DE260420C - - Google Patents

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DE260420C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/461Adjustable nozzles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 260420 KLASSE 59 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen Injektor mit zwischen Dampfdüse und Mischdüse beweglicher Saugdüse und bezweckt, den Injektor nicht nur zu vereinfachen, sondern auch das Ansaugen selbst bei niedriger Dampfspannung und hoher Wassertemperatur zu erleichtern.
Die Erfindung besteht darin, daß die Saug- \ düse nicht allein die Wasserzufuhr oder den Überlaufspalt zwischen sich und der Mischdüse, sondern beide Stellen selbsttätig regelt. Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im Schnitt veranschaulicht.
Hinter der Dampfdüse α ist wie üblich die Regelspindel b mit dem Ventilkörper c angeordnet. Vor der Dampf düse α befindet sich die Saugdüse d, auf welche die Mischdüse e und die Fang- oder Druckdüse f folgen. Der Düsensatz ist als Ganzes herausnehmbar in dem Gehäuse g angeordnet, welches bei h einen Stutzen zum Zuführen des Wassers und bei i einen Ablaufstutzen für das Schlabberwasser aufweist.
Die Saugdüse d ist beweglich gelagert, so daß sie sich achsial verschieben, also sich der Dampf düse oder der Mischdüse nähern oder sich von ihnen entfernen und dadurch einerseits den Durchflußquerschnitt k an der Dampfdüse sowie andererseits den Durchfmßquerschnitt I an der Eintrittsstelle der Mischdüse gleichzeitig verändern kann. Die Veränderung der Durchflußquerschnitte k und Z findet in der Weise statt, daß der Querschnitt k am größten ist, wenn der Querschnitt I am kleinsten ist, und umgekehrt. Die Saugdüse ist am Umfange vorteilhaft mit Dichtungsnuten versehen, die nach Art einer Labyrinthdichtung den Wasserzuführungsraum von dem Schlabberraum abdichten.
Die Verschiebung der Saugdüse d wird durch Anschläge an ihrem Lagerkörper begrenzt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Anschlag auf der einen Seite aus einem Bund m und auf der anderen Seite aus einer Schraube n. Letztere kann aber auch durch einen Bund oder einen oder mehrere Nocken ersetzt werden.
Die Wirkungsweise des Injektors ist folgende :
Bei Inbetriebsetzung des Injektors strömt der Dampf durch die Dampfdüse α in die Saugdüse d und tritt durch den Spalt I und die Öffnungen 0 des Mischdüsenkörpers in den Schlabberwasserraum p, von wo er durch den Stutzen i entweicht. Die Wirkung des Dampfstromes äußert sich zunächst in der Bildung eines gewissen Unterdrucks in dem Raum, der die Dampfdüse α umgibt und durch Öffnungen q des Lagerkörpers der Mischdüse mit der Wasserzuleitung h in Verbindung steht, während vor der Saugdüse d die Spannung des ausströmenden Dampfes und der atmosphärische Druck auf der Saugdüse lasten und einen Überdruck ergeben, welcher die Saugdüse an den Anschlag η in die in gestrichelten Linien angedeutete Lage zurückschiebt. In dieser Lage gibt die Saugdüse den Querschnitt I vollständig frei, so daß der Dampf nunmehr leichter als bisher entweichen kann, wodurch der Druck vor der Saugdüse rasch zum Sinken gebracht und die Saugwirkung auf das Wasser in der Zuleitung h beträcht-
lieh vergrößert wird. Das angesaugte Wasser füllt bald den Raum zwischen Dampfdüse a und Saugdüse d an und tritt in diese ein, wo es den aus der Dampfdüse α zugeführten Dampf kondensiert. Hierdurch bildet sich weiterhin ein Unterdruck innerhalb der Saugdüse d. Da nunmehr der Rückdruck des Dampfes an der Saugdüsenmündung wegfällt und anstatt dessen an dieser Stelle sogar ebenfalls ein Unterdruck herrscht, so ist das nachströmende Wasser imstande, die Saugdüse mit sich fortzubewegen, bis diese in eine Lage kommt, in welcher sich die auf beiden Seiten der Saugdüse herrschenden Drücke das Gleichgewicht halten. Innerhalb der durch die beiden Anschläge m und η bestimmten Grenzen der Verschiebung der Saugdüse d . sind verschiedene solcher Gleichgewichtslagen je nach· der zur Verwendung gelangenden Dampfspannung, der Wassertemperatur und der Saughöhe des Wassers möglich. Jede dieser Lagen sichert für die jeweilige Dampfspannung und Temperatur sowie Saughöhe des Wassers die günstigsten Durchflußquerschnitte und gewährleistet die günstigste Arbeitsweise des Injektors, ohne daß eine Regelung von Hand aus notwendig wäre.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Injektor mit zwischen Dampf düse und Mischdüse beweglicher Saugdüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (d) nicht nur die Wasserzufuhr, sondern auch den Uberlaufspalt (I) zwischen sich und der • Mischdüse (e) selbsttätig regelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
ITMI20112261A1 (it) * 2011-12-14 2013-06-15 Eni Spa Eiettore multifase ad assetto variabile per recupero di produzione a testa pozzo

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