DE167256C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE167256C DE167256C DENDAT167256D DE167256DA DE167256C DE 167256 C DE167256 C DE 167256C DE NDAT167256 D DENDAT167256 D DE NDAT167256D DE 167256D A DE167256D A DE 167256DA DE 167256 C DE167256 C DE 167256C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trolley
- vessel
- rails
- track
- elevator
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 201000005569 Gout Diseases 0.000 claims description 4
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21B—MANUFACTURE OF IRON OR STEEL
- C21B7/00—Blast furnaces
- C21B7/18—Bell-and-hopper arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE \8a. !(:/?■ ?,
Bei Schrägaufzügen, die zum Beschicken von Hochöfen bei selbsttätiger Entleerung
des Gefäßes dienen sollen, ist es wünschenswert, einerseits zu erreichen, daß das vom
Förderwagen getragene Beschickungsgefäß sich ohne besondere Führung genau senkrecht
auf die Gichtglocke senkt, andererseits zu ermöglichen, daß beim Kippen des Wagens
eine dem jeweiligen Bedarf gerade entsprechende Kippkraft übertragen wird.
Um dies zu erreichen, ist bei dem Erfindungsgegenstande einerseits das Gefäß in bekannter
Weise mittels Kette oder Seiles am Förderwagen aufgehängt, und andererseits ist die Kette oder das Seil sowie das den Wagen
hochziehende Zugseil mit dem Förderwagen derart verbunden, daß in der oberen Endstellung
des Wagens durch Anziehen des Zugseiles ein Kippen des Wagens und damit ein Senken und Entleeren des Gefäßes unter
der Einwirkung des für den Wagen an der Gicht entsprechend ausgebildeten Aufzugsgeleises
bewirkt wird.
Fig. I zeigt die Seitenansicht einer beispielsweisen Ausführung der Einrichtung und
Fig. 2 in größerem Maßstabe den wesentlich in Betracht kommenden oberen Teil derselben.
Fig. 3 und 4 zeigen weitere Ausführungsbeispiele der Einrichtung.
■ Auf der Bahn α bewegt sich in dem Gitterträger des Aufzugsgerüstes der Förderwagen
b, welcher das Beschickungsgefäß c trägt. Für das Hochziehen des Förderwagens
b ist ein Motorwagen d vorgesehen, welcher auf dem Obergurt des Gerüstes
fahrbar angeordnet ist und in bekannter Weise auf einer Zahnstange h sich aufwärts
und abwärts bewegt. Das Gewicht des Motorwagens d ist derart bemessen, daß es das
Mittel ist zwischen der Bruttolast und der Taralast, so daß der Motorwagen einen
vollständigen Ausgleich der Last bildet, wie es in anderer Weise nicht erreicht werden
kann.
Das Beschi'ckungsgefäß c mit trichterförmigem
Boden e ist durch eine Gelenkkette / an einer an der Hinterachse des
Wagens b befestigten Scheibe b1 aufgehängt,
an welcher gleichfalls das den Förderwagen b mit dem Motorwagen d verbindende Zugseil
i angreift. Dieses Seil ist an der Gicht über eine Rolle k geführt und ermöglicht
so ein Kippen des Förderwagens b und damit ein Senken und Entleeren des Gefäßes
c, nachdem das Gefäß mit dem Förderwagen b bis über die Gicht hochgezogen
wurde.
Die Räder am vorderen Ende des Förderwagens b sind breiter als die am hinteren
Ende. Am oberen Ende des Aufzuges sind an jeder Seite des Geleises für den Förderwagen
b Schienen α1 α2 in derselben Weise
wie bei den bekannten Schrägaufzügen nebeneinander angeordnet.
Die Vorderräder des Förderwagens b bewegen sich auf den Schienen a1, welche im
oberen Teile weiter hinaufgeführt sind, die
Hinterräder dagegen auf den Schienen a1,
welche weiter unterhalb ebenso wie die Schienen a2 in Haken endigen.
Das oberste Ende der Schienen a2 ist mit
dem einen Arm eines Hebels g verbunden, welcher durch ein Gegengewicht derart ausgeglichen
ist, daß dieser Teil der Schienen sich nicht ohne weiteres senken kann, wenn der Förderwagen b in der obersten Stellung
ίο anlangt und seine Vorderräder beim Auffahren
auf die Schienen a1, wobei der Wagen b um die Hinterachse etwas gedreht
wird, am Haken der Schienen a2, die Hinterräder am Haken der Schienen al aufgehalten
werden. Fährt nun der Motorwagen d weiter abwärts, so wird mittels des Zugseiles
i, welches um die an der Hinterachse des Förderwagens b befestigte Scheibe b1 geschlungen
ist, der Wagen b um diese Achse nach vorn gekippt und der Hebel g mit den
Schienenenden a2 mit derselben Geschwindigkeit, mit der der Motorwagen sich bewegt,
unter Drehung um diese Achse in die punktierte Stellung gebracht. Dadurch wird die
um die Scheibe b1 geschlungene Kette /, an welcher das Gefäß c aufgehängt ist, abgewickelt,
so daß bei dieser Bewegung das Gefäß genau in der Mittelachse der Gicht langsam und ruhig sich senkt. Das Gefäß c
setzt sich dabei auf die Gichtglocke auf und beim weiteren Senken geht der Verschlußkegel
f der letzteren mit dem in bekannter Weise kegelförmig ausgebildeten Boden e des
Gefäßes nach unten; das Gut fällt in den inneren Raum des Gichtverschlusses und
durch Senken eines unteren Trichters in bekannter Weise in den Hochofen.
Das Gefäß c bleibt so lange geöffnet, bis der Motorwagen d wieder aufwärts fährt
und dadurch dem Hebel g ermöglicht, in seine ursprüngliche — in vollen Linien dargestellte
— Lage zurückzukehren; dies geschieht mit Sicherheit, da der Hebel allein schon das gefüllte Gefäß c in der höchsten
Lage zu halten vermag. Nachdem der Förderwagen b wieder in seiner höchsten
Lage angekommen ist, geht er beim \veiteren Aufwärtsfahren des Motorwagens d wieder
abwärts, und wenn er unten ankommt, wird das Gefäß von neuem gefüllt oder gegen ein
gefülltes Gefäß ausgewechselt.
Da der Motorwagen d schwerer ist als der Förderwagen b mit dem leeren Gefäß, so
kann die Rückwärtsbewegung des Gefäßes und des Förderwagens b nur mit der
gleichen^ Geschwindigkeit geschehen, mit der der Motorwagen sich aufwärts in Bewegung
setzt.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform des Schrägaufzuges ist die
Einrichtung derart getroffen, daß das Kippen des Förderwagens um die Vorderachse erfolgt.
Zu diesem Zwecke ist das obere Schienenpaar der Geleisgabelung starr und trägt einen Gegengewichtshebel, welcher
seinerseits mit dem zum Auffangen der Hinterräder des Förderwagens dienenden Geleisstück
a2 verbunden ist. Da dieses Geleisstück nachgiebig ist, so werden in der Höchstlage
des Förderwagens bei weiterem Anziehen des Zugseiles die Hinterräder -angehoben und
so der Wagen um seine Vorderachse gekippt, welche in diesem Falle die Scheibe b1 trägt.
Hierbei erfolgt das Senken und Entleeren des Fördergefäßes in gleicher Weise wie früher
beschrieben.
Gemäß Fig. 4 kann die Ausführungsform des Schrägaufzuges nach Fig. I und 2 eine
Abänderung dahin erfahren, daß der mit dem oberen Schienenpaar α2 (Fig. 2) der Geleisgabelung
verbundene Hebel g ersetzt wird durch einen an das untere Schienenpaar a1 (Fig. 4) angelenkten Hebelarm g1,
dessen freies Ende an einem Seil befestigt ist, welches über Rollen führt und ein Gegengewicht
g2 trägt. Hieraus ergibt sich, daß der Förderwagen bei dem Niedergehen der
Vorderachse den Hebel gl mitnimmt. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieses Hebels
gleich der des Hebels nach Fig. 1 und 2.
Die Anwendung eines stationären Windewerkes an Stelle des Motorwagens würde
den wesentlichen Nachteil haben, daß man ganz von einer Bremse abhängig wäre, welche
viel ungenauer wirkt.
Claims (4)
1. Schrägaufzug für Hochöfen mit einem das Beschickungsgefäß tragenden
Förderwagen, welcher seinerseits mittels eines Zugseiles bewegt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Beschickungsgefäß (c) tragende Kette (I) um eine am
Förderwagen (b) befestigte Scheibe (b1) gelegt ist, an welcher gleichfalls das Zug- 10g
seil (i) angreift, so daß bei entsprechender Ausbildung der oberen Enden des in bekannter
Weise gegabelten Aufzuggeleises in der obersten Lage des Förderwagens durch weiteres Anziehen des Zugseiles ein
Kippen des Wagens und durch die hierbei bewirkte Abwickelung der Kette (I)
von der Scheibe (bl) das Beschickungsgefäß auf die Gichtglocke gesenkt und
schließlich entleert wird.
2. Ausführungsform des Schrägaufzuges für Hochöfen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das obere Schienenpaar (a2) der Geleisgabelung für
die Vorderräder des Förderwagens (b) freitragend ausgebildet und mit einem
Gegengewichtshebel (g) verbunden ist, so
daß in der Höchstlage des Förderwagens durch weiteres Anziehen des Zugseiles
das obere Schienenpaar (a2) mit den Vorderrädern des Förderwagens (b) gesenkt
werden kann, zu dem Zwecke, durch das hierbei eintretende Kippen des Förderwagens um dessen Hinterachse die
Abwickelung der das Fördergefäß (c) tragenden Kette (I) von der Scheibe (bl)
und damit das Senken und Entleeren des Gefäßes (c) in Verbindung mit dem Gichtverschluß zu ermöglichen.
3. Ausführungsform des Schrägaufzuges für Hochöfen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das obere Schienenpaar der Geleisgabelung für die Vorderräder des Förderwagens (b) starr
ist und einen Gegengewichtshebel (g) trägt, welcher seinerseits mit einem zum
Auffangen der Hinterräder des Förderwagens dienenden nachgiebigen Geleisstück (a?) verbunden ist, so daß in der
Höchstlage des Förderwagens bei weiterem Anziehen des Zugseiles der Förderwagen durch Anheben der Hinterräder um seine
Vorderachse gekippt werden kann, um das Senken und Entleeren des Fördergefäßes mittels der an der Vorderachse
sitzenden Scheibe (b1) zu ermöglichen (Fig. 3).
.
4. Ausführungsform des Schrägaufzuges für Hochöfen nach Anspruch 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an das untere Schienenpaar (al) der Geleisgabelung
ein Hebelarm (gl) angelenkt ist, dessen freies Ende durch ein über Rollen
geführtes Seil mit einem Gegengewicht verbunden ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167256C true DE167256C (de) |
Family
ID=432582
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167256D Active DE167256C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167256C (de) |
-
0
- DE DENDAT167256D patent/DE167256C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE167256C (de) | ||
| DE654542C (de) | Einschuettvorrichtung fuer Muellwagen mit einem drehbaren Schacht zur staubfreien Entleerung der bis zur Schachteinschuettoeffnung angehobenen und mit dem Schacht vereinten Muelltonnen | |
| AT26873B (de) | Schrägaufzug für Hochöfen. | |
| DE245364C (de) | ||
| DE315313C (de) | ||
| EP4476428B1 (de) | Vorrichtung zur entleerung von förderkübeln beim abteufen von schächten | |
| DE201962C (de) | ||
| DE315214C (de) | ||
| DE2554985C3 (de) | Lastgreifvorrichtung an Hängebahnfahrzeugen | |
| DE956477C (de) | Kippvorrichtung fuer Behaelter | |
| DE253501C (de) | ||
| DE141665C (de) | ||
| DE881022C (de) | Seitenkipper fuer offene Eisenbahnwagen | |
| AT115722B (de) | Kippmuldenaufzug für Baumaschinen u. dgl. | |
| DE277706C (de) | ||
| DE621037C (de) | Ladevorrichtung mit einer Plattform, welche durch den zu beladenden Wagen belastet wird | |
| DE160167C (de) | ||
| DE448569C (de) | Fahrzeug zum Sammeln und Wegfuehren von Massenguetern, z.B. Muell | |
| DE370284C (de) | Seitlich aus einer Kaimauer herausschwingbarer Wagenkipper | |
| DE214663C (de) | ||
| DE243912C (de) | ||
| DE359959C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Kippen von auf einer kippbaren Aufzugs-Plattform odereinem solchen Foerderkorb befestigten Foerderwagen | |
| DE238033C (de) | ||
| DE379007C (de) | Begichtungseinrichtung fuer Hochoefen, Schmelzoefen u. dgl. | |
| DE203617C (de) |