DE315313C - - Google Patents

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DE315313C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
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  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 4. NOVEMBER 1919
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Hochofenschrägaufzug. Es sind bereits Laufkatzen für Schrägaufzüge bekannt, bei denen das Senken des Kübels auf die Hochofengicht durch Schwingen eines Lenkers geschieht, der an dem Gestell der Laufkatze drehbar befestigt ist und an dessen freiem Ende einseitig das Zugseil und die Kübeltragkette wirken. Um hierbei ein Gleichgewicht des Lenkers in allen Lagen beim Schwenken zu
erreichen, muß am freien Ende ein erhebliches Gewicht zum Ausgleich der Last angebracht
. werden, das um so größer wird, je kleiner der Lenker ist. Anderseits darf die Stellung des Lenkers'nicht über die senkrechte Lage hinausgehen, da sonst ein Überschlagen stattfindet und eine Rückwärtsbewegung unmöglich ist.
Durch diese. Bedingungen wird die L.aufkatze unverhältnismäßig schwer und infolgedessen das ganze Aufzugsgetriebe umfangreich und teuer. Die Führung der Hinterräder eines solchen Lenkers bedarf stets besonderer Kurvenschienen; dabei ist nur ein sehr geringer Nachlaufweg vorhanden.
Es ist daher von großem Vorteil, wenn man das Ende des Lenkers durch einen-von der Winde des Aufzuges angetriebenen, geschlossenen Seilzug bewegt und so vor allem eine Bewegung des Lenkers über die Senkrechte hinaus voll ausnutzen kann und trotzdem zwangläufig auch die Rückwärtsbewegung des Lenkers in der Hand hat. Hierbei muß das zum Ausgleich der Laufkatze dienende Gegengewicht in an sich bekannter Weise durch ein Zugseil mit der Laufkatze verbunden sein, wodurch die Laufkatze während des Begichtens in der Endstellung festgehalten wird.
Auf diese Weise kann auf das Gegengewicht am Lenkerende verzichtet und der Lenker selbst sehr klein gehalten werden, außerdem können die früher erforderlichen Kurvenschienen in Wegfall kommen. Es ist also möglich, das Aufzugsgetriebe und das Gerüst bedeutend billiger herzustellen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch in der Arbeitsstellung an der Gicht dargestellt. An dem Gestell G der Laufkatze ist bei 3 ein Seil angeschlossen, das mit dem fahrbaren Gegengewicht £ in Verbindung steht. Bei ι ist ein kleiner Lenker L drehbar gelagert, an : dessen freiem Ende 2 sowohl das Oberseil S1 als auch das den Kübel tragende Organ T befestigt ist. Ferner greift bei 2 noch das Unterseil 6"2 an. Beide1 Seile S1 und ,S2 laufen, wenn nötig, zuerst über Umleitrollen zur Trommel der Winde, so daß auf diese Weise das freie Lenkerende 2 an einem geschlossenen Seillauf angeschlossen ist.
Die Anordnung wirkt auf folgende Weise: Auf der Gicht angelangt, wird das Katzengestell G durch einen Anschlag A zum Halten . gebracht, der Lenker L nimmt dabei die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage 2-1 ein, was der Kübellage I entspricht. Die Winde bewegt dann den Seillauf S1, S2 weiter und schwenkt den Lenker in die strichpunktierte Lage 2±-τ. Die Kübelkette gibt nach, der Kübel senkt sich auf die Gicht und gelangt in die strichpunktierte Stellung II. Nach
Entleeren des Kübels wird die Winde umgesteuert, der Lenker aus der Lage 2x-i in die' Lage 2-1 gedreht und der Kübel dadurch von der Gichtschüssel abgehoben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hochofenschrägaufzug mit an der Katze drehbar gelagertem, den Kübel j tragenden Lenker, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Lenkers (L)-, an dem das Tragorgan (T) des Kübels befestigt ist, durch einen geschlossenen Seillauf (S1, S2) bewegt wird und die Laufkatze (G) in an sich bekannter AVeise durch Seilzug mit dem zum Ausgleich dienenden Gegengewicht (E) in Verbindung steht.
    Hierzu ι BLitt Zeichnungen.
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