmende Förderbehälter an einem verfahrbaren Hubwerk auf gehängt
ist und ein vor dem Ofen verfahrbarer Wagen eine Brauseeinrichtung trägt, dadurch gekennzeichnet, daß durch das
Aufsetzen des leeren Förderbehälters für den Koks auf eine in dem Wagen heb- und senkbar ^gelagerte Plattform (d) die
Brausevorrichtung (a) in Tätigkeit gesetzt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß das Fahrwerk der Brausevorrichtuhg mit der Schaltvorrichtung (g) für das Fahrwerk
(e) des Förderbehälters (b) so verbunden ist, daß beide Fahrwerke gemeinsam
bewegt werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214663C true DE214663C (de) |
Family
ID=476226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214663D Active DE214663C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214663C (de) |
-
0
- DE DENDAT214663D patent/DE214663C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1252127B (de) | ||
| DE214663C (de) | ||
| DE310986C (de) | ||
| DE2701005B2 (de) | Staubsammelvorrichtung für eine Kokstrockenlöscheinrichtung | |
| DE222567C (de) | ||
| DE592491C (de) | Vorrichtung zum Aufziehen von Muelltonnen aus dem Kellergeschoss ins Freie | |
| DE222841C (de) | ||
| DE167256C (de) | ||
| DE236198C (de) | ||
| DE229383C (de) | ||
| DE227983C (de) | ||
| DE525405C (de) | Beschickungswagen fuer Schmelzoefen und Verfahren zum Beschicken derselben | |
| DE195418C (de) | ||
| DE203464C (de) | ||
| DE194041C (de) | ||
| DE214563C (de) | ||
| DE273875C (de) | ||
| DE241957C (de) | ||
| DE296633C (de) | ||
| DE263774C (de) | ||
| DE320798C (de) | Deckelsteuerung fuer Hochofenbegichtungsgefaesse mit senkbarem Boden, deren Deckel durch Kippen des das Gefaess und dessen Deckel tragenden Wagens selbsttaetig auf das hierbei sich gleichfalls, aber langsamer senkende Gefaess gelegt wird | |
| DE382674C (de) | Stirnkipper fuer Bergewagen | |
| DE251087C (de) | ||
| DE562936C (de) | Selbstgreifer, der mit einem Trichter zusammenarbeitet | |
| DE152722C (de) |