DE222371C - - Google Patents

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DE222371C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/003Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids by throttling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 27c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1909 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Regelungsvorrichtung zur Förderung gleichbleibender Windmengen bei Kreiselgebläsen, mittels welcher die in einen Ausblaseraum (Hochofen 5 o. dgl.) zu drückende Windmenge unabhängig von dem in jenem herrschenden Drucke selbsttätig eingestellt und konstant erhalten werden kann. Zu diesem Zweck ist in die Saugleitung des Gebläses eine Saugkammer eingeschaltet, deren Rauminhalt sich bei in ihrem Innern auftretenden Druckschwankungen ändert, wodurch der Querschnitt der Druckleitung oder der Gang des Gebläsemotors beeinflußt wird, bis ein Gleichgewichtszustand eintritt, so daß bei der nun gleichbleibenden Druckdifferenz zwischen Saugraum und der Außenluft durch die Mündung der Saugleitung stets die gleiche Luftmenge angesaugt wird. Vorteilhaft bedient man sich als Saugkammer einer beweglichen Gasometerglocke, die durch ein Gegengewicht angehoben wird und bei in ihrem Innern auftretender Luftverdünnung sich senkt. Die Bewegung der Gasometerglocke wird in geeigneter Weise auf ein die Druckleitung drosselndes Organ oder, auf den Regler des Gebläsemotors übertragen. Die Mündung der Saugleitung in die Außenluft ist ebenfalls regelbar, um das Gebläse für die verschiedenen Betriebsverhältnisse im Ausblaseraum auf die erforderlichen Windmengen einstellen zu können.
In der Zeichnung ist eine solche Regelungsvorrichtung zur Förderung gleichbleibender Windmengen bei einem für den Hochofenbetrieb bestimmten Kreiselgebläse schematisch veranschaulicht.
In die Saugleitung des Kreiselgebläses a, welches den Wind in den Hochofen b preßt, ist eine Gasometer glocke c eingeschaltet, die durch den üblichen Wasserverschluß abgedichtet ist. In dieselbe mündet die zum Gebläse α führende Leitung d und ein mit der Außenluft in Verbindung stehendes Rohr e, welches einen größeren Querschnitt aufweist als die Leitung d. Auf der äußeren Mündung des Rohres e ist ein Schieber f bzw. eine gelochte Platte vorgesehen, mittels welcher die Größe der Ansaugöffnung g geändert werden kann." Die Glocke c ist durch ein über Rollen geführtes Seil h1 o, dgl. mit einem Gewicht h verbunden, welches schwerer ist als das Glockengewicht.
Wird das Gebläse α angelassen, so entsteht unter der Glocke c eine Luft Verdünnung, so daß zunächst frische Luft durch die Leitung β angesaugt wird. Da die Säugöffnung g absichtlich entsprechend klein gewählt ist, wächst die Luftverdünnung, und die Glocke sinkt unter dem Einfluß des äußeren Luftdruckes; da aber das Gebläse für die größte möglicherweise benötigte Windmenge gebaut ist, so würde dasselbe aus der Glocke immer mehr Luft absaugen, als durch die Saugöffnung zuströmen kann. Um dies zu verhindern und einen Gleichgewichtszustand herbeizuführen, ist die Glocke c durch einen Seil- oder Kettenzug i mit einer in die Druckleitung j eingebauten Drosselklappe k verbunden, die durch das Gewicht I ausbalanciert ist und derart durch die Bewegung der Glocke beeinflußt wird, daß beim weiteren Sinken derselben die Klappe den Durchgangsquerschnitt der Druck-
leitung verengt, so daß weniger Luft aus der Glocke abgesaugt wird. In diesem Gleichgewichtszustand bleibt somit die Druckdifferenz zwischen dem Saugraum und der Außenluft die gleiche, so daß durch die gleiche Saugöffnung stets nur die gleiche Luftmenge in den Saugraum gelangen kann.
An Stelle der Drosselklappe kann durch die Bewegungen der Glocke auch der Gang
ίο des Gebläsemotors beeinflußt werden, doch bleibt die Wirkung auf die Erhaltung der Druckdifferenz im Saugraum die gleiche.
Soll in den Hochofen eine größere Windmenge eingeblasen werden, so muß mittels des Schiebers die Saugöffnung g vergrößert werden, es bleibt jedoch auch dann nach Erreichung des Gleichgewichtszustandes die geförderte Windmenge immer die gleiche.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Regelungsvorrichtung für Kreiselgebläse zur Förderung gleichbleibender Windmengen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Saugleitung ein Windkessel eingeschaltet ist, dessen Größe sich unter dem Einfluß der verschiedenen Saugspannung verändert und dadurch den Querschnitt der Druckleitung bzw. den Gang des Gebläsemotors derart regelt, daß die Druckdifferenz zwischen Saugkammer und Außenluft gleichbleibt, so daß bei gleichbleibender Ansaugöffnung der Saugkammer in diese die gleiche Luftmenge eintritt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Saugleitung des Gebläses eine Gasometerglocke (c) eingebaut ist, die, durch ein Gewicht (h) angehoben, bei einer in ihrem Innern auftretenden Luftverdünnung sinkt, wobei durch die Bewegungen der Gasometerglocke ein den Querschnitt der Druckleitung drosselndes Organ (k) oder der Gang des Gebläses bzw. Gebläsemotors derart beeinflußt wird, daß die Glocke in eine Gleichgewichtslage gelangt und die Druckdifferenz zwischen Saugraum und Außenluft gleichbleibt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung der Gebläseleitung regelbar ist, um das Gebläse auf die den verschiedenen Betriebsverhältnissen entsprechende Windmenge einstellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1260939B (de) * 1963-05-27 1968-02-08 Siemens Ag Regeleinrichtung fuer Mahltrocknungsanlagen, insbesondere fuer Kohle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1260939B (de) * 1963-05-27 1968-02-08 Siemens Ag Regeleinrichtung fuer Mahltrocknungsanlagen, insbesondere fuer Kohle

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