DE97386C - - Google Patents

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DE97386C
DE97386C DENDAT97386D DE97386DA DE97386C DE 97386 C DE97386 C DE 97386C DE NDAT97386 D DENDAT97386 D DE NDAT97386D DE 97386D A DE97386D A DE 97386DA DE 97386 C DE97386 C DE 97386C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/16Pneumatic conveyors
    • B65G2812/1608Pneumatic conveyors for bulk material
    • B65G2812/1675Pneumatic conveyors for bulk material in which materials continuously flow from suction to pressure pipes
    • B65G2812/1683Pneumatic conveyors for bulk material in which materials continuously flow from suction to pressure pipes without passing through the air-pressure generator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

Li
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81 ^/Transportwesen.
RUDOLF FÖLSCHE in HALLE a. S.
durch Luftdruck.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1896 ab.
Die in der beiliegenden Zeichnung" veranschaulichte Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittelst welcher unter Benutzung nur eines Gebläses durch Saug- und Druckluftwirkung ein ununterbrochener Strom mit Hülfe geschlossener Rohrleitungen Materialien, z. B. Zucker, Rübenschnitzel, Getreide u. s. w., befördert werden.
Die Einrichtung kennzeichnet sich in der Hauptsache dadurch, dafs mit Hülfe nur eines Gebläses G, welches zur Erzeugung von Saug- und Druckluft eingerichtet ist, innerhalb einer Kammer A, die in geeigneter Weise gestaltet und gegebenenfalls auch zur Aufnahme einer mechanischen Wiegevorrichtung einzurichten ist, eine Saug- und Druckwirkung zu Stande gebracht wird, mittelst welcher Materialien in ununterbrochenem Strom in einer Saug- und Druckrohrleitung weiterbefördert werden.
Das Gebläse G und die Kammer A arbeiten hierbei in folgender Weise zusammen:
Durch das Gebläse G wird einestheils mittelst Rohrleitung c Luft aus der Kammer A abgesaugt und anderentheils gleichzeitig durch das verengte Rohr b Luft in A eingeprefst.
Die Austrittsverengerung des Rohres b bewirkt, dafs in dem freien Raum zwischen b und d durch den aus b austretenden Druckluftstrahl eine Saugwirkung erzielt wird, welche zusammen mit der durch das Rohr c erzielten Saugwirkung Material durch das Rohr α al ansaugt und dem Druckrohr d zuführt.
Infolge dieser doppelten Ausnutzung des Gebläses wird das zu fördernde Material mit derselben Geschwindigkeit durch α α1 in die Kammer A gesaugt, wie dasselbe durch das Materialdruckrohr d weiter gefördert wird.
Die sä'mmtliche Luft nämlich, welche dem Förderrohr d zugeführt wird, mufs auch das Materialsaugrohr α oder al durchstreichen, so dafs bei gleichem Querschnitt in der Materialsaugleitung wie in der Materialdruckleitung dieselbe Geschwindigkeit erzeugt wird, und zwar durch Anwendung nur eines Gebläses.
Die Förderung des Materials erfolgt demnach mit Hülfe nur eines Gebläses "in ununterbrochenem Strome durch Saug- und Druckleitung.
Um die Saugluftleitung in ihrer Wirkung auf die Kammer A bezw. die im Saugrohr a emporsteigenden Materialien einestheils zu regeln, anderentheils das Ueberreifsen von Materialien nach der Saugleitung c zu vermeiden, ist die Anbringung eines an geeigneter Stelle der Saugleitung sitzenden regulirbaren Ventils g und eines sogenannten Uebersteigers, wie solcher in Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist, vorgesehen.
Bei solcher Anordnung fällt allerdings der Anschlufs von Zuführungen an anderen Stellen von A als durch Leitung a, wie z. B. a1 (Fig. 1 bis 3 und 5), weg und mufs stets vor den Ueberreifsern erfolgen.
Die zu diesem Zwecke getroffene Einrichtung ergiebt sich mit Hülfe der Zeichnung aus Folgendem:
Die Kammer A kann entweder nur entsprechend vergröfsert oder mit Einsätzen oder
auch in der Art von Cyclonen (Spiralgängen) eingerichtet sein (s. Fig. 4).
Ferner läfst sich der Uebersteiger, wie Fig. 5 zeigt, als besonderer Apparat in die Saugleitung einschalten und das in demselben angesammelte Material von Zeit zu Zeit auch in Betriebspausen durch Oeffnung f entfernen.
Um die Wirkung des Saugrohres c auf die Kammer A bezw. auf das mehr oder weniger leichte Fördermaterial in α regeln zu können, ist das Regelventil g an c angebracht; ein vollständiges Weglassen der Saugrohrleitung würde zwecklos sein und dem Charakter der Wirkung des Apparates nicht entsprechen.
Bei Herstellung einer mehr oder weniger vollständigen Verbindung des Rohres c direct mit der Aufsenluft wirkt der aus b bei χ austretende Luftstrahl gleichfalls saugend auf die Umgebung in A und führt auch das dem Apparat A auf andere Weise, z. B. frei einfallend oder durch Saugleitung α αl zugeführte Material durch y in das Druckrohr d, wodurch somit gleichfalls eine Förderung von Material herbeigeführt wird.
Man wird im Allgemeinen bei specifisch leichterem Material die directe Verbindung des Rohres c mit der Aufsenluft gröfser machen, als bei specifisch schwereren Materialien, da diese letzteren nicht allein durch die bei χ hervorgerufene Injectorwirkung in Rohrleitungen angesaugt werden können, während dies um so leichter ist, je specifisch leichter und beweglicher die Materialien sind.
Die Gestalt der Kammer A, die Art der Anordnung der verschiedenen Rohrmündungen in der Kammer können je nach obwaltenden Verhältnissen sehr verschieden gewählt werden.
Ebenso kann die Mündung des Druckluftrohres b in der Kammer A stellbar und im Durchmesser veränderlich eingerichtet sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vorrichtung zum Befördern von Getreide, Schnitzeln u. dergl. in geschlossenen Rohrleitungen, dadurch gekennzeichnet, dafs mit Hülfe nur eines Gebläses G innerhalb einer Kammer A durch die Saugwirkung des Gebläses und die Saugwirkung des aus b austretenden Prefsluftstrahles' ein Saugstrom, sowie durch die weitere Wirkung des aus b aus- und in d eintretenden Luftstrahles ein Druckstrom erzeugt wird, so dafs das Material mittelst eines oder mehrerer Saugrohre aa1 angesaugt und durch die bei b eintretende Prefsluft im Druckrohr d weiter befördert wird.
  2. 2. An der Vorrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung eines Lufteinlafsventiles g am Saugrohr c, um die Saugwirkung des Gebläses im Raum A regeln und auch ganz aufheben zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE904514C (de) * 1951-11-22 1954-02-18 Horst Ernst Sturm Mit Druckgas arbeitende Foerdereinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE904514C (de) * 1951-11-22 1954-02-18 Horst Ernst Sturm Mit Druckgas arbeitende Foerdereinrichtung

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